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Chrysiptera brownriggii im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Wellen-Demoiselle

Lesezeit: ca. 9 Minuten
Chrysiptera brownriggii im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Wellen-Demoiselle)
Chrysiptera brownriggii (Wellen-Demoiselle) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Philippe Bourjon, Chrysiptera brownrigii phase leucopoma, CC BY-SA 4.0

Haltungsempfehlungen

Um Chrysiptera brownriggii (Wellen-Demoiselle) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 24° bis 28°C
  • pH-Wert: 8.0 bis 8.4
  • Mindestaquariengröße: 300 Liter

Wissenswertes zu Chrysiptera brownriggii (Wellen-Demoiselle)

Die Chrysiptera brownriggii, besser bekannt unter dem Namen Wellen-Demoiselle, ist ein kleiner, aber faszinierender Meeresfisch, der aufgrund seines lebhaften Farbenspiels und seiner robusten Natur besonders in der Meerwasseraquaristik geschätzt wird. Trotz seiner geringen Größe überzeugt die Art durch ein lebhaftes Verhalten, ihre Anpassungsfähigkeit und ihr interessantes Sozialverhalten.

Herkunft und Verbreitungsgebiet

Die Wellen-Demoiselle ist in den tropischen Korallenriffen des Indopazifiks verbreitet. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Küsten Ostafrikas über den Indischen Ozean bis hin zu den Korallenriffen rund um Indonesien, den Philippinen, Papua-Neuguinea und die nördlichen Küsten Australiens. Besonders häufig findet man sie in flachen Lagunen und Küstenriffen mit reichlich Versteckmöglichkeiten zwischen Korallenblöcken.

Die Art bevorzugt Bereiche mit starkem Strömungsangebot, da dies sowohl die Nahrungsaufnahme erleichtert als auch den Stoffwechsel unterstützt. In ihrem natürlichen Habitat besiedelt Chrysiptera brownriggii vor allem Riffe in Tiefen zwischen 1 und 15 Metern, wobei sie sich nahe an Riffblöcken oder felsigen Strukturen aufhält. Die Art ist an wechselnde Strömungen und Temperaturen angepasst und fühlt sich in einer Wassertemperatur zwischen 24 und 28 Grad Celsius am wohlsten.

Taxonomie: Familie, Gattung und wissenschaftliche Einordnung

Die Wellen-Demoiselle gehört zur Familie der Pomacentridae, die allgemein als die Familie der Anemonenfische und Demoisellen bekannt ist. Diese Familie umfasst zahlreiche kleine, farbenfrohe Riffbewohner, die sich durch ihre lebhafte Lebensweise und ihre häufig territoriale Natur auszeichnen.

Innerhalb der Familie gehört die Art zur Gattung Chrysiptera, die sich durch kleine, robuste und oft intensiv gefärbte Fische auszeichnet, die sowohl in monotypischen als auch in gemischten Riffgemeinschaften überleben können. Der wissenschaftliche Name Chrysiptera brownriggii ehrt vermutlich einen frühen Entdecker oder Sammler der Art, wobei die genaue Herkunft des Namens in der historischen Taxonomie nicht vollständig dokumentiert ist.

Die systematische Einordnung im Überblick:

  • Ordnung: Perciformes
  • Familie: Pomacentridae
  • Gattung: Chrysiptera
  • Art: Chrysiptera brownriggii

Die Gattung Chrysiptera umfasst zahlreiche weitere Arten, die ähnliche Lebensräume und Anforderungen teilen, jedoch in Färbung, Musterung und Verhalten Unterschiede aufweisen. Die Wellen-Demoiselle ist innerhalb der Gattung vor allem durch ihre charakteristischen wellenförmigen Streifen auf dem Körper leicht erkennbar.

Aussehen und Merkmale

Chrysiptera brownriggii ist ein kleiner Meeresfisch, dessen Körper eine maximale Länge von etwa 7 bis 8 Zentimetern erreicht. Das auffälligste Merkmal sind die welligen Streifen, die über den Körper verlaufen und der Art ihren deutschen Namen „Wellen-Demoiselle“ verleihen. Die Grundfärbung des Fisches ist ein kräftiges Blau, das je nach Lichteinfall intensiv schimmert.

