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Adiantum pubescens im Terrarium pflanzen

Einrichtungsbeispiele mit Gewöhnlichen Frauenhaarfarn

Lesezeit: ca. 12 Minuten
Adiantum pubescens im Terrarium pflanzen (Einrichtungsbeispiele mit Gewöhnlichen Frauenhaarfarn)
Adiantum pubescens (Gewöhnlichen Frauenhaarfarn)

Wissenswertes zu Adiantum pubescens (Gewöhnlichen Frauenhaarfarn)

Adiantum pubescens, der Gewöhnliche Frauenhaarfarn, zählt zu den elegantesten Farnen, die sich für die Gestaltung naturnaher Terrarien eignen. Seine feinen, filigranen Wedel verleihen tropischen und subtropischen Landschaften eine besondere Leichtigkeit und sorgen gleichzeitig für ein natürliches Erscheinungsbild. Vor allem in Regenwaldterrarien kommt die Pflanze hervorragend zur Geltung, da sie dort ähnliche Bedingungen vorfindet wie in ihrem natürlichen Lebensraum. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, das Mikroklima zu verbessern, indem sie Feuchtigkeit speichert und Verdunstung fördert.

Obwohl Frauenhaarfarne allgemein als etwas anspruchsvoller gelten als viele andere Terrarienpflanzen, belohnt Adiantum pubescens eine sorgfältige Pflege mit dauerhaft gesundem Wuchs und einer attraktiven Erscheinung. Wer die Ansprüche an Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Standort berücksichtigt, erhält eine langlebige Pflanze, die sich harmonisch zwischen Moosen, Bromelien, Orchideen oder kleineren Kletterpflanzen einfügt. Aufgrund ihres feinen Blattwerks eignet sie sich besonders für detailreich gestaltete Terrarien, in denen natürliche Waldlandschaften nachgebildet werden.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Adiantum pubescens stammt aus den tropischen und subtropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Dort wächst die Art bevorzugt in feuchten Wäldern, Schluchten sowie an schattigen Berghängen. Häufig findet man sie entlang kleiner Bäche, an dauerhaft feuchten Felswänden oder auf humusreichen Waldböden, die von einer dicken Laubschicht bedeckt sind.

Der natürliche Lebensraum zeichnet sich durch eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit, gleichmäßige Temperaturen und nur geringe direkte Sonneneinstrahlung aus. Das Blätterdach großer Bäume filtert das Sonnenlicht und schafft ein angenehm schattiges Klima. Gleichzeitig sorgt regelmäßiger Niederschlag dafür, dass der Boden niemals vollständig austrocknet.

Diese Bedingungen machen deutlich, weshalb sich die Art besonders für tropische Terrarien eignet. Dort lassen sich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtverhältnisse deutlich besser kontrollieren als beispielsweise auf einer Fensterbank.

Gattung und Familie

Der Gewöhnliche Frauenhaarfarn gehört zur Familie der Frauenhaarfarngewächse. Innerhalb dieser Familie bildet die Gattung Adiantum eine der bekanntesten und artenreichsten Gruppen von Farnen überhaupt.

Charakteristisch für alle Arten dieser Gattung sind die auffallend dünnen, meist dunkel gefärbten Blattstiele sowie die fächerförmigen bis rundlichen Fiederblättchen. Diese verleihen den Pflanzen ihre besonders elegante Erscheinung. Viele Arten werden weltweit als Zierpflanzen kultiviert und finden sowohl in Wintergärten als auch in Terrarien Verwendung.

Adiantum pubescens zeichnet sich innerhalb der Gattung durch leicht behaarte Pflanzenteile aus, worauf auch der wissenschaftliche Artname pubescens hinweist.

Beschreibung der Art

Adiantum pubescens ist ein mehrjähriger Farn, der sich durch ein vergleichsweise langsames, aber kontinuierliches Wachstum auszeichnet. Die Pflanze entwickelt unterirdische Rhizome, aus denen regelmäßig neue Wedel hervorgehen. Mit zunehmendem Alter entstehen dadurch dichte Horste, die den Boden dekorativ bedecken.

