Axolotl im Aquarium halten
Einrichtungsbeispiele für Ambystoma mexicanum

Haltungsempfehlungen
Um Ambystoma mexicanum (Axolotl) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.
- Wassertemperatur: 12° bis 20°C
- pH-Wert: 7.0 bis 7.5
- Gesamthärte: 6° bis 25° dGH
- Mindestaquariengröße: 160 Liter
Wissenswertes zu Ambystoma mexicanum (Axolotl)
Herkunft
Das Axolotl (Ambystoma mexicanum) stammt ursprünglich aus der Nähe von Mexiko-Stadt in Mittelamerika, wo es im Xochimilco-See und im Chalco-See vorkommt. Es handelt sich um einen mexikanischen Schwanzlurch, der zu Familie der Querzahnmolche (Ambystomatidae) gehört.
Der Name Axolotl setzt sich dabei aus dem Wort Wasser und der einer Gottheit der Azteken Xolotl zusammen. Die vormals als heilig geltende Salamander Art wurde trotzdem als Nahrungsmittel verwendet und ist dadurch vom Aussterben bedroht. In Japan wird es als Wooper Looper frittiert verspeist.
Haltung
Axolotl werden inzwischen öfter im Aquarium gehalten und gelten als grundsätzlich recht einfach zu halten. Möglich ist dies, da sie nicht die bei Amphibien sonst übliche Metamorphose durchleben, sondern während ihres gesamten Lebens als Dauerlarve die gleiche Gestalt behalten und ihr gesamtes Leben im Wasser verbringen. Dieses Phänomen wird als Neotenie (Jugendreife) bezeichnet.
Die Lurche erreichen eine maximale Größe von 25 cm und benötigen ein Becken ab 160 Litern und einer Kantenlänge ab 100 cm für die Pflege von 4 Tieren.
Das Axolotl ist ein Tier, das es eher kühl mag. Es sollte bei Temperaturen von 12 bis 20°C gehalten werden. Auch in den Sommermonaten sollte die Wassertemperatur nur kurzfristig ein Maximum von 22°C erreichen. Die Kühlung des Aquariums für Axolotl ist somit eine größere Herausforderung als die Beheizung. Das Aquarium sollte möglichst kühl stehen und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
Um auch in den Sommermonaten eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten, bieten sich die üblichen Maßnahem an. Am effektivsten ist ein Kühlaggregat oder falls die relativ hoehen Anschaffungskosten vermieden werden müssen, sind passende Kühlventilatoren im Aquaristikhandel erhältlich. Einige Axolotl-Halter betreiben den Sommer über ein Ausweichbecken im kühlen Keller, wohin die Amphibien umziehen, sobald die Temperaturen am normalen Standort eine Axolotlhaltung nicht mehr zulassen.
Die kühlen Wassertemperaturen für die Axolotlhaltung stellen also die größte Herausforderung dar, um die Salamander artgerecht pflegen zu können. Ansonsten sind Axolotl zwar sehr einfach zu haltene Tiere. Die wichtigsten Wasserparameter sollten allerdings eingehalten werden: pH-Wert 7 bis 7.5 und Gesamthärte 6 bis 25°dGH. Wichtig sind regelmäßige Wasserwechsel, da die Amphibien stark auf Verunreinigungen und zu hohe Nitratwerte oder Nitrit reagieren. Das Wasser sollte auf alle Fälle gefiltert werden.
Einrichtung des Aquariums
Bei der Auswahl des Bodengrundes sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht scharfkantig ist und keine Schadstoffe aus dem Wasser aufnimmt. Im Aquaristikhandel ist unter dem Namen Axogravel ein spezieller Bodengrund verfügbar, der speziell auf die Axolotlhaltung zugeschnitten ist. Es ist aber auch zum Beispiel Sand oder Korallensand grundsätzlich geeignet.
Eine Heizung ist für das Axolotlaquarium nicht notwendig. Auch eine Beleuchtung muss nicht unbedingt installiert werden, da es die Molche ohnehin eher schattig mögen.
Bei der Einrichtung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Rückzugsmöglichkeiten wie Höhlen oder Röhren in ausreichender Zahl für jedes Tier zur Verfügung stehen.
Das Aquarium für Axolotl kann bepflanzt werden. Es eignen sich solche Wasserpflanzen, die niedrige Temperaturen vertragen, wie Hornkraut, Wasserpest, Javamoos, Wasserlinsen oder Vallisnerien.
