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Salvia rosmarinus am Gartenteich

Einrichtungsbeispiele mit Rosmarin

Salvia rosmarinus am Gartenteich (Einrichtungsbeispiele mit Rosmarin)

Wissenswertes zu Salvia rosmarinus

Herkunft

Rosmarin (Salvia rosmarinus) stammt ursprünglich aus den mediterranen Regionen Europas, insbesondere aus dem Mittelmeerraum. Dort gedeiht er in trockenen, sonnigen Gebieten und ist in Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland heimisch. Heute ist er jedoch in vielen Teilen der Welt verbreitet, einschließlich Deutschlands, wo er in Gärten und auf Balkonen angebaut wird.

Rosmarin gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Diese Pflanzenfamilie ist für ihre aromatischen Kräuter und Blüten bekannt und umfasst auch andere bekannte Mitglieder wie Basilikum, Thymian und Apfelminze.

Foto mit Andromeda polifolia Rosmarinheide Foto mit Andromeda polifolia - Rosmarinheide

Aussehen

Rosmarin ist ein immergrüner, buschiger Strauch, der normalerweise eine Höhe von etwa 1 bis 1,5 Metern erreicht. Die Blätter sind schmal, lanzettlich und haben eine ledrige Textur. Sie sind dunkelgrün auf der Oberseite und silbrig-weiß auf der Unterseite, was ihnen ein charakteristisches Aussehen verleiht. Die Blätter sind auch stark duftend und haben ein aromatisches, harziges Aroma, das beim Berühren freigesetzt wird.

Die Blüten des Rosmarins sind klein und zart, in der Regel in einem zarten Blau oder Lila gefärbt. Sie wachsen in lockeren, aufrechten Büscheln entlang der Zweige und verleihen der Pflanze im Frühling und Frühsommer einen charmanten, zarten Touch.

Wuchseigenschaften

Rosmarin ist eine robuste und widerstandsfähige Pflanze, die sich gut an unterschiedliche Wachstumsbedingungen anpassen kann. Hier sind einige wichtige Wuchseigenschaften:

  • Licht: Rosmarin liebt volle Sonne. Um optimal zu gedeihen, benötigt er mindestens 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag.
  • Boden: Die Pflanze bevorzugt gut durchlässigen Boden, der nicht zu nass ist. Gut durchlässiger Boden hilft, Staunässe zu vermeiden, die Rosmarinpflanzen schädigen kann.
  • Wasser: Rosmarin ist trockenheitstolerant und verträgt kurze Trockenperioden gut. Es ist wichtig, den Boden zwischen den Bewässerungen leicht austrocknen zu lassen, um Wurzelfäule zu verhindern.
  • Schnitt: Regelmäßiges Beschneiden fördert ein kompaktes Wachstum und hilft, die Pflanze gesund zu halten. Sie können die Zweige zurückschneiden, um die gewünschte Form zu erhalten und die Produktion neuer Blätter anzuregen.

Pflegehinweise

Die Pflege von Rosmarin ist relativ unkompliziert, wenn Sie einige wichtige Punkte beachten:

  • Bewässerung: Gießen Sie Rosmarin mäßig und halten Sie den Boden gleichmäßig feucht. Vermeiden Sie jedoch übermäßiges Gießen, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Wenn Rosmarin am Gartenteich gepflanzt werden soll, darf er auf keinen Fall in Bereichen mit dauerhafter Nässe stehen.
  • Düngung: Im Frühjahr können Sie einen ausgewogenen Dünger auftragen, um das Wachstum zu fördern. Vermeiden Sie jedoch übermäßige Düngung, da dies zu einem übermäßigen Blattwachstum auf Kosten des Aromas führen kann.
  • Überwinterung: In Deutschland, insbesondere in den kälteren Regionen, ist es ratsam, Rosmarinpflanzen im Winter in geschützten Bereichen oder im Haus zu überwintern, da sie frostempfindlich sind.
  • Ernte: Sie können die Blätter jederzeit ernten, aber die besten Aromen werden in der Regel vor der Blüte im Frühjahr oder kurz danach erzielt. Schneiden Sie die Zweige mit einer scharfen Schere oder Schere ab.

Vermehrung

Rosmarin kann aus Samen, Stecklingen oder Teilung der vorhandenen Pflanzen vermehrt werden. Die Vermehrung aus Stecklingen ist jedoch am häufigsten und erfolgreichsten. Hier ist, wie es gemacht wird:

  • Schneiden Sie im Frühjahr gesunde, nicht blühende Zweige von Ihrer Rosmarinpflanze. Diese sollten etwa 10-15 cm lang sein.
  • Entfernen Sie die Blätter von der unteren Hälfte des Stecklings.
  • Pflanzen Sie den Steckling in einen Topf mit gut durchlässiger Blumenerde und halten Sie ihn leicht feucht.
  • Stellen Sie den Topf an einen sonnigen Ort.
  • Innerhalb von einigen Wochen sollten die Stecklinge Wurzeln entwickeln. Sobald sie gut verwurzelt sind, können Sie sie in den Garten oder in einen größeren Topf umpflanzen.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Rosmarin ist im Allgemeinen widerstandsfähig gegen Schädlinge. Einige gelegentliche Probleme, auf die Sie achten sollten, sind Blattläuse und Spinnmilben. Diese können mit insektiziden Seifen oder Ölen behandelt werden.

Deutsche und alternative Bezeichnungen

In Deutschland wird Salvia rosmarinus in der Regel als "Rosmarin" bezeichnet, was auch der gebräuchlichste Name weltweit ist. Es gibt jedoch auch einige regionale oder alternative Bezeichnungen für Rosmarin in verschiedenen Teilen des Landes.

Einige dieser Bezeichnungen können sein:

  • "Garten-Rosmarin"
  • "Räucherstrauch"
  • "Männerpflanze" (aufgrund seines robusten Charakters)
  • "Meerwald"
  • "Kranewitt"

In anderen Teilen der Welt kann Rosmarin auch unter verschiedenen Namen bekannt sein, aber sein botanischer Name, Salvia rosmarinus, bleibt weitgehend gleich. Ein Synonym ist Rosmarinus officinalis.

Zusammenfassend ist Salvia rosmarinus, oder einfach Rosmarin, eine vielseitige und duftende Pflanze, die in vielen deutschen Gärten gedeiht. Mit der richtigen Pflege kann sie nicht nur als aromatisches Kraut in der Küche verwendet werden, sondern auch als dekorative Pflanze, die Ihren Garten mit ihrem charakteristischen Aussehen und ihrem herrlichen Duft bereichert. Ob Sie ihn aus Samen anbauen oder Stecklinge vermehren, Rosmarin ist eine lohnende Ergänzung für jeden Garten.

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Einrichtungsbeispiele