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Blogartikel 'Meine Nimbochromis livingstonii' von Schdäff

BlogBeispiel
Userbild von Schdäff
Aquarianer seit: 
2003

Meine Nimbochromis livingstonii

Dieser Text wurde aus den Besatzdaten verschoben, war einfach zu lang....

* Etwas über meine Livingstonii

bekommen hab ich meine Räuber von einem Hobbyzüchter/-halter, der sein Hobby auflösen musste. Daher gab es gleich 10 Stück für 1€/St., und dann noch einen elften kleinen Kerl, der etwas verkrüppelt war, gratis dazu.

"Sicher kommen von den Babys nicht alle durch" wurde gewitzelt. " Dann sind`s nur noch 6 oder so..."

Pustekuchen!

Sie sind alle 11 als hübscher Schwarm eingezogen und haben das Becken in einem Jahr völlig erobert. Die drei Venustus, die damals schon da waren, haben nur gestaunt. Hätten sie doch lieber mal 5 gefressen, als sie noch 2cm klein waren! Das wäre wenigstens natürlich....

Zwischenzeitlich mussten 2 von 4 blau gefärbten Riesen-Bullen das Becken verlassen. Dazu ging noch ein Mädel, dann kehrte wieder Ruhe ein- vorläufig.

Die Livingstonii scheinen sich wohl zu fühlen, da sie brüten.

Ein Männchen dominiert inzwischen auch was die Ausfärbung in blau betrifft das Becken. Ein 2. Männchen hat nach etwa einem Jahr seine blaue Farbe wieder aufgegeben und konkurriert nicht mehr mit ihm.

Ansonsten vertragen sie sich mit allen anderen. Die Revierlage ermöglicht ihnen auch, sich völlig aus dem Weg und aus der Sicht zu gehen, so dass sie Ruhezonen haben, wo brütende Weibchen und andere auch Höhlen und Unterschlupf finden.

Sie dulden meistens alles, dafür kriegen sie täglich mal "ihre 10 Minuten". Meistens ist mit ein paar Drohgebärden die Sache erledigt.

Nicht zu verwechseln ist das mit dem Balzverhalten, denn zu der Zeremonie gehört oft das Hinterherjagen hinter dem auserwählten Weibchen. Es folgt eine Kehrtwende und sie folgt ihm direkt in seine Sandgrube, die er toll hergerichtet hat. (So ist es bei mir zu beobachten).

Sie sind aber in meinem Besatz nicht auffallend aggressiv, was sich aber bei ausgewachsenen Tieren auch ändern kann. Es gibt wohl Berichte von ehemals ruhigen Tieren, die plötzlich zum Diktator mutieren und alle anderen Beckeninsassen terrorisiert.

Vielleicht weiss er einfach, dass er der mächtigste Fisch von allen ist?

Da sie ohnehin für größere Becken als meins geeignet sind, werde ich mich von ihnen allen trennen müssen, auch von dem mit der Fehlbildung (er ist im Rumpf zu kurz gewachsen und sieht daher aus wie ein Hintern mit Gesicht *g*, aber er ist einer der größten).

Es sind einige Bruten mit 20-30 Fischlein entlassen worden und wurden direkt verspeist.

Es kündigt sich immer schon die nächste Brut an, mind. eine Livingstonii-Dame hat immer einen vollen Kehlsack!

Die Räuber halten die Mengen an Nachwuchs im Becken sicher klein.

*

Die Fische sind nicht mehr im Becken, sie waren zu groß geworden!

*

Blogartikel 'Blog 1662: Meine Nimbochromis livingstonii' aus der Kategorie: "Mein Einrichtungsbeispiel" zuletzt bearbeitet von Schdäff am 15.06.2009 um 14:44 Uhr
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