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Blogartikel 'Europäische Korallenriffe bedroht!

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Europäische Korallenriffe bedroht!

 
Hallo Leute,

die Kaltwasserkorallengebiete der norwegischen Atlantikküste werden

systematisch zerstört.

Grundschleppnetze haben bereits große Teile der Riffe zerstört und die Zerstörung geht täglich weiter; zum Beispiel beim Fang des am Meeresboden lebenden Rotbarsches. Dazu wird schweres Gerät über den Meeresboden gezogen. Zurück bleibt ein Feld der Verwüstung. Das Video vermittelt einen Eindruck von der Schönheit der Korallenriffe und den Auswirkungen durch die Fischerei.

Schaut Euch bitten diesen kurzen Beitrag an:

http://www.youtube.com/watch?v=XNgrr8Njy_Q&feature=player_embedded



Und dann handelt bitte!

Hebt Euch von der breiten Masse ab und ändert etwas. Ein Vorschlag,

sendet eine E- Mail an die Europäische Kommission.

Mailadresse: mare-cfp-consultation@ec.europa.eu

Betreff: Contribution to the consultation - Citizen

Text:

An die Europäische Kommission

Ich schreibe Ihnen, weil die meisten Fischbestände in einem katastrophalen Zustand und die europäische Fangflotte das Meer zerstört.

Das ist inakzeptabel. Die Fischereipolitik der Europäischen Gemeinschaft muss grundsätzlich geändert werden. Großflächige Meeresschutzgebiete müssen vor der zerstörerischen Fischerei bewahrt werden.

Im Folgenden finden Sie meine Vorschläge für die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik.

Soll die EU ihr Fischereimanagement für eine gesunde Meeresumwelt ändern?

Wenn ja, wie soll die Politik geändert werden?

Ein großer Teil des Fisches auf unseren Tellern stammt aus weit entfernten Fanggründen.

Dort fischen die EU-Fangflotten den ärmeren Nationen den Fisch vor ihren eigenen Küsten weg. Zu viele Fischer fangen zu viel Fisch.

Die EU soll ein Meeresschutzgebiets-Netzwerk einrichten und den Fischfang in sensiblen und Laichgebieten einstellen. Zerstörerische und verschwenderische Fangmethoden müssen verboten sein.

Die EU soll sicherstellen, dass der Fisch gesund ist und ressourcenschonend gefangen wurde. Händler und Supermärkte müssen offen legen, woher der Fisch im Verkaufsregal kommt, von wem und wie er gefangen wurde.

Sollte die EU die Anzahl der Fischerboote verkleinern? Wenn ja, wie soll mit der entstehenden Arbeitslosigkeit an den Küsten umgegangen werden?

Viele nationale EU-Flotten sind zwei- bis drei Mal größer als sie für eine nachhaltige Fischerei sein dürften. Zu viele und zu große Schiffe jagen zu wenig Fisch. Die Fischerei zur Produktion von Fischmehl verursacht dabei den größten Schaden.

Die EU muss ihre Flotte auf weniger als die Hälfte reduzieren - das bedeutet: Die Zahl der Fangschiffe muss halbiert und so deren Fangkapazität verkleinert werden.

Supertrawler mit großen, zerstörerischen Netzen, massiven Beifängen und hohem Treibstoffverbrauch müssen zuerst verschrottet werden.

Auf großen, industriellen Fangschiffen arbeiten nur wenige Menschen. Dagegen sichern lokale Fischereien etliche Arbeitsplätze in Küstenregionen.

Künftig sollte der meiste Fisch lokal gefangen werden. Außerdem müssen Schutzgebiete für die Fischerei gesperrt sein, damit die Bestände nachwachsen können.

Wie kann die EU sicher stellen, dass der von uns verzehrte Fisch aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt?

Oft wissen wir nicht, woher der Fisch auf unseren Tellern kommt. Es gibt fünf einfache Dinge, die für eine nachhaltige EU-Fischerei beachtet werden müssen:

1. Die EU muss die wissenschaftlichen Fangquoten-Empfehlungen respektieren.

2. Die EU muss die zerstörerischsten Fangmethoden verbieten und die notwendigen Veränderungen für eine nachhaltige Fischfangindustrie verpflichtend vorschreiben.

3. Eine Überwachung der EU-Fangschiffe ist notwendig. Der Gesamtfang muss angelandet werden. Nichts darf ins Meer zurückgeworfen werden.

4. Verbrauchern und Handel sollten alle Informationen zur Herkunft des Fisches vorliegen: Fischart, Fanggebiet, Fangmethode und Produzent sollten klar ausgewiesen sein.

