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Blogartikel 'Gestern an der (Fisch)- Börse'

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Ort / Land: 
41515 Grevenbroich / Deutschland
Aquarianer seit: 
1983


Gestern an der (Fisch)- Börse

 

Während die Weltwirtschaft unter den Fehleinschätzungen der Börsenmakler und Spekulanten leidet und die Wirtschaft auch hier in der BRD eine Breitseite der Auswirkungen abbekommen hat, stehen Zierfischbörsen in der Gunst der Aquarianer immer noch weit oben.

Bei einem Besuch im "größten Zoofachgeschäft der Welt" in Duisburg Neumühl bekam ich einen Überblick, das sich die Preisspirale in diesem Segment doch eher nach oben dreht, anstatt nach unten.

Ich beließ es bei ein paar Macropoden Opercularis für je 2, 99 Euro in 4 cm Größe.

Pflanzen waren jenseits von Gut und Böse angesiedelt und so mancher Modefisch war ebenso übertrieben teuer.

Da waren mir die Börsen der Zierfischvereine hier im Niederrhein Gebiet immer wilkommene Alternative, meine Wünsche doch noch recht günstig finanzieren zu können.

Waren es Kaisertetra, Blutsalmler oder Schmetterlingsbuntbarsche.

Gestern war ich bei einem Verein in Duisburg zur Börse gefahren und war schon ein wenig enttäuscht. Zeitgleich fand auf dem Parkplatz eines schwedischen Möbelhauses ein Trödel statt, der die verfügbaren Parkplätze drastisch reduzierte.

Aber ich habe es geschafft in mittelbarer Nähe zum Botanischen Garten einen Platz vor einer Schule zu finden.

So ging ich dann erwartungsvoll in die heiligen Hallen. Bei der Gelegenheit habe ich mir nochmals die grossen Aquarien der Vereinsanlage im Tropenhaus angesehen, sie sind immer noch schön, aber ich hatte sie noch besser und schöner in Erinnerung.

Im Tagungsraum standen dann die Tische hinter denen die Anbieter in Plastiktüten ihre Garnelen, Fische und Pflanzen feil boten.

Die Pflanzen hatten schon Preise von Zoofachgeschäften erreicht, denn eine E.Bleheri erhalte ich dort auch für 3 Euro im Zweierpack.

Platys und Black Mollys a 2, 50 Euro das Stück, das ist schon eine Hausnummer.

Zwei Sturisoma Aureum (Goldbartwelse) Babys, je 6 cm groß im Zweierpack zu 8 Euro.

Günstig waren C.Sterbai zu 2, 50 Euro der Fisch in 4 cm Größe, da habe ich dann zugegriffen und 6 Stück mitgenommen, wenn ich schon die 50 km fahre, dann soll es sich auch lohnen.

Im Rückblick finde ich es paradox, das in den neuen Zeiten der Geldknappheit, die Kosten für das Hobby eine gegenläufige Entwicklung erfahren.

Wie sieht es denn in anderen Regionen aus ?

Wie seht Ihr die Dinge, die ich beschrieben habe?

Gruss aus dem Rheinland, Michael

 
Blogartikel 'Blog 1794: Gestern an der (Fisch)- Börse' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet von schmitzkatze am 04.05.2009 um 09:35 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 05.05.2009 um 13:19 von schmitzkatze
Hallo zusammen,

Danke für die kontroversen Kommentare, ich habe nicht erwartet, so viel Verwirrung damit zu stiften.

Ich wollte eigentlich `rüber bringen, das, trotz steigender Arbeitslosenzahlen und Jobabbau-Aktionen, die Kosten für das feuchte Hobby steigen anstatt fallen.

Ich empfand die beiden, zarten Sturisoma Aureum NZ
( für 8 Euro ) mit 6 cm Länge als teuer, wurde aber eines besseren belehrt, als ein Garten Center in meiner Umgebung 16,95 Euro für ein Tier verlangt hat.

Den Vergleich mit dem Benzin kann ich nicht nachvollziehen..

Gruss Michael




 
 

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