Das schöne Grün auf meinem Hauptbild sind Blaualgen. Sie sind grün weil es Blaualgen sind. Sie kamen kurzweilig bei der Neueinrichtung in meinem 200 er auf und waren dann weg. Deswegen habe ich mir einige Zeit keine gro??artigen Gedanken gemacht.
Doch mittlerweile haben diese kleinen Cyanobakterien eine beträchtliche Menge des Beckens eingenommen. Interessant ist, dass sie sich auf Pflanzen wie Javamoos und Ludwigia repens breit machen, die Crinum natans und Crinum thaianum dagegen verschont bleiben. Wo sich diese Biester auch gerne breit machen, ist im Bodengrund an der Frontscheibe. Dort hat den Vorteil des überwinterns. Viel Licht und wenig Sauerstoff
Zur Bekämpfung habe ich einen gro??en Teil des Sandes entfernt ihn gewaschen, die Ludwigia radikal gestutzt, die Lavasteine geputzt, das befallene Javamoos entfernt und den Diffusor an den Filter geklemmt um den Saurstoffgehalt zu erhöhen. Werde wohl noch in die Apotheke fahren und Kaliumsulfat zu verwenden, um die an der Scheibe klebenden Biester mit Klaiumionen auszuschalten. Könnte natürlich auch den unteren Teil der Scheibe abkleben um ihnen das Licht zu nehmen.
Blaualgen im Aquarium sind Cyanobakterien, die sich rasch ausbreiten, unangenehm riechen und Pflanzen, Tiere sowie Wasserqualität stark belasten. Blaualgen gehören zu den Problemen im Aquarium, die innerhalb kurzer Zeit aus einer kleinen Auffälligkeit einen großflächigen Belag machen können. Trotz ihres gebräuchlichen Namens handelt es sich nicht um Algen, sondern um Cyanobakterien. Sie können Scheiben, Bodengrund, Pflanzen, Dekoration und technische Einbauten überziehen und dabei zusammenhängende, meist blaugrüne bis dunkelgrüne Matten bilden. Typisch sind ihre schleimige Konsistenz und ein auffälliger, oft erdig-muffiger Geruch.
Das Wasser im Aquarium ist eigentlich nie geruchslos. Es riecht immer. Manche vergleichen es mit dem Geruch nach Moos oder einem Wald nach einem Regenschauer. Oder im Fall eines Salzwasserbeckens sollte der Geruch am Meeresstrand erinnern. Ein Aquarium kann aber einen Geruch verbreiten, der durchaus geeignet ist, mit seinen fauligen Ausdünstungen im schlimmsten Fall Brechreiz auszulösen.
Die Aquaristik ist für viele Menschen ein faszinierendes Hobby, das Ruhe, Schönheit und Naturverbundenheit miteinander verbindet. Wer ein Aquarium pflegt, taucht ein in eine Welt voller Farben, Formen und Bewegung, in der jede Art von Fisch, Pflanze oder Koralle eine eigene Geschichte erzählt. Gleichzeitig ist die Aquaristik auch ein Bereich, der von zahlreichen Mythen, Halbwahrheiten und Missverständnissen geprägt ist. Viele neue Aquarianer lassen sich von diesen Mythen beeinflussen, was oft zu falschen Erwartungen, Stress für die Tiere oder unnötigen Kosten führt.
Chlorophyll – dieser Begriff erinnert viele von uns vermutlich an den Biologieunterricht in der Schule. Doch wusstest du, dass Chlorophyll nicht nur ein faszinierender Pflanzenstoff ist, sondern auch für Aquarianer eine entscheidende Rolle spielt? Egal ob du ein Süßwasseraquarium oder ein Meerwasseraquarium pflegst – wo es Pflanzen, Algen oder auch bestimmte Arten von Phytoplankton gibt, ist Chlorophyll nicht weit. In diesem Artikel erfährst du, was Chlorophyll eigentlich ist, wie es funktioniert, welche Rolle es im Aquarium spielt und was du als Aquarienfreund darüber wissen solltest. Zudem geben wir dir praktische Tipps zum Thema Algenkontrolle, Wasserqualität und wie du ein ökologisches Gleichgewicht im Becken herstellen kannst.
Gorgonien gehören zu den beeindruckendsten Erscheinungen, die man in der Welt der Meerwasseraquaristik finden kann. Mit ihren fächerartigen, verzweigten Strukturen, ihren oft kräftigen Farben und ihrer eleganten Bewegung in der Strömung ziehen sie sofort alle Blicke auf sich. Viele Aquarianer verbinden Gorgonien zunächst mit anspruchsvoller Pflege oder halten sie für reine Schauobjekte aus öffentlichen Großaquarien. Tatsächlich sind Gorgonien aber eine äußerst vielfältige Gruppe von Nesseltieren, von denen sich einige Arten bei richtiger Vorbereitung und Pflege auch für engagierte Hobby-Aquarianer eignen.
In der faszinierenden Welt der Aquaristik gibt es viele Faktoren, die das Gleichgewicht eines Aquariums beeinflussen. Einer der oft übersehenen, aber unglaublich wichtigen Bestandteile des aquatischen Ökosystems ist das Phytoplankton. Diese winzigen, pflanzlichen Mikroorganismen spielen eine Schlüsselrolle im Nährstoffkreislauf und der biologischen Stabilität sowohl in Süß- als auch in Meerwasseraquarien.