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Bombus lapidarius im Garten

Einrichtungsbeispiele mit Steinhummel

Lesezeit: ca. 8 Minuten
Bombus lapidarius im Garten (Einrichtungsbeispiele mit Steinhummel)
Bombus lapidarius (Steinhummel)

Wissenswertes zu Bombus lapidarius (Steinhummel)

Die Steinhummel (Bombus lapidarius) gehört zu den bekanntesten und zugleich auffälligsten Wildbienenarten Europas. Kaum ein Gartenfreund, der im Frühjahr oder Sommer nicht schon einmal eine schwarz-rot gefärbte Hummel beim emsigen Blütenbesuch beobachtet hat. Trotz ihrer Häufigkeit ist über ihre Lebensweise, ihre ökologische Bedeutung und ihre Rolle im Garten oft erstaunlich wenig bekannt. Dabei zählt diese Art zu den wichtigsten Bestäubern in unseren Kulturlandschaften.

Herkunft und natürliche Verbreitung

Die Steinhummel ist in weiten Teilen Europas heimisch. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von der Iberischen Halbinsel über Mitteleuropa bis nach Osteuropa und Teile Westasiens. Auch in Großbritannien ist sie weit verbreitet. In Skandinavien kommt sie bis in südliche Regionen vor, wobei sie extreme nördliche Breiten meidet.

Als typische Art offener und halboffener Landschaften war sie ursprünglich vor allem in Wiesenlandschaften, Waldrändern, Heiden, Feldfluren und lichten Waldgebieten anzutreffen. Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit konnte sie sich jedoch auch in vom Menschen geprägten Lebensräumen etablieren. Heute gehört sie zu den häufigsten Hummelarten in Mitteleuropa und ist auch im Siedlungsbereich regelmäßig zu beobachten.

Ihre Präsenz in urbanen Räumen zeigt deutlich, dass sie in der Lage ist, mit moderaten menschlichen Eingriffen in die Natur umzugehen – vorausgesetzt, es stehen ausreichend Nahrungsquellen und geeignete Nistplätze zur Verfügung.

Gattung und Familie

Die Steinhummel gehört zur Gattung Bombus innerhalb der Familie der Apidae. Diese Familie umfasst neben Hummeln auch Honigbienen, Mauerbienen und viele weitere Wildbienenarten.

Innerhalb der Gattung Bombus existieren zahlreiche Arten, die sich teilweise stark ähneln. Bombus lapidarius zählt zur Untergattung Pyrobombus, die durch bestimmte Merkmale in Körperbau und Färbung charakterisiert ist. Besonders typisch ist die Kombination aus schwarzem Körper und roter Hinterleibsspitze, die bei dieser Art sehr markant ausgeprägt ist.

Als eusoziale Wildbiene bildet sie Staaten mit einer Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Diese soziale Lebensweise unterscheidet sie von vielen solitären Wildbienenarten, die keinen dauerhaften Staat bilden.

Beschreibung der Art und äußeres Erscheinungsbild

Die Steinhummel ist mittelgroß bis groß und wirkt robust und gedrungen. Ihr dicht behaarter Körper sorgt nicht nur für das typische „plüschige“ Aussehen, sondern dient auch der Thermoregulation und der effektiven Pollenaufnahme.

Königin

Die Königin ist mit einer Körperlänge von bis zu 22 Millimetern deutlich größer als die Arbeiterinnen. Sie erscheint im zeitigen Frühjahr und ist oft eine der ersten Hummeln im Garten. Ihr Körper ist tiefschwarz behaart, lediglich das Hinterleibsende zeigt eine leuchtend rote Färbung.

Arbeiterinnen

Die Arbeiterinnen sind kleiner, meist zwischen 12 und 16 Millimeter lang. Sie ähneln der Königin stark in der Färbung, unterscheiden sich jedoch in der Größe. Auch sie tragen das charakteristische rote Hinterleibssegment.

