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04.08.2022 von Thomas Kreuter

Dekoration im Terrarium von Thomas Kreuter

Dekoration im Terrarium von Thomas Kreuter

Ein Terrarium einrichten, bzw. dekorieren, ist denkbar einfach, so sollte man meinen. Aber hier kann man eine Menge verkehrt machen. Beherzigt man allerdings gewisse Kriterien, so spart man sich auf Dauer viel Arbeit und Geld. Ein immer gern gemachter Fehler besteht vor allem darin, dass man auf engstem Raum viele Dinge unterbringen möchte, seien es Pflanzen, Steine, Äste oder auch Wurzeln. Bei der Einrichtung steht immer im Vordergrund, dass die Tiere viel Platz brauchen und durch die Dekoration nicht eingeengt oder gar behindert werden dürfen. Daher an dieser Stelle ein paar kleine Tipps. Rück- und Seitenwände sollte man nach Möglichkeit verkleiden, um dadurch den Tieren mehr Bewegungsspielraum zu geben und auch Plätze für Pflanzen wie Tillandsien, Bromelien oder Farne zu schaffen. Wurzeln sind ein schöner Anblick, aber auch hier heißt es maßvoll zu dekorieren, lieber ein oder zwei große Wurzeln als 10 kleine nehmen. Ebenso verhält es sich mit Steinen. Lieber ein paar größere Steine in einer Gruppe in der Anlage drapieren, als 20 kleine. Mit der Boden-Bepflanzung verhält es sich ebenso. Ein zwei kleine Gruppen von Pflanzen und eventuell ein Bodendecker reichen vollkommen aus und verursachen ein harmonischeres Bild, als wenn man die Anlage mit Gewächsen voll stopfen würde. Auch die Art der Bepflanzung spielt eine Rolle da diese im Terrarium vom Wachstum her zur reinsten Seuche werden können. Eine Gruppe von Pflanzen kann dergestalt angelegt werden, in dem man eine einzelne Solitär-Pflanze mit ein paar klein bleibenden Arten zusammen pflanzt. Selbiges gilt auch bei einem Epiphyten-Ast. Eine Bromelien z.B., mit ein bis zwei kleinen Farnen zusammen gepflanzt, ist immer einen Hingucker wert. Auch Kletteräste in der Anlage sollten mit Maß und Ziel eingesetzt werden. Dabei ist auf verschiedene Ast-Durchmesser zu achten, ebenso auf eine gute Befestigung. Von waagrecht bis senkrecht sollte alles vertreten sein. Die Rückwand und die Seitenwände können ruhig etwas dichter bepflanzt werden, da sie als Hintergrund Tiefe vermitteln und vor allem die Pflanzen im mittleren Teil als auch im Vordergrund optisch unterstützen und so für den Betrachter ein natürliches Bild in seiner gesamt Komposition ergeben. Abhängig ist man bei der Dekoration seines Terrariums natürlich immer von den gegebenen Maßen. Daher sollte man das Dekorieren der Anlage immer mit Augenmerk angehen und in vorausschauender Art und Weise, zumal gerade die Bepflanzung in tropischen Anlagen im Lauf der Zeit vom Wachstum her recht ausufernde Züge annehmen kann. Th.K.

Thomas Kreuter

Userbild von Thomas KreuterThomas Kreuter ist Mitglied von EB und stellt 2 Beispiele vor.

Titel: Dekoration im Terrarium von Thomas Kreuter (Artikel 5526)