Fütterung
Axolotl sind Lauerjäger und erbeuten kleine Fische, Wirbellose, Insekten und Würmer. Im Handel ist spezielles Axolotlfutter in Pelletsform erhältlich. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Anteil an tierischen Bestandteilen deutlich überwiegt, denn pflanzliche Stoffe kann der Molch nicht verdauen. Diese belasten also lediglich seinen Organismus.
In Gefangenschaft kann der Schwanzlurch mit Futter ernährt werden, das zu Boden sinkt, da Axolotl ihre Nahrung dann erbeuten, wenn es an ihnen vorbeischwimmt oder es vom Grund aufnehmen. Es handelt sich um nachtaktive Lauerjäger.
Während junge Axolotl täglich gefüttert werden müssen, benötigen ausgewachsene Tiere nur noch 1 bis 2 Mal in der Woche Nahrung. Eine Fastenzeit von 10 bis 14 Tagen wird in der Regel schadlos überstanden. Längere Hungerperioden sollten allerdings vermieden werden, da es dann zu Kanibalismus unter den Molchen kommen kann.
Um Magen- und Darmprobleme zu vermeiden, ist unbedingt darauf zu achten, dass die Lurche nicht überfüttert werden. Als Faustregel sollten Jungtiere bis 12 cm täglich Futter erhalten. Mit zunehmender Körpergröße wird nur noch an jedem zweiten Tag gefüttert, ab einer Länge von ca. 15 cm alle 4 Tage und ab ca. 18 bis 20 cm noch noch 1 bis 2 mal wöchentlich.
Lebenserwartung
Wie alt werden die Schwanzlurche? Axolotl erreichen ein Alter zwischen 12 und 20 Jahren. Bei guter Pflege und passenden Rahmenbedingen wird sogar von einer Lebenserwartung von 25 bis 28 Jahren berichtet.
Preis
Was kostet ein Axolotl? Der Preis, der im Zoohandel und bei Züchtern aufgerufen wird, richtet sich meist nach der Farbe der Tiere. Selbstverständlich schwanken die Preise. Meist kostet ein Tier zwischen 25 und 40 Euro. Dazu sollte aber immer bedacht werden, dass Axolotls nicht einzeln gehalten werden sollten und die Anschaffung nicht die letzten Kosten sind, die auf einen Halter zukommen. Auch laufende Kosten für Futter, Strom und Wasserhygiene sollten einkalkuliert werden. Im Krankheitsfall kommen auch noch Ausgaben für Medikamente und vielleicht sogar eine Behandlung beim Tierarzt hinzu.
Nachzucht
Im Alter von ewa 12 bis 18 Monaten werden Axolotl geschlechtsreif. Dies ist allerdings nur ein Durschnittswert, denn der genaue Zeitpunkt ist sehr deutlich von der Wasserqualität abhängig, sodass es deutlich schneller gehen, aber auch länger daueren kann. Im natürlichen Habitat liegt die Paarungszeit zwischen Oktober und März. Im Aquarium können die Tiere aber das ganze Jahr über ablaichen.
Durch die Anpassung der Beleuchtungszeit und kleine Änderungen an der Wassertemperatur versuchen Züchter, die Querzahnmolche zur Paarung zu animieren. Meist funktionieren diese Maßnahmen nur mäßig gut und sie lassen sich die Zeit für das Spawning nicht vorschreiben. Beachtet werden muss aber unbedingt, dass zu häufiges Ablaichen die Weibchen derart schwächen kann, dass sie anfällig für Krankheiten werden können.
Während des Paarungsvorgangs, der 8 bis 24 Stunden dauern kann, legt das Männchen seine Spermatophoren auf dem Boden ab, von wo sie das Weibchen in seiner Kloake aufnimmt. Die Eiablage erfolgt an Wasserpflanzen oder am Boden. Das Gelege besteht in der Regel aus 50 bis 500, manchmal bis zu 1000 Eiern.
Der Laich sollte aus dem Hälterungsbecken entnommen werden, da er sonst von den Axolotls gefressen werden könnte. Am einfachsten erfolgt dies durch Absaugen mit einem etwas dickeren Schlauch. Bei einer Wassertemperatur von idealer Weise 18°C und abhängig vom Sauerstoffgehalt, schlüpfen die Jungtiere nach ca. 9 bis 20 Tagen. Der Dottervorrat reicht den Larven für ca. 48 Stunden, dann begeben sie sich selbständig auf Nahrungssuche. Nach 40 bis 42 Stunden ist die Pädogenese abgeschlossen.
