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Blog: Was ist eigentlich Wasser? Teil 1 (1104)

Lesezeit: ca. 2 Minuten

Ich finde, das Hauptlebenselement unserer Fische verdient eine genauere Betrachtung.

Aus der Schule wissen wir ja hoffentlich noch, dass Wasser die chemische Formel H2O (2 Atome Wasserstoff und ein Atom Sauerstoff) hat.

Und irgendwo kreist bestimmt noch der Begriff ???Dichteanomalie??? im Kopf herum.

Wasser ist nass, d.h. flüssig. Warum eigentlich? Kohlendioxid z.B., also CO2, das ähnlich aufgebaut ist, ist bei Zimmertemperatur ein Gas. Auch vergleichbare Stoffe sind bei Zimmertemperatur gasförmig. Warum dann Wasser nicht?

Schuld daran ist das Sauerstoffatom. Es ist in der Lage, innerhalb eines Moleküls, Elektronen anzuziehen. (Das nennt man auch Elektronennegativität).Und zwar sehr viel stärker, als das Wasserstoffatom. Von daher besitzt ein Wassermolekül eine hohe Polarität.

Das Sauerstoffatom ist negativ geladen, die Wasserstoffatome sind positiv geladen. Durch die starke Anziehungskraft des Sauerstoffatoms werden nun die Wasserstoffatome der anderen Wassermoleküle angezogen und docken an das Sauerstoffatom an. Von daher sind die einzelnen Wassermoleküle eben nicht für sich, sondern untereinander verbunden. Diese Verbindung nennt man Wasserstoffbrücken. Und diese Verbindung ist eben dafür verantwortlich, dass Wasser in einem gro??en Temperaturrahmen flüssig ist und nicht gasförmig.

Es ist allerdings nicht so, dass alle Wassermoleküle mit ihrem Nachbarn verbunden sind. Es gibt stattdessen viele Molekülketten von hunderten von Wassermolekülen, so genannte Cluster. Diese Cluster sind aber nicht stabil, d.h. ein Wassermolekül gehört jetzt zu einem Cluster und in Bruchteilen von Sekunden gehört es zu einem anderen Cluster.

Forstsetzung folgt.

lg

Beate

Blogartikel 'Blog 1104: Was ist eigentlich Wasser? Teil 1' aus der Kategorie: "Chemie" zuletzt bearbeitet am 17.07.2008 um 07:32 Uhr von Salmlerfreund

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