Die Flossen sind oft leicht transparent und besitzen einen bläulichen bis grünlichen Schimmer. Augen und Kiemendeckel sind proportional groß, was auf die Anpassung an lichtdurchflutete Riffbereiche hinweist. Der Körperbau ist typisch für Demoisellen: kompakt, seitlich leicht abgeflacht und stromlinienförmig, was schnelle Richtungswechsel ermöglicht.

Besonders auffällig ist der dimorphe Farbverlauf: Jungfische zeigen häufig intensivere, kontrastreichere Streifen, während adulte Tiere einen etwas abgeschwächten Farbton entwickeln. Diese Farbveränderung kann auch mit dem Geschlecht zusammenhängen, da dominante Männchen oft intensivere Farben zeigen, um ihr Revier zu markieren.

Verhalten in der Natur und im Aquarium

Die Wellen-Demoiselle ist für ihr territoriales Verhalten bekannt. In der Natur verteidigen sie kleine Revierbereiche innerhalb des Riffs und nutzen Korallenblöcke oder felsige Strukturen als Verstecke und Nistplätze. Diese Territorialität ist besonders bei adulten Männchen ausgeprägt, während Jungfische oft in lockeren Gruppen auftreten.

Im Aquarium zeigt die Art ein lebhaftes und neugieriges Verhalten. Sie schwimmt oft aktiv im oberen und mittleren Wasserbereich, erkundet die Umgebung und reagiert auf Bewegungen außerhalb des Aquariums. Trotz ihrer geringen Größe kann die Wellen-Demoiselle durchaus aggressiv gegenüber Artgenossen oder ähnlich kleinen Fischen sein, wenn diese in ihr Territorium eindringen.

Interessant ist auch das Sozialverhalten: In gemischten Aquarien kann die Art mit anderen friedlichen Riffbewohnern koexistieren, sofern ausreichend Verstecke vorhanden sind und die Beckenbesetzung nicht zu dicht ist. Chrysiptera brownriggii zeigt eine deutliche Revierbildung und bevorzugt Strukturen, die ihr Schutz bieten, z. B. kleine Höhlen, Steinhaufen oder Korallenfragmente.

Haltung im Aquarium

Die Haltung der Wellen-Demoiselle ist für Anfänger mit etwas Erfahrung in der Meerwasseraquaristik gut geeignet, da die Art robust und relativ pflegeleicht ist. Dennoch sollten einige grundlegende Aspekte beachtet werden:

Aquariumgröße und Einrichtung

Ein Aquarium ab 300 Litern ist für einen einzelnen Fisch empfehlenswert, wobei größere Becken ab 450 Litern bei Gruppenhaltung von Vorteil sind. Die Einrichtung sollte abwechslungsreich sein: Korallenblöcke, Steinhaufen und kleine Höhlen bieten Rückzugsorte und helfen, territoriale Konflikte zu reduzieren. Eine offene Schwimmfläche im mittleren Bereich sollte erhalten bleiben, um das natürliche Schwimmverhalten zu ermöglichen.

Wasserwerte und Qualität

Chrysiptera brownriggii bevorzugt stabile tropische Meerwasserbedingungen:

  • Temperatur: 24–28 °C
  • Salzgehalt: 1,020–1,025 spezifisches Gewicht
  • pH-Wert: 8,0–8,4
  • Karbonathärte: 8–12 dKH

Eine gute Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel sind entscheidend, um Nitrit, Nitrat und Ammoniak niedrig zu halten. Die Art ist zwar robust, reagiert aber empfindlich auf starke Schwankungen von Temperatur und Wasserqualität.

