Parosphromenus kishii im Aquarium halten
Einrichtungsbeispiele mit Parosphromenus kishii

Haltungsempfehlungen
Um Parosphromenus kishii möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.
- Wassertemperatur: 23° bis 27°C
- pH-Wert: 4.0 bis 6.0
- Gesamthärte: 0° bis 7° dGH
- Mindestaquariengröße: 50 Liter
Wissenswertes zu Parosphromenus kishii
Parosphromenus kishii ist ein außergewöhnlich seltener Prachtgurami aus Borneo, dessen erfolgreiche Haltung höchste Ansprüche an Wasser und Pflege stellt.
Die kleinen Prachtguramis der Gattung Parosphromenus gehören zu den faszinierendsten, zugleich aber anspruchsvollsten Labyrinthfischen der Aquaristik. Parosphromenus kishii nimmt selbst innerhalb dieser spezialisierten Gruppe eine besondere Stellung ein. Die erst 2021 wissenschaftlich beschriebene Art ist bislang nur aus einem sehr begrenzten Gebiet in Kalimantan Tengah auf Borneo bekannt. Ihr natürlicher Lebensraum ist durch menschliche Eingriffe stark gefährdet.
Für Aquarianer bedeutet die Pflege von Parosphromenus kishii deshalb mehr als die Haltung eines attraktiven Zierfisches. Wer diese Art erhält, sollte eine langfristige Haltung und möglichst auch die Nachzucht anstreben. Entscheidend sind extrem weiches, saures Wasser, eine ruhige und dunkle Aquarieneinrichtung sowie geeignetes Kleinstfutter. Ein gewöhnliches Gesellschaftsaquarium ist für diesen Spezialisten nicht geeignet.
Die wichtigsten Fakten zu Parosphromenus kishii
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Parosphromenus kishii |
| Familie | Osphronemidae |
| Unterfamilie | Macropodusinae |
| Gattung | Parosphromenus |
| Deutsche Bezeichnung | Prachtgurami, gelegentlich Kishi-Prachtgurami |
| Herkunft | Indonesien, Borneo |
| Region | Kalimantan Tengah |
| Lebensraum | Schwarzwasser, Waldgewässer und sumpfige Bereiche |
| Größe | etwa 3 bis 4 cm |
| Ernährung | kleine Wirbellose und Lebendfutter |
| Verhalten | ruhig, zurückhaltend, innerartlich territorial |
| Haltung | vorzugsweise Artenaquarium |
| Geschlechtsunterschiede | Männchen deutlich farbiger |
| Fortpflanzung | Höhlenbrüter |
| Besonderheit | rote Schwanzflosse mit türkisfarbenen Zeichnungselementen |
| Anspruch | hoch bis sehr hoch |
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Parosphromenus kishii stammt aus Kalimantan Tengah, dem indonesischen Teil Zentralborneos. Die Art wurde dort bereits 1999 beobachtet, aber erst 2021 wissenschaftlich beschrieben. Das bekannte Verbreitungsgebiet ist außergewöhnlich klein. Nach bisherigem Kenntnisstand kommt der Fisch lediglich in einem kleinen Flusssystem beziehungsweise einem eng begrenzten Gewässerbereich vor.
Typisch für die natürlichen Lebensräume der Gattung sind stark beschattete Gewässer in Wald- und Torfsumpfgebieten. Abgestorbenes Laub, Äste, Wurzeln und andere Pflanzenreste setzen Huminstoffe frei und färben das Wasser gelblich bis dunkelbraun. Gleichzeitig ist die Konzentration gelöster Mineralstoffe äußerst gering.
Der bekannte Lebensraum von Parosphromenus kishii ist massiv verändert worden. Große Teile der Umgebung wurden in Palmölplantagen umgewandelt. Das Gewässer dient inzwischen unter anderem als natürlicher Bewässerungskanal. Dadurch besitzt die Erhaltung der Art auch aus aquaristischer Sicht eine besondere Bedeutung.
Gattung und Familie
Parosphromenus kishii gehört zur Familie Osphronemidae und damit zu den Labyrinthfischen. Die Gattung Parosphromenus umfasst eine Reihe kleiner südostasiatischer Arten, die im Deutschen überwiegend als Prachtguramis bezeichnet werden.
Wie andere Labyrinthfische verfügen sie über ein zusätzliches Atemorgan, das Labyrinthorgan. Trotzdem darf daraus keinesfalls geschlossen werden, dass schlechte Wasserqualität für diese Tiere unproblematisch wäre. Gerade Parosphromenus-Arten sind hochgradig an besondere Schwarzwasserbedingungen angepasst.
