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Blogartikel 'Der Graus mit den Malawis..oder doch nicht ???' von Falk

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Der Graus mit den Malawis..oder doch nicht ???

 
Hallo an Alle

Ich seh immer wieder bei Bewertungen im Malawibereich ,wie unterschiedlich das Thema Aggressivität behandelt oder ausgelegt wird.....mich inbegriffen... !!!

Für mich ein Anstoß hier nochmal drauf hinzuweisen, das viele Faktoren eine Rolle spielen...

Da wir hier bestrebt sind ,möglichst Empfohlenes (VDA,Biologen,etc) weiterzugeben, aber auch die Erfahrungssache untereinander mit einzubeziehen,so stellt sich doch immer die Frage...was ist richtig???

Wie Thomas in einem Blog von mir treffend gesagt hatte , es läßt sich nicht immer auf ein bestimmtes Maß festlegen....

Punkt eins :

Warum sind Malawiböcke denn eigentlich so „sonderbar“ im Umgang untereinander....?

Treffendste Antwort : Obwohl der See riesengroß ist....ist er doch so klein...bei hunderten Jugtieren täglich,ist einfach kein Platz in Bezug auf die vorhandenen Futterplätze, aber....

Welcher Familienvater unsererseits hat denn auch seine Kinder (die werden auch größer) bis zu seinem nat. Ende zu Hause wohnen....??? KEINER !!! Es läßt sich genauso vergleichen...

Punkt zwei :

Gerade bei den natürlich feindlichen Umgebungsbedingungen des Sees ,wie wenig Futterangebot,Gefahr aus dem Freiwasser, Platzangebot, etc ist ein Entwickeln von Harems PFLICHT !!! daher ...die beste Auslese macht die Natur selber,also ein Dominanz-Bock mit allen seinen Fähigkeiten und möglichst ein großer Harem dazu...!!!

Dies sichert einen gewissen Fortbestand, wenn es nicht so wäre ,wären hier keine Malawibecken zu bestaunen...!!!

Punkt drei :

Ergibt sich ja eigentlich aus den ersten zwei Punkten...Warum sind die Malawis Maulbrüter ???

Bestmöglicher Schutz vor Feinden , sichert ebenfalls das Überleben der Art und bringt in vielen Fällen ein Sozialgefüge auf,welches ja in zum Bsp. Jungtierschulen ,die sich sammeln müßen ,um überhaupt in andere Futtergebiete abwandern zu können, zu sehen ist...!!!

Hier kann man nicht sagen , die leben so ,sondern diese „Sh0w“ ist nur kurzzeitig zu sehen, bis die Gruppen an ihrem Platz ,den sie aussuchen ankommen...!!!

Punkt vier :

Wir sprechen immer von 400l bei Mbunas, nicht ohne Grund...meist haben wir mehrere Arten zusammen im Becken ,denn ein Malawibecken ist eigentlich nicht als Artbecken zu sehen ,da es dann die nat. „Feinde“ , in Form von anderen Art-Böcken nicht geben würde ,welches der Natürlichkeit schaden würde...überhaupt ein Zusammenhalten von Mbuas und NONMbunas das natürlichste ist ,welches es gibt....Außer das verschieden zu haltende Futterangebot ,ist alles gleich, das Licht ,der Tagesrythmus, die Beckengröße ,also das Gebiet,die Fische ,die sich begegnen, die Hetzerei von Weibchen....

Punkt fünf :

Äußerst aggressive Arten gibt es nicht nur im Malawibecken,im Gegenteil...im übrigen Afrika ,aber auch Amerika usw. finden sich Arten ,die einen Fossochromis zu „Mittag“ verspeisen würden ,allein schon der Größe wegen....aber das soll nicht Thema sein, sondern ich möcht drauf hinweisen, das auch in den anderen Becken ,die sich nicht Malawi nennen,genauso auf die Zugehörigkeit und Literzahl zu achten ist ,wie eben im Malawi...!!!

Mein Fazit hier soll sein....nach Möglichkeit pro Bock eine Literzahl zu setzen, mir geht’s aber nicht allein um die Zahl an Litern ,sondern um den „Tatendrang“ eines Malawi-Bocks bei einer Mindestgrundfläche die ein Becken bietet...nicht umsonst Spreinat dies immer wieder versucht ,zu erklären und zur gewissen „Bedingung“ zu machen......

Gruß Falk

P.S. Dieser Blog soll keine Kritik oder dergleichen sein, sondern legt meine „Betrachtungsweise“ dar...!!!
 
Blogartikel aus der Kategorie: "Allgemeinwissen" zuletzt bearbeitet am 14.07.2009 um 10:26 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 14.07.2009 um 13:03 von Simon Delgardo
Naja komm Falk - ich kann auch 1/3 Melanochromis auratus auf 200 Liter einsetzen und warten, bis mir das Mänchen die 3 Weibchen zu tote jagd....ist das etwa Optimal?
 
 
Geschrieben am 14.07.2009 um 12:23 von Falk
@Simon

Ich muß mich auch hier bedanken...ist genau das ,auf welches ich hinaus wollte.....

Abgesehen davon das sich nix in Kasten "klemmen" läßt was haltung anbetrifft...das perfekte Becken würde so aussehen ,das man erst gar keins aufstellt....

Danke Simon !
 
