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Rollrasen: Die bessere Alternative?

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Rollrasen: Die bessere Alternative?
Rollrasen: Die bessere Alternative? - Foto 1

Ein schöner, dichter und grüner Rasen ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Doch die Entscheidung zwischen klassischer Rasenaussaat und Rollrasen fällt oft schwer. Rollrasen gilt als schnelle und bequeme Lösung, da er innerhalb kurzer Zeit für ein sattes Grün im Garten sorgt. Doch wann ist Rollrasen wirklich die bessere Alternative, und welche Faktoren sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden? In diesem Artikel beleuchten wir die Vorteile und Nachteile von Rollrasen und helfen dir dabei, herauszufinden, ob Rollrasen die ideale Lösung für deinen Garten ist. Außerdem gehen wir auf wichtige Themen wie die richtige Vorbereitung, die Pflege und die Kosten ein.

Was ist Rollrasen?

Rollrasen ist vorgezüchteter Rasen, der bereits mehrere Monate oder sogar Jahre professionell kultiviert wird. Er wird auf speziellen Feldern angebaut, regelmäßig gemäht und gepflegt. Nach einer gewissen Reifezeit wird der Rasen dann geerntet, in große Rollen geschnitten und verkauft. Der Vorteil liegt darin, dass der Rasen dicht, unkrautfrei und sofort verlegt werden kann. Im Gegensatz zur Aussaat, bei der die Gräser langsam keimen und wachsen, sieht ein Garten mit Rollrasen schon am ersten Tag perfekt aus.

Rollrasen vs. Rasensaat: Vor- und Nachteile im Vergleich

Vorteile von Rollrasen

  • Sofortiges Ergebnis: Nach dem Verlegen ist der Rasen sofort grün und dicht. Es dauert nur wenige Wochen, bis er vollständig verwurzelt ist und betreten werden kann.
  • Unkrautfrei: Da der Rollrasen auf speziellen Feldern wächst, ist er in der Regel frei von Unkraut und Moos.
  • Weniger Erosion: Auf Hängen und unebenen Flächen ist Rollrasen eine gute Wahl, da er sofort eine geschlossene Fläche bildet und die Erde stabilisiert.
  • Vorteil bei unvorhersehbarem Wetter: Im Gegensatz zur Aussaat, die bei starkem Regen und Hagel Schaden nehmen kann, ist Rollrasen robuster und widerstandsfähiger.

Nachteile von Rollrasen

  • Kosten: Rollrasen ist teurer als Rasensaat. Neben den Kosten für den Rollrasen selbst können auch Verlegekosten hinzukommen, falls du ihn nicht selbst verlegen möchtest.
  • Pflegeintensiv am Anfang: Rollrasen muss in den ersten Wochen intensiv bewässert und gepflegt werden, damit er gut anwächst.
  • Transport und Handling: Da Rollrasen schwer ist, erfordert er eine organisierte Logistik. Die Rollen sollten möglichst bald nach der Lieferung verlegt werden, um ein Austrocknen zu vermeiden.

Wann ist Rollrasen die bessere Wahl?

Rollrasen eignet sich in verschiedenen Situationen als bessere Alternative zur Rasensaat. Im Folgenden werden einige der gängigsten Szenarien erläutert.

Wenn ein schneller, dichter Rasen gewünscht wird

Wenn du ein schnelles Ergebnis wünschst, ist Rollrasen unschlagbar. Ein frisch verlegter Rollrasen wirkt sofort einladend und dicht und kann nach einer kurzen Anwuchszeit bereits genutzt werden. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn der Garten kurzfristig für ein Fest oder eine Feier hergerichtet werden soll.

Rollrasen: Die bessere Alternative?
Rollrasen: Die bessere Alternative? - Foto 2

In stark beanspruchten Gärten

In Gärten, die intensiv genutzt werden – etwa von Kindern oder Haustieren –, bietet Rollrasen eine strapazierfähige Lösung. Da er bereits vorgezogen ist und robustere Wurzeln hat, hält er Belastungen besser stand und zeigt weniger kahle Stellen als frisch ausgesäter Rasen.

Für Problemzonen und Hänge

Wenn der Garten uneben ist oder an Hängen liegt, kann das Ansäen von Rasen schwierig und zeitaufwendig sein. Rollrasen bietet hier eine stabile Lösung, da er sofort eine geschlossene Fläche bildet und die Erde vor Erosion schützt.