Ernährung

Die Wellen-Demoiselle ist omnivor. Sie frisst kleine Wirbellose, Plankton, Algen und Futterpellets. Im Aquarium sollte eine abwechslungsreiche Ernährung angeboten werden:

  • Trockenfutter: Spirulina-Flocken, hochwertige Meeresfutterpellets
  • Lebend- oder Frostfutter: Artemia, Mysis, kleine Copepoden
  • Ergänzende Ernährung: gehackte Meeresfrüchte oder Algenblätter

Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind optimal, da die Art häufig und in kleinen Mengen frisst.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung sollte gut geplant sein. Die Wellen-Demoiselle verträgt sich gut mit friedlichen Riffbewohnern wie Zwergkaiserfischen, Doktorfischen oder kleinen Zwergbarscharten, kann aber gegenüber anderen Demoisellen oder Artgenossen aggressiv werden. Männchen bilden oft keine dauerhaften Gruppen, während Jungfische oder Weibchen tendenziell geselliger sind.

Pflege und Stabilität

Ein Meerwasseraquarium mit stabilen Wasserwerten, regelmäßiger Kontrolle von Nitrat und Phosphat sowie ausreichender Strömung simuliert die natürlichen Bedingungen. Auch künstliche Beleuchtung, die die Farbbrillanz betont, trägt zum Wohlbefinden bei.

Giftigkeit

Chrysiptera brownriggii ist nicht giftig. Es besteht keine Gefahr für den Menschen bei Handhabung oder Berührung im Aquarium. Dennoch sollte auf hygienische Handhabung geachtet werden, da wie bei allen Meerwasserfischen Mikroorganismen auf der Haut oder im Wasser vorhanden sein können.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht der Wellen-Demoiselle im Aquarium ist möglich, aber anspruchsvoll. Die Art ist ein substratbindender Laicher, wobei das Männchen die Eier an geeigneten Oberflächen, z. B. Steinen oder Korallenfragmenten, ablegt und bewacht.

Laichverhalten

Männchen zeigen während der Laichzeit ein ausgeprägtes Territorial- und Balzverhalten. Sie färben sich intensiver und locken Weibchen durch Schwimmbewegungen und Flossenschläge an. Nach der Paarung bewacht das Männchen die Eier bis zum Schlupf, der je nach Wassertemperatur zwischen 4 und 7 Tagen erfolgt.

Aufzucht der Jungfische

Die Larven sind zunächst frei schwimmend und benötigen spezielles Feinplanktonfutter, wie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Eine separate Aufzuchtkammer mit sanfter Strömung ist empfehlenswert, da die Jungfische sehr empfindlich auf Wasserqualität und Strömung reagieren. Nach einigen Wochen beginnen die Jungfische, feste Nahrung anzunehmen und entwickeln allmählich die typische Streifenzeichnung.

Die Zucht im Aquarium trägt zur Populationsentlastung bei, da viele im Handel erhältliche Tiere aus Wildfang stammen.

Mögliche Krankheiten

Chrysiptera brownriggii ist robust, kann aber unter typischen Meerwasserkrankheiten leiden, wenn die Wasserqualität oder Ernährung nicht optimal ist. Häufige Probleme sind:

  • Ichthyophthirius (Ich): kleine weiße Punkte auf Haut und Flossen
  • Flossenfäule: meist durch Stress oder schlechte Wasserqualität
  • Velvet-Krankheit: feiner, goldener Belag auf Haut und Kiemen
  • Innere Parasiten: zeigen sich durch Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust

Vorbeugung erfolgt durch stabile Wasserwerte, gesunde Ernährung, Quarantäne neuer Tiere und regelmäßige Beobachtung. Bei Erkrankungen können gängige Meerwassermedikamente eingesetzt werden, wobei auf die Dosierung und die Verträglichkeit mit Korallen geachtet werden muss.

Alternative Bezeichnungen

Die Wellen-Demoiselle ist unter verschiedenen Namen bekannt, darunter:

  • Wellen-Demoiselle (deutsch)
  • Brownrigg’s Damselfish (englisch)
  • Chrysiptera Brownriggii (wissenschaftlich)

Im Handel können je nach Herkunft auch vereinfachte Bezeichnungen wie „Blau-gestreifte Demoiselle“ auftreten. Es ist wichtig, auf die wissenschaftliche Bezeichnung zu achten, um Verwechslungen mit ähnlichen Arten wie Chrysiptera cyanea oder Chrysiptera rollandi zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Ist Chrysiptera brownriggii für Anfänger geeignet?

