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Das Brackwasseraquarium - Grundlagen und Begriffe


Aquarium einrichten

Ein Brackwasseraquarium als Herausforderung


Das Brackwasseraquarium stellt ein Biotop nach, das natürlich auf der ganzen Welt verbreitet ist. Es werden die speziellen Lebensräume simuliert, an denen sich in der Natur Süßwasser und Meerwasser mischen, wie in Flussmündungen oder Mangrovensümpfen.

Wasserwerte im Brackwasseraquarium



Der Salzgehalt liegt im Brackwasseraquarium (1,002 bis 1,020) über dem des Süßwasseraquariums, jedoch unterhalb des Salzgehalts von Meerwasser (1,023 bis 1,027). Man spricht von 0,5% Salzzusatz.

Der pH-Wert liegt zwischen 7,5 und 8,5. Die Gesamthärte zwischen 10 und 30°dGH. Die KH liegt zwischen 20 und 30 °dKH.

Der Salzgehalt muss nicht unbedintgt konstant gehalten werden. Gerade dann, wenn ein Standort deutliche Schwankungen zum Beispiel im Wechsel der Gezeiten aufweist, kann es sogar sehr sinnvoll sein, einen gewissen Wechsel auch im Aquarium zu simulieren.

Geeignete Fischarten



Der Lebensraum Brackwasser ist ein sehr spezieller. Es haben sich einige Fischarten entwickelt, die die Fähigkeit haben, als eigentliche Meeresbewohner auch Süßwasser zu tolerieren und umgekehrt.

Aquaristisch interessane Zierfische sind: Vierauge (Anableps ssp.) aus der Familie der Anablepidae, Westamerikanischer Kreuzwels (Arius seemani), Silberflossenblatt (Monodactylus argenteus), Breitflossenkärpfling (Poecilia latipinna), Segelkärpfling (Poecilia velifera), Gemeiner Argusfisch (Scatophagus argus), Australische Süßwasserseezunge (Brachirus salinarum), Grüner Kugelfisch (Tetraodon nigroviridis), Schützenfisch (Toxotes jaculatrix), Goldstaubmuräne (Gymnothorax tile) und Schlammspringer (Periophthalmus sp.).

Wirbellose für das Brackwasseraquarium



Neben den Fischen können auch einige Wirbellose im Brackwasseraquarium gehalten werden: Schwimmgarnele (Palaemon varians), Europäische Süsswassergarnele (Palaemonetes antennarius), Rote Hawaii Garnele (Halocaridina rubra), Afrikanischer Einsiedlerkrebs (Clibanarius africanus), Zebrarennschnecke (Neritina natalensis), Rote Mangrovenkrabbe (Pseudosoma moeshi) (nur Paludarien), Perisesarma eumolpe (Perisesarma eumolpe) (nur Paludarien) und Rote Nashorngarnele (Caridina gracilirostris).


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Letzte Änderung am 17.07.2017 von
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