Zur Aufzucht können kleine Aquarien mit 12 bis 40 Litern Volumen verwendet werden, die nicht komplett mit Wasser befüllt werden. Es sollte jeder Larve ein möglichst großes Wasservolumen zur Verfügung stehen, da dies die Entwicklung deutlich beschleunigt. Um Kanibalismus möglichst zu vermeiden, sollten möglichst Exemplare gleicher Größe zusammen aufgezogen werden.
Als Aufzuchtfutter kommen zunächst frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien zum Einsatz. Später, wenn die Miniaxolotls eine Größe von etwa 20 mm erreicht haben, können sie auch mit schwarzen Mückenlarven oder zerkleinerten roten Mückenlarven gefüttert werden. Erst wenn die Junglurche eine Größe von etwa 7 cm erreicht haben, können auch kleine Axolotls-Pellets gegeben werden.
Axolotl in der Wissenschaft
Die ungewöhnlichste Fähigkeit dieser Lurche ist es, verlorengegangene Gliedmaßen nachwachsen zu lassen. Wenn zum Beispiel ein Jungtier einem anderen eine Gliedmaße abbeißt, so wächst innerhalb von wenigen Wochen ein perfektes Ersatzorgan nach, inklusive Haut, Knochen, Blutgefäßen, Muskeln und Nerven. Dies gilt auch für das Gehirn, das zumindest teilweise regeneriert werden kann. Wissenschafter wollen nun das Geheimnis dieser Selbstheilungskraft fur Menschen nutzbar machen. Inzwischen leben mehr Axolotls in Laboren als in freier Wildbahn.
Forschungen mit und am Axolotl wurden schon sehr früh begonnen. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Jahr 1805 brachte der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt zwei Tiere von einer Forschungsreise nach Mexiko mit. Eine größere Anzahl an Exemplaren brachten dann wenig später französische Forscher mit nach Europa.
Nicht nur die Regenerationsfähigkeiten der Querzahnmolche beschäftigen die Forscher, sondern auch der Schilddrüsendefekt, der dazu führt, dass die Metamorphose unmöglich wird und diese Amphibien ihr ganzes Leben im Larvenstadion (Neotenie) verbringen und sich trotzdem fortpflanzen können.
Das Wassermonster in den Medien
Die von einigen als Wassermonster bezeichneten Amphibien sind immer wieder in den Medien und in der Öffentlichkeit präsent. Fernsehzuschauer durften sich im Jahr 2021 fragen, wer bei ´The Masked Singer´ hinter der Maske des Axolotls stecken könnte. Kurz vor dem Finale schied dann Andrea Sawatzki mit ihrem tollen Kostüm aus. Zuvor hatte die Schauspielerin noch rockigen Liedern wie ´I Don`t Wand To Grow Up´ von den Ramones das Publikum als Schwanzlurch verkleidet begeistert.
Computerspielbegeisterte lernen Axolotls im bekannten Spiel Minecraft kennen. Im Game kommen sie in fünf verschiedenen Farbvarianten vor (leuzistisch, braun, türkis, gold und blau). Sie sind außerst selten und ganz wie das reale Vorbild in mit Wasser gefluteten Höhlen zu finden.
Aussehen
Der Axolotl hat einen flachen, breiten Kopf mit kurzen, stumpfen Ohren und kleinen, dunklen Augen. Der Körper ist lang und schlank, mit vier kurzen Beinen, die mit Schwimmhäuten ausgestattet sind. Die Haut des Axolotls ist glatt und mit kleinen Warzen bedeckt. Sie kann in verschiedenen Farben auftreten, darunter grau, braun, olivgrün, beige oder schwarz. Es gibt auch Albinoversionen, die eine hellere, gelbliche oder rosa Farbe haben können.
Der Axolotl hat auch zwei Paare von Kiemen, die aus dem Nackenbereich herausragen und ihm eine äußerst auffällige Erscheinung verleihen. Diese Kiemen sind mit kleinen Finger-ähnlichen Strukturen bedeckt, die als Filamente bezeichnet werden. Die Kiemen dienen zur Atmung und ermöglichen dem Axolotl, Sauerstoff aus dem Wasser zu filtern.