Im Gegensatz zu vielen Blütenpflanzen bildet der Gewöhnliche Frauenhaarfarn weder Blüten noch Samen aus. Stattdessen erfolgt die Fortpflanzung über Sporen, wie es für Farne typisch ist.

Sein natürlicher Wuchs wirkt ausgesprochen locker und filigran. Dadurch entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das hervorragend mit Moosen, kleinen Aronstabgewächsen oder tropischen Bodendeckern kombiniert werden kann. Besonders in naturnah eingerichteten Regenwaldterrarien vermittelt die Pflanze den Eindruck eines echten Waldbodens.

Je nach Kulturbedingungen erreicht Adiantum pubescens Wuchshöhen zwischen etwa 20 und 50 Zentimetern. Im Terrarium bleibt die Pflanze aufgrund des begrenzten Platzangebots häufig etwas kompakter.

Aussehen

Das auffälligste Merkmal des Gewöhnlichen Frauenhaarfarns sind seine feinen, drahtartigen Blattstiele. Diese besitzen meist eine dunkelbraune bis nahezu schwarze Färbung und bilden einen attraktiven Kontrast zu den hellgrünen Blattsegmenten.

Die einzelnen Fiederblättchen wirken nahezu fächerförmig und besitzen einen leicht gezähnten Rand. Ihre Oberfläche erscheint zart und dünn, gleichzeitig aber erstaunlich widerstandsfähig. Die filigrane Struktur sorgt dafür, dass selbst leichte Luftbewegungen die Wedel sanft in Bewegung versetzen.

Neue Wedel erscheinen zunächst eingerollt und entfalten sich langsam während ihres Wachstums. Dieses charakteristische Entwicklungsstadium gehört zu den typischen Merkmalen nahezu aller Farnarten.

Unter optimalen Bedingungen bildet die Pflanze ein dichtes Geflecht aus zahlreichen Wedeln, wodurch ein besonders natürlicher Eindruck entsteht. Gerade in Kombination mit Wurzeln, Steinen und Moosen wirkt sie ausgesprochen authentisch.

Pflanzung im Terrarium

Die erfolgreiche Kultur beginnt bereits mit der richtigen Platzwahl. Adiantum pubescens bevorzugt dauerhaft feuchte, humusreiche und lockere Substrate, die Wasser gut speichern können, ohne zu vernässen.

Ideal sind Mischungen aus Kokoshumus, Lauberde, feiner Pinienrinde, etwas Torfersatz sowie einem geringen Anteil mineralischer Bestandteile zur Verbesserung der Struktur. Eine Drainageschicht verhindert Staunässe und schützt die empfindlichen Rhizome.

Der Standort sollte halbschattig bis schattig gewählt werden. Direkte Beleuchtung über längere Zeit führt häufig zu Verbrennungen oder Austrocknung der empfindlichen Blattsegmente.

Besonders attraktiv wirkt die Pflanze im Vorder- oder Mittelgrund größerer Regenwaldterrarien. Dort kann sie gemeinsam mit Moosen, Fittonien, kleinbleibenden Begonien oder tropischen Aronstabgewächsen naturnahe Pflanzengesellschaften bilden.

Ebenso eignet sie sich zur Begrünung feuchter Felsbereiche oder leicht erhöhter Bodenzonen. Wichtig ist lediglich, dass das Substrat niemals vollständig austrocknet und gleichzeitig keine dauerhafte Staunässe entsteht.

Pflege

Die Pflege von Adiantum pubescens verlangt etwas Aufmerksamkeit, ist bei stabilen Terrarienbedingungen jedoch gut beherrschbar.

Entscheidend ist eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 70 bis 90 Prozent. Sinkt die Luftfeuchtigkeit über längere Zeit deutlich ab, beginnen die empfindlichen Blattspitzen auszutrocknen und braun zu werden.

Auch die Temperatur sollte möglichst konstant zwischen etwa 20 und 28 Grad Celsius liegen. Kurzfristig werden etwas niedrigere Temperaturen meist problemlos vertragen, dauerhaft kühle Bedingungen führen jedoch zu einem verlangsamten Wachstum.

