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Diadophis punctatus im Terrarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Halsbandnattern

Diadophis punctatus im Terrarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Halsbandnattern)
Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Connor Long, Coral-belly Ringneck Snake (Diadophis punctatus ssp. pulchellus), CC BY-SA 4.0

Wissenswertes zu Diadophis punctatus

Herkunft und Verbreitung

Diadophis punctatus, auch bekannt als Halsbandnatter oder Ringelnatter, ist eine faszinierende Schlangenart, die in Nordamerika beheimatet ist. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Ostküste der USA bis zu den großen Seen und sogar in einige Teile Kanadas und Mexikos. Diese Art bevorzugt feuchte Lebensräume wie Wälder, Feuchtgebiete und Graslandschaften, wo sie sich in der Nähe von Wasserquellen aufhält.

Gattung und Familie

Diadophis punctatus gehört zur Gattung Diadophis innerhalb der Familie der Nattern (Colubridae). Die Familie Colubridae ist eine der größten Schlangenfamilien weltweit und umfasst eine Vielzahl von harmlosen und giftigen Arten. Die Gattung Diadophis ist dabei monotypisch, was bedeutet, dass Diadophis punctatus die einzige Art in dieser Gattung ist.

Beschreibung und Aussehen

Die Ringelnatter ist eine kleine bis mittelgroße Schlange, die normalerweise eine Länge von 25 bis 38 cm erreicht, aber gelegentlich auch bis zu 46 cm lang werden kann. Sie zeichnet sich durch ihren schlanken Körper und den markanten Ring um den Hals aus, der meist gelb, orange oder rot ist. Der Körper der Schlange ist normalerweise dunkelgrau, schwarz oder olivfarben, wobei der Bauch eine leuchtend gelbe bis orange Färbung aufweist. Diese kontrastreiche Färbung dient vermutlich als Warnung an potenzielle Fressfeinde.

Haltungshinweise

Die Haltung von Diadophis punctatus in Terrarien ist relativ unkompliziert, solange einige Grundbedürfnisse erfüllt werden. Ein Terrarium von mindestens 80 x 30 x 30 cm ist für ein einzelnes Exemplar ausreichend. Der Bodengrund sollte aus einer Mischung von Erde und Moos bestehen, um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten. Es ist wichtig, Versteckmöglichkeiten wie Rindenstücke und kleine Höhlen bereitzustellen. Die Temperatur sollte tagsüber zwischen 24-28°C liegen, mit einem nächtlichen Abfall auf 18-22°C. Eine flache Wasserschale zum Baden und Trinken ist unerlässlich.

Giftigkeit

Diadophis punctatus ist für den Menschen ungefährlich. Sie verfügt zwar über ein schwaches Gift, das sie bei Beutetieren wie kleinen Amphibien und Insekten einsetzt, aber dieses Gift stellt keine Gefahr für Menschen dar. Im Falle eines Bisses sind lediglich leichte Reizungen oder Schwellungen zu erwarten, die schnell abklingen.

Vermehrung und Zucht

Die Vermehrung von Diadophis punctatus kann in Gefangenschaft relativ erfolgreich sein. Die Paarungszeit beginnt im Frühling, und die Weibchen legen nach einer Tragzeit von etwa zwei Monaten zwischen drei und zehn Eier. Diese Eier sollten bei einer konstanten Temperatur von 25-28°C inkubiert werden. Nach etwa 60-70 Tagen schlüpfen die Jungtiere, die sofort selbständig fressen und aktiv sind. Eine ausgewogene Ernährung und die Einhaltung der Haltungsbedingungen sind entscheidend für eine erfolgreiche Zucht.

Mögliche Krankheiten

Wie bei allen Reptilien können auch bei Diadophis punctatus verschiedene Krankheiten auftreten. Dazu zählen parasitäre Infektionen wie Milben und Zecken, Hautinfektionen durch Bakterien oder Pilze sowie Atemwegserkrankungen, die oft durch zu niedrige Temperaturen oder unzureichende Luftfeuchtigkeit verursacht werden. Regelmäßige Gesundheitskontrollen und eine saubere Umgebung sind essenziell, um diese Krankheiten zu vermeiden.

Alternative Bezeichnungen

Neben dem wissenschaftlichen Namen Diadophis punctatus ist diese Art auch unter dem gebräuchlichen Namen Ringelnatter bekannt. In manchen Regionen wird sie auch als Halsbandnatter bezeichnet, was auf den charakteristischen Ring um ihren Hals anspielt.

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Letzte Änderung am 19.06.2024