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Aragoke - Eine Zuchtform des Koi

Teichbeispiele für Aragoke Koi

Aragoke - Eine Zuchtform des Koi (Teichbeispiele für Aragoke Koi)  - Aragoke-slnkaquarium
Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Kgbberlin.de, Ginrin Aragoke, CC BY-SA 4.0

Wissenswertes zu Aragoke

Herkunft

Asagi kommt aus dem Japanischen und heißt übersetzt Drachenschuppen. Es handelt sich dabei um Zuchtformen des Nishikigoi oder wie er zumeist genannt wird, des Koi-Karpfens, bzw. Farbkarpfen. Es handelt sich nicht um eine eigene Art.

Es gibt verschiedene Einkreuzungen:

  • den Schuppenkarpfen (Wagoi)
  • den Spiegelkarpfen (einen unbeschuppten, aber mit einigen wenigen großen Schuppen versehenen Koi, in Japan Doitsu Goi genannt)
  • den Zeilkarpfen (einen unbeschuppten, aber mit einer oder mehreren Zeilen von übergroßen Schuppen versehenen Koi, ebenfalls Doitsu Goi genannt)
  • den Lederkarpfen (ein völlig schuppenloser Karpfen, also ein Doitsu Goi)

Zuordnung

Aragoke sind meist einfarbige Koi, deren Ursprung in der Samudra Koifarm in Jawa Timur (Ostjava) in Blitar liegt. Der Züchter war Yusuf Hermansyah um das Jahr 2007.

Hier handelt es sich um Teichfische. Die klassischen Aragoke werden optisch geprägt durch übergroße, über den ganzen Körper verteilte Schuppen.

Varianten

Aragoke gibt es mit einer Ginrin Beschuppung und einer Non-Ginrin Beschuppung.

Haltung

Ein Aragoke-Koi kann eine maximale Länge von bis zu 120 cm erreichen. Meist erreichen sie bei der Haltung im Gartenteich nur eine Länge von maximal 80 cm. Um sie gut halten zu können, ist eine Teichgröße von mindestens 10.000 Liter nötig.

Wie alle Koi-Karpfen sind auch die Aragoke empfindlich, was die Wasserwerte angeht. Optimal sind ein pH-Wert zwischen 7 und 7.5 und eine Gesamthärte von maximal 15°dGH. Um Ammoniak / Ammonium, Nitrat und Phosphat auf einem niedrigen Level zu halten, ist eine sehr gut und groß dimensionierte Filteranlage nötig. Wasserwechsel können ebenfalls ein probates Mittel sein. Der Sauerstoffgehalt sollte immer über 6 mg/l liegen. Um die Keimdichte gering zu halten, setzen viele Koi-Halter einen UV-Entkeimer ein. Die Wassertemperatur sollte auch im Sommer nicht über 26°C steigen. Auch im Winter sollte die Temperatur nicht unter 5°C sinken.

Für die Fütterung bietet der Handel verschiedene Koi-Futtersorten an. Da auch Aragoke kein Sättigungsgefühl haben, sollte ein kleinen Portionen gefüttert werden.

Fortpflanzung

Wie alle Kois erreicht auch der Aragoke mit 3 bis 5 Jahren seine Geschlechtsreife. Die Laichzeit ist im Mai bis Juli, sobald die Wassertemperaturen über 15°C steigen. Grundvoraussetzung ist eine gute Wasserquailtät. Das Ablaichen erfolgt an Wasserpflanzen, wo die Fische mehrere hunderttausend Eier ablegen können.

Nach dem Schlüpfen der Larven müssen die diese möglichst schnell von den Elterntieren separiert werden, da sie sonst gefressen werden.

Haltungsbedingungen

Um Aragoke möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Teichen hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 5° bis 26°C
  • pH-Wert: 7.0 bis 7.5
  • Gesamthärte: 2° bis 15° dGH
  • Mindestteichgröße: 10000 Liter

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