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Phelsuma seippi im Terrarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Seipps Taggecko

Lesezeit: ca. 12 Minuten
Phelsuma seippi im Terrarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Seipps Taggecko)
Phelsuma seippi (Seipps Taggecko) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: (c) Lennart Hudel, some rights reserved (CC BY), Seipp's day gecko imported from iNaturalist photo 53218625 on 11 October 2021, CC BY 4.0

Wissenswertes zu Phelsuma seippi (Seipps Taggecko)

Phelsuma seippi, besser bekannt als Seipps Taggecko, gehört zu den attraktivsten Vertretern der Taggeckos aus Madagaskar. Die Art begeistert Terrarianer vor allem durch ihre intensive Färbung, ihr aktives Verhalten am Tage und ihre vergleichsweise interessante Beobachtbarkeit. Im Gegensatz zu vielen nachtaktiven Geckoarten zeigt sich dieser Taggecko häufig offen im Terrarium und nutzt geschickt die verschiedenen Ebenen seines Lebensraumes. Dadurch zählt Phelsuma seippi zu den beliebtesten Arten innerhalb der Gattung der Taggeckos.

Die Haltung dieser Tiere erfordert jedoch ein gewisses Maß an Erfahrung und Verständnis für tropische Lebensräume. Wer sich intensiv mit den Bedürfnissen dieser Art beschäftigt, wird mit lebhaften, farbenprächtigen und faszinierenden Terrarienbewohnern belohnt. Besonders die Kombination aus natürlicher Schönheit, agilem Verhalten und dem typischen Erscheinungsbild der madagassischen Taggeckos macht Phelsuma seippi zu einer interessanten Wahl für ambitionierte Terrarianer.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Phelsuma seippi stammt ursprünglich aus Madagaskar. Wie viele Vertreter der Gattung Phelsuma ist auch diese Art endemisch und kommt ausschließlich in bestimmten Regionen der Insel vor. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt überwiegend im nordöstlichen Teil Madagaskars, wo tropisch-feuchte Bedingungen herrschen.

Die Tiere bewohnen vor allem warme Regenwaldregionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und dichter Vegetation. Dort halten sie sich bevorzugt an Baumstämmen, Bambus, großen Blättern und sonnigen Ästen auf. Die Umgebung ist geprägt von stabil warmen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und intensiver Sonneneinstrahlung während des Tages.

Phelsuma seippi lebt überwiegend arboreal, also baumbewohnend. Die Geckos nutzen vertikale Strukturen intensiv und verbringen nur selten Zeit am Boden. Ihre spezielle Haftfähigkeit ermöglicht ihnen das problemlose Klettern auf glatten Oberflächen, Pflanzen und selbst senkrechten Glasscheiben.

Im natürlichen Habitat ernähren sich die Tiere von kleinen Insekten, Nektar, weichen Früchten und süßen Pflanzensäften. Gleichzeitig sind sie selbst Beutetiere größerer Reptilien, Vögel und verschiedener Säugetiere. Ihre auffällige Färbung dient dabei nicht nur der Kommunikation, sondern auch der Tarnung zwischen Blättern, Lichtreflexen und tropischer Vegetation.

Gattung und Familie

Phelsuma seippi gehört zur Familie der Gekkonidae, also der Geckos. Innerhalb dieser Familie zählt die Art zur Gattung Phelsuma, die allgemein als Taggeckos bezeichnet wird.

Die Gattung Phelsuma umfasst zahlreiche Arten, die überwiegend auf Madagaskar und einigen umliegenden Inseln verbreitet sind. Charakteristisch für diese Gattung sind die tagaktive Lebensweise, die leuchtenden Farben und die hervorragenden Kletterfähigkeiten.

Taggeckos unterscheiden sich von vielen anderen Geckos unter anderem durch ihre fehlenden Augenlider. Stattdessen reinigen sie ihre Augen mit der Zunge. Ebenfalls typisch sind die spezialisierten Haftlamellen an den Zehen, die ihnen ein sicheres Klettern ermöglichen.