5. Die EU muss Meeresschutzgebiete einrichten, um die Meeresumwelt und die Fischbestände zu schützen.

Kennen Sie Beispiele bestimmter Fischereien, die gefördert werden sollten? Wie können sie gefördert werden?

Es gibt aus verschiedenen Erdteilen Beispiele für nachhaltige Fischereien. So haben etwa die Fischer einer kanarischen Insel ein Schutzgebiet eingerichtet und fangen heute

, nur fünf Jahre später, entlang der Schutzgebietsgrenzen so viel Fisch wie nie zuvor. In einigen traditonellen Fischereinationen wie den Malediven werden selektive und nachhaltige Fischereimethoden eingesetzt. Keine Beifänge oder untermaßige Fische werden hier angelandet. Alle Beispiele nachhaltiger Fischereien haben eins gemeinsam: Sie schonen das Ökosystem, nutzen selektive Fischereimethoden und akzeptieren die Einrichtung von Schutzgebieten.

Selbstverständlich könnt Ihr auch Euren eigenen Text verschicken oder diesen ergänzen oder ändern. Das ist Euer Recht als europäischer Staatsbürger.



Manchmal muß man nur wissen wo es steht und wie man es angehen muß um etwas zu ändern. Dieses zu kopieren und zu versenden dauert weniger als 1 Minute.

Grüße

Georg

 
Kategorie: "Achtung vor dem Lebewesen" zuletzt bearbeitet am 12.05.2010 um 10:52 Uhr
 
 
Kommentare:
 
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Geschrieben am 12.05.2010 um 16:23 von .uschi
oh ja,

das problem mit den "Modefischen" wie seit ein paar jahren der Rotbarsch, oder Pangasius...

Mann kann das ganze auch einfach boykotieren, indem man den Fisch einfach nicht mehr isst....

Pangasius ist z.b aus reinen "Modeerscheinungen" auf dem Weg der Ausrottung !!

gruss
jochen
 
 
Geschrieben am 25.11.2009 um 11:39 von Minzi
Hallo Schorsch,
habe auch eine mail an die Adresse geschickt. Der Raubbau an den weltweiten Fischbeständen und der Wahnsinn mit dem hohen Beifang der tot wieder über Bord geht (bis zu 30% und mehr andere Fischarten, zu kleine Fische, Wale, Meeresschildkröten, ...) und der gleichzeitigen Zerstörung der Laichgebiete (Mangroven, Korallenriffe) nur aus kurzfristiger Profitgier wird sich noch bitter rächen. In ein paar Jahren wird es kaum noch bezahlbaren Speisefisch geben, abgesehen von den dramatischen ökologischen Auswirkungen. Die Fischer berauben sich selbst ihrer Existenz und die EU unterstützt das mit unseren Steuergeldern!
Ich selbst bin seit Jahren Mitglied im WWF und kaufe nur noch Fisch aus nachhaltiger Fischerei, d.h. den mit dem blauen Fisch drauf, MSC-Siegel (Marine Stewardship Council). Jeder kann etwas tun und Fisch aus nachhaltiger Fischerei kaufen und auf Produkte wie Haiflossensuppe, Dornhai, Kabeljau, ... und Fisch aus bereits überfischten oder bis an die Grenzen des Bestandes ausgebeuteten Fischpopulationen verzichten! Das gleiche gilt für Holz und Papier, da gibt es das FSC-Siegel... Wir (als Endverbraucher) haben die Macht!
Gruß Stefan
 
 
Geschrieben am 23.11.2009 um 06:29 von Philosoph
Servus Schorsch,

....E-Mail losgeschickt, danke für Deinen Aufruf....


...ich frage mich folgendes: die Menschen haben doch relativ frühzeitig gelernt, dass Nachhaltigkeit das wichtigste ist, damit man auch morgen noch etwas zu futtern hat und nachfolgende Generationen überleben können, warum haben sie das wieder verlernt??? Mit diesen Fangmethoden entziehe ich doch mir selbst die Grundlage???? Das ist ja wie, als wenn ich täglich meine eigene Firma sabotiere, damit die nur ja pleite geht...und ich meinen Job verliere! Wie krank muss ich denn sein, dass ich meinen eigenen Arbeitsplatz zerstöre, damit ich bald sagen kann...."ich war mal Fischer"
Das ist Krank, ohne Ende...
Hoffen wir, dass nicht alle gaga sind und etwas erreicht wird!
Elmar
 
 


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