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Blogartikel '... und es kam wie erwartet' von MD-Rose

Offline (Zuletzt 17.10.2011)BlogBeispiel
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Aquarianer seit: 
1.7.2009


... und es kam wie erwartet

 
Algen, Algen, Algen !

Nun sind wir schon 6-8 Wochen am Einfahren, haben die Schwebealgen bewältigt und nun kämpfen wir gegen die grünen Fadenalgen und graue Pinselalgen !

Nach dem wegen einer technischen Störung die CO2-Düngung nicht ausreichend funktioniert hat, haben sich die grünen Fadenalgen massiv ausgebreitet. Begleitet werden sie von ganzen Büscheln von grauen Pinselalgen. Nach diversen Wasserwechseln und Dünge-Versuchen etc lassen wir das Becken jetzt mal in Ruhe und achten nur aus ausreichende CO2-Düngung. Die Algen werden dabei rein mechnisch "bekämpft".

Dazu hat es sich bewährt, in 20 cm Entfernung von der Strömungspumpe ein Netz in die Wasserströmung zu hängen. 2-3 mal pro tag wird es entleert. Damit wird verhindert, das die Algenfäden stundenlang im Wasser herumtreiben und sich dann schließlich irgendwo festhängen. Zum anderen bleibt der Filterdurchsatz längere Zeit erhalten.

Die Pflanzen wachsen jetzt nach der CO2-Panne wieder kontinuierlich. Die neuen Pflanzen treiben mächtig aus, insbesondere die Aponogeton boivinianus ist sehr ergiebig. Auch Hygrophila difformis ist stark wachsend. Die Wasserpest (Egeria densa Spezial) hingegen haben wir weider entfernt, weil sie erbärmlich aussah.

Zur Zeit ist das Wasser so nach 4-6 Stunden Beleuchtungsdauer so mit Sauerstoff gesättigt, das dann viele Gasperlen aufsteigen. Das ist immer ein gutes Zeichen. Jetzt wollen wir mal sehen, ob die Pflanzen die Oberhand über die Algen bekommen.

Mittlerweile habe ich die Wasserwerte messen lassen. Das Phosphat ist nahezu nicht nachweisbar, also auch nicht die Ursache der Algenblüte. Damit ist auch das Futter kein Verursacher der Probleme. Wir gehen bald in einen 3-Wöchigen Urlaub, in dem wir naturgemäß nicht am Aquarium herumdoktorn können. Es wir kein Dünger hinzugefügt und kein Wasserwechsel durchgeführt. Ausserdem werden wir die HQI-Brenner gegen die zwei 58 W T5-Röhren tauschen. (5.9.2009)

Nun sind wir wieder da. Während des Urlaubs hat sich eine deutliche Verändeurng des Befundes ergeben. Die grauen Büschelalgen lassen sich leicht ertfernen, die grünen Fadenalgen wachsen kaum noch. Der Filter war komplett zugesetzt mit grünen Fadenalgen. Während des Urlaubs ist die CO2-Analge ausgefallen, da der Druckminderer falsch eingestellt war. Der PH-Indikator hatte eine sattblaue Farbe. Nach nun zwei Wochen sind fasst alle Algen verschwunden und wir beginnen wieder mit Düngung, mehr Licht usw. Die Pflanzen wachsen wieder und bilden kräftige Blätter aus.

Als nächstes wollen wir das Layout mit den Wurzeln und zusätzlichen Steinen neu gestallten.(10.10.2009)

 
Blogartikel aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 11.10.2009 um 13:41 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 13.04.2010 um 17:16 von MD-Rose
Nach vielen Monaten des auf und ab ist mein Becken seit 4 Wochen Algenfrei und glas klar. Habe viel ausprobiert, mal dünger weg gelassen, Licht reduziert, täglichen Wasserwechsel, CO2 erhöht und ausgeschaltet usw, usw. Letzendlich war in meinem Becken die Lösung, nur noch mit Eisentabletten (Fe) zu düngen und die Strömungspumpe auszuschalten, sonst nichts. Nach 2 Wochen waren alle Fadenalgen weg. Die Deko-Wurzeln waren in der gleichen Zeit von den Amano-Garnelen blitzeblank gefressen. In sofern gebe ich dem vorredner recht: Fe-Messung hätte vieleicht das Problem an den Tag gebracht.
 
 
Geschrieben am 12.10.2009 um 22:10 von schmitzkatze
Hallo MD-Rose...

Fadenalgen hatte ich unter HQI 150 Watt und unter 4 mal 36 Watt Triton.
Seit ich auf "normales" Licht gegangen bin, sind die Algen weg. Sie klebten immer an der riesigen Wurzel und wedelten im Wasser.
Ebenso liebten sie die Strömung, als habe ich das "Flötenrohr" von eheim durchbohrt und lasse das Wasser in mehreren Richtungen austreten.

Viel Erfolg bei der Bekämpfung...

Gruss, Michael
 
 
Geschrieben am 23.08.2009 um 10:26 von Ferbi
hatte anfangs auch mit pinselalgen zu tun, obwohlgenügend schnellwachsene pflanzen drin waren, beleuchtung ok usw , bei mir stellte sich raus, dass es am phosphat lag, und das lag letzendlich am falschen futter, nach diversen versuchen rausbekommen, das es am tetra pro colour lag, hatte das abgetzt und zwischenzeitlich so ein rowaphos säckcken in den filter gelegt, nach paar wochen hatte sich das thema erledigt. und das säckchen flog dann nach paar monaten beim filter reinigen wieder raus. und nun seit ca 2 jahren algen-frei auf holz klopf*
 
 
Geschrieben am 23.08.2009 um 09:26 von balzman
Hallo MD-Rose
Ich hatte auch Fadenalgen,habe sie aber jetzt im Griff.Wenn man ein Massenaufkommen von Fadenalgen hat ,ist immer etwas zu viel im Becken.Es gibt viele Gründe zb.im Sommer eine zu hohe Wassertemperatur,zu hoher Besatz,zu viel Futter,zu stark gedüngt,zu lange Beleuchtungsdauer.Wichtig ist es den Fe-Gehalt von seinem Wechselwasser,und dem Beckenwasser zu messen(Fe könnte im Wechselwasser zu hoch sein).Ich habe es so gemacht,ganz sparsam gefüttert,Düngung nach Messung des Fe-Gehalts ganz ausgesetzt,Beleuchtungszeit etwas gekürzt,man muß aber den Pflanzenwuchs immer im Auge behalten.Man sieht das man nur durch Reduktion ein Algenproblen in den Griff bekommt.Meine Co-2 Anlage habe ich ganz normal weiter laufen lassen.
Gruß Stefan
 
 


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