Drohnen

Die Männchen erscheinen im Spätsommer. Sie sind etwas schlanker gebaut und besitzen häufig zusätzliche gelbliche Haare im Gesichtsbereich. Ihr Hinterleib ist ebenfalls rot gefärbt.

Verwechslungsgefahr

In Mitteleuropa gibt es mehrere Hummelarten mit roter Hinterleibsspitze. Besonders die Ackerhummel kann oberflächlich ähnlich wirken. Bei genauer Betrachtung fällt jedoch auf, dass die Steinhummel insgesamt dunkler ist und keine braunen oder gelblichen Haarpartien am Thorax besitzt.

Verhalten und Lebensweise

Die Steinhummel ist eine ausgesprochen aktive und ausdauernde Bestäuberin. Bereits bei relativ niedrigen Temperaturen verlässt sie das Nest und besucht Blüten. Durch ihre Fähigkeit, die Flugmuskulatur aktiv aufzuwärmen, kann sie auch an kühlen Frühlingstagen fliegen.

Staatengründung

Im Frühjahr erwacht die überwinterte Jungkönigin aus ihrer Winterruhe. Sie sucht zunächst intensiv nach geeigneten Nistplätzen und sammelt gleichzeitig Nektar zur Energieversorgung. Hat sie einen geeigneten Ort gefunden, beginnt sie mit dem Bau der ersten Brutzellen.

Die Königin legt Eier und versorgt die schlüpfenden Larven zunächst allein. Nach einigen Wochen schlüpfen die ersten Arbeiterinnen, die fortan Brutpflege und Nahrungssuche übernehmen.

Aktivitätszeitraum

Der Staat der Steinhummel besteht in der Regel von April bis September. Gegen Ende des Sommers werden Geschlechtstiere erzeugt. Nach der Paarung sterben die alten Arbeiterinnen und die alte Königin. Nur die begatteten Jungköniginnen überwintern.

Natürlicher Lebensraum und Nistverhalten

Bombus lapidarius verdankt ihren deutschen Namen ihrer Vorliebe für unterirdische Nistplätze, häufig unter Steinhaufen oder in verlassenen Mäusenestern. Auch Komposthaufen, Hohlräume unter Terrassen oder Mauerspalten werden angenommen.

Sie bevorzugt trockene bis mäßig feuchte Standorte und ist in strukturreichen Landschaften besonders erfolgreich. Entscheidend ist das Vorhandensein geeigneter Hohlräume im Boden.

In naturnah gestalteten Gärten mit ungestörten Ecken, Totholzbereichen oder Steinhaufen findet sie gute Bedingungen. Intensiv gepflegte Rasenflächen ohne Struktur bieten hingegen kaum Nistmöglichkeiten.

Vorkommen im Garten

Für Gartenbesitzer ist die Steinhummel eine wertvolle Helferin. Sie besucht eine Vielzahl von Zier- und Nutzpflanzen. Besonders häufig sieht man sie an:

  • Lavendel
  • Salbei
  • Thymian
  • Sonnenhut
  • Flockenblumen
  • Kleearten
  • Himbeeren
  • Brombeeren
  • Tomatenblüten

Durch ihre kräftige Muskulatur beherrscht sie die sogenannte Vibrationsbestäubung. Dabei versetzt sie die Blüte in Schwingung, um Pollen freizusetzen. Diese Technik ist besonders bei Nachtschattengewächsen von Bedeutung.

Gärten mit durchgehender Blühfolge vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst sind ideal. Frühblüher sichern der Königin den Start in die Saison, während spätsommerliche Blüten den Jungköniginnen helfen, Energiereserven für die Überwinterung aufzubauen.

Nahrung und ökologische Bedeutung

Die Steinhummel ernährt sich von Nektar und Pollen. Nektar dient als Energiequelle, Pollen liefert Eiweiß für die Larvenentwicklung.

