Lebens(t)räume für Menschen, Tiere & Pflanzen
Gestaltungsbeispiele für naturnahe Lebensräume
Einrichtungsbeispiele.de-Logo
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Blog: physiologisches zu Fischen auch zu Verhalten (1775)

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Hallo Leute

Au??er mal ne Gaudi zu schreiben, soll heute mal die Physiologie

unserer Fische kurz ???gestreift ??? werden...

Ich werde oft gefragt....warum soviel Liter , warum nicht ein kleineres

Becken, oder warum gehen die Fische nicht mit anderen....

Das letztere ist vor allem im Meerwasserbereich oft zu hören oder zu

lesen....

Und hier sollte man mal anfangen , aufzuklären....was natürlich nicht

mir allein zusteht, denn ich habe die Welt nicht erfunden, beschäftige mich

aber mit dieser...!

Zuerst ....aus dem Unterricht von früher wissen wir das es im Fisch eine

Schwimmblase gibt....

ja, die hat aber nicht jeder Fisch...z.Bsp. Welse haben keine , sie sinken zu

Boden , wenn sie sich nicht ansaugen, bzw. bewegen....von Haien rede ich mal

nicht, aber auch einige andere haben keine .....

Die Schwimmblase bringt die Fische , mehr oder weniger zum Schweben, denn,

man hat das spezifische Gewicht der Fische bei 1, 07x festgelegt...im Salzwasser

kommt es den Fischlein noch besser zugute , da eine Dichte von 1, 023 im Mittel

dagegenhält, aber nicht nur dies...Fische haben sehr viel Wasser im Körper , gebunden

oder nicht , ist hier nicht die Frage, sondern Wasser ist schon komprimiert genug,

aber , es kommt zu fast keinem Druckaustausch ...wie etwa bei uns Tauchern , da wir

sehr viele Hohlräume als Menschen haben , die gasgefüllt sind und der Druckausgleich

vorprogrammiert ist , da Gase eine geringere Dichte haben...

Da haben es die Fischlein besser, auch wenn man von einer Atmosphäre Druck

pro 10m zunehmender Wassertiefe ausgehen mu??...also enorm für uns gasförmige....

Allerdings ist eins mal genauer zu betrachten...wenn ich ein paar Riffbarsche nehme , die

in 25 m Tiefe leben...so werde ich diese nicht in 2m Tiefe entdecken...abgesehen von

Revierverhalten...nein , sie sind den Schwebeausgleich gewohnt, in der tieferen Lage....

Man sieht das an Hand von Jungtieren , die sich zu anfangs im Seichtwasser aufhalten

und mit zunehmendem Heranwachsen in immer tiefere Lagen begeben....

Ich will auch damit sagen...wenn ich einen bodenorientierten Fisch habe , der fühlt sich

bei 10m Wassertiefe wohl , wird gefangen und soll dann in einem 1m Tiefen Becken leben....

das , glaube ich , wird nicht oft gut gehen...die Lebenserwartung wird unweigerlich abnehmen, auch wenn Futter , Wasserwerte passen....

So, zum Schlu?? für heute will ich auch noch einbringen, das auch bei Tiefwassergewohnten

Arten weniger Licht im Regelfall vorhanden ist, genauso , wie weniger Futterangebot usw.

von daher die Verhaltensweisen so angepasst sind , das mehr Raum abgesucht wird , um

die Fresserei und den Fortbestand der eigenen Art zu gewährleisten , was rein evolutionär vorgegeben ist...von daher beim Halten im Aquarium eben dieses in grö??eren Volumen dem Fisch zugute gehalten werden sollte....

Beispiel ist hier zum Bsp. auch..."Nemos" , die am meisten gehalten werden

und auch wenn es ein Schauspiel ist , in ihrer Anemone Unfug zu treiben, so sind es eben Fische, die keine gro??en Wassertiefen einnehmen.....

Im übrigen Fische jenseits einer wassertiefe von 75 m im allgemeinen keine

Schwimmblase haben, au??er einige Korallenfische, die in grö??erer Tiefe

nach Futter suchen mü??en...!!

Festzustellen ist auch, das wir alle hier , von Ichthiologen und Biologen und deren Studien abhängig sind, was nichts schlechtes sein soll , aber auch eigene Studien sollten hier aufgezeigt werden...!!!

Die nächsten Themen sollen sein...Osmoseregulation bei Knochenfischen Meer und Sü??wasser / hyperosmotische Regulation...Wasseraufnahme bei Salzwasser..../Blutsauerstoffkonzentration und noch ein paar andere..

