Blog: Wespennest im Garten: Was ist zu beachten? (7956)
Ein Wespennest im Garten sorgt bei vielen Menschen zunächst für Unsicherheit oder sogar Angst. Das laute Summen, die schnellen Flugbewegungen und die Sorge vor schmerzhaften Stichen führen häufig dazu, dass Gartenbesitzer möglichst schnell handeln möchten. Dabei sind Wespen keineswegs nur lästige Insekten. Viele Arten erfüllen wichtige Aufgaben im natürlichen Gleichgewicht des Gartens und stehen zudem unter besonderem Schutz. Wer ein Wespennest entdeckt, sollte daher ruhig bleiben und sich zunächst genau informieren, bevor Maßnahmen ergriffen werden.
In Deutschland kommen zahlreiche Wespenarten vor. Besonders häufig begegnen Menschen der Deutschen Wespe Vespula germanica sowie der Gemeinen Wespe Vespula vulgaris. Darüber hinaus gibt es weitere Arten wie die Mittlere Wespe Dolichovespula media, die Sächsische Wespe Dolichovespula saxonica oder die Hornisse Vespa crabro, die größte heimische soziale Wespenart. Viele dieser Arten verhalten sich friedlicher als ihr Ruf vermuten lässt.
Ein Wespennest im Garten muss nicht automatisch ein Problem darstellen. Häufig befinden sich die Nester in abgelegenen Bereichen, in Hecken, Dachvorsprüngen, Erdlöchern oder Gartenhäusern und verursachen keinerlei Schwierigkeiten. Dennoch gibt es Situationen, in denen Vorsicht geboten ist. Besonders Familien mit kleinen Kindern, Haustieren oder Allergikern sollten aufmerksam sein und geeignete Maßnahmen treffen.
Dieser ausführliche Artikel erklärt, wie man ein Wespennest erkennt, welche Wespenarten besonders häufig im Garten vorkommen, welche gesetzlichen Regelungen gelten und wie man sich richtig verhält. Zudem werden wichtige Fragen zur Entfernung, Umsiedlung, Vorbeugung und Sicherheit ausführlich beantwortet.
Warum Wespen im Garten wichtig sind
Wespen übernehmen in der Natur zahlreiche nützliche Aufgaben. Sie sind wichtige Bestandteile des ökologischen Gleichgewichts und leisten einen erheblichen Beitrag zur Regulierung anderer Insektenpopulationen. Besonders im Frühjahr und Sommer jagen Wespen große Mengen an Fliegen, Mücken, Blattläusen, Raupen und anderen Kleininsekten. Damit wirken sie als natürliche Schädlingsbekämpfer im Garten.
Viele Gartenbesitzer unterschätzen die Bedeutung von Wespen für die Pflanzenwelt. Zwar gelten Bienen als wichtigste Bestäuber, doch auch einige Wespenarten tragen zur Bestäubung von Blütenpflanzen bei. Außerdem dienen Wespen selbst zahlreichen Tieren als Nahrung, darunter Vögel, Spinnen und andere Insekten.
Die meisten Wespenarten zeigen gegenüber Menschen kein aggressives Verhalten, solange sie sich nicht bedroht fühlen oder ihr Nest verteidigen müssen. Aggressionen entstehen häufig erst durch hektische Bewegungen, Anpusten oder direkte Störungen am Nest.
Welche Wespenarten kommen im Garten vor?
Nicht jede Wespe ist gleich. In deutschen Gärten leben unterschiedliche Arten mit verschiedenen Lebensweisen und Verhaltensmustern.
Deutsche Wespe Vespula germanica
Die Deutsche Wespe gehört zu den bekanntesten Arten. Sie baut ihre Nester häufig in dunklen Hohlräumen, beispielsweise in Dachböden, Rollladenkästen oder Erdlöchern. Diese Art wird besonders häufig an Kaffeetischen, süßen Speisen und Grillgerichten beobachtet.
Die Arbeiterinnen erreichen eine Länge von etwa zwölf bis sechzehn Millimetern. Typisch sind die schwarz-gelben Warnfarben und die kräftige Körperform.
