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Buschfische im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Ctenopoma-Arten

Lesezeit: ca. 12 Minuten
Buschfische  im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Ctenopoma-Arten)
Ctenopoma (Buschfische) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Haplochromis, Ctenopoma acutirostre 3, CC BY-SA 3.0

Wissenswertes zu Ctenopoma (Buschfische)

Buschfische aus Afrika gehören zu den spannendsten, aber oft unterschätzten Aquarienfischen. Wer sie einmal in einem passend eingerichteten Becken beobachtet hat, versteht schnell, warum diese Tiere unter erfahrenen Aquarianern einen besonderen Ruf genießen. Sie sind keine hektischen Schwarmfische, keine ständig sichtbaren Farbwunder und auch keine typischen Anfängerfische. Ihr Reiz liegt in ihrer ruhigen, fast geheimnisvollen Art, in ihrem besonderen Jagdverhalten und in ihrer Anpassung an dicht bewachsene, strukturreiche Lebensräume Afrikas.

Mit Buschfischen sind im aquaristischen Sprachgebrauch vor allem Arten aus der Familie der Kletterfische, wissenschaftlich Anabantidae, gemeint. Besonders bekannt sind Vertreter der Gattung Ctenopoma und Microctenopoma. Diese Fische besitzen ein Labyrinthorgan, mit dem sie zusätzlich zur Kiemenatmung atmosphärische Luft verwerten können. Dadurch sind sie in der Lage, auch sauerstoffärmere Gewässer zu besiedeln, wie sie in tropischen Regionen Afrikas häufig vorkommen. Im Aquarium macht sie diese Fähigkeit zwar robust, sie ersetzt aber keine gute Wasserqualität.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Buschfische stammen aus Afrika südlich der Sahara. Viele Arten leben in West- und Zentralafrika, einige auch in Teilen des Kongobeckens, in Kamerun, Nigeria, Gabun, Angola oder angrenzenden Regionen. Typische Lebensräume sind langsam fließende Waldbäche, Überschwemmungszonen, Sümpfe, Uferbereiche größerer Flüsse und dicht verkrautete Stillgewässer. Diese Gewässer sind häufig dunkel, pflanzenreich und stark von Laub, Wurzeln, Ästen und überhängender Vegetation geprägt.

In solchen Biotopen herrscht selten starke Strömung. Das Wasser kann weich bis mittelhart sein, oft leicht sauer bis neutral, je nach Region aber auch schwankend. Wichtiger als ein exakt festgelegter Einzelwert ist für viele Buschfische ein stabiles, sauberes und stressarmes Milieu. In der Natur bewegen sie sich bevorzugt zwischen Pflanzen, Wurzeln und Schattenzonen. Dort lauern sie auf kleine Fische, Insektenlarven, Krebstiere und andere Beutetiere.

Systematik und typische Arten

Buschfische zählen zu den Labyrinthfischen Afrikas. Während asiatische Labyrinthfische wie Kampffische, Fadenfische oder Guramis in der Aquaristik sehr bekannt sind, wirken afrikanische Buschfische oft ursprünglicher und weniger züchterisch verändert. Viele Arten werden als Wildformen gepflegt, was ihren natürlichen Charakter besonders interessant macht.

Zu den bekanntesten Arten gehört der Gefleckte Buschfisch, Ctenopoma acutirostre, der wegen seines leopardartigen Musters auch Leoparden-Buschfisch genannt wird. Er ist im Handel vergleichsweise regelmäßig erhältlich und kann bei guter Pflege eine stattliche Größe erreichen. Der Schokoladen-Buschfisch, Ctenopoma oxyrhynchum, ist zurückhaltender gefärbt, aber ebenfalls ein interessanter Pflegling für größere, ruhige Aquarien.