Sie ist keine hoch spezialisierte Art, sondern nutzt ein breites Spektrum an Blütenpflanzen. Diese Generalistenstrategie macht sie besonders robust gegenüber Veränderungen im Nahrungsangebot.

Ihre ökologische Bedeutung ist enorm. Als Bestäuber trägt sie wesentlich zur Fruchtbildung vieler Wild- und Kulturpflanzen bei. Besonders im Obst- und Gemüseanbau spielt sie eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz zur Honigbiene fliegt sie auch bei kühlerem Wetter und leichtem Regen. Dadurch ergänzt sie andere Bestäuberarten und stabilisiert das ökologische Gleichgewicht.

Giftigkeit und Verhalten gegenüber Menschen

Die Steinhummel besitzt wie alle weiblichen Hummeln einen Stachel. Dieser wird jedoch ausschließlich zur Verteidigung eingesetzt. Sie gilt als ausgesprochen friedfertig und sticht nur, wenn sie stark bedrängt oder direkt angefasst wird.

Ein Stich ist in der Regel schmerzhaft, aber für gesunde Menschen ungefährlich. Allergische Reaktionen sind selten, sollten jedoch ernst genommen werden.

Im normalen Gartenbetrieb besteht kaum Risiko. Selbst in Nestnähe zeigt die Art meist ein tolerantes Verhalten, solange keine heftigen Erschütterungen oder Manipulationen stattfinden.

Vermehrung und Lebenszyklus

Die Vermehrung folgt dem typischen Hummelzyklus:

  1. Überwinterte Jungkönigin erwacht im Frühjahr
  2. Nestgründung und erste Eiablage
  3. Entwicklung der Arbeiterinnen
  4. Wachstum des Staates
  5. Produktion von Drohnen und Jungköniginnen
  6. Paarung
  7. Absterben des alten Staates
  8. Überwinterung der Jungköniginnen

Die Paarung erfolgt häufig außerhalb des Nestes. Männchen patrouillieren entlang bestimmter Flugrouten und warten auf paarungsbereite Weibchen.

Die Jungkönigin sucht sich im Herbst einen geschützten Ort im Boden, um die kalte Jahreszeit in Winterruhe zu verbringen.

Mögliche Krankheiten und Gefährdungen

Wie andere Hummeln kann auch die Steinhummel von Parasiten und Krankheitserregern betroffen sein. Dazu zählen Milben, bestimmte Einzeller sowie parasitische Kuckuckshummeln, die ihre Eier in fremde Nester legen.

Gefährdungen entstehen vor allem durch:

  • Intensive Landwirtschaft
  • Pestizideinsatz
  • Verlust von Blühflächen
  • Versiegelung von Böden
  • Klimatische Extreme

Obwohl die Art derzeit als häufig gilt, ist sie langfristig auf artenreiche Landschaften angewiesen. Der Schutz von Wildblumenwiesen und naturnahen Gärten ist daher essenziell.

Alternative Bezeichnungen

Neben dem Namen Steinhummel und der wissenschaftlichen Bezeichnung Bombus lapidarius sind folgende Bezeichnungen gebräuchlich:

  • Rotschwarze Hummel
  • Schwarze Hummel mit rotem Hinterleib
  • Lapidarius-Hummel

In wissenschaftlichen Kontexten wird ausschließlich die lateinische Bezeichnung verwendet.

Häufig gestellte Fragen

Ist die Steinhummel gefährlich?

Nein. Sie ist friedlich und sticht nur bei massiver Bedrohung.

Wie lange lebt ein Hummelstaat?

Etwa ein halbes Jahr, von Frühjahr bis Herbst.

Kann man ein Nest umsiedeln?

Davon ist ohne fachliche Genehmigung und Expertise dringend abzuraten. Hummeln stehen unter Naturschutz.

Wie kann ich sie fördern?

Durch vielfältige Blühpflanzen, Verzicht auf Pestizide, das Anlegen von Wildblumenflächen und das Belassen naturnaher Strukturen.

Warum fliegt sie so laut?