Phelsuma seippi gehört zu den mittelgroßen Arten der Gattung und weist viele klassische Merkmale eines tropischen Taggeckos auf.

Beschreibung der Art

Der Seipps Taggecko ist ein mittelgroßer Vertreter der Taggeckos und erreicht in der Regel eine Gesamtlänge von etwa 16 bis 18 Zentimetern. Dabei entfällt ein beträchtlicher Teil auf den Schwanz.

Der Körperbau wirkt schlank, elegant und ausgesprochen agil. Die Tiere besitzen lange Zehen mit ausgeprägten Haftlamellen sowie einen verhältnismäßig langen Schwanz, der bei der Balance während des Kletterns hilft.

Phelsuma seippi zählt optisch zu den besonders attraktiven Arten innerhalb der Gattung. Die Grundfärbung ist meist leuchtend grün. Hinzu kommen auffällige rote bis rotbraune Zeichnungen auf Rücken und Kopf. Häufig zeigen die Tiere kleine Punkte oder Streifenmuster, die individuell variieren können.

Die Augen besitzen eine goldene bis bronzefarbene Iris und wirken durch die fehlenden Augenlider besonders markant. Die Haut erscheint glatt und empfindlich. Wie viele Taggeckos sollte auch Phelsuma seippi niemals grob angefasst werden, da die Haut leicht verletzt werden kann.

Männchen sind meist kräftiger gebaut und besitzen deutliche Präanalporen. Weibchen wirken oft etwas zierlicher und zeigen häufig eine weniger intensive Färbung.

Aussehen und Farbvariationen

Die intensive Farbgebung gehört zu den Hauptgründen für die große Beliebtheit dieser Art. Besonders unter guter Beleuchtung entwickeln die Tiere eine außergewöhnlich kräftige Färbung.

Typischerweise dominiert ein sattes Grün den Körper. Rote Zeichnungselemente auf Rücken und Kopf sorgen für einen starken Kontrast. Je nach Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und Haltung können Intensität und Ausprägung variieren.

Jungtiere wirken meist etwas matter gefärbt und entwickeln ihre endgültige Farbpracht erst mit zunehmendem Alter. Eine ausgewogene Ernährung sowie optimale UV-Beleuchtung fördern die Farbintensität erheblich.

Stress, falsche Temperaturen oder schlechte Haltungsbedingungen können hingegen zu einer deutlich blasseren Färbung führen. Deshalb gilt die Farbentwicklung häufig auch als Hinweis auf den Gesundheitszustand der Tiere.

Verhalten

Phelsuma seippi ist tagaktiv und zeigt ein ausgesprochen interessantes Verhalten. Die Tiere sind neugierig, aufmerksam und ständig in Bewegung. Sie erkunden aktiv ihr Terrarium und nutzen verschiedene Ebenen zum Sonnen, Jagen und Ruhen.

Besonders auffällig ist das territoriale Verhalten der Männchen. Gegenüber Artgenossen können sie äußerst aggressiv auftreten. Deshalb sollte die Vergesellschaftung sorgfältig geplant werden. Zwei Männchen dürfen in der Regel niemals gemeinsam gehalten werden.

Weibchen können unter bestimmten Bedingungen in kleinen Gruppen gehalten werden, sofern ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Dennoch kommt es gelegentlich auch zwischen Weibchen zu Spannungen.

Die Kommunikation erfolgt über Körperhaltung, Bewegungen und Lautäußerungen. Manche Tiere geben leise Klick- oder Zirplaute von sich.

Phelsuma seippi gehört nicht zu den Arten, die häufig den direkten Kontakt zum Menschen suchen. Mit Geduld gewöhnen sich manche Tiere zwar an den Pfleger, bleiben jedoch meist scheu und vorsichtig.