Parosphromenus kishii wurde von Wentian Shi, Shujie Guo, Haryono, Yijiang Hong und Wanchang Zhang beschrieben. Der Artname ehrt Hiroyuki Kishi, der die Art entdeckte und wesentlich zur Kenntnis verschiedener Prachtguramis beitrug.
Beschreibung und Aussehen
Mit einer Körperlänge von ungefähr drei bis vier Zentimetern bleibt Parosphromenus kishii sehr klein. Der Körper ist länglich und seitlich abgeflacht. Im normalen Aufenthaltskleid wirken die Fische deutlich unscheinbarer als auf vielen Aufnahmen balzender Männchen.
Besonders charakteristisch ist die Schwanzflosse ausgewachsener Männchen. Sie besitzt eine rötliche Grundfarbe und unregelmäßige, schwach türkisfarbene Flecken beziehungsweise Zeichnungselemente. Ihre überwiegend zugespitzt rhombische Form ist ebenfalls ein wichtiges Artmerkmal. Rücken- und Afterflosse zeigen beim Männchen auffällige hellblau bis türkis schimmernde Bereiche.
Die Weibchen sind erheblich zurückhaltender gefärbt. Außerhalb der Fortpflanzungszeit können die Geschlechter deshalb relativ einfach anhand der intensiveren Flossenzeichnung des Männchens unterschieden werden. Jungtiere sind dagegen schwieriger sicher zu bestimmen.
Interessanterweise tritt bei Parosphromenus kishii eine gewisse Variation der Schwanzflossenform auf. Neben der typischen zugespitzt rhombischen Form wurden auch andere Ausprägungen dokumentiert.
Verhalten im Aquarium
Parosphromenus kishii ist kein hektischer Schwimmer. Die Tiere bewegen sich häufig langsam zwischen Pflanzen, Wurzeln und Laub und halten sich bevorzugt in geschützten Bereichen auf. In hell eingerichteten oder unruhigen Aquarien können sie ausgesprochen scheu wirken.
Gegenüber anderen Fischen sind sie nicht aggressiv. Innerartlich entwickelt sich jedoch insbesondere während der Fortpflanzung ein territoriales Verhalten. Männchen beanspruchen kleine Bereiche rund um geeignete Laichhöhlen und präsentieren dort ihre Flossen.
Das Aquarium sollte deshalb nicht nach klassischen Vorstellungen eines offenen Schaubeckens eingerichtet werden. Eine strukturreiche Unterwasserlandschaft mit zahlreichen Sichtbarrieren entspricht den Bedürfnissen wesentlich besser.
Aquarium und Einrichtung
Für ein Paar kann bereits ein Aquarium ab etwa 40 Zentimetern Kantenlänge geeignet sein. Entscheidend ist weniger das reine Volumen als eine stabile Wasserchemie und sinnvolle Strukturierung. Für eine kleine Gruppe sollte entsprechend mehr Grundfläche zur Verfügung stehen.
Der Bodengrund kann dunkel gehalten und großzügig mit getrocknetem Laub bedeckt werden. Geeignet sind außerdem verzweigte Wurzeln, kleine Äste und robuste Pflanzen. Schwimmpflanzen reduzieren den Lichteinfall. Kleine Höhlen, umgedrehte geeignete Gefäße oder vergleichbare Verstecke dienen den Männchen als potentielle Brutplätze.
Eine kräftige Strömung ist zu vermeiden. Der Filter sollte zuverlässig biologisch arbeiten, ohne das Aquarium stark zu durchströmen. Luftbetriebene Schwammfilter sind für solche Becken häufig besonders praktisch.
Experten-Tipp: Mehrere kleine Laichhöhlen mit unterschiedlich großen Eingängen anbieten. Die Fische wählen ihren Brutplatz oft nach Mikrostandort, Dunkelheit und Sicherheitsgefühl und nicht allein nach der Form der Höhle.
Wasserwerte und Temperatur
Die Wasserchemie ist einer der entscheidenden Punkte bei der Haltung. Empfehlenswert ist sehr weiches Wasser mit möglichst geringer Karbonathärte und Gesamthärte. Ein pH-Wert ungefähr zwischen 4,0 und 6,0 bietet sich für die dauerhafte Pflege an. Für Zuchtversuche kann besonders weiches und stärker saures Wasser entscheidend sein.
Die Temperatur sollte ungefähr zwischen 23 und 27 Grad Celsius liegen. Wichtiger als das Ausreizen einzelner Grenzwerte ist eine langfristige Stabilität.
In Regionen mit hartem Leitungswasser ist Osmosewasser meist die praktikabelste Grundlage. Laub und andere geeignete natürliche Materialien können Huminstoffe einbringen. Dabei sollte nicht versucht werden, hartes Wasser lediglich durch Zugabe von Säuren auf einen niedrigen pH-Wert zu bringen. Entscheidend ist eine insgesamt geringe Mineralisierung.