Kleinere Arten findet man vor allem in der Gattung Microctenopoma. Der Pracht-Buschfisch, Microctenopoma fasciolatum, zeigt eine attraktive Zeichnung und bleibt deutlich handlicher. Der Augenfleck-Buschfisch, Microctenopoma ansorgii, ist besonders schön, aber nicht immer leicht zu bekommen. Auch der Zwergbuschfisch, Microctenopoma nanum, wird gelegentlich gepflegt und eignet sich eher für kleinere, gut strukturierte Art- oder Gesellschaftsbecken.

Häufig genannte Arten in der Aquaristik sind:

  • Gefleckter Buschfisch oder Leoparden-Buschfisch, Ctenopoma acutirostre.
  • Schokoladen-Buschfisch, Ctenopoma oxyrhynchum.
  • Pracht-Buschfisch, Microctenopoma fasciolatum.
  • Augenfleck-Buschfisch, Microctenopoma ansorgii.
  • Zwergbuschfisch, Microctenopoma nanum.

Aussehen und besondere Merkmale

Buschfische besitzen meist einen seitlich etwas abgeflachten, kräftigen Körper mit relativ großem Kopf und auffallend großem Maul. Dieses Maul verrät bereits ihre Ernährungsweise: Viele Arten sind Lauerjäger, die Beute plötzlich einsaugen. Die Flossen wirken oft rundlich, die Bewegungen langsam und kontrolliert.

Der Gefleckte Buschfisch, Ctenopoma acutirostre, ist besonders markant. Sein Körper ist hellbraun bis beige gefärbt und mit dunklen Flecken übersät. Diese Tarnzeichnung erinnert an Laub, Schatten und Lichtreflexe im Wasser. In dicht bepflanzten Aquarien kann der Fisch dadurch erstaunlich unsichtbar wirken.

Microctenopoma-Arten bleiben meist kleiner und wirken oft etwas filigraner. Der Pracht-Buschfisch, Microctenopoma fasciolatum, kann je nach Stimmung und Licht eine schöne Bänderung zeigen.

Ein wichtiges Merkmal ist das Labyrinthorgan. Es erlaubt Buschfischen, Luft an der Wasseroberfläche aufzunehmen. Deshalb muss die Wasseroberfläche zugänglich bleiben. Eine Abdeckung ist dennoch wichtig, denn viele Buschfische können springen. Außerdem verhindert sie, dass die Luft über dem Wasser zu stark abkühlt, was besonders bei Labyrinthfischen vorteilhaft ist.

Verhalten im Aquarium

Buschfische sind keine hektischen Dauerläufer. Sie stehen oft ruhig zwischen Pflanzen, unter Wurzeln oder in schattigen Bereichen. Dabei beobachten sie ihre Umgebung sehr aufmerksam. Wer nur auf schnelle Bewegung und kräftige Farben achtet, übersieht ihren besonderen Reiz leicht. Wer sich jedoch Zeit nimmt, entdeckt ein sehr differenziertes Verhalten.

Viele Arten sind dämmerungsaktiv. Sie werden besonders lebhaft, wenn das Licht schwächer wird oder Futter ins Becken gelangt. Dann zeigen sie ihre jagdliche Seite. Kleine Beutetiere werden nicht lange verfolgt, sondern aus kurzer Distanz erfasst. Diese Strategie macht sie zu effizienten Räubern, aber auch zu schlechten Partnern für sehr kleine Fische.

Innerartlich kann das Verhalten unterschiedlich sein. Manche Arten sind relativ friedlich, andere bilden Reviere oder dulden Artgenossen nur eingeschränkt. Besonders bei kleinen Becken, fehlender Struktur oder ungünstiger Gruppenzusammenstellung kann es zu Stress kommen. Größere Arten wie Ctenopoma acutirostre werden häufig einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen in ausreichend großen Aquarien gepflegt. Kleine Microctenopoma-Arten lassen sich bei guter Strukturierung oft besser in Gruppen halten.

Buschfische sind nicht aggressiv im klassischen Sinn, aber sie sind räuberisch. Alles, was ins Maul passt, kann als Futter betrachtet werden.