Bezeichnungen
Die wissenschaftliche Bezeichnung Ambystoma mexicanum ist nur wenig gebräuchlich. Axolotl ist der Name, der sowohl im Deutschen, als auch auf Englisch und Französisch verwendet wird. Die Spanier verwenden Ajolote und die Portugiesen Axolote. Die chinesischen Schriftzeichen sind 蠑螈, die Róng yuán gesprochen werden.
FAQs zum Axolotl (Ambystoma mexicanum)
Was ist ein Axolotl genau? Der Axolotl ist ein aquatil lebender Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, der sein gesamtes Leben im Larvenstadium verbringt und deshalb typische äußere Merkmale wie äußere Kiemen behält. Er stammt ursprünglich aus Mexiko und ist besonders für seine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit bekannt, durch die er sogar Gliedmaßen, Teile des Herzens oder des Gehirns teilweise wieder nachbilden kann.
Wo kommt der Axolotl ursprünglich her? Der natürliche Lebensraum des Axolotls sind die Seen des Hochlands von Mexiko, insbesondere das System um den ehemaligen See von Xochimilco bei Mexiko-Stadt. In freier Wildbahn ist er heute allerdings stark gefährdet und kommt dort nur noch in sehr kleinen Restpopulationen vor, da sein Lebensraum durch Urbanisierung, Verschmutzung und invasive Fischarten stark geschrumpft ist.
Warum bleibt der Axolotl sein Leben lang im Larvenstadium? Der Axolotl zeigt ein Phänomen, das als Neotenie bezeichnet wird. Das bedeutet, dass er geschlechtsreif wird, ohne eine vollständige Metamorphose zum Landtier zu durchlaufen. Dies liegt an einer besonderen hormonellen Regulation, bei der die Umwandlung in eine terrestrische Form unterdrückt wird, wodurch er seine äußeren Kiemen und sein wasserlebendes Verhalten behält.
Wie groß wird ein Axolotl? Ein ausgewachsener Axolotl erreicht in der Regel eine Länge zwischen 20 und 30 Zentimetern, wobei einzelne Tiere unter optimalen Bedingungen auch etwas größer werden können. Weibchen sind dabei häufig etwas kräftiger gebaut als Männchen, während die Körperlänge bei beiden Geschlechtern ähnlich ausfällt.
Wie alt kann ein Axolotl werden? In menschlicher Obhut kann ein Axolotl bei guter Pflege etwa 10 bis 15 Jahre alt werden, in seltenen Fällen sogar etwas älter. In der Natur ist die Lebenserwartung aufgrund von Umweltstress, Fressfeinden und schlechter Wasserqualität deutlich geringer.
Welche Haltungsbedingungen braucht ein Axolotl im Aquarium? Ein Axolotl benötigt ein kühles, gut gefiltertes Süßwasseraquarium mit stabilen Wasserwerten und ausreichend Platz zum Schwimmen und Verstecken. Besonders wichtig ist eine Wassertemperatur zwischen etwa 12 und 20 Grad Celsius, da höhere Temperaturen schnell zu Stress und Krankheiten führen können. Außerdem sollte der Bodengrund fein und verletzungsfrei sein, da Axolotl dazu neigen, kleine Steine zu verschlucken.
Kann man Axolotl zusammen mit anderen Fischen halten? Die gemeinsame Haltung von Axolotl und Fischen wird in der Regel nicht empfohlen, da viele Fischarten an den empfindlichen Kiemen des Axolotls knabbern oder Stress verursachen können. Zusätzlich besteht das Risiko, dass der Axolotl kleinere Fische als Nahrung betrachtet, was zu Problemen im Aquarium führt.
Was frisst ein Axolotl? Axolotl sind Fleischfresser und ernähren sich in der Natur von kleinen Wirbellosen wie Insektenlarven, Würmern und kleinen Krebstieren. In der Aquarienhaltung werden sie häufig mit Regenwürmern, speziellen Pellets, Mückenlarven oder anderen proteinreichen Futtermitteln gefüttert, die leicht verdaulich und nährstoffreich sind.