Wasserwechsel erfolgen regelmäßig, aber vorsichtig. Große Veränderungen von Leitfähigkeit, Temperatur oder pH-Wert sollten vermieden werden.
Fütterung
Die Ernährung ist eine weitere Besonderheit. Parosphromenus kishii ist ein Kleinstlebewesen fressender Mikroräuber. Im natürlichen Lebensraum stehen winzige Krebstiere, Insektenlarven und andere kleine Wirbellose auf dem Speiseplan.
Im Aquarium eignet sich abwechslungsreiches Lebendfutter besonders gut. Artemia-Nauplien, kleine Wasserflöhe, Cyclops, Grindalwürmer und andere passende Futterorganismen werden angenommen. Frostfutter kann das Angebot ergänzen, sofern Größe und Qualität stimmen. Trockenfutter wird von Prachtguramis häufig schlecht oder gar nicht akzeptiert und sollte keinesfalls die alleinige Ernährungsgrundlage darstellen.
Mehrere kleine Fütterungen sind günstiger als große Portionen. Futterreste belasten das empfindliche Schwarzwasseraquarium unnötig.
Experten-Tipp: Lebendfutter nicht immer an derselben Stelle anbieten. Werden kleine Futterportionen zwischen Laub, Wurzeln und Pflanzen verteilt, können die Prachtguramis ihr natürliches Such- und Jagdverhalten deutlich stärker ausleben.
Vergesellschaftung
Die sicherste Haltung erfolgt im Artenaquarium. Hier lassen sich Ernährung, Verhalten und Fortpflanzung wesentlich besser kontrollieren.
Eine Vergesellschaftung mit größeren, lebhaften oder konkurrenzstarken Fischen ist ungeeignet. Selbst friedliche Arten können problematisch werden, wenn sie beim Fressen schneller sind oder permanent Unruhe verursachen.
Wer Parosphromenus kishii mit dem Ziel der Erhaltungszucht pflegt, sollte auf andere Parosphromenus-Arten im selben Aquarium verzichten. Dadurch werden Verwechslungen und mögliche Hybridisierungen vermieden.
Giftigkeit
Parosphromenus kishii ist nicht giftig und stellt bei normalem Umgang keine Gefahr für Menschen oder andere Aquarienbewohner dar. Die Art besitzt weder Giftstacheln noch andere bekannte Einrichtungen zur aktiven Giftabgabe.
Wie bei allen Aquarien sollte aus hygienischen Gründen nach Arbeiten im Wasser auf gründliche Handhygiene geachtet werden. Dies ist jedoch keine Besonderheit von Parosphromenus kishii.
Vermehrung und Zucht
Parosphromenus kishii gehört zu den Höhlenbrüter. Das Männchen besetzt eine kleine Höhle oder einen vergleichbaren geschützten Bereich und versucht, ein Weibchen durch intensive Balz dorthin zu locken.
Während der Balz zeigt das Männchen seine stärkste Färbung. Das Paar laicht innerhalb des geschützten Bereichs. Die Eier befinden sich anschließend normalerweise an der Höhlendecke beziehungsweise im oberen Bereich des Brutplatzes. Das Männchen übernimmt die unmittelbare Bewachung des Geleges.
Für eine erfolgreiche Zucht sind sehr weiches, saures Wasser, Ruhe und hochwertiges Lebendfutter besonders wichtig. Das Zuchtbecken sollte gut eingefahren sein und eine gewisse Mikrofauna enthalten.
Nach dem Schlupf verbleiben die Larven zunächst am Brutplatz. Sobald die Jungfische frei schwimmen, benötigen sie sehr kleines Futter. Infusorien und andere feinste Futterorganismen sind in der Anfangsphase hilfreich. Später können frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien angeboten werden.
Bei einer seltenen Art wie Parosphromenus kishii sollte die Nachzucht möglichst dokumentiert werden. Eine saubere Trennung verschiedener Fundortformen und Arten ist für langfristig aufgebaute Erhaltungsbestände besonders wichtig.
Mögliche Krankheiten
Spezifische Krankheiten, die ausschließlich Parosphromenus kishii betreffen, sind nicht bekannt. Probleme entstehen in der Aquarienhaltung wesentlich häufiger durch ungeeignete Bedingungen.
Zu hartes oder belastetes Wasser, abrupte Veränderungen der Wasserchemie, dauerhaft hohe Keimdichte und ungeeignetes Futter können die Tiere schwächen. In solchen Situationen können bakterielle Infektionen, Pilzerkrankungen oder parasitäre Erkrankungen leichter auftreten.
