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13.10.2012 von GGuardiaNN

Noch eine kleine LED-Bastellei

Noch eine kleine LED-Bastellei
Noch eine kleine LED-Bastellei - Foto 1

Für ein neues LED-Lampenprojekt war ich auf der Suche nach einer einfach aufzubauenden Elektronik und mit dieser Platine bin ich, so glaube ich, fündig geworden. Da es sich bei diesen Platinen um einen Bausatz handelt braucht man natürlich wieder etwas handwerkliches Geschick, einen Lötkolben der für die Elektronik geeignet ist, etwas Lötzinn, einen kleinen Elektronikseitenschneider und evtl. auch eine Spitzzange, wie man Sie in jedem guten Heimwerkermarkt bekommen kann.

6-Pin Superflux Stripe - Bausatz - v11.0

Noch eine kleine LED-Bastellei
Noch eine kleine LED-Bastellei - Foto 2

Zum Bausatz selbst: Auf der Platine sind 21 SuperFlux-LEDs aufgelötet in 3 Reihen zu je 7 LEDs. Die Platine kann flexibel bestückt werden, die einzige Limitierung liegt in der Bestückung ganzer Reihen, das bedeutet eine Reihe darf entweder nur RGB- oder weisse 6-pin-SuperFlux-LEDs enthalten, wobei hier auch wohl eine Mischbestückung zulässig wäre.

Bei den LEDs stehen hier folgende Typen zur Auswahl:

1. RGB mit den Farben Rot, Grün, Blau

Noch eine kleine LED-Bastellei
Noch eine kleine LED-Bastellei - Foto 3

2. Warmwhite & Neutralwhite, bzw. Coolswhite-LEDs mit 2700-2800k, 3000-3100k, 4000-4200k und 6000-7000k.

Dabei gilt: Je kleiner der Kelvinwert, umso wärmer, bzw. roter erscheint das Licht. Rotes Licht ist gut für ein Pflanzenwachstum, genauso wie bei den Leuchtstofflampen, auch dort sind Kelvinzahlen um 3000-4000k dafür vorgesehen.

Bei der Bestückung gelten folgende Lumenzahlen:

Noch eine kleine LED-Bastellei
Noch eine kleine LED-Bastellei - Foto 4

Für jede Reihe RGB 51 Lumen

Für jede Reihe Weiss 138 lm

Daraus ergibt sich pro Modul ein max. Lumenwert von 414 lm bei einer kompletten weissen Bestückung und 153 lm wenn die Platine komplett mit RGB-LEDs bestückt wird. Ich benutze immer eine Bestückung aus einer Reihe WW (4000-4200k), RGW und NW (6000-7000k), daraus ergibt sich ein Lumenwert von 327 lm pro Modul. Wie gesagt hier wäre auch wohl eine Mischbestückung (WW und NW im Wechsel pro Reihe) zulässig.

Zur Platine selbst, bzw. zum Aufbau:

Der Aufbau sollte sich selbst für einen ungeübten Bastler recht schnell bewerkstelligen lassen. Die Aufbauanleitung (muss allerdings von der Herstellerseite heruntergeladen werden !!!) ist sehr einfach gehalten und gut bebildert. In Ihr steht nur das Nötigste, sodass auch keine Verwirrung entsteht. Zur Montage: Als Erstes sollten die flachsten Bauteile (Widerstände) nach Tabelle auf der Platine aufgebracht und verlötet werden, dann folgen sämtliche LEDs (Kerbe beachten !!!), welche übrigens sortiert nach LED-Type in kleinen Tütchen sortiert sind. Danach müssen dann nur noch die 3 Lötbrücken auf der Rückseite der Platine der Bestückung angepasst werden und fertig.

Die Platine besitz, wie schon erwähnt, 3 Reihen mit je 7 LEDs. Zu jeder Reihe gehören jeweis noch 3 Widerstände welche den Strom für die LEDs festlegen, ausserdem noch 3 Lötbrücken die festlegen ob eine Reihe mit RGBs, oder weissen LEDs bestückt ist. Jede Reihe ist auf 60 mA ausgelegt, sodass sich bei 3 Reihen ein Gesamtstrom von 180 mA ergibt. Da die Platinen für eine Spannung von 24V DC ausgelegt sind ergibt sich hier ein Verbrauch von 4, 32 W. Dies entspricht einer max. LED-Effiziens von 95, 83 lm/W bei einen reinweissen Bestückung. Ein kleiner Nachteil: Die Reihen bestückt mit weissen LEDs können leider nur zusammen gesteuert werden, nicht pro Reihe einzeln !!!

Es können jeweils max. 15 dieser Platinen in Reihe geschaltet werden, was bei einem Ma?? vom 168, 91 x 80, 01 mm eine Gesamtlänge von 2533, 65 mm ergibt. Es ginge natürlich auch wesentlich mehr wenn mehrere Platinen in verschiedenen Gruppen zusammengeschaltet werden. Dabei werden alle wichtigen Signale von Platine zu Platine durchgeschleift, wie die RGB/W-Signale, GND, aber auch DMX +/-, sowie eine zus. 24V Leitung. Damit ist es sehr einfach die Signale eines zus. RGBW-Kontrollers auch am Ende eines Platinenstranges zur Verfügung zu Stellen. Ausserdem lassen sich die Platinen schraubenlos in ein dazu passendes Aluprofil mit Endkappen und Abdeckung einschieben, welches ebendfalls beim Hersteler erhältlich ist. Damit sollte sich der Bau einer kompletten Lampe für ein Aquarium eigentlich recht einfach gestallten.

Vorteile der Platinenbauweise:

1. Aufbau gestaltet sich sehr einfach

2. Im Falle von defekten LEDs können diese einzeln ausgetauscht werden

3. Sehr flexibel, was Länge, Lichtmenge und Bestückung angebt.

Hier nochmals die technische Daten:

Anschluss: gemeinsame Anode

Versorgungsspannung: 24VDC

Strombedarf pro Reihe: 60mA

Strombedarf gesamt: 180mA

LEDs in Reihe: 7

LED Reihen: 3

Abstrahlwinkel: 110°

Lichtstrom:

pro RGB Reihe ca. 51 lm

pro W Reihe ca. 138 lm

Merkmale des Stripes:

Die Platine ist kaskadierbar (max. 15 Stück)

Die Anschlusspins sind auf beiden Seiten der Platine durchgeschleift

4 Befestigunsbohrungen, für die Montage mit M3 Schrauben

Die Platine(n) eignet sich für die schraubenlose Montage in spez. Alu-U-Profilen

Link zur Herstellerseite: Klytronik

Hier mein Blog mit der Beschreibung zweier dazu passender RGBW-LED-Kontroller: Von der Dämmerung bis zum Morgengrauen

GGuardiaNN

Userbild von GGuardiaNNGGuardiaNN ist Mitglied von EB und stellt 4 Beispiele vor.

Titel: Noch eine kleine LED-Bastellei (Artikel 4607)

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