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Blog: Bodengrund (47) von ehemaliger User

Hallo,

würde mich freuen, wenn Ihr hier Euere Erfahrungen anfügt. :-)

Ich selbst habe mit Dennerle Bodengrund mein erstes Becken begonnen.

Als unterste Schicht 6cm Bodengrund, den ich mit Aquarienkies 2-3 mm aufgefüllt habe, Gesamthöhe 15cm. Hier faulten aber regelrecht die Wurzelpartien der Pflanzen.

(Ergänzung Bodenfluter ?? .. war mir zu teuer )

Im zweiten Anlauf und der Umgestaltung des AQ kam ich auf die Funktionsweise der "Termoplat" Platten.

Die Styroporplatten sorgen mit Ihrer Eigenwärme für eine Wasserzirkulation im Bodengrund. Auf diese ist, im Original , ein Düngematerial aufgetragen. Auf die Styroporplatten wird der Aquarienkies aufgeschüttet. Die Höhe sollte 10 bis 15 cm betragen.

Eine Nachdüngung erfolgt mit Düngekugeln in den Wurzelbereich.

Seit einem Jahr läuft mein AQ nun schon so. Schwarze faulende Wurzelbereiche kenne ich nicht mehr. Bin sehr zufrieden.

Der Bodengrund wird beim Wasserwechsel mit einer Mulmglocke abgesaugt.

Dadurch sieht der Kies recht lange gut aus.

Wie handhabt Ihr das mit Sand in Eueren Becken?

Der verfärbt sich doch nach einiger Zeit. Sieht dann nicht mehr wie Meersand aus.

Tauscht Ihr den Sand dann aus?

Auch vermischt er sich mit einer Unterschicht Aquarienboden, das halte ich

(ohne hier Erfahrung zu haben) für nicht Praktikabel.

Wie erfolgt hier eine Düngung im Sand?

Danke für Euere Erfahrungen. Michael

Blogartikel 'Blog 47: Bodengrund' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 21.02.2007 um 21:27 Uhr von ehemaliger User
Kommentare:
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Geschrieben am 19.03.2007 um 13:46 von Minzi
Hallo Michael,
ein echt interessantes Thema was immer wieder diskutiert wird. Ich habe die besten Erfahrungen mit feinem Kies gemacht 1-2mm. Etwas 2-4mm ist auch dabei und in einem Bereich auch Sand. Es gibt keine Bodengrundheizung, Düngeplatten, Langzeitdünger oder Aquarienboden unter dem Kies. Er ist 5-10cm hoch und die Pflanzen wachsen hervorragend. Gedüngt wird mit Eisenvolldünger flüssig und an den Echinodoren werden ab und zu Laterikugeln/Tonkugeln in den Bodengrund gedrückt. Mit Fäulnis gibt es keine Probleme, obwohl ich den Bodengrund nicht (mehr) mit einer Mulmglocke durchstochere. Habe aber einen sehr leistungsfähigen Schnellfilter und gute Strömung im Becken, so dass sich kaum Mulm ablagert. Aquariennährboden/Aquarienerde hatte ich früher auch mal drin, kann ich aber nur abraten, da meine Fische alles nach oben gewühlt haben und es sich beim Absaugen mit der Mulmglocke eh vermischt hat. Naturfarbener Quarzsand oder feiner Kies ohne irgendwelche Zusätze oder technischen Schnickschnack ist in meinen Augen der beste Bodengrund. Für ein gutes Pflanzenwachstum ist auch genügend Licht noch wichtiger als der Bodengrund.
Gruß Stefan
P.S. Styroporplatten haben keine "Eigenwärme" (wo soll die denn herkommen?) sondern isolieren nur besonders gut. 15cm Bodengrund finde ich schon sehr viel, da bleibt bei üblichen Aquarienhöhen von 50-60cm ja kaum was übrig.

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