Haltung im Terrarium

Die Haltung von Phelsuma seippi erfordert ein gut strukturiertes Regenwaldterrarium mit ausreichend Höhe. Da die Tiere arboreal leben, sollte das Terrarium höher als breit sein.

Für ein Paar empfiehlt sich mindestens ein Terrarium mit den Maßen 60 x 60 x 100 Zentimetern. Größere Anlagen wirken sich jedoch deutlich positiver auf Verhalten und Wohlbefinden aus.

Die Einrichtung sollte naturnah gestaltet werden. Besonders wichtig sind:

  • Bambusröhren
  • Korkäste
  • senkrechte Kletterflächen
  • robuste Pflanzen
  • Sonnenplätze
  • Versteckmöglichkeiten

Geeignete Pflanzen sind beispielsweise Bromelien, Ficus-Arten, Efeututen oder andere tropische Terrarienpflanzen. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit und schaffen gleichzeitig Deckung.

Ein lockerer Bodengrund aus Kokoshumus, Rindenstücken oder speziellen Regenwaldsubstraten eignet sich gut. Obwohl die Tiere selten den Boden nutzen, trägt ein geeigneter Bodengrund zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit bei.

Eine gute Belüftung ist unverzichtbar. Staunässe und dauerhaft schlechte Luftzirkulation fördern Schimmelbildung und gesundheitliche Probleme.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Die richtige Klimaführung gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Haltung.

Tagsüber sollten die Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius liegen. Unter Wärmespots dürfen lokal Temperaturen von etwa 32 bis 35 Grad Celsius erreicht werden.

Nachts sollte die Temperatur leicht absinken und Werte zwischen 20 und 24 Grad Celsius erreichen.

Ebenso wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ideal sind Werte zwischen 60 und 80 Prozent. Morgendliches und abendliches Sprühen simuliert den natürlichen Tau und Regen des tropischen Lebensraumes.

Trotz hoher Luftfeuchtigkeit muss das Terrarium gut belüftet werden. Eine dauerhaft stehende feuchte Luft kann Atemwegserkrankungen fördern.

UV-Beleuchtung spielt bei der Haltung von Phelsuma seippi eine wichtige Rolle. Hochwertige UV-Lampen unterstützen den Kalziumstoffwechsel und tragen erheblich zur Gesundheit und Farbentwicklung bei.

Die Beleuchtungsdauer sollte etwa 10 bis 12 Stunden täglich betragen.

Fütterung

Phelsuma seippi ernährt sich abwechslungsreich und benötigt sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung.

Als Hauptfutter dienen kleine Futterinsekten wie:

  • Heimchen
  • Grillen
  • Schaben
  • Fruchtfliegen
  • kleine Heuschrecken

Die Futtertiere sollten regelmäßig mit Mineralstoffen und Kalziumpräparaten bestäubt werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine Vitaminversorgung in sinnvollen Abständen.

Neben Insekten nehmen Taggeckos gerne Fruchtbreie und spezielle Gecko-Nektarfutter an. Geeignet sind beispielsweise pürierte Früchte wie Banane, Mango oder Papaya in kleinen Mengen.

Viele Halter verwenden spezielle Fertigfutter für fruchtfressende Geckos, die eine ausgewogene Ergänzung darstellen können.

Wichtig ist eine abwechslungsreiche Ernährung, da einseitige Fütterung langfristig zu Mangelerscheinungen führen kann.

Jungtiere benötigen häufigere Fütterungen als adulte Tiere. Erwachsene Tiere werden meist zwei- bis viermal pro Woche gefüttert.

Wasseraufnahme

Phelsuma seippi trinkt nur selten aus Wasserschalen. Die Tiere lecken bevorzugt Wassertropfen von Blättern und Scheiben auf.

Regelmäßiges Sprühen ist daher essenziell. Zusätzlich kann eine kleine Wasserschale angeboten werden, auch wenn sie oft kaum genutzt wird.

