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Blogartikel 'Warum so oft Wasserwechsel, wenn Werte stabil bleiben?' von Peters Laden

Offline (Zuletzt 24.06.2011)BlogBeispielWebKarte
    Sieger Beckenwettbewerb April 2008 
Userbild von Peters Laden
Ort / Land: 
51143 Köln / Deutschland
Aquarianer seit: 
1980


Warum so oft Wasserwechsel, wenn Werte stabil bleiben?

 
Hallo zusammen

Ich höre hier andauernd :

Man sollte oft und viel Wasser wechseln!

Wenn doch die Wasserwerte stabil bleiben, warum sollte man dann oft und viel

Wasser wechseln?

Ich denke, wenn man vernünftig Filtert und ihn regelmäßig säubert, gehts auch anders.

Bin gespannt auf eure Meinungen ;-)

Gruß Peter
 
Blogartikel aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 12.04.2008 um 18:59 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 14.04.2008 um 11:17 von Tom
Hallo Peter,

du schreibst, dass du deine Wasserwerte im Zooladen messen läßt. Ist dir das nicht zu lästig? Ich meine gerade in der Anfangsphase eines Beckens ist das tägliche Messen der Parameter wichtig, da sich in der Zeit wirklich deutliche Änderungen ergeben können, die beim einem seit Monaten oder Jahren stabil laufenden Becken, nicht mehr zu erwarten sind. So teuer sind Wassertests dann doch nicht, oder?

Dass man Wasser nur wechsel muss, wenn sich die Werte ändern halte ich für eine ziemlich üble Aussage, ohne dazu zu sagen, welche Werte das sein sollten. Im Übrigen: wie misst du oder dein Zooladen die Bakterienbelastung, bzw. die Belastung des Wassers mit schädlichen Proteinverbindungen oder ähnlichem? Steigendes Nitrit, Ammoniak oder auch ein hoher Nitratwert sind zwar Indikatoren, aber noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss.

50% Wasserwechsel sind meiner Meinung nach gerade im Malawibecken, in dem Pflanzen als Nitratverbraucher fehlen, ratsam.

Grüße, Tom.

 
 
Geschrieben am 13.04.2008 um 12:41 von Falk
Hi

Ich denke bei Wasserwechsel vor allem an Nitratverringerung,gut für Fische-
und Nährstoffzugabe für Pflanzen.
Im Weiteren kann man natürlich auch auf autom. Wasserwechselanlagen umsteigen, ist aber eine Frage des Geldes (Anschaffung,Strom) .Auch den Punkt der Mulmverringerung sollte man sich vor Augen halten,schon weil viele Becken(auch meines) Überbesatz haben.

Gruß Falk
 
 
Geschrieben am 13.04.2008 um 11:28 von Peters Laden
Hi Georg
Besten Dank
Mit Düngergabe meinst du bestimmt Pflanzendünger. Oder?
Dürfte ich erfahren, wie du dies machst?

Gruß Peter
 
 
Geschrieben am 12.04.2008 um 23:56 von Creative Nature Aquaristic
Servus langepitter!

Ich pflichte meinen Vorschreibern bei. Der beste Filter kann die anfallenden Abfall- und Hemmstoffe nicht entfernene. Auch in der Natur werden durch das nachfließen des Frischwasser diese Abfall- und Hemmstoffe abtransportiert. Diese Abfall- und Hemmstoffe werden das Pflanzenwachstum und das Wohlbefinden Deiner Fische langfristig negativ beeinflussen. Ein regelmäßiger TWW das heisst 1 x wöchentlich 25 % bis 30 % mit gleichzeitiger Düngergabe erachte ich als unabdigbar.
Noch vie Spass mit Deinem Becken wünscht Dir

Georg
 
 
Geschrieben am 12.04.2008 um 20:48 von Peters Laden
Ha ;-)
Wir hier in köln-PORZ haben auch supergutes Leitungswasser ! ! ! *Ätsch*
...
Ich meine auch, das öfter weniger, den Fischen zu gute kommt.
Und den Pflanzen natürlich auch.
...
Wieder was dazu gelernt. Merken muß.
...
Dankeeee
 
 
Geschrieben am 12.04.2008 um 20:04 von Peters Laden
Hallo Silvia
Das werd ich mir merken ;-)
Dankeschön
 
 
Geschrieben am 12.04.2008 um 20:02 von Silvia
Hallo,

Ich wechsel das Wasser vor allem wegen der Pflanzen, nicht nur wegen der Fische oder Garnelen. Und ich habe gute Erfahrung mit möglichst häufigen Wechseln gemacht.

Durch den Wasserwechsel füllt man aufgebrauchte Spurenelemente wieder auf und entfernt wachstumshemmende Stoffe, die die Pflanzen bilden und die sich negativ auswirken können.

LG
Silvia
 
 
Geschrieben am 12.04.2008 um 19:36 von Peters Laden
Hallo babs
Vielen Dank für deine Meinung.
Da ich ein stark besetztes AQ habe,
werde ich öfter wenig Wasser wechseln.
Und die Werte im Auge behalten.
...
Ich bin zwar schon ein alter Hase in Sachen AQ,
aber kann *muß* noch viel dazu lernen!
...
Gruß Peter
 
 


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