Ja, die Art gilt als robust, benötigt aber stabile Wasserbedingungen und ausreichend Verstecke. Anfänger sollten sich über die Territorialität bewusst sein und das Aquarium entsprechend planen.

Kann man mehrere Tiere zusammen halten?

Mehrere Weibchen oder Jungfische können gemeinsam gehalten werden, allerdings können dominante Männchen aggressiv werden. Gruppenhaltung in großen Aquarien mit viel Struktur reduziert Konflikte.

Welche Wasserparameter sind optimal?

24–28 °C, Salzgehalt 1,020–1,025, pH 8,0–8,4 und Karbonathärte 8–12 dKH.

Welche Futterarten eignen sich?

Eine Mischung aus hochwertigen Pellets, Flocken, Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Mysis oder gehackte Meeresfrüchte. Mehrere kleine Mahlzeiten täglich sind ideal.

Wie kann man die Zucht fördern?

Ein gut strukturiertes Aquarium, gesunde, ausgewachsene Tiere, stabile Wasserwerte und ausreichend Nistplätze sind entscheidend. Separate Aufzuchtbecken für Larven erleichtern das Schlupfmanagement.

Fazit

Die Chrysiptera brownriggii, die Wellen-Demoiselle, ist ein lebhafter, farbenprächtiger und relativ pflegeleichter Meeresfisch, der sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Aquarianer interessant ist. Ihre kompakte Größe, das faszinierende Verhalten, die robuste Natur und die lebhaften Farben machen sie zu einem attraktiven Bewohner für kleine bis mittelgroße Riffaquarien.

Die Art benötigt eine gut strukturierte Umgebung mit Verstecken, stabile Wasserwerte und eine abwechslungsreiche Ernährung, um ihre volle Farbintensität und Vitalität zu entwickeln. Trotz ihrer geringen Größe kann sie territorial sein, was bei der Vergesellschaftung beachtet werden sollte. Die Möglichkeit zur Zucht im Aquarium bietet zusätzlich eine Chance, nachhaltige Bestände zu fördern und die Abhängigkeit vom Wildfang zu reduzieren.

Mit der richtigen Pflege, Beobachtung und Fütterung bereitet die Wellen-Demoiselle lange Freude und bereichert jedes Riffaquarium durch ihre Aktivität, Farbvielfalt und das natürliche Verhalten. Sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie kleine Meeresbewohner große Faszination erzeugen können, und zeigt eindrucksvoll, dass auch kompakte Fische im Aquarium eine spannende und dynamische Rolle spielen.

Verwandte Arten

  • Chrysiptera annulata

    Chrysiptera annulata (Fußballer Riffbarsch)

    Der Chrysiptera annulata, besser bekannt unter dem Namen Fußballer Riffbarsch, gehört zu den farbenprächtigsten und gleichzeitig robustesten Bewohnern von Meerwasseraquarien. Diese Art fasziniert Aquarianer nicht nur durch ihre auffällige Färbung, sondern auch durch ihr lebhaftes Verhalten und ihre Anpassungsfähigkeit.

  • Chrysiptera biocellata

    Chrysiptera biocellata (Zweifleck-Demoiselle)

    Die Zweifleck-Demoiselle, wissenschaftlich als Chrysiptera biocellata bezeichnet, ist eine faszinierende, farbenprächtige Art aus der Familie der Pomacentridae, die besonders bei Meerwasseraquarianern aufgrund ihres lebhaften Verhaltens und ihrer Anpassungsfähigkeit beliebt ist. Diese Art überzeugt durch ihre auffällige Färbung, ihre robuste Natur und ihre interessanten Verhaltensweisen, wodurch sie sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Aquarianer attraktiv ist.