Gemeine Wespe Vespula vulgaris
Auch die Gemeine Wespe sucht häufig die Nähe des Menschen. Sie ähnelt der Deutschen Wespe stark und wird ebenfalls oft an Lebensmitteln im Freien gesehen. Ihre Nester befinden sich häufig unterirdisch oder in geschützten Hohlräumen.
Beide Arten gelten als vergleichsweise durchsetzungsfähig und verteidigen ihre Nester energisch, wenn sie sich bedroht fühlen.
Hornisse Vespa crabro
Die Hornisse ist die größte heimische soziale Wespenart Europas. Trotz ihrer beeindruckenden Größe gilt sie meist als friedlicher als kleinere Wespenarten. Hornissen interessieren sich nur selten für menschliche Nahrung und meiden Konflikte.
Hornissen bauen ihre Nester bevorzugt in Baumhöhlen, Scheunen, Dachstühlen oder Nistkästen. Sie stehen in Deutschland unter besonderem Schutz.
Mittlere Wespe Dolichovespula media
Diese Wespenart baut häufig frei hängende Nester in Sträuchern oder Hecken. Die Tiere gelten als eher scheu und meiden den Menschen weitgehend.
Sächsische Wespe Dolichovespula saxonica
Die Sächsische Wespe baut kleinere Nester in geschützten Bereichen wie Gartenhäusern, Dachvorsprüngen oder Schuppen. Sie gilt als vergleichsweise friedlich.
Wie entsteht ein Wespennest?
Ein Wespennest beginnt immer mit einer einzelnen Königin. Nach der Winterruhe sucht sie im Frühjahr einen geeigneten Ort zur Nestgründung. Die Königin baut zunächst kleine Wabenstrukturen aus zerkautem Holz, das mit Speichel vermischt wird. Dadurch entsteht die typische papierartige Nestoberfläche.
In den ersten Wochen zieht die Königin die ersten Arbeiterinnen allein auf. Diese übernehmen später den Ausbau des Nestes sowie die Nahrungssuche. Im Laufe des Sommers kann ein Nest je nach Art mehrere hundert bis tausend Tiere umfassen.
Gegen Ende des Sommers werden neue Königinnen und männliche Tiere aufgezogen. Nach der Paarung sterben die alten Arbeiterinnen und die ursprüngliche Königin im Herbst ab. Nur die jungen Königinnen überwintern und gründen im nächsten Jahr neue Kolonien.
Alte Wespennester werden normalerweise nicht erneut besiedelt.
Wo befinden sich Wespennester im Garten?
Wespennester können an sehr unterschiedlichen Orten entstehen. Manche Arten bevorzugen geschützte Hohlräume, andere bauen frei sichtbare Nester.
Typische Standorte sind:
- Erdlöcher
- Dachböden
- Rollladenkästen
- Gartenhäuser
- Schuppen
- Hecken
- Baumhöhlen
- Dachvorsprünge
- Nistkästen
- Holzstapel
Besonders problematisch können Nester in stark genutzten Bereichen des Gartens sein, etwa in unmittelbarer Nähe von Terrassen, Spielplätzen oder Eingängen.
Wie verhält man sich richtig bei einem Wespennest?
Das richtige Verhalten entscheidet oft darüber, ob ein friedliches Zusammenleben möglich ist oder Konflikte entstehen.
Zunächst sollte ausreichend Abstand zum Nest eingehalten werden. Hektische Bewegungen direkt am Nest sollten vermieden werden. Ebenso problematisch ist das Anpusten der Tiere. Das ausgeatmete Kohlendioxid wirkt auf Wespen wie ein Alarmsignal und kann aggressives Verhalten auslösen.
Kinder sollten über den richtigen Umgang mit Wespen informiert werden. Haustiere sollten möglichst nicht unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nestnähe spielen.
