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Blogartikel 'Aquaristik-Fotografie'

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Aquaristik-Fotografie von St3aman

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Handy, Kompaktkamera oder Spiegelreflexkamera, Den Regler Auf "Auto" gestellt und drauf los geknipst glückt leider nur zu selten in der Aquaristikfotografie.

Warum ist das so?

Ganz einfach: Die Kamera weiß nun mal nicht was ihr fotografieren wollt und versucht halt das bestmögliche.

Zudem gibt es noch ein paar kleine Faustregeln die man unbedingt beachten sollte wenn man schöne Bilder von seinen Aquarien oder Pfleglingen machen möchte.

Diese will ich euch nun nicht vorenthalten.

Vorbereitung:

° Scheiben putzen!

ja.. so selbstverständlich das man es schon zu oft vergisst.

° Aquarium "aufräumen"

Nichts ärgert so sehr wenn auf dem tollen Bild im

Hintergrund auf einmal ein verwelktes Blatt hängt.

° Störlichter abstellen:

Alles Licht was nun noch leuchtet sollte ausschließlich für

das Aquarium gedacht sein. das heißt:

Warten bis es draußen dunkel ist oder Rollos runter.

Fernseher / Zimmerbeleuchtung etc. ausmachen.

Jedes kleinste Licht kann zu unschönen Reflexionen auf

der Aquariumscheibe führen.

° Wenn möglich: Weitere Beleuchtung aufstellen. Je heller

es im Aquarium ist desto besser werden die Aufnahmen.

Diese Vorbereitungen gilt es zu treffen unabhängig davon mit was ihr eure Fotos schießen wollt (Handy, Kompakt, DSLR).

Gesamtansicht:

Optimal ist natürlich die Verwendung eines Statives. Solltet ihr keins haben rate ich euch euch einfach etwas zu bauen. Den Tisch 1-2 Meter vor dem Aquarium geschoben, darauf noch ein paar Bücher etc. und darauf die Kamera gestellt erfüllt auch seinen Zweck.

Perspektive:

die schönsten Bilder werden frontal aufgenommen. Die Kamera horizontal und vertikal genau mittig zur Frontscheibe ausgerichtet.

Einstellungen:

Belichtungszeit: min.1/60 oder schneller.

Blende: Ist natürlich auch etwas Geschmackssache aber Blende 5-6 halte ich hierbei für sinnvoll.

ISO: so hoch wie nötig, so niedrig wie möglich.

höhere ISO-Werte bedeuten zwar auch mehr rauschen im Bild aber lieber ein verrauschtes Bild als ein verschwommenes etc.

Blitz: AUS!!! Das gibt nur unschöne Schlagschatten, Reflexionen auf der Scheibe und toll sieht es auch nicht aus.

Detailaufnahmen / Fische:

Hier darf die Kamera wieder in die Hand genommen werden. Die Belichtungszeit am besten schneller als 1/100 stellen und den ISO-Wert angleichen. Bei besonders ruhigen Fischen darf die Verschlusszeit natürlich langsamer sein.

Auch der Einsatz vom Blitz ist wieder erlaubt, dabei gilt jedoch zu beachten: Immer schräg zur Scheibe fotografieren da man ansonsten nur das Blitzlicht auf den Fotos sieht (Reflexion).

Nachbearbeitung:

Es gibt kaum ein tolles Bild im Internet welches nicht zuvor bearbeitet wurde. Es gibt zahlreiche kostenlose Programme mit denen ihr das tun könnt. Als Beispiel möchte ich da mal "GIMP" nennen.

Hier kann das Bild noch aufgehellt oder abgedunkelt werden. Auch Kontrast; Farbe etc. kann man noch angleichen.

Schlusswort:

Dies sind nur ein paar kleine "Einstiegshilfen" in die Aquaristikfotografie. Spielt mit den Einstellungen, sammelt Erfahrungen und ich bin mir sicher ihr bekommt eure "Wow-Bilder" schon noch hin. ;o)

Auf 100 Fotos kommen etwa 2-3 Bilder die ich tatsächlich verwenden kann. Alles andere landet im Papierkorb. Also lasst euch nicht entmutigen und macht weiter.

in diesem Sinne,

euch ein frohes knipsen.

Sebastian (St3aman)

 
Blogartikel 'Blog 5055: Aquaristik-Fotografie' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet von St3aman am 22.08.2014 um 13:50 Uhr
 
 
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