Lebens(t)räume für Menschen, Tiere & Pflanzen
Gestaltungsbeispiele für naturnahe Lebensräume
Einrichtungsbeispiele.de-Logo
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Warum der Bienenstich eigentlich Wespenstich heißen sollte

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Warum der Bienenstich eigentlich Wespenstich heißen sollte
Warum der Bienenstich eigentlich Wespenstich heißen sollte - Foto 1

Der „Bienenstich“ ist einer der großen Klassiker auf deutschen Kuchentafeln. Leckerer Teig, oben eine goldene Mandel-Karamell-Schicht, dazwischen eine verführerische Creme – ein Kuchen, der schon beim Hinschauen die Kaffeetasse füllt. Aber warum heißt das Ding eigentlich Bienenstich? Denn in der Realität sind es fast immer Wespen, die versuchen, sich ein Stückchen zu sichern.

Von Bäckergesellen und Bienenkörben

Die bekannteste Legende führt ins Rheinland des 15. Jahrhunderts. Dort sollen zwei junge Bäcker mit einem Trick ihre Stadt gegen Angreifer verteidigt haben: Sie warfen Bienenkörbe auf die Feinde, die dann das Weite suchten. Zum Dank soll der Bäckermeister den „Bienenstich“ erfunden haben. Romantisch, heroisch – und möglicherweise frei erfunden. Aber es klingt so gut, dass man die Geschichte fast glauben möchte.

Ein Kuchen, der Bienen anzieht – oder eben Wespen

Eine pragmatischere Erklärung liegt auf der Hand: Die zuckrige Honig-Mandel-Schicht zieht summende Insekten an. Und wer beim Naschen nicht aufpasst, riskiert einen Stich. Nun könnte man sagen: Das ist eher die Domäne der Wespen. Aber „Wespenstich“ klingt irgendwie weniger appetitlich – und als Kuchennamen hätte es wohl kaum Karriere gemacht.

Der ewige Kampf und warum wir den Bienenstich trotzdem lieben

Wer im August im Garten zum Kaffee lädt, kennt das Schauspiel: Auf dem Tisch der Bienenstich, daneben die Kaffeesahne, und innerhalb von Minuten eine gelb-schwarz gestreifte Luftwaffe. Während Bienen draußen friedlich ihren Job erledigen, sind es die Wespen, die sich mit dreister Hartnäckigkeit auf den Kuchen stürzen. Man fuchtelt, pustet, deckt Teller mit Servietten ab, um die Wespen zu vertreiben und versucht, trotzdem einen anständigen Bissen zu erwischen. 

Egal, ob die Namensgeschichte nun historisch korrekt oder eher märchenhaft ist: Der Bienenstich ist lecker. Ohne ihn fehlt etwas auf der sommerlichen Kaffeetafel. Und mal ehrlich – „Bienenstich“ klingt einfach süß und harmlos. „Wespenstich mit Vanillecremefüllung“ dagegen hätte wohl niemand freiwillig bestellt.

 

Autorin: Caroline Haller für www.einrichtungsbeispiele.de

Autor*in: Tom

Userbild von Tom
Tom ist Administrator*in von EB und stellt 12 Beispiele vor.

In den Bereichen Malawisee, Tanganjikasee, Victoriasee, West- / Zentralafrika, Südamerika, Mittelamerika, Asien/Australien, Gesellschaftsbecken, Wasserchemie, Fragen zu einrichtungsbeispiele.de steht er/sie den Usern bei Fragen kompetent als Anspechpartner zur Seite.

Titel: Warum der Bienenstich eigentlich Wespenstich heißen sollte (Artikel 7204)

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Ohne den Rasen zu ruinieren: So geht Zelten im Garten

Ohne den Rasen zu ruinieren: So geht Zelten im Garten

Allgemeine Tipps & Tricks

Ein Zelt im eigenen Garten aufzubauen – das klingt nach Abenteuer, Freiheit und Sommerferien direkt vor der Haustür. Besonders Familien mit Kindern, aber auch Hobbycamper oder naturverbundene Menschen nutzen gern den eigenen Garten, um eine kleine Auszeit zu nehmen, ohne weit reisen zu müssen. Doch während das Zelten im Garten viele Vorteile hat, stellt sich oft die Frage: Kann man im Garten zelten, ohne dabei den Rasen dauerhaft zu beschädigen? Schließlich möchte niemand nach dem Spaß ein braunes, platt gedrücktes oder gar abgestorbenes Stück Rasen vorfinden.