Nachtrag--

Gut , es ist so , das wie auch Malawigo geschrieben hat , die Anpassung der Fische und hier im speziellen die Schwimmblase auf Grund ihrer Funktionalität im Zusammenspiel mit der Funktion derselben..."Wasser zu drücken" also eine Aufwärts und Abwärtsrichtung vorzunehmen....

Aber nachweislich und hier mu?? ich aufpassen..---kein Gedankenklau" zu machen---braucht die Schwimmblase in etwa bis zu 20 min. um dem Wasserdruck verschiedener Tiefen zu folgen..also eine "Gewöhnung", das ist wieder abhängig davon , in welcher Tiefe der Fisch sich gerade aufhält....hier sollte jetzt eine Rechnung als Modell folgen...

Fortsetzung folgt !!!!

Blogartikel 'Blog 1775: physiologisches zu Fischen auch zu Verhalten' aus der Kategorie: "Allgemeinwissen" zuletzt bearbeitet am 28.04.2009 um 17:30 Uhr von Falk

Autor*in: Falk

Userbild von Falk
Falk ist Mitglied von EB und stellt 16 Beispiele vor.

Das könnte dich ebenfalls interessieren:

Steatocranus: Besondere Buntbarsche aus Westafrika

Steatocranus: Besondere Buntbarsche aus Westafrika

Arten

Westafrika ist bekannt für seine unglaubliche Artenvielfalt an Süßwasserfischen, insbesondere für die bemerkenswerte Gruppe der Buntbarsche. Unter diesen faszinierenden Arten sticht die Gattung Steatocranus hervor. Diese Buntbarsche sind nicht nur aufgrund ihrer auffälligen Färbungen und interessanten Verhaltensweisen bei Aquarianern beliebt, sondern auch wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und der interessanten sozialen Strukturen, die sie im Aquarium zeigen. Steatocranus-Arten sind oft kleiner als andere Buntbarsche, was sie zu idealen Kandidaten für Aquarien mittlerer Größe macht. Gleichzeitig bieten sie einen tiefen Einblick in die komplexe Welt der afrikanischen Buntbarsche, die sich in ihren natürlichen Lebensräumen in Flüssen und Seen Westafrikas entwickelt haben.

Pangasius: Darum werden sie so oft im Aquarium gehalten

Pangasius: Darum werden sie so oft im Aquarium gehalten

Arten

In der Aquaristik gibt es kaum ein Thema, das so häufig zu Missverständnissen, Fehlkäufen und späterer Frustration führt wie die Haltung von Pangasius. Diese Fische, die vielen Menschen vor allem als Speisefisch aus dem Supermarkt bekannt sind, tauchen immer wieder in Aquarien auf – oft ohne, dass sich die Halter bewusst sind, welche Art sie sich tatsächlich ins Becken geholt haben. Der Pangasius, wissenschaftlich meist als Pangasianodon hypophthalmus bezeichnet, ist ein beeindruckender, schnell wachsender Süßwasserfisch aus Südostasien. Doch genau diese Eigenschaften machen ihn für die klassische Heim-Aquaristik völlig ungeeignet.

Axolotl züchten: Der umfassende Leitfaden für eine erfolgreiche Nachzucht

Axolotl züchten: Der umfassende Leitfaden für eine erfolgreiche Nachzucht

Arten

Die Zucht von Axolotln gehört zu den faszinierendsten, aber auch anspruchsvollsten Bereichen der Aquaristik. Der Axolotl, wissenschaftlich Ambystoma mexicanum, ist ein außergewöhnlicher Schwanzlurch, der durch seine Fähigkeit zur Regeneration und seine lebenslange Larvenform weltweit Aufmerksamkeit erregt hat. Für Aquarianer bietet die gezielte Zucht nicht nur die Möglichkeit, diese besonderen Tiere besser zu verstehen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser bedrohten Art zu leisten.

Kann man Diskusfische und Skalare zusammen halten?

Kann man Diskusfische und Skalare zusammen halten?

Arten

Man kann Diskusfische (Symphysodon-Arten) und Skalare (Pterophyllum-Arten) in einem Aquarium zusammen halten, aber es erfordert einige Vorsichtsmaßnahmen und eine angemessene Planung. Beide Fischarten gehören zur Familie der Buntbarsche (Cichlidae), stammen aus Südamerika und haben ähnliche Anforderungen an die Wasserparameter, die Umgebung und die Ernährung. Allerdings gibt es einige Unterschiede, die berücksichtigt werden müssen, um eine erfolgreiche Coexistenz zu gewährleisten.