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Filterung eines Aquariums

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Filterung eines Aquariums
Filterung eines Aquariums - Foto 1

Hallo ,

hier mal was zur Filterrung eines Aquariums, wie bei der Beleuchtung gibt es auch hier eine Vielzahl von Möglichkeiten .

Man kann über einen Motorbetriebenen Topfaussenfilter, einen Motorbetriebenen Innenfilter, ein Filterbecken, einen eingeklebten Mehrkammer Innenfilter oder HMF ( Hamburger Mattenfilter) sein Aqaurium filtern .

Wichtig ist bei den ersten beiden Varianten das der Filter zwei bis zweieinhalb mal das Aquariumvolumen in einer Stunde umwälzt , dabei kommt es nicht auf die Pumpenleistung an sondern auf die Filterleistung , auch wäre ein gro??es Filtervolumen wichtig , soll hei??en der Topf des Aussenfilters sollte schon ein gro??es Volumen an Wasser aufnehmen , hier wären 15 Liter bis 20 Liter nicht verkehrt .

Alle im Handel angebotenen Topfaussenfilter haben mindestens drei Körbe für die Aufnahme von Filtermaterialien , hier sollte bei der Bestückung auf den Durchfluss geachtet werden , wenn das Wasser von oben nach unten den Filter und damit die Filtermaterialien durchflie??t mu?? die Bestückung von oben nach unten feiner werden , sollte das der umgekehrte Fall sein also das dass Wasser von unten nach oben die Filtermaterialien durchflie??t sollte unten das grobe Material sein und nach oben hin feiner werden .

So werden alle Schmutzpartikel herausgefiltert und die Filtermaterialien setzen sich nicht so schnell zu was einen schwächer werdenden Durchfluss und eine schlechtere Filterrung zur folge hätte.

Auch die Motorpumpe würde darunter leiden.

Es gibt auch Druckfilter für Teiche diese kann man auch für das Aquarium verwenden, Vorteil : Starke Pumpen , Hohes Filtervolumen , und hohe Filterleistung .

Nachteil : meistens sehr teuer , und auch hoher Stromverbrauch durch die starken Pumpen .

Wichtig bei den Teichfiltern , es müssen Druckfilter sein da diese mit Dichtungen abgedichtet sind um Druck aufzubauen , andere wären nicht dicht da es im Garten nicht so darauf ankommt das die mal Wasser verlieren aber in der Wohnung wäre das nicht wünschenswert.

Motorbetriebene Innenfilter sind eher für sehr kleine Aquarien eine Möglichkeit , da sie ein sehr geringes Filtervolumen haben , manche besitzen zwar einzelne Körbe die steckbar sind und in die man Filtermatten oder Keramikröhrchen einfüllen kann aber die Menge reicht nicht aus um grö??ere Aquarien damit effektiv zu filtern .

Auch sind sie in der Reinigung nicht sehr Praktisch da das Schmutzwasser meistens wieder im Aquarium landet wenn man sie herausnimmt.

Einen kleinen Vorteil haben sie dennoch, sie brauchen nicht so viel Strom wie ein Topfaussenfilter da sie den Höhenunterschied von einem oder anderthalb Metern nicht überwinden müssen.

Filterbecken und Eingeklebter Mehrkammer Innenfilter sind mehr für die Biologische Filterrung gedacht, sie werden in den meisten Fällen bei sehr gro??en Aquarien genommen.

Der eingeklebte Innenfilter hat in der Regel vier bis fünf Kammern die durch Glasstreifen voneinander getrennt sind.

In der ersten Kammer sinken grobe und schwere Bestandteile zu Boden , das Wasser wird dann unten durch einen kleinen Schlitz gesaugt und durchläuft nun verschiedene Filtermaterialien meistens zwei , von grob nach mittel dann wird es in die nächste Kammer geleitet und durchläuft dort ebenfalls Filtermaterialien von oben nach unten, dann wird es in die letzte Kammer geleitet und durchläuft in den meisten Fällen noch eine feine Filterwatte um dann von der Pumpe wieder ins Aquarium zurückgepumpt zu werden.