Besondere Vorsicht ist bei Medikamenten geboten. In extrem weichem, saurem Wasser können sich Wirkstoffe anders verhalten als unter normalen Aquarienbedingungen. Eine Behandlung sollte deshalb möglichst gezielt und vorzugsweise in einem separaten Becken erfolgen.
Vorbeugung ist bei diesen empfindlichen Fischen besonders wichtig. Dazu gehören stabile Wasserwerte, hochwertiges Futter, zurückhaltender Besatz und eine sorgfältige Beobachtung.
Alternative Bezeichnungen
Ein fest etablierter deutscher Artname existiert bislang kaum. Parosphromenus kishii wird hauptsächlich unter seinem wissenschaftlichen Namen angeboten und besprochen. Möglich sind Bezeichnungen wie Kishi-Prachtgurami oder Kishis Prachtgurami. Allgemein gehört die Art zur Gruppe der Prachtguramis, die international auch als Licorice Gouramis bekannt sind.
Gerade bei seltenen Parosphromenus sollte beim Erwerb immer der wissenschaftliche Artname verwendet werden. Handelsbezeichnungen allein sind für eine sichere Zuordnung ungeeignet.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß wird Parosphromenus kishii?
Die Art bleibt mit ungefähr drei bis vier Zentimetern sehr klein. Trotz ihrer geringen Körpergröße ist sie wegen ihrer speziellen Ansprüche kein typischer Fisch für unkomplizierte Nanoaquarien.
Ist Parosphromenus kishii für Anfänger geeignet?
Nein. Die Haltung setzt Erfahrung mit sehr weichem Schwarzwasser, empfindlichen Fischen und Lebendfutter voraus. Vor allem eine stabile Wasserchemie ist entscheidend.
Welche Wasserwerte benötigt Parosphromenus kishii?
Das Wasser sollte extrem weich und sauer sein. Für die Haltung eignet sich ungefähr ein pH-Bereich von 4,0 bis 6,0 bei sehr geringer Härte. Temperaturen von etwa 23 bis 27 Grad Celsius sind gut geeignet.
Wie groß sollte das Aquarium sein?
Für ein Paar kann ein gut strukturiertes Becken ab ungefähr 40 Zentimetern Kantenlänge verwendet werden. Bei mehreren Tieren sollte mehr Platz vorhanden sein, damit ausreichend getrennte Reviere entstehen können.
Kann Parosphromenus kishii im Gesellschaftsaquarium gehalten werden?
Eine Vergesellschaftung ist theoretisch mit sehr ruhigen, kleinen Schwarzwasserfischen möglich, für die dauerhafte Pflege und insbesondere für die Zucht ist jedoch ein Artenaquarium deutlich empfehlenswerter.
Was frisst Parosphromenus kishii?
Ideal sind kleine Lebendfuttersorten wie Artemia-Nauplien, Cyclops und kleine Wasserflöhe. Geeignetes Frostfutter kann ergänzend angeboten werden. Trockenfutter wird häufig nur widerwillig angenommen.
Wie erkennt man Männchen und Weibchen?
Ausgewachsene Männchen besitzen eine wesentlich intensivere Flossenzeichnung mit auffälligen türkisblauen und rötlichen Elementen. Weibchen erscheinen deutlich schlichter.
Ist die Art gefährdet?
Der bekannte natürliche Bestand besitzt ein extrem kleines Verbreitungsgebiet, dessen Lebensraum stark durch menschliche Eingriffe beeinträchtigt ist. Die Erhaltung geeigneter Lebensräume und verantwortungsvoll geführte Nachzuchtbestände besitzen daher große Bedeutung.
Fazit
Parosphromenus kishii ist ein außergewöhnlicher Prachtgurami, dessen geringe Körpergröße nicht darüber hinwegtäuschen darf, wie anspruchsvoll seine Haltung ist. Extrem weiches und saures Wasser, geringe Strömung, gedämpftes Licht, zahlreiche Verstecke und eine Ernährung mit hochwertigem Kleinstlebendfutter bilden die Grundlage einer erfolgreichen Pflege.
Besonders beeindruckend sind die balzenden Männchen mit ihrer rötlichen Schwanzflosse und den türkisfarbenen Zeichnungselementen. Gleichzeitig macht das winzige bekannte Verbreitungsgebiet die Art zu einem Fisch, dessen Haltung mit besonderer Verantwortung verbunden ist.
Wer die notwendigen Voraussetzungen schaffen kann, sollte Parosphromenus kishii möglichst nicht nur halten, sondern gezielt vermehren. Ein gut geführter, dokumentierter Nachzuchtbestand kann bei einer derart lokal verbreiteten und bedrohten Art einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Erhaltung in menschlicher Obhut leisten.