Das Substrat sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Austrocknung verträgt der Farn deutlich schlechter als viele andere Terrarienpflanzen. Gleichzeitig ist Staunässe unbedingt zu vermeiden, da sie Wurzelfäule begünstigt.

Für eine gesunde Entwicklung genügt meist eine sparsame Düngung während der Wachstumsphase. Da Terrarienpflanzen häufig bereits von den im Substrat vorhandenen Nährstoffen profitieren, sollte auf eine Überdüngung verzichtet werden. Zu hohe Nährstoffkonzentrationen können empfindliche Farnwurzeln schädigen.

Abgestorbene oder beschädigte Wedel sollten regelmäßig entfernt werden. Dies verbessert nicht nur die Optik, sondern beugt auch der Ansiedlung von Schimmelpilzen vor. Gleichzeitig wird die Bildung neuer Wedel angeregt.

Unter guten Bedingungen entwickelt sich Adiantum pubescens über viele Jahre zu einer attraktiven und langlebigen Terrarienpflanze, deren filigranes Erscheinungsbild den natürlichen Charakter tropischer Landschaften wirkungsvoll unterstreicht.

Giftigkeit

Adiantum pubescens gilt als ungiftige Pflanze. Weder für den Menschen noch für die meisten im Terrarium gepflegten Reptilien, Amphibien oder Wirbellosen sind giftige Inhaltsstoffe bekannt, die bei normalem Kontakt oder gelegentlichem Anknabbern zu Vergiftungserscheinungen führen würden. Dadurch eignet sich der Gewöhnliche Frauenhaarfarn grundsätzlich auch für bepflanzte Terrarien, in denen pflanzenfressende oder gelegentlich an Pflanzen knabbernde Tiere gehalten werden.

Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass eine ungiftige Pflanze nicht automatisch als Futterpflanze geeignet ist. Die Wedel besitzen nur einen geringen Nährwert und sind aufgrund ihrer feinen Struktur für die meisten Terrarientiere ohnehin wenig attraktiv. Werden größere Mengen gefressen, können sie unter Umständen Verdauungsprobleme verursachen, auch wenn keine eigentliche Giftwirkung vorliegt.

Darüber hinaus sollte ausschließlich auf Pflanzen zurückgegriffen werden, die speziell für die Terraristik oder den Zierpflanzenhandel bestimmt sind. Frisch gekaufte Exemplare können Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Düngern aufweisen. Deshalb empfiehlt es sich, neue Pflanzen vor dem Einsetzen gründlich abzuspülen und möglichst einige Zeit separat weiterzukultivieren. So lassen sich eventuelle Rückstände reduzieren und gleichzeitig mögliche Schädlinge frühzeitig erkennen.

Vermehrung

Wie alle Farne vermehrt sich Adiantum pubescens nicht über Blüten oder Samen, sondern über Sporen. Diese befinden sich auf der Unterseite reifer Wedel und entwickeln sich in kleinen Sporenlagern entlang der Blattränder.

Die Vermehrung über Sporen ist zwar biologisch faszinierend, erfordert jedoch Geduld und geeignete Bedingungen. Die Sporen müssen auf einem dauerhaft feuchten, sterilen Substrat keimen. Nach der Keimung entsteht zunächst der sogenannte Vorkeim, aus dem sich später die eigentliche Farnpflanze entwickelt. Dieser Prozess kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen und verlangt eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit sowie stabile Temperaturen.

Für Hobby-Terrarianer ist daher die vegetative Vermehrung deutlich einfacher. Ältere Pflanzen bilden kräftige Rhizome, die beim Umtopfen vorsichtig geteilt werden können. Voraussetzung ist, dass jedes Teilstück über ausreichend Wurzeln und mehrere gesunde Wachstumspunkte verfügt.

Nach der Teilung sollten die Pflanzen zunächst an einem geschützten, luftfeuchten Standort anwachsen können. Während dieser Zeit ist auf eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu achten, ohne das Substrat zu vernässen. Bereits nach einigen Wochen beginnt meist die Bildung neuer Wedel.

