Lebens(t)räume für Menschen, Tiere & Pflanzen
Gestaltungsbeispiele für naturnahe Lebensräume
Einrichtungsbeispiele.de-Logo
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Blog: Meine Nimbochromis livingstonii (1662)

Dieser Text wurde aus den Besatzdaten verschoben, war einfach zu lang....

* Etwas über meine Livingstonii

bekommen hab ich meine Räuber von einem Hobbyzüchter/-halter, der sein Hobby auflösen musste. Daher gab es gleich 10 Stück für 1???/St., und dann noch einen elften kleinen Kerl, der etwas verkrüppelt war, gratis dazu.

"Sicher kommen von den Babys nicht alle durch" wurde gewitzelt. " Dann sind`s nur noch 6 oder so..."

Pustekuchen!

Sie sind alle 11 als hübscher Schwarm eingezogen und haben das Becken in einem Jahr völlig erobert. Die drei Venustus, die damals schon da waren, haben nur gestaunt. Hätten sie doch lieber mal 5 gefressen, als sie noch 2cm klein waren! Das wäre wenigstens natürlich....

Zwischenzeitlich mussten 2 von 4 blau gefärbten Riesen-Bullen das Becken verlassen. Dazu ging noch ein Mädel, dann kehrte wieder Ruhe ein- vorläufig.

Die Livingstonii scheinen sich wohl zu fühlen, da sie brüten.

Ein Männchen dominiert inzwischen auch was die Ausfärbung in blau betrifft das Becken. Ein 2. Männchen hat nach etwa einem Jahr seine blaue Farbe wieder aufgegeben und konkurriert nicht mehr mit ihm.

Ansonsten vertragen sie sich mit allen anderen. Die Revierlage ermöglicht ihnen auch, sich völlig aus dem Weg und aus der Sicht zu gehen, so dass sie Ruhezonen haben, wo brütende Weibchen und andere auch Höhlen und Unterschlupf finden.

Sie dulden meistens alles, dafür kriegen sie täglich mal "ihre 10 Minuten". Meistens ist mit ein paar Drohgebärden die Sache erledigt.

Nicht zu verwechseln ist das mit dem Balzverhalten, denn zu der Zeremonie gehört oft das Hinterherjagen hinter dem auserwählten Weibchen. Es folgt eine Kehrtwende und sie folgt ihm direkt in seine Sandgrube, die er toll hergerichtet hat. (So ist es bei mir zu beobachten).

Sie sind aber in meinem Besatz nicht auffallend aggressiv, was sich aber bei ausgewachsenen Tieren auch ändern kann. Es gibt wohl Berichte von ehemals ruhigen Tieren, die plötzlich zum Diktator mutieren und alle anderen Beckeninsassen terrorisiert.

Vielleicht weiss er einfach, dass er der mächtigste Fisch von allen ist?

Da sie ohnehin für grö??ere Becken als meins geeignet sind, werde ich mich von ihnen allen trennen müssen, auch von dem mit der Fehlbildung (er ist im Rumpf zu kurz gewachsen und sieht daher aus wie ein Hintern mit Gesicht *g*, aber er ist einer der grö??ten).

Es sind einige Bruten mit 20-30 Fischlein entlassen worden und wurden direkt verspeist.

Es kündigt sich immer schon die nächste Brut an, mind. eine Livingstonii-Dame hat immer einen vollen Kehlsack!

Die Räuber halten die Mengen an Nachwuchs im Becken sicher klein.

*

Die Fische sind nicht mehr im Becken, sie waren zu gro?? geworden!

*

Blogartikel 'Blog 1662: Meine Nimbochromis livingstonii' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet am 15.06.2009 um 14:44 Uhr von Schdäff

Schdäff

Userbild von SchdäffSchdäff ist Mitglied von EB und stellt 1 Beispiele vor.

Kommentare:
Um selbst einen Kommentar schreiben zu können, musst du dich anmelden!

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Überbesatz im Aquarium und seine Folgen - Ursachen, Risiken und Lösungen

Überbesatz im Aquarium und seine Folgen - Ursachen, Risiken und Lösungen

Allgemeine Tipps & Tricks

Viele Aquarianer kennen das Problem: Man steht im Fachhandel, sieht die wunderschönen Fische und möchte am liebsten noch einen oder zwei mehr ins eigene Becken setzen. Schließlich wirken die Tiere in den Verkaufsanlagen so lebendig und zahlreich, dass man leicht den Eindruck bekommt, ein Aquarium könne gar nicht „zu voll“ sein. Doch genau das

Perlhuhnbärblinge zusammen mit Garnelen: Eine gute Idee?

Perlhuhnbärblinge zusammen mit Garnelen: Eine gute Idee?

Arten

Die Haltung von Aquarienbewohnern unterschiedlicher Arten ist für viele Aquarianer ein spannendes Thema. Gerade bei kleineren, friedlichen Arten wie dem Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) und verschiedenen Zwerggarnelen, etwa der beliebten Neocaridina davidi, liegt der Gedanke nahe, beide Tiere gemeinsam im Aquarium zu pflegen. Die Kombination

Überbesatz im Aquarium: Probleme und Lösungen

Überbesatz im Aquarium: Probleme und Lösungen

Allgemeine Tipps & Tricks

Ein gut gepflegtes Aquarium ist ein faszinierender Blickfang und bietet Fischen sowie anderen Wasserlebewesen ein artgerechtes Zuhause. Doch ein häufiger Fehler, den Aquaristik-Anfänger und manchmal sogar erfahrene Hobbyisten machen, ist der Überbesatz des Aquariums. Ein überbesetztes Aquarium führt zu Stress bei den Tieren, einer schlechten Wasserqualität

Was versteht man unter Sexualdimorphismus?

Was versteht man unter Sexualdimorphismus?

Allgemeine Tipps & Tricks

In der faszinierenden Welt der Aquaristik gibt es zahlreiche spannende Themen, die das Hobby bereichern und vertiefen. Eines dieser Themen ist der Sexualdimorphismus – ein Begriff, der vor allem bei der Haltung und Zucht von Zierfischen eine bedeutende Rolle spielt. Doch was genau versteht man unter Sexualdimorphismus? Warum ist dieses Phänomen für

Darauf solltest du beim Kauf einer Abdeckung für dein Aquarium achten

Darauf solltest du beim Kauf einer Abdeckung für dein Aquarium achten

Allgemeine Tipps & Tricks

Die Abdeckung eines Aquariums spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden der Fische, Pflanzen und anderer Bewohner. Sie schützt nicht nur vor Verdunstung und Spritzwasser, sondern beeinflusst auch die Beleuchtung und Temperaturregulierung im Becken. In diesem Artikel erfährst du, worauf du beim Kauf einer neuen Aquariumabdeckung achten

Die Größe der Fische passt sich dem Aquarium an: Ein falscher Mythos

Die Größe der Fische passt sich dem Aquarium an: Ein falscher Mythos

Allgemeine Tipps & Tricks

In der Aquaristik kursieren viele Halbwahrheiten und Mythen, die sich hartnäckig halten – einer der bekanntesten davon ist die Behauptung: „Fische wachsen nur so groß, wie es ihr Aquarium erlaubt.“ Dieser Satz ist oft die vermeintliche Rechtfertigung dafür, warum Menschen große Fischarten in zu kleinen Aquarien halten. Doch dieser Mythos ist