Das geschieht aber alles sehr langsam da es sich um eine Biologische Filterrung handelt.

Die Filtermaterialien in den Kammern sind lediglich dazu da um die Grob, - und Feinschmutzpartikel herauszuholen, die eigentliche Filterrung übernehmen hier die Bakterien die man als dunkelen ???Dreck??? in den Filtermaterialien und am Boden sehen kann.

Sie wandeln schädliche Stoffe zu unschädlichen um, Nitrit wird zu Nitrat umgewandelt.

Das geschieht aber sehr langsam darum muss dieser Filtertyp auch langsam laufen um den Bakterien diese Umwandlung zu ermöglichen, er wird auch Langsamfilter oder Biologischer Innenfilter genannt.

Filterung eines Aquariums
Filterung eines Aquariums - Foto 2

Vorteile dieser Filterrung, man kann das Filtervolumen dem Becken anpassen, Flexibilität bei den Filtermaterialien und deren Menge, hohe Standzeiten, niedrige Pumpenleistung, in fast jede Aquarienform einzubauen.

Nachteil wäre wahrscheinlich die Reinigung.

Das Filterbecken arbeitet nach dem selben Prinzip und wird entweder über einen Ablaufschacht mit Bodenbohrung oder über einen externen ??berlauf mit Wasser versorgt.

Filterbecken sind auch eher für sehr gro??e Aquarien sinnvoll.

Vorteile dieser Filterrung sind das hohe Filtervolumen, die Handhabung bei der Reinigung, die Flexibilität bei den Filtermaterialien und deren Menge, für Aquarien ab 120 cm zu verwenden, sowie die hohe Standzeit.

Einziger Nachteil man braucht schon eine Pumpe die es schafft das Wasser wieder ins Aquarium zu befördern, und das hei??t sie braucht schon etwas mehr Strom.

Der HMF auch Hamburger Mattenfilter ist für kleine bis mittelgro??e Aquarien gut geeignet,

für gro??e geht er zwar auch aber da muss man schon zwei verwenden je nach Grö??e des Aquariums, und das hat den Nachteil dass man zwei Filtermatten im Aquarium hat, in jeder Ecke eine.

Die Funktionsweise ist sehr einfach, es wird eine mittelgrobe Filtermatte ??? deren genaue Grö??e man berechnen muss ??? mittels eingeklebter Führungsschienen ??? dazu kann man Kabelkanäle in entsprechender breite nehmen ??? über Eck ins Aquarium eingebracht.

Dahinter wird nun eine Pumpe ??? deren Pumpenleistung man auch berechnen muss ??? angebracht, entweder Motorpumpe oder man kann ihn auch über Luftheber betreiben, Luftheber haben den Vorteil dass sie das Wasser mit Sauerstoff anreichern.

Das Wasser wird nun durch die Filtermatte hindurch gesaugt so gefiltert und mittels der Pumpe wieder in den Teil vor der Matte gepumpt.

Dieser Filtertyp hat auch eine lange Standzeit, nur die Reinigung kann etwas schwierig sein.

So das war es im groben, welchen Filtertyp ihr bevorzugt liegt bei euch und eurer Aquariengrö??e, alle erfüllen ihre Aufgabe.

Eines noch, alle Filtertypen hier haben einen gro??en Nachteil, sie dürfen nicht zu lange ohne Durchfluss sein da sonst die Bakterien absterben und somit eine Biologische Filterrung nicht mehr gegeben ist, dieses kann auch tödlich für die Aquarieninsassen sein.

Also bei der Reinigung zügig arbeiten und nie zu gründlich, das Filtermaterial nicht steril auswaschen, wie gesagt, der vermeindliche ??? Dreck ??? sind Bakterien die für die Filterrung wichtig sind.

LG

Detlef

P.S. Ein Beitrag von African-guru.de einzig für unsere Partnerseite einrichtungsbeispiele.de

Autor*in: Didi

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Didi ist Mitglied von EB und stellt 8 Beispiele vor.

Titel: Filterung eines Aquariums (Artikel 3848)

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