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Blog: Biotop Mittelamerika (3945)

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Biotop Mittelamerika

Das Biotop-Aquarium Mittelamerika

Dieser Teil des amerikanischen Doppelkontinents ist sehr interessant, da hier die Fauna und Flora von Nord- und Südamerika zusammentreffen.

Die Fische, welche in den klaren, flie??enden Gewässern Mittelamerikas leben, sind grö??tenteils lebend gebärende Fischarten, zu denen auch der Schwerträger und der Platy zählen. ??berdies hinaus sind in Mittelamerika viele farbenfrohe und sehr agile Fische und auch Barsche. Durch den Fischnachwuchs, der sich hin und wieder einstellt, nimmt der Fischreichtum kein Ende. Die Faszination der mittelamerikanischen Unterwasserwelt kann auch in jedem Wohnzimmer für Entzücken sorgen. Ein Biotop-Aquarium Mittelamerika entfaltet seinen ganzen Charme.

Wasserwerte für das Biotp-Aquarium Mittelamerika:

PH-Wert: 7-8 (leicht basisch)

GH-Wert: 10-25°d (hartes Wasser)

KH-Wert: 5-12, 5°d ( 50% des GH-Wertes)

Temp: 18-28°C (kleine Ausnahmen wie Segelkärpflinge die mögen eher nicht die Temperaturen unter 25°C)

Fische für das Biotop-Aquarium Mittelamerika:

Schwertträger ??? Xiphophorus Hellerli ??? schwimmen gerne an der Oberfläche. Die purpurne Farbe zeichnet viele Schwerträger aus, allerdings ist die grandiose Farbenvielfalt der Schwertträger ebenso nennenswert. Ebenfalls sei zu erwähnen, dass nur die männlichen Fische eine Schwertähnliche Spitze am unteren Teil der Schwanzflosse besitzen. Einige Zuchtformen der Schwertträger, die Im Biotop-Aquarium Mittelamerika leben, können durchaus auch ein Oberschwert oder Doppelschwert besitzen.

Die Platys ??? Xiphophorus Maculatus -, die mit ihrem wunderschönen Rotton für Aufsehen sorgen, unterscheiden sich geschlechtsspezifisch vor allem durch die unterschiedliche Farbgebung der Schwanz-, Rücken- und Brustflossen. Bei den männlichen Fischen sind diese blau-schwarz und bei den weiblichen Platys ist deren Farbton eher rot-Gold-gelb. Platys bevorzugen im Biotop-Aquarium Mittelamerika den mittleren und oberen Wasserbereich.

Der auch als "Millionenfisch" bezeichnete Guppy - Poecilia reticulata-vermehrt sich sehr leicht, auch ohne Zutun des Aquarianers. Die Verwendung so genannter Zuchtbehälter für Lebendgebärende, bei denen die Jungen durch ein Gitter fallen und so von der Mutter getrennt sind, ist sehr umstritten. Im Allgemeinen ist davon abzuraten

Black Mollies - Spitzmaulkärpflinge -Poecilia sphenops- sind im Gesellschaftsbecken viel aktiver und spannender zu beobachten, wenn man eine kleine Gruppe hält. Man hält ihn am besten bei 25 bis 28° C, da diese Zuchtform sehr wärmebedürftig ist

Futter für die Lebendgebärende

Pflanzenkost, Trockenfutter sowie kleines Lebendfutter hierbei ist drauf zu achten das mehr Pflanzenkost verabreicht wird z.b. sind die Gattung der Poecilia auch Algenfresser ( ausser Guppy)

Neben den bekannten Zahnkarpfen stammt aber auch eine ganze Reihe auffälliger Cichliden aus Mittelamerika und besiedelt dort Seen und Flüsse von Guatemala bis Panama. Dazu zählen beispielsweise Buntbarsche der Gattungen Archocentrus und Thorichthys. Da diese Fische gerne wühlen sollten allerdings nur robuste Pflanzen eingesetzt werden[

Der Zebrabuntbarsch oder auch Grünflossenbuntbarsch -Amatitlania nigrofasciatus- ist ein recht aggressiver Barsch der sein Revier stark verteidigt, trotz dessem ist er durch sein hübsches Aussehen und seiner Vermehrungsfreudigkeit ein beliebter Anfängerfisch.