Speisen und Getränke im Garten sollten abgedeckt werden, besonders süße Lebensmittel ziehen Wespen an. Fallobst sollte regelmäßig entfernt werden, da gärende Früchte zahlreiche Wespen anlocken können.
Wann wird ein Wespennest gefährlich?
Nicht jedes Wespennest stellt eine unmittelbare Gefahr dar. Viele Nester können problemlos bis zum Herbst bestehen bleiben, ohne dass größere Probleme entstehen.
Gefährlich kann ein Nest werden:
- bei direkter Nähe zu Wohnbereichen
- bei Allergikern im Haushalt
- bei kleinen Kindern
- bei häufigen Störungen des Nestes
- bei Nestern in schwer kontrollierbaren Bereichen
- wenn aggressive Wespenarten beteiligt sind
Besondere Vorsicht gilt bei Erdwespennestern. Da diese oft unbemerkt betreten werden, kann es schnell zu Verteidigungsreaktionen kommen.
Was tun bei einem Wespenstich?
Ein Wespenstich verursacht meist starke Schmerzen, Schwellungen und Rötungen. In den meisten Fällen sind die Beschwerden zwar unangenehm, aber ungefährlich.
Zur Erstversorgung eignen sich Kühlung und Ruhe. Kühlpacks oder kalte Umschläge können Schwellungen lindern. Wichtig ist, die Haut nicht direkt mit Eis zu belasten, um Erfrierungen zu vermeiden.
Stiche im Mund- oder Rachenraum gelten als besonders gefährlich, da Schwellungen die Atemwege beeinträchtigen können. Hier sollte sofort medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Menschen mit einer Insektengiftallergie können schwere allergische Reaktionen entwickeln. Symptome wie Atemnot, Kreislaufprobleme, Schwindel oder starke Schwellungen erfordern sofortige medizinische Versorgung.
Dürfen Wespennester entfernt werden?
Viele Wespenarten stehen unter dem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Das bedeutet, dass die Tiere nicht ohne triftigen Grund getötet oder ihre Nester zerstört werden dürfen.
Eine eigenmächtige Entfernung kann rechtliche Konsequenzen haben und ist zudem gefährlich. Besonders bei großen Nestern besteht ein erhebliches Risiko für Angriffe durch die Tiere.
Die Entfernung oder Umsiedlung sollte grundsätzlich Fachleuten überlassen werden. Dazu zählen Schädlingsbekämpfer oder speziell geschulte Experten für Wespenumsiedlungen.
Bei besonders geschützten Arten wie der Hornisse gelten strengere Regelungen. Hier kann unter Umständen eine Genehmigung erforderlich sein.
Warum man Wespennester niemals selbst entfernen sollte
Viele Menschen unterschätzen die Risiken einer eigenständigen Nestentfernung. Versuche mit Feuer, Rauch, Wasser oder Chemikalien können äußerst gefährlich werden.
Wespen verteidigen ihr Nest intensiv. Werden sie massiv gestört, können zahlreiche Tiere gleichzeitig angreifen. Besonders problematisch wird dies bei versteckten Nestern in Hohlräumen oder unterirdischen Bereichen.
Auch handelsübliche Wespensprays bergen Risiken für Menschen, Haustiere und andere Insekten. Zudem können sie die Umwelt belasten.
Ein professioneller Umgang minimiert Risiken und berücksichtigt gleichzeitig den Schutz der Tiere.
Umsiedlung statt Vernichtung
In vielen Fällen ist eine Umsiedlung möglich und sinnvoll. Dabei wird das Nest mitsamt Königin, Arbeiterinnen und Brut an einen geeigneten Ort gebracht.
Geeignete Umsiedlungsorte liegen meist weit entfernt von Wohngebieten, beispielsweise an Waldrändern oder naturbelassenen Flächen.
Die Umsiedlung erfolgt idealerweise in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn sich die meisten Tiere im Nest befinden.
Unterschiede zwischen Wespen, Bienen und Hornissen
Viele Menschen verwechseln Wespen mit anderen Insektenarten. Dabei gibt es deutliche Unterschiede.
