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Blog: "Welsiger" Filter! (662)

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Hallo liebe Mitglieder!

Ich möchte euch gerne die Geschichte einer meiner kleinen Antenennwelse erzählen, sprich : Die von meiner kleinen "Hope", dem Welsmädelbaby!

Die Geschichte ist nicht frei erfunden, sondern hat sich wirklich zu getragen!

Angefangen hatte alles als mein Ancistrus - Paar aus dem 54 L Becken endlich ins gro??e 112 L Aquarium umziehen durfte! Mensch, was war da die Freude gro??^^ (Bei mir & auch bei den Welsen , wie sie es mir auch eindrucksvoll beweisen werden sollten).

Es verging kaum ein halbes Jahr da ging schon das Wettrennen um die Fortpflanzung los, ein einzig nie zu endenter Marathon... mein armes Welsmädel -.- Glücklicherweise schafften es meine noch unerfahrenen Antennis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ihren Nachwuchs erfolgreich gro??zuziehen...

Doch trotzdem wollte ich diesem sittenlosen Treiben ein Ende bereiten:

Kurzerhand beschlo?? ich ihre Laichwurzel zu entfernen, was mir und der Dame auch eine paar monatige Ruhepause verschaffte, doch wir hatten die Rechnung ohne unseren potenten (& sehr bautechnisch erfahrenen) Ancistrus-Mann gemacht. Dieser beschlo?? kurzerhand den Stein, der mit Anubien bewachsen war, als neue Laichhöhle zu missbrauchen . Der Kies wurde (zu meinem Leidwesen) während der Nacht mit lautem Getue unter den Steinen nach drau??en befördert... Das war eine schlaflose Nacht (Meine Aquarien stehen in meinem Zimmer)

Soweit so gut die Höhle stande, jetzt musste nur noch seine Frau her^^

Und so wurde aus dem ehemaligen Rüppel ein charmanter Gentlemann, dem keine Frau wiederstehenn konnte...

Und so viel mir mein Welsmädel dann auch in den Rücken, denn nach wenigen Tagen war das nächste Gelege da...

Mama verlie?? nach getaner Arbeit die Baustelle, während Papa-Wels flei??ig Frischwasser in die Höhle fächelte und das Tag ein und Tag aus. So vergingen die Tage - und dann schlüpften aus den Eiern die Larven. Der übermotivierte Vater machte seine Arbeit ala Frischwasser-zufächeln so gut, dass einige der Larven aus der Höhle befördert wurden, was wie sich später heraustellte, das Todesurteil der Kleinen sein sollte. Ich persönlich mischte mich, war der Nachwuchs erstmal da (egal ob Eier oder Larven) nicht mehr in die Angelegenheiten der beiden Welse ein, hier sollte Mutter Natur entscheiden.

Nach 1-2 Wochen waren alle Larven verschwunden und Papa- Wels zog sich aus der Höhle wieder unter seine Lieblingswurzel zurück. Der Spuk war also wieder vorbei und ich nutze die Gelegenheit, um die Bruthöhle der beiden aufbruchsicher zu verschlie??en. Bis heute...

Alle paar Monate (meist so 8 bis 12, je nach Gefühl) wird bei mir der Au??enfilter gereinigt. Und dabei entdeckte ich sie (damals wusste ich noch nicht das es ein Mädel war): Ein kleines Welsjunges von nicht mal 1 cm Grö??e.

Fantastisch, ich holte sie raus, setzte die Kleine ins gro??e Becken und gab ihr den Namen "Hope" (was auf Deutsch Hoffnung hei??t). Hier soll die Kleine heranwachsen bis sie "gro??" genug ist, um alleine die gro??e Welt zu entdecken, was für sie hei??t später ins 120 L Becken meiner kleinen Cousine zu wandern...

Die Kleine hatte Glück, sie überlebte und ist heute knapp 3 cm gro??, bald darf sie umziehen.

Vielleicht habt ihr auch so skurielle Geschichten mit euren Fischen erlebt?

In diesem Sinne...

Viele Grü??e

Kathi

Blogartikel 'Blog 662: "Welsiger" Filter!' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 04.03.2008 um 13:14 Uhr von ehemaliger User

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