Aquariumgröße und Einrichtung

Die passende Aquariumgröße hängt stark von der Art ab. Für kleinere Microctenopoma-Arten kann ein gut strukturiertes Aquarium ab etwa 80 Zentimetern Kantenlänge geeignet sein, wenn Besatz und Einrichtung stimmen. Für größere Arten wie den Gefleckten Buschfisch, Ctenopoma acutirostre, sollte deutlich großzügiger geplant werden. Aquarien ab etwa 120 Zentimetern Länge sind sinnvoll, bei Gruppenhaltung gerne mehr.

Wichtiger als reine Literzahlen ist die nutzbare Struktur. Buschfische brauchen Sichtbarrieren und Rückzugsräume. Eine Einrichtung mit Wurzeln, größeren Pflanzen, Schwimmpflanzen, Laubzonen und dunkleren Bereichen kommt ihrem Verhalten sehr entgegen.

Geeignete Gestaltungselemente sind dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung, Schwimmpflanzen zur Lichtdämpfung, Wurzeln und Äste als Sichtschutz, Laub, dunkler Bodengrund und ruhige Oberflächenbereiche ohne starke Strömung.

Die Beleuchtung sollte nicht zu grell sein. Ist ein helles Pflanzenaquarium geplant, helfen Schwimmpflanzen und hohe Pflanzen, um Schattenzonen zu schaffen. Ein dunkler Bodengrund verstärkt das Sicherheitsgefühl und lässt die natürliche Zeichnung vieler Arten besser wirken.

Wasserwerte, Temperatur und Pflege

Buschfische sind meist an tropische Temperaturen angepasst. Ein Bereich von etwa 24 bis 28 Grad Celsius ist für viele Arten passend. Kurzfristige Schwankungen werden oft toleriert, dauerhafte Extreme sollten jedoch vermieden werden. Die Wasserwerte dürfen je nach Art weich bis mittelhart sein, häufig sind leicht saure bis neutrale Bedingungen ideal. In der Praxis sind stabile Werte, gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel wichtiger als das starre Verfolgen einzelner Zahlen.

Das Aquarium sollte biologisch gut eingefahren sein. Buschfische reagieren empfindlich auf dauerhaft schlechte Wasserqualität, hohe Keimdichte und Stress. Eine ruhige Filterung ist empfehlenswert. Starke Strömung ist nicht nötig und kann die Tiere sogar stören. Der Filter sollte zuverlässig arbeiten, aber keine reißende Bewegung erzeugen.

Regelmäßige Wasserwechsel, sparsame Fütterung und das Entfernen überschüssiger Futterreste sind grundlegende Pflegemaßnahmen. Da Buschfische gern fleischliches Futter annehmen, kann das Wasser bei übermäßiger Fütterung schnell belastet werden. Eine gute Beobachtung der Tiere ist daher besonders wertvoll. Fressen sie normal, zeigen sie klare Augen, intakte Flossen und ruhiges Verhalten, ist das ein gutes Zeichen.

Fütterung: räuberisch, aber nicht schwierig

Buschfische sind überwiegend carnivor. In der Natur fressen sie kleine Fische, Insekten, Larven, Würmer und Krebstiere. Im Aquarium nehmen viele Tiere Frostfutter zuverlässig an. Geeignet sind beispielsweise Mückenlarven, Artemia, Mysis, Krill, Wasserflöhe, Tubifex aus sicherer Herkunft oder kleine Garnelenstücke. Größere Arten akzeptieren auch entsprechend größere Futterbrocken.

Trockenfutter wird nicht von allen Buschfischen sofort angenommen. Nach Eingewöhnung lassen sich einige Tiere an Granulat oder weiche Futtersticks gewöhnen, doch Frost- und Lebendfutter bleiben meist die bessere Grundlage. Besonders frisch importierte Wildfänge können anfangs wählerisch sein. Geduld und abwechslungsreiches Futter sind dann entscheidend.