Dunkle Ecken im Garten: Die besten Schattenpflanzen

Dunkle Ecken im Garten: Die besten Schattenpflanzen

Pflanzen

Ein Garten kann ein wahres Paradies sein, doch manchmal gibt es diese hartnäckigen dunklen Ecken, die nie so recht aufblühen wollen. Diese schattigen Bereiche sind oft eine Herausforderung für Gärtner, da viele Pflanzen schlichtweg nicht genug Licht bekommen, um zu gedeihen. Doch keine Sorge, es gibt eine Vielzahl von Schattenpflanzen, die genau für solche Bereiche geeignet sind. In diesem Artikel werden wir die besten Pflanzen für schattige Plätze vorstellen und Ihnen zeigen, wie Sie diese dunklen Ecken in wahre Schmuckstücke verwandeln können.

Hornissen im Garten - Kein Grund zur Panik!

Hornissen im Garten - Kein Grund zur Panik!

Arten

Wenn die Tage wärmer werden und der Garten in voller Blüte steht, erwacht auch das Leben der Insektenwelt. Neben Bienen und Wespen tauchen in vielen Gärten auch Hornissen auf – große, auffällige Insekten, die bei vielen Menschen zunächst Angst auslösen. Mit ihrer stattlichen Größe und dem lauten Brummen wirken sie bedrohlich, doch sind Hornissen im Garten wirklich gefährlich?

Rasen düngen - so bekommt dein Garten dauerhaft eine kräftige, sattgrüne Grasnarbe

Rasen düngen - so bekommt dein Garten dauerhaft eine kräftige, sattgrüne Grasnarbe

Pflanzen

Ein gesunder Rasen wirkt fast wie ein natürlicher Teppich im Garten: sattgrün, dicht, gleichmäßig und robust genug, um spielenden Kindern, häufigem Betreten oder wechselhaftem Wetter standzuhalten. Doch genauso wie andere Pflanzen braucht auch der Rasen regelmäßig Nährstoffe. Nur mähen und wässern reicht nicht aus, wenn du dir eine wirklich kräftige Grasfläche wünschst. Entscheidend ist vor allem eine durchdachte, regelmäßige und geeignete Düngung. Viele Gartenbesitzer wissen, dass Düngen wichtig ist, aber nur wenige haben ein richtig gutes Gefühl dafür, wann, wie oft, womit und in welcher Form es sinnvoll ist. Genau hier setzt dieser ausführliche Artikel an.

Rhododendren im Garten - So bereitest du den Boden richtig auf

Rhododendren im Garten - So bereitest du den Boden richtig auf

Pflanzen

Rhododendren gehören zu den eindrucksvollsten Blütengehölzen im Garten. Ihre üppigen Blüten, das immergrüne Laub und die enorme Sortenvielfalt machen sie zu echten Blickfängen. Gleichzeitig gelten sie aber als sensibel, vor allem wenn es um den Boden geht. Viele Gartenfreunde machen die Erfahrung, dass Rhododendren anfangs gut wachsen, nach ein paar Jahren aber schwächeln, gelbe Blätter bekommen oder kaum noch blühen. In den allermeisten Fällen liegt das nicht an der Pflanze selbst, sondern am Untergrund.

Was tun, wenn es im Terrarium zu heiß wird?

Was tun, wenn es im Terrarium zu heiß wird?

Der Sommer bringt nicht nur uns Menschen ins Schwitzen, sondern kann auch für Terrarientiere zur echten Belastungsprobe werden. Während viele Reptilien, Amphibien und Wirbellose aus wärmeren Regionen stammen und grundsätzlich gut mit Hitze umgehen können, wird es im Terrarium schnell zu warm – und das kann gefährlich werden. Temperaturen über dem natürlichen Wohlfühlbereich belasten den Organismus deiner Tiere, führen zu Stress, Fressunlust oder im schlimmsten Fall sogar zum Tod.