Da Adiantum pubescens insgesamt eher langsam wächst, sollte auf häufige Teilungen verzichtet werden. Größere, gut eingewachsene Exemplare entwickeln sich meist deutlich schöner als regelmäßig geteilte Pflanzen.

Mögliche Krankheiten und Parasiten

Unter geeigneten Haltungsbedingungen gilt der Gewöhnliche Frauenhaarfarn als vergleichsweise robuste Terrarienpflanze. Die meisten Probleme entstehen nicht durch Krankheitserreger, sondern durch ungeeignete Kulturbedingungen.

Besonders häufig reagieren die empfindlichen Wedel auf zu trockene Luft. Zunächst verfärben sich die Blattspitzen braun, anschließend trocknen ganze Wedel ein. In solchen Fällen sollte nicht nur häufiger gesprüht werden. Oft ist eine dauerhaft höhere Grundfeuchtigkeit im Terrarium notwendig, beispielsweise durch größere Wasserflächen, feuchtes Bodensubstrat oder automatische Beregnungsanlagen.

Auch direkte Beleuchtung kann Schäden verursachen. Zu intensive Lichtquellen führen häufig zu aufgehellten oder verbrannten Blattbereichen. Ein leicht schattierter Standort sorgt für deutlich gesündere Pflanzen.

Staunässe gehört ebenfalls zu den häufigsten Pflegefehlern. Bleibt das Substrat dauerhaft nass, können sich Wurzelfäule und Rhizomfäule entwickeln. Die Pflanze verliert dann ihre Standfestigkeit, neue Wedel bleiben klein oder treiben gar nicht mehr aus. Eine lockere Substratmischung und eine funktionierende Drainage verhindern dieses Problem meist zuverlässig.

Bei dauerhaft schlechter Luftzirkulation können sich Schimmelpilze auf abgestorbenen Pflanzenteilen ansiedeln. Deshalb sollten welke Wedel regelmäßig entfernt werden. Gleichzeitig ist eine leichte Luftbewegung im Terrarium von Vorteil, ohne dass die Pflanze dauerhaft austrocknet.

Gelegentlich können auch Schädlinge auftreten. Dazu gehören unter anderem:

  • Spinnmilben bei zu trockener Luft
  • Blattläuse an jungen Wedeln
  • Schildläuse bei geschwächten Pflanzen
  • Trauermücken in dauerhaft sehr feuchtem Substrat

In gut eingefahrenen Terrarien mit einem stabilen biologischen Gleichgewicht treten größere Schädlingsprobleme allerdings nur selten auf. Nützlinge wie Springschwänze und Asseln tragen zusätzlich dazu bei, abgestorbenes Pflanzenmaterial abzubauen und Schimmelbildung vorzubeugen.

Alternative Bezeichnungen

Die Art ist überwiegend unter ihrem wissenschaftlichen Namen Adiantum pubescens bekannt. Im deutschsprachigen Raum wird sie meist als Gewöhnlicher Frauenhaarfarn bezeichnet.

Je nach Anbieter oder Herkunft können außerdem folgende Bezeichnungen verwendet werden:

  • Gewöhnlicher Frauenhaarfarn
  • Frauenhaarfarn
  • Adiantum pubescens
  • Maidenhair Fern

Da zahlreiche Arten der Gattung Adiantum im Handel angeboten werden und sich äußerlich teilweise stark ähneln, lohnt sich beim Kauf ein genauer Blick auf die botanische Artbezeichnung.

Häufig gestellte Fragen

Eignet sich Adiantum pubescens für Anfänger?

Grundsätzlich ja, sofern bereits etwas Erfahrung mit tropischen Terrarien vorhanden ist. Die Pflanze stellt höhere Ansprüche an Luftfeuchtigkeit und gleichmäßige Bodenfeuchte als viele andere Terrarienpflanzen.

Kann der Gewöhnliche Frauenhaarfarn in einem Wüstenterrarium wachsen?