Da der Zitronenbuntbarsch -Amphilophus citrinellus- gerne wühlt, sollte der Bodengrund am Besten komplett aus Sand (oder Kies, aber nicht zu grob) bestehen und falls Pflanzen im Becken vorhanden sind, sollten diese beschwert werden (Steine, Pflanzenklammern, etc.)

Salvins Buntbarsch-Cichlasoma salvini-: Wurde in Flüssen in Mexiko bis Guatemala, gefunden, die bis zu 32C° aufwiesen. Kommt je nach Fundort in verschiedenen Grö??en, farbschlägenund Körperformen vor

Nicaragua-Buntbarsch: - Copora nicaraguensis, früher CichlasomaIn -ihrer Jugendfärbung wirken die Tiere noch unscheinbar und nicht

besonders attraktiv. Das ändert sich aber mit der Geschlechtsreife, wenn

die Fische eine satte hell-bronze Farbe bekommen. Die Weibchen sind

dann farblich wesentlich attraktiver mit mehr Blauanteilen. Auch bleibt bei

ihnen die dunkle Längslinie am Körper erhalten.

Feuermaul Buntbarsch - Thorichthys meeki- Gegenüber kleineren Fischen, die nicht in den Bereich der Beute fallen, verhält er sich relativ friedlich. Allerdings kann er gegenüber Artgenossen oder Revierkonkurenz sehr aggressiv sein. Er buddelt in der Nähe seines Reviers oft. Pflanzen aber lässt er sonst in Ruhe.

Der Bodengrund im Biotop-Aquarium Mittelamerika:

Für einen 5 cm starke Schichtdecke auf dem Grund des Biotop-Aquarium Mittelamerika eignet sich sehr dunkler Kies, der durchaus einen leicht rötlichen Farbton besitzen kann, während die Sandstra??e vorzugsweise aus sehr feinem, wei??en Kies bestehen sollte.

Als Dekoration im Biotop-Aquarium Mittelamerika kommen flache, grünlich schimmernde Schiefersteine oder ähnliche Schiefergesteinsarten hervorragend zur Geltung. Die Anordnung der Schiefersteine bleibt ganz der Fantasie und dem Gestaltungswunsch überlassen.

Abgerundet wird die Gestaltung des Biotop-Aquarium Mittelamerika allerdings mit den perfekten Wasserpflanzen.

Wasserpflanzen, die das Biotop-Aquarium Mittelamerika bereichern:

Das Gro??e Fettblatt ??? Bacopa Caroliniana ??? sieht keineswegs ???fett??? aus. Die Stängelpflanze mit ihren paarig stehenden, fleischigen Blättern ist sehr lichtbedürftig und bevorzugt sandigen Bodengrund oder sehr feinen Kies. Wenn das Gro??e Fettblatt ausreichend Licht bekommt, überziehen sich seine Blätter mit einem zarten Kupferhauch.

Hemianthus callitrichoides "Cuba" -Kubanisches Perlenkraut-Sie ist eine der kleinsten Aquarienpflanzen der Welt, die mit ihren kleinen runden Blättern kriech- end über den Bodengrund wächst. Wenn sie in kleinen Bündeln mit einem Abstand von wenigen Zentimetern eingepflanzt wird, breitet sie sich schnell aus und bildet einen zusammenhängen- den Teppich am Boden des Aquariums. Hemianthus callitrichoides ist eine attraktive Vorder- grundpflanze in kleineren Aquarien und stellt keine gro??en Ansprüche. Gefunden auf Cuba westlich von Havanna