Automatische Beregnungsanlagen erleichtern die konstante Versorgung mit Feuchtigkeit erheblich und tragen zu stabilen Haltungsbedingungen bei.

Giftigkeit

Phelsuma seippi ist nicht giftig und stellt für Menschen keinerlei Gefahr dar. Die Tiere besitzen weder Giftzähne noch toxische Hautsekrete.

Trotzdem sollte der Umgang vorsichtig erfolgen. Die Haut der Geckos ist äußerst empfindlich und kann bei falscher Handhabung verletzt werden.

Wie bei allen Reptilien gelten grundlegende Hygieneregeln. Nach Arbeiten im Terrarium oder Kontakt mit den Tieren sollten die Hände gründlich gewaschen werden.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Phelsuma seippi gelingt unter guten Haltungsbedingungen regelmäßig und gehört zu den interessanten Aspekten der Terraristik mit Taggeckos.

Geschlechtsreife erreichen die Tiere meist nach etwa einem Jahr. Während der Paarungszeit zeigen Männchen ein ausgeprägtes Balzverhalten mit Kopfbewegungen und Verfolgungsjagden.

Nach erfolgreicher Paarung legt das Weibchen gewöhnlich zwei Eier ab. Diese werden oft an geschützten Stellen befestigt, beispielsweise in Bambusröhren oder hinter Pflanzen.

Die Inkubationszeit hängt stark von der Temperatur ab und liegt meist zwischen 50 und 90 Tagen.

Jungtiere sollten möglichst früh getrennt oder zumindest gut beobachtet werden, da es untereinander zu Konkurrenz und Stress kommen kann.

Für die Aufzucht eignen sich kleine, gut strukturierte Terrarien mit hoher Luftfeuchtigkeit und ausreichender Belüftung. Jungtiere fressen zunächst sehr kleine Insekten wie Fruchtfliegen oder Mikroheimchen.

Eine gute Kalziumversorgung ist während des Wachstums besonders wichtig.

Häutung

Wie alle Reptilien häutet sich auch Phelsuma seippi regelmäßig. Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit erleichtert diesen Prozess erheblich.

Probleme bei der Häutung entstehen häufig durch zu trockene Haltung oder Nährstoffmängel. Besonders an Zehen und Schwanzspitze können alte Hautreste haften bleiben.

Bleiben Häutungsreste dauerhaft bestehen, kann dies zu Durchblutungsstörungen führen. Deshalb sollten Häutungen regelmäßig kontrolliert werden.

Mögliche Krankheiten

Phelsuma seippi gilt bei korrekter Haltung als relativ robust. Fehler in Haltung oder Ernährung führen jedoch schnell zu gesundheitlichen Problemen.

Zu den häufigsten Erkrankungen gehören:

Stoffwechselerkrankungen

Kalziummangel und fehlende UV-Strahlung können zu schweren Knochenerkrankungen führen. Symptome sind weiche Kiefer, Verformungen oder Bewegungsprobleme.

Häutungsprobleme

Zu niedrige Luftfeuchtigkeit verursacht häufig unvollständige Häutungen.

Parasiten

Innenparasiten können insbesondere bei Wildfängen oder schlechter Hygiene auftreten. Symptome sind Gewichtsverlust, Durchfall und Schwäche.

Atemwegserkrankungen

Dauerhaft feuchte und schlecht belüftete Terrarien begünstigen Atemwegsprobleme.

Stress

Stress entsteht häufig durch falsche Vergesellschaftung, zu kleine Terrarien oder mangelnde Rückzugsmöglichkeiten. Chronischer Stress schwächt das Immunsystem erheblich.

Regelmäßige Beobachtung der Tiere hilft, Krankheiten frühzeitig zu erkennen.

Lebenserwartung

Bei guter Haltung erreicht Phelsuma seippi häufig ein Alter von etwa 8 bis 15 Jahren. Entscheidend sind stabile Haltungsbedingungen, hochwertige Ernährung und eine stressarme Umgebung.

