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Blogartikel 'Ancistrus (Antennenwelse) im Malawibecken (!) (?)' von Dennis V12

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    Sieger Beckenwettbewerb Mai 2007 Sieger Beckenwettbewerb Oktober 2007 
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Ort / Land: 
30177 Hannover / Deutschland
Aquarianer seit: 
2002


Ancistrus (Antennenwelse) im Malawibecken (!) (?)

 
Hallo Freunde,

ich wollte ganz gerne wiesen wie ihr dazu steht in einem Malawibecken

Ancistrus (Antennenwelse) zuhalten.

Da sie ja eigentlich nicht den Wasserwerten entsprächen gibt es doch bei den

Einen oder anderen die Ausnahme. Da sie meist in vielen Malawibecken

zur Algenbeseitigung eingesetzt werden.

Bin gespannt auf Eure verschiedenen Meinungen!

Liebe Grüße Dennis

 
Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 15.03.2007 um 19:07 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 25.03.2007 um 21:49 von Gernot Hensel
Der Ancistrus wird seit ewig und drei Tagen im Aquarium nachgezüchtet, unter verschiedenen Bedingungen. Ob uns das gefällt oder nicht ist eine Sache, aber Tatsache ist, daß sich die Tiere als sehr anpassungsfähig erwiesen haben was die Wasserwerte betrifft. Einige dieser Tiere würden wahrscheinlich krepieren wenn man sie in ein Gewässer in Südamerika setzt.
Was das Problem mit dem Holz betrifft. Da kann man auch eine Kokosnuss nehmen oder man legt einfach nur ein kleines Holz ins Becken. Hier wird immer so getan als würde schon ein wenig Holz die kompletten Wasserwerte im Becken umwerfen.

Das Problem das Robert Hornung anspricht ist meiner Meinung nach viel gravierender.
Tropheus z.B. können Ancistrus gegenüber sehr aggressiv werden. Das kann zu zerbissenen Flossen führen oder ich habe auch schon von einem Tropheushalter gehört dessen Alphabock den Ancistrus an der Rückenflosse gepackt und durchs Becken getragen hat. Ich habe zwar keine Probleme bei mir im Becken aber Robert scheint da ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben.

gruß
gernot
 
 
Geschrieben am 19.03.2007 um 07:08 von Heiko Rodegast
Hallo Dennis

Also ursprünglich ist es schon rein von den Wasserwerten nicht zu empfehlen, jedoch habe auch ich 2 pärchen in einem Tangajikabecken von 375 Liter und es geht gut.

Sofern das becken genug versteckmöglichkeiten hergibt sollte es kein problem sein

Mfg
Heiko
 
 
Geschrieben am 16.03.2007 um 14:20 von Minzi
Hallo Dennis,
ich finde südamerikanische Harnischwelse haben in einem Ostafrikabecken absolut nichts verloren. Antennenwelse kommen zwar mit einem pH von 6 bis 8 und einer Gesamthärte bis 20° (absolut max.) zurecht, idealerwiese sollte der pH aber um bzw. leicht unter (!) dem Neutralpunkt liegen und das Wasser wesentlich weicher sein. Das geht in einem Malawibecken nun mal nicht. Auch braucht der Ancistrus spec. Wurzeln zum Abraspeln (Verdauung) und reichlich pflanzliches Futter. (Gemüse, Algenwafer usw.) Wurzeln verbieten sich im Malawibecken von selbst, da sie den pH in den sauren Bereich drücken und das gefällt den Buntbarschen nicht. Fische sollten auch nicht als "Putzerfische" oder zur "Algenbeseitigung" eingesetzt und nur aus diesem Grund bei unnatürlichen Bedingungen gehalten werden. Algen haben immer andere Ursachen: falsche Beleuchtung, zu viel Nährstoffe, zu wenig Pflanzenwachstum... und werden nie durch den Besatz mit völlig biotopfremden Arten beseitigt. Dies gilt besonders für die Malawi- und Tanganjika-Fans, die selbst südamerikanische L-Welse unter diesen unnatürlichen Bedingungen mit Barschen aus dem ostafrikanischen Grabenbruch vergesellschaften. In meinen Augen also unvereinbar. Niemand würde auf die Idee kommen Diskus oder Skalare mit in einem Malawibecken zu halten, oder? Aber die L-Welse müssen dafür herhalten. Man stelle sich nur mal den südamerikanischen Regenwald und den ostafrikanischen Malawisee mit seinen extremen Wasserwerten vor, dann erübrigt sich eigentlich jeder Gedanke an eine Vergesellschaftung. Obwohl die Antennenwelse eine so große Toleranz haben sollte man auch diesen Tieren eine so artgerechte Haltung und Fütterung wie möglich angedeihen und sie nicht am absoluten max. ihrer biologischen Toleranz dahinvegetieren lassen.
Gruß Stefan
 
 
Geschrieben am 15.03.2007 um 23:38 von Lars Schnabel
Hallöchen Dennis
Ich selber pflege ein Gelben ancistrus pärchen in mein 720 l Tank und habe absolut kein probleme ,muß sogar sagen das sie voll ruhe zum fressen und laichen haben.P.s. Habe zur zeit sogar ein gelege.
LG Lars
 
 


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