Bienen besitzen meist einen rundlicheren, stärker behaarten Körper. Die Honigbiene Apis mellifera konzentriert sich überwiegend auf Blüten und zeigt selten Interesse an menschlicher Nahrung. Nach einem Stich verliert die Biene ihren Stachel und stirbt.
Wespen wirken schlanker und glatter. Einige Arten suchen gezielt süße Speisen oder Fleisch auf.
Hornissen gehören biologisch ebenfalls zu den Wespen. Trotz ihrer Größe gelten sie oft als ruhiger und weniger aufdringlich als kleinere Wespenarten.
Wie lässt sich ein Wespennest im Garten vermeiden?
Eine vollständige Verhinderung von Wespennestern ist kaum möglich. Dennoch gibt es Maßnahmen, die das Risiko reduzieren können.
Offene Hohlräume an Gebäuden sollten regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls verschlossen werden. Dazu gehören Rollladenkästen, Dachritzen oder Mauerspalten.
Mülltonnen sollten gut verschlossen bleiben. Fallobst sollte zeitnah entfernt werden. Offene Lebensmittel im Garten ziehen Wespen an und erhöhen die Wahrscheinlichkeit häufiger Besuche.
Insektenfreundliche Gärten mit ausreichend natürlichen Lebensräumen können dazu beitragen, dass Wespen ihre Nester eher in ruhigeren Bereichen anlegen.
Wespennester in Hecken und Sträuchern
Frei hängende Nester in Hecken oder Sträuchern wirken oft bedrohlich, verursachen jedoch häufig weniger Probleme als versteckte Nester im Hausbereich.
Beim Heckenschnitt sollte im Frühjahr und Sommer stets vorsichtig vorgegangen werden. Ein versehentlich beschädigtes Nest kann massive Abwehrreaktionen auslösen.
Wer ein Nest entdeckt, sollte die betreffende Stelle markieren und möglichst meiden.
Erdwespen im Garten
Erdwespen zählen zu den häufigsten Ursachen für Konflikte. Dabei handelt es sich meist um die Deutsche Wespe oder die Gemeine Wespe, die alte Mäusegänge oder Hohlräume im Boden nutzen.
Die Einfluglöcher sind oft unscheinbar und werden erst bemerkt, wenn mehrere Tiere ein- und ausfliegen.
Besonders gefährlich sind Erdwespennester in Rasenflächen, an Wegen oder in Spielbereichen.
Verhalten beim Grillen und Essen im Garten
Im Hochsommer suchen Wespen verstärkt nach energiereicher Nahrung. Besonders attraktiv sind:
- süße Getränke
- Obst
- Kuchen
- Fleisch
- Grillgut
- Eis
Lebensmittel sollten möglichst abgedeckt werden. Trinkhalme können helfen, versehentlich verschluckte Wespen zu vermeiden.
Ruhiges Verhalten ist entscheidend. Wildes Umherschlagen erhöht das Risiko eines Stichs deutlich.
Natürliche Feinde der Wespen
Wespen besitzen zahlreiche natürliche Feinde. Dazu gehören:
- Vögel
- Spinnen
- Libellen
- Fledermäuse
- Hornissen
- einige Säugetiere
Auch parasitische Insekten können Wespenkolonien befallen.
Das natürliche Gleichgewicht sorgt meist dafür, dass Wespenpopulationen langfristig stabil bleiben.
Warum Wespen im Spätsommer besonders lästig wirken
Viele Menschen haben den Eindruck, dass Wespen im August und September aggressiver werden. Tatsächlich verändert sich in dieser Zeit die Struktur des Wespenstaates.
Die Versorgung der Brut nimmt ab, wodurch Arbeiterinnen verstärkt auf Nahrungssuche gehen. Gleichzeitig fehlen zunehmend Larven, die normalerweise zuckerhaltige Flüssigkeiten an die Arbeiterinnen abgeben. Daher suchen Wespen verstärkt süße Speisen und Getränke auf.
Dieses Verhalten erklärt, warum Wespen im Spätsommer häufig an Kaffeetischen oder Grillabenden auftauchen.