Nein. Die dauerhaft trockenen Bedingungen eines Wüstenterrariums entsprechen nicht seinem natürlichen Lebensraum. Dort würde die Pflanze innerhalb kurzer Zeit vertrocknen.

Welche Luftfeuchtigkeit benötigt die Art?

Optimal sind dauerhaft hohe Werte zwischen etwa 70 und 90 Prozent. Kurzfristige Schwankungen werden meist vertragen, dauerhaft trockene Luft führt jedoch zu Schäden an den Wedeln.

Wie schnell wächst Adiantum pubescens?

Das Wachstum ist eher langsam bis mäßig. Unter optimalen Bedingungen erscheinen regelmäßig neue Wedel, ohne dass die Pflanze stark wuchert.

Muss der Farn regelmäßig zurückgeschnitten werden?

Ein eigentlicher Rückschnitt ist nicht erforderlich. Es genügt, abgestorbene oder beschädigte Wedel bodennah zu entfernen. Dadurch bleibt die Pflanze vital und entwickelt kontinuierlich frisches Laub.

Kann Adiantum pubescens auf Wurzeln oder Felsen wachsen?

Ja. Sofern ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist und sich etwas humoses Material ansammeln kann, wächst die Art auch auf dauerhaft feuchten Wurzeln oder Felsstrukturen. Diese natürliche Wuchsform lässt sich in Regenwaldterrarien sehr dekorativ nachbilden.

Welche Pflanzen harmonieren mit dem Gewöhnlichen Frauenhaarfarn?

Sehr gut geeignet sind Moose, kleinbleibende Begonien, Fittonien, verschiedene Peperomien, tropische Aronstabgewächse, Bromelien sowie zahlreiche Orchideenarten mit ähnlichen Ansprüchen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Wie alt kann die Pflanze werden?

Bei guter Pflege kann Adiantum pubescens viele Jahre im Terrarium kultiviert werden. Da ständig neue Wedel nachgebildet werden, bleibt die Pflanze über lange Zeit attraktiv und entwickelt sich mit zunehmendem Alter zu dichten Horsten.

Fazit

Adiantum pubescens gehört zu den schönsten Farnen für tropische Terrarien. Seine filigranen Wedel, die feinen dunkel gefärbten Blattstiele und der lockere Wuchs verleihen naturnah gestalteten Regenwaldlandschaften eine außergewöhnlich elegante Wirkung. Gleichzeitig trägt die Pflanze zu einem stabilen Mikroklima bei, indem sie Feuchtigkeit speichert und die Luftfeuchtigkeit im unmittelbaren Umfeld unterstützt.

Die Kultur verlangt zwar etwas mehr Aufmerksamkeit als bei besonders robusten Terrarienpflanzen, stellt erfahrene Terrarianer jedoch vor keine unlösbaren Herausforderungen. Entscheidend sind ein dauerhaft feuchtes, lockeres Substrat, eine hohe Luftfeuchtigkeit, gleichmäßige Temperaturen sowie ein heller, aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützter Standort. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, entwickelt sich der Gewöhnliche Frauenhaarfarn über viele Jahre zu einer langlebigen und attraktiven Bereicherung des Terrariums.

Besonders harmonisch wirkt Adiantum pubescens in bepflanzten Regenwaldterrarien gemeinsam mit Moosen, Bromelien, Orchideen und kleinwüchsigen tropischen Blattschmuckpflanzen. Dort unterstreicht er den natürlichen Charakter der Einrichtung und schafft eine authentische Waldatmosphäre. Seine ungiftigen Eigenschaften, die vergleichsweise einfache vegetative Vermehrung und seine dekorative Erscheinung machen ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für alle Terrarianer, die Wert auf eine abwechslungsreiche und naturgetreue Bepflanzung legen. Mit der richtigen Pflege bleibt der Gewöhnliche Frauenhaarfarn über viele Jahre ein eleganter Blickfang und trägt wesentlich dazu bei, tropische Lebensräume im Terrarium möglichst originalgetreu nachzubilden.

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