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Mentha aquatica am Gartenteich

Einrichtungsbeispiele mit Wasserminze

Mentha aquatica am Gartenteich (Einrichtungsbeispiele mit Wasserminze)

Wissenswertes zu Mentha aquatica

Herkunft

Mentha aquatica, oder Wasserminze, gehört zur großen Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Diese Familie umfasst viele aromatische Kräuter, zu denen auch bekannte Arten wie Pfefferminze und Rosmarin gehören. Wasserminze ist in Europa heimisch und wächst in feuchten und nassen Gebieten, wie Ufern von Flüssen, Teichen und Feuchtgebieten. Sie ist auch in anderen Teilen der Welt, einschließlich Nordamerika, verbreitet, wo sie häufig in ähnlichen Lebensräumen zu finden ist.

Foto mit Wasserminze  (Mentha aquatica) 19.06.2019

Wasserminze ist nicht nur eine attraktive Pflanze für Feuchtgebiete und Gärten, sondern sie hat auch eine lange Geschichte in der traditionellen Medizin und als kulinarische Zutat. Ihre Blätter haben einen erfrischenden Minzgeschmack und können in Salaten, Getränken und Desserts verwendet werden. Außerdem ist Wasserminze eine wichtige Pflanze für die Tierwelt, da sie viele Insekten anlockt und Lebensraum für verschiedene Arten bietet. Wenn du einen feuchten Bereich in deinem Garten hast, könnte die Wasserminze eine großartige Ergänzung sein.

Aussehen

Die Wasserminze ist eine mehrjährige Pflanze, die in der Regel eine Höhe von 30 bis 90 cm erreicht. Ihre Stängel sind oft vierkantig und weisen eine rötliche Färbung auf. Die Blätter sind gegenständig angeordnet, lanzettlich und haben eine hellgrüne Farbe. Das charakteristische Merkmal der Wasserminze sind ihre Blütenstände, die in dichten Ähren angeordnet sind und kleine, rosafarbene bis violette Blüten tragen. Diese Blüten sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern ziehen auch Bienen und andere bestäubende Insekten an.

Pflegehinweise

Die Wasserminze ist eine robuste Pflanze, die relativ pflegeleicht ist. Hier sind einige Tipps zur Pflege:

  • Standort: Wasserminze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Sie gedeiht jedoch auch in leicht schattigen Bereichen, solange der Boden ausreichend feucht ist.
  • Boden: Diese Pflanze liebt feuchten Boden und wächst oft in Wassernähe, ideal am Gartenteich. Stelle sicher, dass der Boden immer ausreichend feucht ist, ohne dass die Pflanze im Wasser steht. Ein humusreicher Boden ist ideal.
  • Bewässerung: Wasserminze sollte regelmäßig bewässert werden, vor allem in trockenen Perioden. Halte den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe.
  • Düngung: Eine leichte Düngung im Frühjahr kann das Wachstum fördern, ist aber in der Regel nicht zwingend erforderlich.
  • Schnitt: Schneide die Pflanze im Frühjahr zurück, um ein buschiges Wachstum anzuregen und verblühte Blütenstände zu entfernen.

Vermehrung

Die Wasserminze kann auf verschiedene Arten vermehrt werden:

  • Teilung: Teile eine etablierte Pflanze im Frühjahr und pflanze die Abschnitte an einem neuen Standort.
  • Stecklinge: Schneide im Frühjahr junge Triebe ab und setze sie in feuchten Boden. Die Bewurzelung erfolgt in der Regel recht schnell.
  • Samen: Wasserminze produziert auch Samen. Du kannst die Samen im Herbst oder Frühjahr aussäen.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Wasserminze ist relativ widerstandsfähig gegen Schädlinge und Krankheiten. Dennoch können Blattläuse und Mehltau auftreten, insbesondere wenn die Pflanze zu trocken gehalten wird. Diese Probleme können oft mit Wasser und gegebenenfalls biologischen Mitteln behandelt werden.

Deutsche und alternative Bezeichnungen

Die Wasserminze ist unter verschiedenen Namen bekannt:

  • Deutsch: In Deutschland wird sie in der Regel einfach als "Wasserminze" bezeichnet.
  • Alternativ: In einigen Regionen wird sie auch als "Wasserpfeffer" oder "Wassersalat" bezeichnet.
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Einrichtungsbeispiele