Wichtig ist, nicht zu viel zu füttern. Buschfische wirken manchmal gemächlich, können aber überraschend große Mengen aufnehmen. Zwei bis vier gezielte Fütterungen pro Woche können bei erwachsenen Tieren ausreichend sein, abhängig von Art, Größe, Temperatur und Besatz. Jungtiere benötigen häufiger kleinere Portionen.

Vergesellschaftung mit anderen Fischen

Die Vergesellschaftung von Buschfischen gelingt, wenn man ihre räuberische Natur respektiert. Sehr kleine Salmler, Bärblinge, Jungfische, Zwerggarnelen oder andere maulgerechte Tiere sind ungeeignet. Ruhige, mittelgroße Fische, die nicht an Flossen zupfen und ähnliche Wasserwerte mögen, passen deutlich besser.

Geeignete Mitbewohner können je nach Beckengröße größere afrikanische Salmler, friedliche Buntbarsche aus Westafrika, robuste Welse oder andere ruhige Arten sein. Wichtig ist, dass die Mitbewohner weder zu hektisch noch zu aggressiv sind. Sehr schnelle Fresser können Buschfische beim Futter verdrängen. Sehr territoriale Arten können sie stressen.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Buschfischen ist je nach Art unterschiedlich anspruchsvoll. Einige Microctenopoma-Arten bauen Schaumnester oder zeigen Verhaltensweisen, die an andere Labyrinthfische erinnern. Eine ruhige Oberfläche, Schwimmpflanzen und weiches, leicht saures Wasser können die Fortpflanzung fördern. Männchen können während der Balz intensivere Farben zeigen und Reviere besetzen.

Bei größeren Ctenopoma-Arten ist die Nachzucht im Aquarium seltener und weniger planbar. Häufig fehlen genaue Haltungsbedingungen, harmonierende Paare oder geeignete Auslöser. Viele Tiere im Handel sind Wildfänge oder Nachzuchten aus spezialisierten Anlagen.

Wer Buschfische züchten möchte, sollte ein separates Zuchtbecken einplanen. Dort lassen sich Wasserstand, Futter, Temperatur und Oberflächenruhe besser kontrollieren. Die Jungfische benötigen sehr kleines Lebendfutter, später Artemia-Nauplien und feines Frostfutter. Da sie empfindlich auf Wasserbelastung reagieren können, sind kleine, regelmäßige Wasserwechsel besonders wichtig.

Mögliche Krankheiten und Vorbeugung

Buschfische sind bei guter Haltung robuste Tiere, aber nicht unverwundbar. Häufige Probleme entstehen durch Stress, falsche Vergesellschaftung, schlechte Wasserqualität oder ungeeignetes Futter. Neu erworbene Tiere sollten möglichst in Quarantäne beobachtet werden, besonders wenn es sich um Wildfänge handelt.

Mögliche Probleme sind Hauttrübungen, Flossenverletzungen, bakterielle Infektionen, Parasiten, Abmagerung nach Importstress oder Pilzbefall nach Verletzungen. Auch Darmprobleme können auftreten, wenn die Ernährung einseitig oder belastet ist. Ein Fisch, der dauerhaft versteckt bleibt, stark abmagert oder nicht frisst, sollte genau beobachtet werden.

Vorbeugung ist bei Buschfischen besonders wichtig. Dazu gehören stabile Wasserwerte, gute Hygiene, passende Beckenpartner, hochwertige Nahrung und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Medikamente sollten nicht vorschnell eingesetzt werden. Erst müssen Ursache und Symptome möglichst genau eingeschätzt werden, da unnötige Behandlungen das biologische Gleichgewicht belasten können.

Für wen eignen sich Buschfische?