 
Geschrieben am 14.07.2009 um 12:00 von Simon Delgardo
Hallo,

mittlerweile handhabe ich die Mbuna Haltung wie die Tropheus Haltung.
Das ist zwar eine Art Kastration der Natur(Ist Aquaristik ja ohne hin) aber damit habe ich weniger Verluste und wesentlich mehr Farbe im Becken.
Zur Haltung zwei bis - drei große Felsbrocken als Sichtbarrieren als Einrichtung das reicht!
Dazu immer mindestens 3-4 Mänchen pro Art, dann gibts auch kaum mehr gehetzte und tote Weibchen, oder einen unterdrücktes 2. Mänchen. Und es gilt die 15 Liter Regel Pro Fisch.

Gruß
Simon
 
 
Geschrieben am 14.07.2009 um 10:33 von Falk
Ihr lieben

Ich muß hier Tim Recht sprechen...der Aufbau des Beckens macht es eigentlich erst möglich, welche Arten Einzug halten sollten...
Und er hat es richtig gelöst...keine Standardwand sondern ein Zentraler Aufbau ,mit der Möglichkeit für mehrere Arten halbwegs "sicher" ein Revier bilden zu können ...

Damit ich von allen anderen nicht falsch verstanden werde....ich sag hier nicht ,das alle Becken so sein sollen ,sondern lediglich...es ist eine sehr gute Lösung...!!!!

Das Becken von Peter ist auch gut gelöst,aber eine Art zu viel,da hier eine art aufgeben muß auf Kurz oder Lang ,was das Revierbilden betrifft...sorry..

Also machts schön weiter und viel Spass

Gruß Falk
 
 
Geschrieben am 13.07.2009 um 23:06 von timme
Nabend.

@Peter:
Wieso sollte ein langes dafür aber nicht so tiefes und hohes Becken besser sein?

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, daß das Becken so gegliedert ist, daß es kein Tier einfach hat, ein Revier zu verteidigen. Das geht bei entsprechender Länge, Höhe und Tiefe besser.
Ich empfehle zu diesem Thema mal das Kapitel "Auch die Form des Aquariums ist wichtig" von A. Spreinat in "Malawisee-Buntbarsche: Erfolgreiche Haltung und Zucht" zu lesen.

Mein Becken hat zwar nur ein Meter Länge, aber dadurch das mein Steinhaufen in der Mitte des Beckens stehen kann (durch entsprechende Tiefe) und auch noch recht hoch ist (durch die große Beckenhöhe), hat jeder revierbildene Fisch eine sehr lange Grenze, die er verteidigen muß.

Wir können unsere Becken ja zusammenlegen, das wäre dann recht ideal :-)


@Falk:
Zitat: "Außer das verschieden zu haltende Futterangebot ,ist alles gleich, das Licht ,der Tagesrythmus, die Beckengröße ,also das Gebiet,die Fische ,die sich begegnen, die Hetzerei von Weibchen.... "
Hier fehlt noch etwas: Die Beckeneinrichtung. Und die ist meist anders zu gestalten: Mbunas Höhlen; Nicht-Mbunas Freiwasser.

Grüße, Tim

 
 
Geschrieben am 13.07.2009 um 16:49 von Falk
@ Guru

Bitteshön,gern geschehen...!

@Fish

Danke für die Einwände..

Fisch = Mensch...? Geht doch...!
Ist bescheidener Weise halber ,mal so aus dem "unsäglichen" Leben gegriffen....
Voraussetzung hierfür ist...WF und nur die "wandern" ,weil sie müßen....wie geschrieben sie nicht bei den "Alten" nach einer gewissen Größe "gedultet" werden...
Aber auch bei Bärenjungen oder Rehkitzen oder Wildschweinen ...wie auch immer gibt es ein generationsproblem...!!!

zu Maulbrüten...ja die nichtmaulbrüter gehen ein ganzes Stück aggressiver ans Werk ,was mit der verteidung vom nachwuchs zu tun hat....und bedeutet bei Nichtmaulbrütern ein ganzes Stück Arbeit mehr...(Bewegung,etc.)

Auch das Zusammenleben von Mbunas und nonmbunas sollte im Becken gewährleistet sein....was das natürlichste ist ,welches in Natura vorkommt...
Alles andere ist von uns Menschen gemacht...

Zu dem fazit
StellDir mal vor ..Du hast 300l und willst es besetzen...mit 2 böcken der gleichen Art oder mit zwei Böcken unterschiedlicher Arten....wie willst du das anstellen ...oder anders gesagt ...was wäre richtig oder besser...??? Auf dieses wollte ich heraus....wie selber festgestellt ...die Becken sind wie sie sind....
Bei den Böcken zählt nicht in erster Linie ,wieviel Liter ,sondern welche Grundfläche und erst dann das wasser darin...!!!!bezogen auf ihr anzunehmendes Revier...


na dann ...bitte Kritik...grins)))

Gruß Falk
 
 
Geschrieben am 13.07.2009 um 12:56 von Malawi-Guru.de
Hi Falk !

Mein Fazit ist ;Da ich ja sozusagen bei dir in die Schule gehe,und dermaßen viel gelernt habe von dir aber auch früher von Thomas Schröder,und einigen anderen alten Hasen......DANKE !!!!

Lg

Flo
 
 


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