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Geranium sanguineum am Gartenteich pflanzen

Einrichtungsbeispiele mit Blutroter Storchschnabel

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Geranium sanguineum am Gartenteich pflanzen (Einrichtungsbeispiele mit Blutroter Storchschnabel)
Geranium sanguineum (Blutroter Storchschnabel)

Wissenswertes zu Geranium sanguineum (Blutroter Storchschnabel)

Herkunft und Verbreitung

Der Blutrote Storchschnabel, botanisch bekannt als Geranium sanguineum, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) gehört. Diese robuste und vielseitige Pflanze ist in Europa weit verbreitet, wobei sie von den Pyrenäen über das Mittelmeergebiet bis nach Mitteleuropa und dem Kaukasus vorkommt. Der Blutrote Storchschnabel bevorzugt kalkhaltige Böden und ist häufig in lichten Wäldern, auf Trockenrasen und in felsigen Gebieten zu finden.

Gattung und Familie

Geranium sanguineum gehört zur Gattung Geranium, die zur Familie der Geraniaceae zählt. Diese Gattung umfasst etwa 400 Arten, die sich durch ihre attraktiven, oft fünfblättrigen Blüten und die charakteristischen, handförmig geteilten Blätter auszeichnen. Der Name "Geranium" leitet sich vom griechischen Wort "geranos" ab, was "Kranich" bedeutet und auf die kranichschnabelähnliche Form der Fruchtkapseln hinweist.

Beschreibung und Aussehen

Der Blutrote Storchschnabel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 cm erreicht. Die Blätter sind tief eingeschnitten und handförmig, oft mit einer leicht behaarten Oberfläche. Die Blüten des Geranium sanguineum sind besonders auffällig und leuchtend karminrot bis purpurrot, was der Pflanze ihren deutschen Namen „Blutroter Storchschnabel“ einbrachte. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter und einen Durchmesser von etwa 3 bis 5 cm. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August, wobei die Pflanze während dieser Monate einen attraktiven Farbklecks im Garten bietet.

Haltungshinweise

Geranium sanguineum ist eine pflegeleichte Pflanze, die sich ideal für sonnige bis halbschattige Standorte eignet. Sie bevorzugt gut durchlässige, kalkhaltige Böden, kommt aber auch mit weniger idealen Bedingungen zurecht. Der Blutrote Storchschnabel ist sehr trockenheitsresistent und benötigt nur in extrem trockenen Perioden zusätzliche Bewässerung. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten kann die Blütezeit verlängern und die Pflanze kompakt und gesund halten.

Pflanzung am Gartenteich

Der Blutrote Storchschnabel eignet sich hervorragend für die Bepflanzung in der Nähe von Gartenteichen, da er sowohl Feuchtigkeit als auch gelegentliche Trockenheit gut verträgt. Ein Standort am Teichrand, wo die Pflanze ausreichend Sonnenlicht erhält und gleichzeitig von der erhöhten Feuchtigkeit profitiert, ist ideal. Die Pflanze fügt sich harmonisch in naturnahe Teichlandschaften ein und bildet durch ihre dichten Blätter und leuchtenden Blüten einen schönen Kontrast zu den Wasserpflanzen.

Giftigkeit

Geranium sanguineum gilt als ungiftig und stellt keine Gefahr für Menschen oder Tiere dar. Dies macht die Pflanze zu einer ausgezeichneten Wahl für Familiengärten und Bereiche, die von Haustieren frequentiert werden.

Vermehrung und Zucht

Die Vermehrung des Blutroten Storchschnabels erfolgt am besten durch Teilung oder Aussaat. Die Teilung kann im Frühjahr oder Herbst erfolgen, indem größere Pflanzen ausgegraben und in kleinere Abschnitte geteilt werden. Jeder Abschnitt sollte genügend Wurzeln und einige Triebe haben, um erfolgreich zu sein. Die Aussaat kann im Frühjahr direkt im Freiland oder in Anzuchtschalen erfolgen. Die Samen sollten leicht mit Erde bedeckt und feucht gehalten werden, bis die Keimung erfolgt. Geranium sanguineum neigt auch zur Selbstaussaat, wodurch sich die Pflanze oft selbstständig im Garten verbreitet.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Der Blutrote Storchschnabel ist relativ resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Gelegentlich können jedoch Blattläuse oder Schnecken auftreten. Bei starkem Befall kann es notwendig sein, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, wie das Absammeln der Schädlinge oder den Einsatz von biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln. Pilzkrankheiten sind selten, können aber in sehr feuchten Bedingungen auftreten. Eine gute Belüftung und das Vermeiden von Staunässe können das Risiko solcher Erkrankungen minimieren.