Das laute Brummen entsteht durch die kräftigen Flugmuskeln und ist besonders bei der Vibrationsbestäubung deutlich hörbar.

Fazit

Die Steinhummel ist eine robuste, anpassungsfähige und ökologisch äußerst wertvolle Wildbienenart. Ihr markantes schwarz-rotes Erscheinungsbild macht sie leicht erkennbar, ihr friedfertiges Wesen zu einem angenehmen Gartenbewohner.

Für naturnah gestaltete Gärten ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil des Bestäuberspektrums. Wer auf Blütenvielfalt, strukturreiche Flächen und chemiefreie Pflege setzt, schafft ideale Bedingungen für diese faszinierende Hummelart.

Ihr Schutz beginnt im Kleinen – im eigenen Garten. Und jeder Quadratmeter Blühfläche trägt dazu bei, dass auch kommende Generationen das tiefe Brummen der Steinhummel zwischen Sommerblumen erleben können.

Verwandte Arten

  • Bombus alpinus

    Bombus alpinus (Alpenhummel)

    Die Alpenhummel, wissenschaftlich bekannt als Bombus alpinus, ist eine der weniger bekannten, aber ökologisch äußerst bedeutenden Hummelarten Europas. Diese Art gehört zu den wahren Spezialisten der Berg- und Alpenregionen, wo sie ein unverzichtbarer Teil des Ökosystems ist. Für Gartenliebhaber, die Wert auf Biodiversität und naturnahe Gärten legen, ist die Alpenhummel nicht nur interessant, sondern auch eine Bereicherung, da sie aktiv zur Bestäubung zahlreicher Pflanzen beiträgt.

  • Bombus confusus

    Bombus confusus (Samthummel)

    Die Samthummel, wissenschaftlich als Bombus confusus bekannt, gehört zu den weniger bekannten, aber ökologisch äußerst wertvollen Hummelarten Europas. Für Gartenliebhaber, die ihren Garten naturnah gestalten und einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten möchten, ist diese Art von besonderem Interesse. In den letzten Jahrzehnten ist sie in vielen Regionen seltener geworden, weshalb ihr Schutz und die Förderung geeigneter Lebensräume eine wichtige Rolle spielen.

  • Bombus cryptarum

    Bombus cryptarum (Heide-Erdhummel)

    Die Heide-Erdhummel, wissenschaftlich als Bombus cryptarum bekannt, ist eine faszinierende und zugleich wenig bekannte Wildbienenart, die in Europa heimisch ist. Für Gartenliebhaber ist sie besonders interessant, weil sie sowohl ein wichtiger Bestäuber für Wild- und Kulturpflanzen ist als auch mit ihrer speziellen Lebensweise und Anpassungsfähigkeit viele ökologische Zusammenhänge aufzeigt.

  • Bombus gerstaeckeri

    Bombus gerstaeckeri (Eisenhut-Hummel)

    Die Eisenhut-Hummel, wissenschaftlich als Bombus gerstaeckeri bezeichnet, zählt zu den faszinierendsten und zugleich spezialisiertesten Hummelarten Europas. Während viele Hummelarten ein breites Spektrum an Blütenpflanzen nutzen, hat sich die Eisenhut-Hummel im Laufe der Evolution auf eine vergleichsweise kleine Gruppe von Pflanzen spezialisiert. Diese enge Bindung an den Eisenhut macht sie zu einer bemerkenswerten Erscheinung in der heimischen Insektenwelt.

  • Bombus hortorum

    Bombus hortorum (Gartenhummel)

    Die Gartenhummel gehört zu den faszinierendsten und zugleich nützlichsten Insektenarten, die wir in heimischen Gärten beobachten können. Kaum eine andere Hummelart ist so eng mit blütenreichen Gärten, naturnahen Grünflächen und vielfältigen Pflanzungen verbunden wie Bombus hortorum. Ihr deutscher Name verweist bereits auf diese enge Beziehung: Sie ist die klassische Hummel des Gartens.