Bei unregelmäßigem Wetter oder extremen Temperaturen

Gerade in Regionen, in denen das Wetter stark schwankt, kann Rollrasen eine sichere Alternative sein. Rollrasen ist widerstandsfähiger gegenüber unvorhersehbarem Wetter und bietet eine höhere Chance, dass der Rasen gut anwächst und keine Lücken entstehen.

In Zeiten der Gartensaison oder bei kurzfristigen Projekten

Manchmal ist Timing alles. Wenn du gerade mitten in der Gartensaison bist und dein Rasen so schnell wie möglich perfekt aussehen soll, kann Rollrasen die beste Wahl sein. Die Verlegung ist innerhalb eines Tages abgeschlossen, und der Rasen braucht nur wenige Wochen, um vollständig nutzbar zu sein.

Die richtige Vorbereitung und Verlegung von Rollrasen

Damit Rollrasen optimal anwächst, ist eine gute Bodenvorbereitung unerlässlich. Der Boden sollte zunächst von Unkraut, Steinen und alten Wurzeln befreit werden. Eine Tiefenlockerung ist ratsam, um den Boden durchlässig zu machen. Der pH-Wert des Bodens sollte bei etwa 6 bis 7 liegen – gegebenenfalls kann hier mit Kalk oder Kompost nachgeholfen werden. Nach der Vorbereitung wird der Boden leicht gewalzt, bevor der Rollrasen ausgelegt wird.

Beim Verlegen ist es wichtig, die Rollen dicht aneinanderzulegen, um Lücken zu vermeiden. Anschließend sollte der Rasen gut gewässert werden, damit die Wurzeln schnell mit dem Boden verwachsen. Die ersten Wochen sind entscheidend – hier sollte täglich gegossen werden, um ein Austrocknen zu verhindern.

Pflege von Rollrasen: Tipps für ein dauerhaft sattes Grün

Rollrasen benötigt nach dem Verlegen intensive Pflege. In den ersten Wochen ist eine gleichmäßige Bewässerung besonders wichtig. Der Boden sollte bis zu einer Tiefe von etwa 15 cm feucht sein, damit die Wurzeln ausreichend Wasser erhalten.

Nach etwa zwei bis drei Wochen kann der Rasen das erste Mal gemäht werden. Dabei sollte eine Schnitthöhe von etwa vier Zentimetern eingehalten werden. Auch das Düngen ist wichtig – ein Stickstoffdünger kann das Wurzelwachstum fördern und sorgt für ein kräftiges Grün.

Langfristig sollte Rollrasen regelmäßig gewässert, gemäht und belüftet werden. Eine gute Pflege verlängert die Lebensdauer des Rasens und sorgt dafür, dass er auch nach Jahren noch gesund und dicht aussieht.

Rollrasen: Die bessere Alternative?
Rollrasen: Die bessere Alternative? - Foto 3

Kosten und Wirtschaftlichkeit von Rollrasen

Die Kosten für Rollrasen variieren je nach Anbieter und Rasenqualität, liegen jedoch im Schnitt bei etwa 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen die Kosten für die Bodenvorbereitung, gegebenenfalls Verlegekosten sowie die Pflege. Auch wenn Rollrasen zunächst teurer erscheint, kann er sich langfristig lohnen, da er seltener Unkrautbekämpfung und Nachsaat erfordert. Gerade bei intensiver Nutzung oder auf problematischen Böden kann sich die Investition schnell amortisieren.

Fazit

Rollrasen ist eine ausgezeichnete Alternative zur Rasensaat, wenn schnelles und makelloses Grün gewünscht wird oder spezielle Anforderungen bestehen, die eine Rasenaussaat schwierig machen. Die Vorteile von Rollrasen liegen in der schnellen Nutzung, der dichten Grasnarbe und der Widerstandsfähigkeit gegenüber intensiver Nutzung und extremen Bedingungen. Natürlich sind die höheren Anschaffungskosten und der Pflegeaufwand zu berücksichtigen. Wenn aber ein sofortiger Effekt und ein strapazierfähiger Rasen gewünscht sind, ist Rollrasen die bessere Wahl.

Letztendlich hängt die Entscheidung davon ab, welche Anforderungen an den Rasen gestellt werden und welches Budget zur Verfügung steht. In vielen Fällen bietet Rollrasen eine Lösung, die Zeit spart und langfristig zu einem ansehnlichen, pflegeleichten Garten beiträgt.

Autor*in: Tom

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Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Rollrasen: Die bessere Alternative? (Artikel 6555)

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