Buschfische eignen sich besonders für Aquarianer, die Freude an natürlichem Verhalten haben. Wer ein lebhaftes, buntes Gesellschaftsbecken mit ständig sichtbaren Fischen erwartet, wird möglicherweise enttäuscht. Wer dagegen ruhige Beobachtung, naturnahe Gestaltung und ungewöhnliche Arten schätzt, findet in afrikanischen Buschfischen außergewöhnliche Pfleglinge.

Sie sind ideal für Aquarien, die nicht überbesetzt sind und bewusst mit Wurzeln, Pflanzen und Schattenzonen gestaltet werden. Auch für Liebhaber west- und zentralafrikanischer Biotopbecken sind sie sehr interessant. Anfänger können kleinere und robuste Arten pflegen, wenn sie sich gründlich vorbereiten. Für spontane Käufe ohne Artkenntnis sind Buschfische jedoch nicht geeignet.

Häufig gestellte Fragen zu Buschfischen aus Afrika

Sind Buschfische für Anfänger geeignet?

Einige Buschfische können von gut vorbereiteten Einsteigern gepflegt werden, wenn Aquariumgröße, Futter und Vergesellschaftung stimmen. Sie sind aber keine typischen Anfängerfische, weil ihre räuberische Lebensweise und ihr Bedarf an Struktur oft unterschätzt werden.

Welche Buschfische bleiben relativ klein?

Zu den kleineren Arten gehören der Pracht-Buschfisch, Microctenopoma fasciolatum, der Augenfleck-Buschfisch, Microctenopoma ansorgii, und der Zwergbuschfisch, Microctenopoma nanum. Dennoch brauchen auch sie ein gut eingerichtetes Becken mit Rückzugsmöglichkeiten.

Kann man den Gefleckten Buschfisch im Gesellschaftsaquarium halten?

Der Gefleckte Buschfisch, Ctenopoma acutirostre, kann in passenden Gesellschaftsaquarien gepflegt werden. Wichtig ist, dass Mitbewohner groß genug, ruhig und nicht aggressiv sind. Kleine Fische können gefressen werden.

Brauchen Buschfische eine starke Strömung?

Nein, die meisten Buschfische bevorzugen ruhige Bereiche. Eine gute Filterung ist wichtig, aber starke Strömung passt meist nicht zu ihren natürlichen Lebensräumen.

Fressen Buschfische Garnelen?

Zwerggarnelen und kleine Garnelen werden von vielen Buschfischen als Beute betrachtet. Größere Garnelen können je nach Art und Größe des Fisches ebenfalls gefährdet sein. Eine sichere Vergesellschaftung ist daher nicht zu erwarten.

Atmen Buschfische Luft?

Ja, Buschfische besitzen ein Labyrinthorgan und können atmosphärische Luft aufnehmen. Trotzdem brauchen sie sauberes, sauerstoffreiches Wasser und eine gute Aquarienpflege.

Fazit

Buschfische aus Afrika sind charakterstarke Aquarienfische für Menschen, die genauer hinsehen möchten. Arten wie der Gefleckte Buschfisch, Ctenopoma acutirostre, der Schokoladen-Buschfisch, Ctenopoma oxyrhynchum, der Pracht-Buschfisch, Microctenopoma fasciolatum, oder der Augenfleck-Buschfisch, Microctenopoma ansorgii, bringen ein Stück afrikanischer Ufer- und Waldgewässer ins Aquarium. Sie überzeugen nicht durch ständige Aktivität, sondern durch Tarnung, Ruhe, Aufmerksamkeit und ein faszinierendes Jagdverhalten.

Entscheidend für ihren langfristigen Erfolg im Aquarium sind ausreichend Platz, gedämpftes Licht, viele Verstecke, ruhige Mitbewohner und eine hochwertige, überwiegend fleischliche Ernährung. Wer diese Ansprüche erfüllt, wird mit langlebigen und spannenden Pfleglingen belohnt. Buschfische sind keine Fische für jedes Becken, aber sie sind eine hervorragende Wahl für naturnahe Aquarien, in denen Verhalten, Herkunft und artgerechte Pflege im Mittelpunkt stehen.

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