  • Bombus muscorum

    Bombus muscorum (Mooshummel)

    Die Mooshummel, wissenschaftlich als Bombus muscorum bekannt, gehört zu den faszinierendsten und zugleich weniger bekannten Hummelarten Mitteleuropas. Während Arten wie die Erdhummel oder die Steinhummel vielen Gartenbesitzern geläufig sind, wird die Mooshummel häufig übersehen – obwohl sie ein wichtiger Bestandteil naturnaher Ökosysteme ist. Wer einen ökologisch vielfältigen Garten pflegt, hat gute Chancen, dieser friedlichen Bestäuberin zu begegnen.

  • Bombus pascuorum

    Bombus pascuorum (Ackerhummel)

    Die Ackerhummel (Bombus pascuorum) zählt zu den sympathischsten und zugleich nützlichsten Wildbienenarten in unseren Gärten. Mit ihrem warmen, rostbraunen Pelz und ihrem ruhigen Wesen wird sie oft als besonders „sanftmütige“ Hummel wahrgenommen. Für Gartenliebhaber, Naturfreunde und alle, die ihren Außenbereich insektenfreundlich gestalten möchten, ist diese Art von großer Bedeutung. Sie ist nicht nur ein wichtiger Bestäuber zahlreicher Zier- und Nutzpflanzen, sondern auch ein faszinierendes Beispiel für das komplexe Zusammenspiel zwischen Insekten und Pflanzenwelt.

  • Bombus sichelii

    Bombus sichelii (Höhenhummel)

    Die Höhenhummel, wissenschaftlich als Bombus sichelii bekannt, gehört zu den weniger bekannten, aber ökologisch äußerst bedeutenden Hummelarten Europas. Gerade in Zeiten zunehmender Biodiversitätsverluste gewinnt das Verständnis für spezialisierte Bestäuber wie diese Art immer mehr an Bedeutung. Für Gartenliebhaber, die ihre Grünflächen naturnah gestalten und gezielt zur Förderung von Wildbienen beitragen möchten, ist die Kenntnis solcher Arten ein wertvoller Baustein.

  • Bombus sylvarum

    Bombus sylvarum (Bunte Hummel)

    Die Bunte Hummel, wissenschaftlich als Bombus sylvarum bekannt, zählt zu den faszinierendsten und zugleich weniger bekannten Hummelarten Mitteleuropas. Für Gartenliebhaber, die Wert auf Biodiversität, naturnahe Gestaltung und funktionierende Ökosysteme legen, ist diese Art von besonderem Interesse. Ihre Rolle als Bestäuber, ihr sensibles Verhalten gegenüber Umweltveränderungen und ihre spezifischen Lebensraumansprüche machen sie zu einem wichtigen Indikator für ökologische Gartenqualität.

  • Bombus terrestris

    Bombus terrestris (Erdhummel)

    Die Erdhummel, wissenschaftlich Bombus terrestris, gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) und zur Gattung der Hummeln (Bombus). Sie zählt zu den bekanntesten Hummelarten in Europa und zeichnet sich durch ihre robusten Körperbau und ihr charakteristisches Brummen aus. Wie alle Hummeln ist sie ein wichtiger Bestäuber und ein unverzichtbarer Teil vieler Ökosysteme.

  • Bombus vestalis

    Bombus vestalis (Gefleckte Kuckuckshummel)

    Die Gefleckte Kuckuckshummel, wissenschaftlich als Bombus vestalis bezeichnet, ist eine faszinierende und zugleich oft missverstandene Wildbienenart. Während viele Gartenfreunde klassische Hummeln als fleißige Bestäuber kennen, nimmt diese Art eine ganz besondere Rolle ein. Sie gehört zu den sogenannten Kuckuckshummeln, die eine ungewöhnliche Lebensweise entwickelt haben und sich deutlich von den staatenbildenden Hummeln unterscheiden.

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