Hornissennest im Garten
Ein Hornissennest löst oft besondere Sorgen aus. Dabei gelten Hornissen meist als weniger aggressiv als viele kleinere Wespenarten.
Hornissen meiden menschliche Nahrung weitgehend und interessieren sich stärker für andere Insekten. Sie spielen eine wichtige Rolle im natürlichen Ökosystem.
Da Hornissen besonders geschützt sind, darf ein Nest nur unter besonderen Voraussetzungen entfernt oder umgesiedelt werden.
Was passiert mit dem Wespennest im Winter?
Mit dem Herbst stirbt der Wespenstaat ab. Nur junge Königinnen überleben den Winter an geschützten Orten.
Das alte Nest bleibt leer zurück und wird normalerweise nicht wiederverwendet. Viele Gartenbesitzer entfernen verlassene Nester im Winter problemlos.
Leere Nester können teilweise sogar als Anschauungsobjekte dienen, da ihre filigrane Bauweise faszinierende Einblicke in die Architektur sozialer Insekten ermöglicht.
Häufige Fehler im Umgang mit Wespen
Viele Konflikte entstehen durch falsches Verhalten. Zu den häufigsten Fehlern zählen:
- Schlagen nach Wespen
- Anpusten der Tiere
- eigenständige Nestzerstörung
- Einsatz von Feuer
- hektische Bewegungen
- ungeschützte Lebensmittel
- Störungen direkt am Nest
Ruhiges und besonnenes Verhalten reduziert das Risiko von Stichen erheblich.
FAQs zum Thema Wespennest im Garten
Sind Wespen grundsätzlich aggressiv?
Nein. Die meisten Wespen greifen Menschen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihr Nest verteidigen müssen.
Darf man ein Wespennest selbst entfernen?
In der Regel nein. Viele Arten stehen unter Schutz. Zudem besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko.
Wann sterben Wespen ab?
Die meisten Arbeiterinnen sterben im Herbst. Nur junge Königinnen überwintern.
Werden alte Wespennester wieder benutzt?
Nein. Wespen bauen normalerweise jedes Jahr neue Nester.
Was tun bei Wespen im Rollladenkasten?
Der Bereich sollte möglichst nicht gestört werden. Fachleute können beurteilen, ob eine Umsiedlung notwendig ist.
Sind Hornissen gefährlicher als andere Wespen?
Nein. Hornissen gelten meist sogar als friedlicher. Ihr Stich ist zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlicher als der anderer Wespenarten.
Wie erkennt man ein Erdwespennest?
Typisch sind kleine Einfluglöcher im Boden mit regelmäßigem Wespenverkehr.
Welche Pflanzen helfen gegen Wespen?
Einige Menschen berichten von abschreckender Wirkung durch Lavendel Lavandula angustifolia, Zitronenmelisse Melissa officinalis oder Minze Mentha. Eine sichere Fernhaltung lässt sich dadurch jedoch nicht garantieren.
Fazit
Ein Wespennest im Garten ist kein Grund zur Panik. Wespen sind wichtige Nützlinge und erfüllen bedeutende Aufgaben im natürlichen Gleichgewicht. Viele Arten verhalten sich friedlich und können problemlos toleriert werden, solange ausreichend Abstand eingehalten wird.
Entscheidend ist ein ruhiger und respektvoller Umgang mit den Tieren. Hektische Reaktionen oder eigenmächtige Bekämpfungsversuche erhöhen dagegen Risiken für Menschen und Tiere gleichermaßen.
Besondere Vorsicht ist bei Nestern in unmittelbarer Wohnnähe, bei Allergikern oder in stark genutzten Gartenbereichen geboten. In solchen Fällen sollte immer fachkundige Hilfe hinzugezogen werden.
Wer die Lebensweise von Wespen versteht und ihr Verhalten richtig einordnet, kann viele Konflikte vermeiden und den Garten als naturnahen Lebensraum bewahren.