  • Chrysiptera bleekeri

    Chrysiptera bleekeri (Bleekers Riffbarsch)

    Der Bleekers Riffbarsch, wissenschaftlich als Chrysiptera bleekeri bezeichnet, ist ein kleiner, aber farbenprächtiger Vertreter der Riffbewohner, der bei Meerwasseraquarianern weltweit sehr beliebt ist. Mit seinem auffälligen blauen Schimmer und seinem lebhaften Verhalten stellt er eine attraktive Ergänzung für gut strukturierte Riffaquarien dar. Um diesen Fisch erfolgreich zu halten, ist es wichtig, seine Herkunft, natürliche Lebensweise, Ansprüche an die Haltung und seine spezifischen Verhaltensweisen zu verstehen.

  • Chrysiptera caesifrons

    Chrysiptera caesifrons (Graurücken-Riffbarsch)

    Der Chrysiptera caesifrons, im Deutschen meist als Graurücken-Riffbarsch bezeichnet, gehört zu den weniger bekannten, aber äußerst interessanten Vertretern der Riffbarsche. Er vereint eine robuste Natur, ein spannendes Sozialverhalten und eine attraktive, eher zurückhaltende Färbung, die ihn besonders für Liebhaber naturnaher Riffaquarien interessant macht. Während viele Aquarianer zu den farblich extrem auffälligen Arten der Gattung Chrysiptera greifen, überzeugt Chrysiptera caesifrons vor allem durch seine Authentizität und sein typisches Riffbarschverhalten.

  • Chrysiptera cyanea

    Chrysiptera cyanea (Saphir-Demoiselle)

    Die Chrysiptera cyanea, besser bekannt als Saphir-Demoiselle oder Blaue Demoiselle, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Meerwasserfischen in der Aquaristik. Kaum ein anderer Fisch kombiniert so intensive Farben, Robustheit und vergleichsweise einfache Haltung. Gleichzeitig ist sie aber auch ein Tier, das oft unterschätzt wird – vor allem in Bezug auf ihr Verhalten und ihre Revieransprüche.

  • Chrysiptera glauca

    Chrysiptera glauca (Grauer Riffbarsch)

    Der Graue Riffbarsch, wissenschaftlich Chrysiptera glauca, gehört zu den eher unbekannten, aber dennoch sehr interessanten Vertretern der Riffbarsche. Während viele Aquarianer sofort an knallblaue oder gelbe Arten denken, fällt Chrysiptera glauca durch seine zurückhaltendere, elegante Färbung und sein typisches Riffbarsch-Verhalten auf. Genau diese Mischung macht ihn für bestimmte Aquarientypen spannend, vor allem für Halter, die Wert auf natürliche Farben, robuste Tiere und ein lebendiges Sozialverhalten legen.

  • Chrysiptera hemicyanea

    Chrysiptera hemicyanea (Arzur-Riffbarsch)

    Chrysiptera hemicyanea (Arzur-Riffbarsch) ist ein Zierfisch aus der Familie Pomacentridae, der im Meerwasseraquarium gehalten wird. Ursprünglich ist Chrysiptera hemicyanea vor Australien, Indonesien, Indopazifik, Japan, Malaysia, Papua-Neuguinea, Raja Ampat, Salomon-Inseln und im West-Pazifik zu finden.

  • Chrysiptera parasema

    Chrysiptera parasema (Gelbschwanzdemoiselle)

    Chrysiptera parasema (Gelbschwanzdemoiselle) stammt ursprünglich aus dem Pazifik und dem Indischen Ozean, wo er in den Riffen Süd- und Südostasiens bis nach Japan zu finden ist. In der Aquaristik ist Chrysiptera parasema als Aquariumfisch bekannt und wird in Meerwasseraquarien Chrysiptera parasema kann in Aquarien ab 250 Litern gehalten werden und erreicht eine Größe von bis zu 7 cm.