Wie oft muss ein Axolotl gefüttert werden? Junge Axolotl benötigen deutlich häufiger Futter als adulte Tiere und werden oft täglich oder jeden zweiten Tag gefüttert, während ausgewachsene Tiere in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche gefüttert werden können. Dabei ist es wichtig, die Futtermenge an das individuelle Tier anzupassen, um Überfütterung und Wasserbelastung zu vermeiden.
Wie vermehrt sich ein Axolotl? Die Fortpflanzung des Axolotls erfolgt durch Eiablage. Das Männchen legt dabei Spermatophoren ab, die vom Weibchen aufgenommen werden, woraufhin sie Eier an Pflanzen oder Dekoration im Aquarium ablegt. Aus den Eiern schlüpfen nach einigen Wochen Larven, die sich direkt weiterentwickeln, ohne eine Metamorphose zu durchlaufen.
Kann man Axolotl züchten? Die Zucht von Axolotln ist unter kontrollierten Bedingungen im Aquarium möglich, erfordert jedoch Erfahrung und eine sorgfältige Vorbereitung der Tiere. Wichtig sind eine ausreichende Geschlechtsreife, passende Wasserwerte sowie eine gezielte Trennung von Jungtieren, da Axolotl auch Kannibalismus zeigen können, wenn sie unterschiedlich schnell wachsen.
Welche Farben können Axolotl haben? Axolotl kommen in verschiedenen Farbvarianten vor, die sowohl natürlich als auch durch Zucht entstanden sind. Die bekannteste Wildform ist dunkel gefärbt mit braunen und olivgrünen Tönen, während Zuchtformen auch albino, leucistisch (weiß mit dunklen Augen), golden oder kupferfarben sein können.
Warum sind Axolotl so besonders in der Wissenschaft? Axolotl sind ein wichtiger Forschungsorganismus, da sie außergewöhnliche Fähigkeiten zur Regeneration besitzen. Wissenschaftler untersuchen sie intensiv, um besser zu verstehen, wie Gewebe und Organe regeneriert werden können, was potenziell auch für die Humanmedizin von großer Bedeutung sein könnte.
Sind Axolotl gefährlich für Menschen? Axolotl sind für Menschen völlig ungefährlich, da sie weder giftig sind noch aggressives Verhalten zeigen. Sie besitzen keine Giftstoffe und reagieren eher scheu, wenn sie gestört werden, weshalb sie als ruhige und friedliche Aquarienbewohner gelten.
Welche Krankheiten können bei Axolotln auftreten? Axolotl können unter anderem an Pilzinfektionen, bakteriellen Erkrankungen oder Stresssymptomen leiden, die häufig durch schlechte Wasserqualität oder zu hohe Temperaturen ausgelöst werden. Besonders empfindlich reagieren sie auf Veränderungen im Lebensraum, weshalb stabile Bedingungen entscheidend für ihre Gesundheit sind.
Warum sind Axolotl gefährdet? Der Axolotl gilt in freier Wildbahn als stark gefährdet, da sein natürlicher Lebensraum in Mexiko massiv zerstört wurde. Verschmutzung, Urbanisierung und invasive Fischarten haben dazu geführt, dass die natürlichen Populationen fast vollständig verschwunden sind, während die Art heute vor allem in Aquarien und Zuchtprogrammen erhalten wird.
Wie unterscheidet sich der Axolotl von anderen Salamandern? Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass der Axolotl sein ganzes Leben im Wasser verbringt und keine vollständige Metamorphose durchläuft, während die meisten anderen Salamanderarten irgendwann an Land leben. Zusätzlich ist die Regenerationsfähigkeit des Axolotls deutlich stärker ausgeprägt als bei vielen anderen Amphibien.
Braucht ein Axolotl Licht im Aquarium? Axolotl benötigen kein starkes Licht, da sie in ihrer natürlichen Umgebung eher in trüben, schattigen Gewässern leben. Zu helles Licht kann sogar Stress verursachen, weshalb eine gedämpfte Beleuchtung oder viele Versteckmöglichkeiten im Aquarium empfohlen werden.
Kann ein Axolotl seine Gliedmaßen wirklich nachwachsen lassen? Ja, der Axolotl besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Regeneration, bei der er verlorene Gliedmaßen, Teile des Schwanzes und sogar bestimmte innere Organe teilweise vollständig nachbilden kann. Diese Fähigkeit ist Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung, da sie einzigartige Einblicke in biologische Heilungsprozesse bietet.


