Im Zoogeschäft wurde mir heute gesagt man könnte Epiplaty dageti (Breitbandhechtling ) und Bienengarnelen in einem 30l Becken zusammen halten. Stimmt das, oder hat mein Garnelennachwuchs dann keine Chance?
Die Ernährung von Zierfischen im Aquarium ist ein zentrales Thema für jeden Aquarianer, denn die richtige Futterwahl beeinflusst Gesundheit, Verhalten und Fortpflanzung der Tiere maßgeblich. Während viele Zierfische problemlos mit Trockenfutter oder Frostfutter zurechtkommen, gibt es auch Arten, die besondere Ansprüche an ihre Nahrung stellen. Dazu gehören vor allem jene Fische, die ausschließlich oder überwiegend Lebendfutter benötigen, um zu gedeihen. Diese Futterform kommt der natürlichen Ernährung in freier Wildbahn am nächsten und bietet viele Vorteile, stellt aber auch hohe Anforderungen an die Haltung.
Caridina-Arten faszinieren Aquarianer durch Farbenvielfalt, spannendes Verhalten und besondere Ansprüche an Wasserqualität und Haltung im Aquarium. Die Gattung Caridina umfasst zahlreiche Süßwassergarnelen, die sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz in der Aquaristik erobert haben. Manche Arten sind robuste Algen- und Resteverwerter, andere gehören zu den anspruchsvollsten Wirbellosen, die in einem Süßwasseraquarium gepflegt werden können. Besonders bekannt sind Bienengarnelen, Tigergarnelen, Amanogarnelen sowie zahlreiche Hochzuchtformen, deren Farben und Zeichnungen von intensivem Rot über tiefes Schwarz bis zu Blau, Weiß oder beinahe metallisch wirkenden Tönen reichen.
Die Haltung von Aquarienbewohnern unterschiedlicher Arten ist für viele Aquarianer ein spannendes Thema. Gerade bei kleineren, friedlichen Arten wie dem Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus) und verschiedenen Zwerggarnelen, etwa der beliebten Neocaridina davidi, liegt der Gedanke nahe, beide Tiere gemeinsam im Aquarium zu pflegen. Die Kombination aus farbenfrohen, lebhaften Fischen und nützlichen, gleichzeitig faszinierenden Garnelen kann nicht nur optisch ein Highlight sein, sondern auch funktional sinnvoll erscheinen. Doch stellt sich hier die Frage: Ist es wirklich eine gute Idee, Perlhuhnbärblinge mit Garnelen zu vergesellschaften?
Garnelen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom in der Aquaristik erlebt. Was früher eher als exotisches Nischenthema galt, ist heute fester Bestandteil vieler Süßwasseraquarien. Die kleinen Krustentiere sind nicht nur faszinierend zu beobachten, sondern auch nützliche Bewohner, die bei der Algenbekämpfung und beim Abbau von Futterresten helfen. Besonders für Einsteiger eignen sich Garnelen hervorragend, denn viele Arten sind pflegeleicht, friedlich und zeigen ein erstaunlich vielfältiges Verhalten.
Garnelen gehören zu den faszinierendsten Bewohnern im Süßwasseraquarium. Sie sind klein, wirken auf den ersten Blick unscheinbar und entfalten doch ein erstaunlich vielschichtiges Verhalten, wenn man ihnen genauer zusieht. Besonders ihr Sozialverhalten macht sie für Aquarianer interessant: Garnelen leben nicht wie klassische Schwarmfische in enger Formation, sie sind aber auch keine strikten Einzelgänger. Vielmehr bilden sie lockere Gruppen, reagieren auf Artgenossen, nutzen gemeinsame Futterplätze, kommunizieren über Körperhaltung, Geruchsstoffe und Berührungen und zeigen je nach Art, Alter, Geschlecht und Umgebung unterschiedliche Verhaltensweisen.
Kupfer im Garnelenaquarium ist ein wichtiges Spurenelement, kann für Garnelen aber schon in sehr geringen Konzentrationen gefährlich werden. Gerade Halter von Zwerggarnelen, Bienengarnelen, Neocaridina oder anderen wirbellosen Aquarienbewohnern sollten deshalb wissen, wo Kupfer ins Wasser gelangt, wie es wirkt und welche Maßnahmen im Ernstfall sinnvoll sind. Entscheidend sind nicht nur die gemessene Gesamtmenge, sondern auch Wasserhärte, pH-Wert, organische Stoffe, verwendete Chelatoren und die chemische Form des Kupfers.