Die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) binden vor allem Phostphat und Nitrat aus dem Aquarienwasser und entzieht somit den Algen ihre Nahrungsgrundlage. Gegen Algen ist diese Pflanze eine regelrechte Geheimwaffe. Zusammen mit den Nährstoffen bindet die kleine Wasserlinse Schadstoffe und dient sozusagen als biologisches Klärwerk. Sie sorgt auch durch ihre schnelle Vermehrung für eine Schattierung des Wassers. Daher ist diese bekannte Schwimmpflanzen auch hervorragend für den Wasserteil im Rivarium, Riparium, Paludarium und Aquaterrarium geeignet. Die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) ist in den gemä??igten Gebieten von Nordamerika, Eurasien und Afrika weit verbreitet, in Australien und Neuseeland ist sie eingebürgert. Mittlerweile könnte man sie fast als Kosmopolit bezeichnen. Die Wasserwerte sind für die kleine Wasserlinse breit gefächert.
Gesamthärte bis ca. 25
Karbonathärte bis ca. 25
pH Wert 3 bis 10 (Optimum: 4 bis 6)
Temperatur 6 bis 33°C
Von Zeit zu Zeit sollte man aber einen Teil der Bestände abschöpfen, da ansonsten kein Licht mehr zum Boden vordringen kann und somit submerse Pflanzen nicht mehr gedeihen können. Die kleine Wasserlinse kann sich bei guten Bedingungen geradezu explosionsartig vermehren.
Vogelspinnen aus dem Nahen Osten gehören zu den spannendsten, aber auch oft unterschätzten Spinnen für die Terraristik. Während viele Halter zuerst an Arten aus Südamerika, Afrika oder Südostasien denken, bietet auch der östliche Mittelmeerraum bis in trockene Regionen Westasiens eine kleine, biologisch interessante Gruppe von Theraphosiden. Besonders Vertreter der Gattung Chaetopelma, aber auch kleinere Arten aus verwandten Gruppen, zeigen, wie gut Vogelspinnen an heiße Sommer, kühlere Winter, felsige Rückzugsorte und saisonale Trockenphasen angepasst sein können.
Homalomena-Arten gehören zu den eher unterschätzten, aber ökologisch und gestalterisch äußerst interessanten Pflanzen im Bereich der Terraristik. Während viele Terrarianer sofort an klassische Vertreter wie Philodendron, Anthurium oder verschiedene Farne denken, fristen Homalomena aus botanischer Sicht oft ein Nischendasein. Dabei bringen sie genau jene Eigenschaften mit, die in modernen Regenwaldterrarien besonders gefragt sind: ein kompakter, oft buschiger Wuchs, dekorative, kräftig grüne Blätter und eine hohe Anpassungsfähigkeit an dauerhaft feuchte, schattige Bedingungen.
Nymphen sind faszinierende Lebewesen, die in der Tierwelt oft übersehen werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Lebenszyklus vieler Insekten und anderer wirbelloser Tiere. Wer sich mit Terraristik, Aquaristik oder Biologie beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff „Nymphe“. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Wie unterscheiden sich Nymphen von Larven oder adulten Tieren? Und welche Bedeutung haben sie in Terrarien oder Ökosystemen?
Ein Waranbiss ist ein Ereignis, das viele Halter und Terraristik-Enthusiasten gleichermaßen erschrecken kann. Diese faszinierenden Reptilien, die oft durch ihre Intelligenz, ihre Größe und ihre eindrucksvolle Erscheinung beeindrucken, sind in der Haltung durchaus anspruchsvoll. Doch selbst bei bester Pflege und zahmster Gewöhnung kann es vorkommen, dass ein Waran zubeißt. Ein solcher Biss ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann – je nach Art, Tiefe und Umständen – auch ernsthafte medizinische Folgen haben.
Zophobas gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Futtertieren in der Terraristik. Kaum ein Terrarianer, der Reptilien, Amphibien, größere Spinnen oder insektenfressende Säugetiere hält, ist ihnen noch nicht begegnet. Die auffälligen, großen Larven werden umgangssprachlich meist als „Riesenmehlwürmer“ bezeichnet und sind besonders wegen ihres hohen Nährwerts, ihrer einfachen Handhabung und ihrer guten Verfügbarkeit bekannt. Gleichzeitig ranken sich viele Mythen um ihre Haltung, ihre Zucht und ihre tatsächliche Eignung als Futtertier.
Ein Mini-Regenwaldterrarium ist nicht nur ein dekoratives Highlight im Wohnraum, sondern auch ein faszinierendes kleines Ökosystem, das tropische Lebensräume im Kleinformat nachahmt. Die dichte Bepflanzung, hohe Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen schaffen eine einzigartige Atmosphäre, in der bestimmte Tier- und Pflanzenarten gedeihen können. Allerdings ist es entscheidend, dass die Auswahl der Bewohner – sowohl pflanzlich als auch tierisch – nicht nur optisch ansprechend, sondern auch artgerecht ist.