Schlechte Haltung, falsche Temperaturen oder Mangelernährung verkürzen die Lebenserwartung deutlich.

Alternative Bezeichnungen

Phelsuma seippi ist unter verschiedenen Namen bekannt. Dazu gehören unter anderem:

  • Seipps Taggecko
  • Seipp-Taggecko
  • Madagassischer Taggecko
  • Phelsuma seippi Gecko

Im internationalen Bereich wird häufig einfach die wissenschaftliche Bezeichnung verwendet.

Für wen eignet sich Phelsuma seippi?

Die Art eignet sich eher für fortgeschrittene Terrarianer oder engagierte Anfänger, die bereit sind, sich intensiv mit tropischen Terrarien auseinanderzusetzen.

Besonders wichtig sind Kenntnisse über:

  • Klimasteuerung
  • UV-Beleuchtung
  • Ernährung von Taggeckos
  • Luftfeuchtigkeit
  • Terrarienbepflanzung

Wer diese Anforderungen erfüllt, erhält eine äußerst attraktive und aktive Geckoart.

Häufig gestellte Fragen

Ist Phelsuma seippi für Anfänger geeignet?

Mit gründlicher Vorbereitung kann die Art auch von motivierten Einsteigern gehalten werden. Die klimatischen Anforderungen sollten jedoch nicht unterschätzt werden.

Kann man mehrere Tiere zusammen halten?

Ein Männchen mit einem oder mehreren Weibchen ist unter passenden Bedingungen möglich. Zwei Männchen sollten niemals gemeinsam gehalten werden.

Wie groß muss das Terrarium sein?

Für ein Paar empfiehlt sich mindestens ein Hochterrarium mit etwa 60 x 60 x 100 Zentimetern.

Braucht Phelsuma seippi UV-Licht?

Ja. UV-Beleuchtung unterstützt die Vitamin-D3-Synthese und ist wichtig für Knochenstoffwechsel und Gesundheit.

Wie oft muss gefüttert werden?

Adulte Tiere erhalten meist zwei- bis viermal pro Woche Futter. Jungtiere benötigen häufigere Fütterungen.

Kann man die Tiere auf die Hand nehmen?

Phelsuma seippi ist kein Handle-Tier. Die empfindliche Haut und die Stressanfälligkeit sprechen gegen häufiges Handling.

Was frisst der Seipps Taggecko?

Die Tiere fressen Insekten, Fruchtbreie und spezielle Gecko-Nektarfutter.

Wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit sein?

Ideal sind etwa 60 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit mit regelmäßigen Sprühintervallen.

Wie alt wird Phelsuma seippi?

Bei guter Pflege können die Tiere etwa 8 bis 15 Jahre alt werden.

Ist die Art aggressiv?

Männchen zeigen häufig territoriales Verhalten gegenüber Artgenossen.

Fazit

Phelsuma seippi gehört zu den faszinierendsten Taggeckos der Terraristik. Die Kombination aus leuchtender Färbung, tagaktivem Verhalten und eleganter Erscheinung macht diese Art zu einem echten Blickfang im tropischen Terrarium.

Die Haltung stellt gewisse Anforderungen an Technik, Klima und Einrichtung, ist mit entsprechender Vorbereitung jedoch gut umsetzbar. Besonders wichtig sind stabile Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, intensive Beleuchtung und eine abwechslungsreiche Ernährung.

Wer sich intensiv mit den Bedürfnissen des Seipps Taggeckos auseinandersetzt, wird mit aktiven, neugierigen und außergewöhnlich schönen Terrarienbewohnern belohnt. Gerade naturnah eingerichtete Regenwaldterrarien bieten ideale Möglichkeiten, das natürliche Verhalten dieser beeindruckenden Geckoart zu beobachten.

Damit eignet sich Phelsuma seippi hervorragend für Terrarianer, die tropische Taggeckos pflegen möchten und Freude an detailreich gestalteten Regenwaldterrarien haben.