Alternative Bezeichnungen

Neben dem gebräuchlichen Namen "Blutroter Storchschnabel" ist Geranium sanguineum auch unter anderen Bezeichnungen bekannt, darunter "Blut-Storchschnabel" und im Englischen als "Bloody Cranesbill". Der botanische Name "sanguineum" bezieht sich auf die blutrote Farbe der Blüten.

Fazit

Geranium sanguineum ist eine vielseitige und robuste Pflanze, die sich hervorragend für die Bepflanzung in verschiedensten Gartenbereichen eignet, einschließlich Teichrändern. Ihre leuchtenden Blüten und die pflegeleichte Natur machen sie zu einer beliebten Wahl für Gärtner aller Erfahrungsstufen. Ob als Teil einer Staudenrabatte, in naturnahen Gärten oder als Bodendecker – der Blutrote Storchschnabel ist eine Bereicherung für jeden Garten.

Verwandte Arten

  • Geranium macrorrhizum

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    Der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) ist eine beliebte und pflegeleichte Staude, die in vielen Gärten für eine farbenfrohe und robuste Gestaltung sorgt. Mit seiner Vielseitigkeit und Attraktivität ist er sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Hobbygärtner eine hervorragende Wahl.

  • Geranium nodosum

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    Geranium nodosum, bekannt als knotiger Storchschnabel, ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit, seiner eleganten Blüten und seiner Fähigkeit, selbst schwierige Standorte wie Schattenbereiche unter Gehölzen zu begrünen, erfreut sich diese Art zunehmender Beliebtheit bei Natur- und Gartenliebhabern.

  • Geranium palustre

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  • Geranium robertianum

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  • Geranium sylvaticum

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    Der Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum) gehört zu den beliebtesten heimischen Wildstauden, die sich hervorragend für naturnahe Gärten eignen. Mit seiner robusten Art, der attraktiven Blüte und seiner Anpassungsfähigkeit ist er ein echter Allrounder – besonders in halbschattigen bis schattigen Gartenbereichen oder am Rand von Gartenteichen.

  • Geranium versicolor

    Geranium versicolor (Veränderlicher Storchschnabel)

    Der Veränderliche Storchschnabel (Geranium versicolor) ist eine dekorative, pflegeleichte Staude aus der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Sie ist für Hobbygärtnerinnen und -gärtner interessant, weil sie sowohl im Staudenbeet als auch in naturnahen Gartenbereichen oder am Teichrand für Farbe sorgt. Dank ihrer aparten Blüten mit feiner Zeichnung eignet sie sich hervorragend als Bodendecker, Bienenweide und pflegeleichte Ergänzung zu anderen Stauden.

  • Geranium wallichianum

    Geranium wallichianum (Wallichis Storchschnabel)

    Geranium wallichianum, besser bekannt als Wallichis Storchschnabel, gehört zu den beliebtesten Staudenpflanzen für naturnahe Gärten, Staudenbeete und Uferbereiche von Gartenteichen. Diese Art überzeugt durch ihre elegante Blüte, ihre Robustheit und ihre unkomplizierte Pflege.

  • Geranium wlassovianum

    Geranium wlassovianum (Sibirischer Storchschnabel)

    Der Sibirische Storchschnabel (Geranium wlassovianum) ist eine attraktive, mehrjährige Staude aus der großen Gattung der Storchschnäbel. Mit seinem kompakten Wuchs, den zarten Blüten und der besonderen Blattfärbung im Herbst gehört er zu den vielseitigsten und pflegeleichtesten Stauden für naturnahe und klassische Gärten. Ob als Bodendecker, in Staudenbeeten oder als Randbepflanzung am Gartenteich – Geranium wlassovianum zeigt sich anpassungsfähig, robust und ausgesprochen dekorativ.

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