Heute möchte ich Euch mal von meinem "Familienglück" berichten.
Ich habe schon seit ca. 3 Jahren Geophagus spec. Araguaia. Ein wunderschöner und interessanter Fisch. Die 7 Jungfische entwickelten sich prächtig und laichten nach einiger Zeit auch ab und an ab. Ob es immer das gleiche Paar ist, kann ich nicht sagen. Ich habe 3 Männchen und 4 Weibchen. Die Eier waren leider immer nach kurzer Zeit verschwunden... Hab ganz stark die Welse im Verdacht (Unerfahrenheit der Eltern und nicht ausreichende Bewachung taten sicher ein übriges)
Nun hat es endlich geklappt. Nach dem auf meiner gro??en Wurzel, im Filterstrom abgelaicht wurde waren die Eier nach 2 Tagen weg. Schade wieder nichts, dachte ich. Doch diesmal nicht! Die Eltern begannen unter der Wurzel einen riesigen Trichter bis zur Bodenscheibe zu graben und bewachten auch emsig ihr Revier. Sie standen weiterhin schön als Paar zusammen und das war neu. Heute hat meine Frau dann entdeckt, dass sie kleine Fische im Maul haben (larvophile Maulbrüter). Ca. 30-50 (?) Winzlinge werden ab und zu entlassen und dann wieder ins Maul genommen. Es pflegen Vater und Mutter! Ist sehr interessant anzuschauen und ich freu mich riesig!
Hoffe mir gelingt ein Foto, das werde ich Euch natürlich nicht vorenthalten.
Geophagus altifrons – allein der Name klingt schon exotisch und faszinierend. Dieser farbenprächtige Buntbarsch aus Südamerika ist in der Aquaristik ein echter Hingucker, doch nur wenige wissen, wie diese Tiere in der Natur tatsächlich leben. In ihrer natürlichen Umgebung verhalten sich die sogenannten „Erdfresser“ nämlich ganz anders als im heimischen Aquarium. Wer sich für artgerechte Haltung interessiert oder einfach mehr über das spannende Leben dieser Fische wissen möchte, sollte einen genaueren Blick auf ihr Verhalten, ihre Lebensräume und ihre Gewohnheiten in freier Wildbahn werfen.
Wer Aquaristik liebt und Stralsund besucht, kommt am Meeresmuseum kaum vorbei. Der traditionsreiche Standort des Deutschen Meeresmuseums verbindet naturkundliche Ausstellung, historische Architektur und moderne Schauaquaristik auf ungewöhnliche Weise. Während das ebenfalls in Stralsund gelegene Ozeaneum vor allem die nördlichen Meere in den Mittelpunkt rückt, führt das Meeresmuseum seine Besucher schwerpunktmäßig in tropische Unterwasserwelten. Für Aquarianer ist ein Rundgang deshalb weit mehr als ein klassischer Museumsbesuch: Er bietet die Gelegenheit, bekannte Arten in großzügig gestalteten Lebensraumausschnitten zu beobachten, Größenverhältnisse neu einzuschätzen und sich Anregungen für eine naturnahe Gestaltung eigener Meerwasseraquarien zu holen.
Wenn man in die Welt der Aquaristik eintaucht, stolpert man früher oder später über den Diskus. Diese majestätischen Cichliden gehören zu den beliebtesten, aber auch anspruchsvollsten Aquarienbewohnern überhaupt. Ihr ungewöhnliches Verhalten, ihre Form, ihre Farben – all das macht sie zu wahren Stars im Süßwasseraquarium. Richtig spannend wird es allerdings, wenn man erstmals Zeuge ihrer Brutpflege wird. Diskusfische sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern zeigen auch ein extrem ausgeprägtes und faszinierendes Brutverhalten, das in der Aquaristik beinahe einzigartig ist. Viele Aquarianer wissen zwar, dass Diskus ihre Jungen füttern, aber wie genau das funktioniert, wie lange der Prozess dauert, welche Bedingungen dabei entscheidend sind und worauf man als Halter achten muss, ist oft nur teilweise bekannt. Genau das schauen wir uns hier sehr ausführlich an.
Hydra, oft als Süßwasserpolyp bezeichnet, ist ein winziges, zart wirkendes Tier, das in der Aquaristik immer wieder für Aufsehen sorgt. Auf den ersten Blick wirken diese Lebewesen harmlos. Sie erinnern an kleine, durchsichtige Röhren mit Tentakeln, die im Wasser schwingen, als würden sie Tänze aufführen. Doch diese scheinbare Unschuld täuscht: Hydras sind Räuber und können in einem Aquarium große Probleme verursachen, insbesondere wenn sie sich unkontrolliert vermehren. Viele Aquarianer erkennen sie erst spät, wenn ihre Jungfische verschwinden oder Garnelenpopulationen rückläufig sind. Die Hydra gehört zur Gruppe der Nesseltiere, ist eng verwandt mit Quallen und Seeanemonen und beeindruckt durch ihre Fähigkeit, Körperteile zu regenerieren und sich sowohl sexuell als auch asexuell fortzupflanzen. In der Praxis bedeutet dies für Aquarianer, dass ein einmal bestehender Befall nicht leicht zu kontrollieren ist und schnelle, gezielte Maßnahmen erfordert.
Ein Aquarium ist weit mehr als nur ein dekoratives Element im Wohnraum. Es stellt ein komplexes, empfindliches Ökosystem dar, in dem biologische, chemische und physikalische Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Eine der häufigsten Ursachen für Probleme in der Aquaristik ist der sogenannte Überbesatz. Darunter versteht man eine zu hohe Anzahl an Fischen oder anderen Aquarienbewohnern im Verhältnis zum verfügbaren Wasservolumen und den vorhandenen Ressourcen.