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Blogartikel 'Was ist eigentlich Wasser? Teil 1' von Salmlerfreund

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40599 Düsseldorf / Deutschland


Was ist eigentlich Wasser? Teil 1

 
Ich finde, das Hauptlebenselement unserer Fische verdient eine genauere Betrachtung.

Aus der Schule wissen wir ja hoffentlich noch, dass Wasser die chemische Formel H2O (2 Atome Wasserstoff und ein Atom Sauerstoff) hat.

Und irgendwo kreist bestimmt noch der Begriff „Dichteanomalie“ im Kopf herum.

Wasser ist nass, d.h. flüssig. Warum eigentlich? Kohlendioxid z.B., also CO2, das ähnlich aufgebaut ist, ist bei Zimmertemperatur ein Gas. Auch vergleichbare Stoffe sind bei Zimmertemperatur gasförmig. Warum dann Wasser nicht?

Schuld daran ist das Sauerstoffatom. Es ist in der Lage, innerhalb eines Moleküls, Elektronen anzuziehen. (Das nennt man auch Elektronennegativität).Und zwar sehr viel stärker, als das Wasserstoffatom. Von daher besitzt ein Wassermolekül eine hohe Polarität.

Das Sauerstoffatom ist negativ geladen, die Wasserstoffatome sind positiv geladen. Durch die starke Anziehungskraft des Sauerstoffatoms werden nun die Wasserstoffatome der anderen Wassermoleküle angezogen und docken an das Sauerstoffatom an. Von daher sind die einzelnen Wassermoleküle eben nicht für sich, sondern untereinander verbunden. Diese Verbindung nennt man Wasserstoffbrücken. Und diese Verbindung ist eben dafür verantwortlich, dass Wasser in einem großen Temperaturrahmen flüssig ist und nicht gasförmig.

Es ist allerdings nicht so, dass alle Wassermoleküle mit ihrem Nachbarn verbunden sind. Es gibt stattdessen viele Molekülketten von hunderten von Wassermolekülen, so genannte Cluster. Diese Cluster sind aber nicht stabil, d.h. ein Wassermolekül gehört jetzt zu einem Cluster und in Bruchteilen von Sekunden gehört es zu einem anderen Cluster.

Forstsetzung folgt.

lg

Beate

 
Blogartikel aus der Kategorie: "Chemie" zuletzt bearbeitet am 17.07.2008 um 07:32 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 17.07.2008 um 15:36 von Falk
Hi Beate

Ich haue nicht,da ich auch bestimmt meine "bes.....en) Fehler habe, ich will auch nicht erklären,warum manche Menschen eine Spectrografie im absolut "kalten" flüßigen Medium (Helium) mit Wasserstoffatomen anstellen,--ich wollte nur mal das Thema Wasser gleich flüßig erklärt haben und damit verbunden den Begriff ...nass...
Ich glaube das es mit der Dipolarität des Wasserstoffatoms zu tun hat und daraus resultierend die von dir schon angesprochene Elektronegativität.
Aber ich will Dir den nächsten Teil nicht vorweg nehmen und ich bin jetzt ganz artig ,freue mich schon.

liebe Grüße Falk
 
 
Geschrieben am 17.07.2008 um 14:31 von Falk
Hi

Das Thema interessiert mich und ich möchte sagen, das Wasser der einzigste "Naturstoff" ist, der alle 3 Aggregatzustände annehmen kann...
Und in dem von Dir beschriebenen Temperaturrahmen auch nicht fest (Eis) wird.

liebe Grüße Falk
 
 
Geschrieben am 17.07.2008 um 11:03 von Falk
Ach so; wie ist es da mit Superfluidität,heißt ein Wasserstoffcluster mit 8 Molekülen,der auch bei 14 Kelvin (-259°C) noch im "flüßigen Zustand bleibt ?
Kürzlich wurde ein Experiment im Max Planck-Institut in dieser Richtung unternommen und nachgewiesen.

Gruß falk
 
 
Geschrieben am 17.07.2008 um 08:55 von Falk
Hi Beate

Bevor Du weitermachst,darf ich etwas zwischenbemerken:
Warum sprechen wir von nass,das sollte vor den Clustern erklärt sein.
Ich sage auch warum---Cluster heißt eigentlich Haufen , kommt aber in der Mechantronik genauso vor,wie in der Weltraumforschung (Sternendichte) oder bei der Computertechnik überhaupt auch.
Aber das Du mich jetzt nicht falsch verstehst,es ist nur eine Bemerkung und ich bin auf den nächsten Teil gespannt....heute Nachmittag!

liebe Grüße Falk
 
 


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