Tonina fluviatilis -Sternkraut

Tonina fluviatilis ist von Mexiko bis in das nördliche Südamerika verbreitet. Die Farbe ist hellgrün bis gelblich und mit ihrer charakteristischen Blattform bildet sie einen guten Kontrast zu anderen eher gewöhnlichen Pflanzen im Aquarium. Aber sie ist eine anspruchsvolle Pflanze für den er fahrenen Aquarianer. Tonina fluviatilis wirkt am schönsten in kleineren Gruppen, die sich nicht zu einem eigentlichen Gebüsch entwickeln dürfen. Wenn die Triebe zu lang werden, können sie ab- geknipst und in den Boden gepflanzt werden, wo sie neue Pflanzen bilden

Zosterella dubia -Grasblättriges Trugkölbchen-

Eine schnellwachsende, grasartige Stängelpflanze, die häufig gekürzt werden muss. Sie kann in Aquarien für die Randgestaltung und als Kalt- wasserpflanze verwendet werden. In Bezug auf Wasserwerte und Lichtverhältnisse ist diese robuste Art sehr genügsam. Ihre gelben Blüten zeigt sie an flutenden Sprossen auch im Aquarium. Vom Aussehen her ähnelt sie dem See- grasblättrigen Trugkölbchen (Heteranthera zos- terifolia), weist aber grö??ere Abstände zwischen den Stengelknoten auf. Die hellgrüne Zos- terella dubia ist in der Aquaristik auch unter dem Synonym Heteranthera dubia bekannt

Auch das Breitblättrige Pfeilkraut ??? Sagittaria Platyphylla ??? ist eine traumhaft schöne Wasserpflanze für das Biotop-Aquarium Mittelamerika. 2 ??? 4 Pflanzen dieser Sorte können je nach Aquariengrö??e eingepflanzt werden.

Wunderschön sieht auch der Grüne Cabomba ??? Cobomba Aquatica ??? im Biotop-Aquarium Mittelamerika aus, der 2 oder 3 Mal vertreten sein kann.

Während die grasartige Schwertpflanze ??? Echinodorus Tenellus ??? durchaus 4 ??? 6 Mal eingepflanzt werden kann, damit ihre feingliedrigen Halme sich im Biotop-Aquarium Mittelamerika behaupten können.

Die Rote Echinodorus ??? Echinodorus ???Reni??? ??? ist so faszinierend und kräftig im Wuchs, dass sie höchstens 1 Mal in einem kleinen bis mittleren Biotop-Aquarium Mittelamerika vertreten sein sollte. Die elliptischen Blätter der Echinodorus sind zum Teil tiefdunkelrot bis Braun, während die Blattadern durchweg Rot sind.

Nymphaea lotus - Tigerlotus ist eine Knollenpflanze, die submerse wie auch Schwimmblätter bildet. Auch wenn sie unter wenig Licht wächst, sollte man ihr doch stärkeres Licht zukommen lassen, wenn man das Austreiben von Schwimmblättern verhindern möchte. Bei der Entwicklung von Schwimmblättern sollte man als Aquarianer schnell einschreiten und diese entfernen, denn wenn die Pflanze einmal die Wasseroberfläche erreicht hat, bildet sie bevorzugt Schwimmblätter aus. (als alternative zu Nymphaea sp)

Eine weitere Wasserpflanze, die im Biotop-Aquarium Mittelamerika eingesetzt werden kann, ist die grüne Kardinals-Lobelie ??? Lobelia Cardinalis ??? welche 3 oder auch 4 Mal eingepflanzt werden kann, um Wirkung zu erzielen

Fazit:

In einem Aquarium mit Fischen und Pflanzen aus Mittelamerika herrscht ein reges Treiben durch die quicklebendigen farbenprächtigen Fische.

Gro??e Pflanzen wachsen im hinteren Drittel des Aquariums. So haben die Fische viel Bewegungsfreiheit. Jungfische verstecken sich gern in feinblättrigen Pflanzen. Dekowurzeln bieten den am Boden lebenden Buntbarschen Unterschlupf

in Zusammenarbeit Benjamin Hamann --> Danke

Quellen: Benjamin Haman, Dennerle, Aquarium Guide und diverse Bücher

Blogartikel 'Blog 3945: Biotop Mittelamerika ' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 24.01.2011 um 13:02 Uhr von Fireman

Autor*in: Fireman

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