  • Chrysiptera rex

    Chrysiptera rex (Rex Demoiselle)

    Chrysiptera rex, besser bekannt als Rex Demoiselle, gehört zu den eher selten gepflegten, aber ausgesprochen spannenden Riffbarschen. Diese Art kombiniert ein auffälliges Erscheinungsbild mit typischem, teils temperamentvollem Verhalten der Gattung Chrysiptera. Für Aquarianer, die sich intensiv mit Meerwasserfischen beschäftigen und bereit sind, auf die speziellen Ansprüche einzugehen, ist Chrysiptera rex eine echte Bereicherung.

  • Chrysiptera rollandi

    Chrysiptera rollandi (Rollands Demoiselle)

    Die Rollands Demoiselle, wissenschaftlich Chrysiptera rollandi, ist eine der faszinierendsten und farbenprächtigsten Arten unter den tropischen Meerwasserfischen. Mit ihrer lebhaften Farbgebung und ihrem aktiven, teilweise territorialen Verhalten ist sie sowohl für Anfänger als auch erfahrene Meerwasseraquarianer ein attraktiver Besatzfisch.

  • Chrysiptera starcki

    Chrysiptera starcki (Starcks Riffbarsch)

    Chrysiptera starcki, allgemein bekannt als Starcks Riffbarsch, ist ein kleiner, farbenfroher Meeresfisch aus der Familie der Pomacentridae. Diese Familie umfasst die bekannten Anemonen- und Riffbarsche, die wegen ihrer lebhaften Farben und ihrer Anpassungsfähigkeit in der Meerwasseraquaristik sehr beliebt sind. Chrysiptera starcki wurde erstmals in den Korallenriffen des westlichen Pazifiks beschrieben. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Küsten Nordaustraliens über Papua-Neuguinea bis zu den Philippinen, Indonesien und Teilen des südwestlichen Pazifiks. In diesen Regionen lebt der Starcks Riffbarsch bevorzugt in flachen, geschützten Lagunen und an Korallenriffen in Tiefen von wenigen Metern bis etwa 15 Metern.

  • Chrysiptera talboti

    Chrysiptera talboti (Talbots Riffbarsch)

    Bei Chrysiptera talboti (Talbots Riffbarsch) handelt es sich um einen Riffbarsch (Pomacentridae), der ursprünglich aus dem Roten Meer und dem Indopazifik stammt.

  • Chrysiptera taupou

    Chrysiptera taupou (Südsee-Teufel)

    Bei Chrysiptera taupou (Südsee-Teufel) handelt es sich um einen Riffbarsch (Pomacentridae), der ursprünglich aus dem Indopazifik stammt.

  • Chrysiptera tricincta

    Chrysiptera tricincta (Dreiband Demoiselle)

    Die Dreiband-Demoiselle (Chrysiptera tricincta) ist ein kleiner, aber äußerst faszinierender Meeresfisch, der aufgrund seiner intensiven Farben und seines lebhaften Verhaltens in der Meerwasseraquaristik immer beliebter wird. Mit ihrem auffälligen Erscheinungsbild und ihrer lebhaften Persönlichkeit bereichert sie jedes Riffaquarium und ist sowohl für erfahrene Meerwasserliebhaber als auch für ambitionierte Einsteiger geeignet, die sich intensiv mit der Haltung von Korallenfischen auseinandersetzen wollen.

  • Chrysiptera unimaculata

    Chrysiptera unimaculata (Einfleck-Demoiselle)

    Die Einfleck-Demoiselle, wissenschaftlich Chrysiptera unimaculata, gehört zur Familie der Pomacentridae, den sogenannten Grund- oder Anemonenfischen. Diese Familie ist in tropischen und subtropischen Meeren weit verbreitet und umfasst zahlreiche kleine bis mittelgroße, farbenprächtige Fischarten, die sich vor allem in Korallenriffen wohlfühlen. Die Einfleck-Demoiselle ist insbesondere im westlichen Pazifik beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Philippinen über Indonesien, Papua-Neuguinea bis nach Nordaustralien. Sie besiedelt vorzugsweise flache Lagunen, Riffe und geschützte Küstenzonen, wo sie zwischen Korallen und Felsen Schutz sucht.

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