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Macrognathus aculeatus im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele für Augenfleckstachelaale

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Macrognathus aculeatus im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele für Augenfleckstachelaale)
Macrognathus aculeatus (Augenfleckstachelaal)

Haltungsempfehlungen

Um Macrognathus aculeatus (Augenfleckstachelaal) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 23° bis 28°C
  • pH-Wert: 6.5 bis 7.5
  • Gesamthärte: 7° bis 15° dGH
  • Mindestaquariengröße: 375 Liter

Wissenswertes zu Macrognathus aculeatus (Augenfleckstachelaal)

Herkunft

Bei Macrognathus aculeatus (Augenfleckstachelaal) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Stachelaale (Mastacembelidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in langsam fließenden oder stehenden Gewässern zu finden, die einen weichen Bodengrund haben, in dem sich die Aale eingraben können.

Haltung

Um diese bis zu 38 cm langen Aquariumfische aus Asien artgerecht halten zu können, sind Aquarien ab 375 Litern Volumen und mindestens 150 cm Kantenlänge geeignet. Die Haltung kann einzeln oder besser als Gruppe von etwa 5 Exemplaren erfolgen.

Das Aquarium sollte unbedingt mit einer dicken Sandschicht als Bodengrund eingerichtet werden, damit sich die Fische eingraben können. Daneben sollten weitere Versteckmöglichkeiten in einer dichten Hintergrundbepflanzung und mit Wurzeln und Steinen geschaffen werden.

Die bevorzugten Wasserparameter sind ein pH-Wert zwischen 6.5 und 7.5, eine Gesamthärte zwischen 7 und 15°dGH und eine Temperatur zwischen 23 und 28°C.

Als Futter für die Stachelaale sollte vor allem Lebendfutter und Frostfutter gegeben werden. Sehr gerne werden rote Mückenlarven und Artemien gefressen. Die dämmerungs- und nachaktiven Tiere sollten bevorzugt in ihrer aktiven Phase gefüttert werden.

Bezeichnungen

In der deutschsprachigen Aquaristik ist Macrognathus aculeatus als Augenfleckstachelaal bekannt. Synonyme sind Mastacembelus aculeatus, Ophidium aculeatum, Rhyncobdella aculeata.

Nachzucht

Über die Nachzuchtbedingen ist nur wenig bekannt. Lediglich, dass es sich um Freilaicher handelt, bei denen die Eiablage in der Nähe der Wasseroberfläche erfolgt. Die Jungfische wachsen in Bodennähe auf.

Verwandte Arten

  • Macrognathus aral

    Macrognathus aral (Einstreifen-Stachelaal)

    Bei Macrognathus aral (Einstreifen-Stachelaal) handelt es sich um einen Stachelaal, der ursprünglich aus Südostasien stammt und dort in Pakistan, India, Bangladesh, Nepal and Myanmar verbreitet ist.

  • Macrognathus circumcinctus

    Macrognathus circumcinctus (Gürtelstachelaal)

    Bei Macrognathus circumcinctus (Gürtelstachelaal) handelt es sich um Süßwasserfische, die ursprünglich aus Ostasien stammen. Dort sind sie im südöstlichen Thailand, auf der Malayischen Halbinsel, Sumatra, Indonesion, im Mekong, Chao und Phraya Becken zu finden.

  • Macrognathus lineatomaculatus

    Macrognathus lineatomaculatus (Punktlinien-Stachelaal)

    Bei Macrognathus lineatomaculatus (Punktlinien-Stachelaal) handelt es sich um Süßwasserfische, die ursprünglich aus Südasien stammen. Dort sind sie in Indien und Nepal im Jorai River und Rapti River zu finden.

  • Macrognathus pancalus

    Macrognathus pancalus (Indischer Zwergstachelaal)

    Der Indische Zwergstachelaal ist ein außergewöhnlicher Süßwasserfisch für Aquarianer, die ruhige, bodenorientierte Arten mit einem besonderen Erscheinungsbild pflegen möchten. Macrognathus pancalus verbindet eine schlangenähnliche Körperform mit einem feinen, tastenden Rüssel und einem zurückhaltenden Verhalten. Trotz seines deutschen Namens handelt es sich nicht um einen echten Aal, sondern um einen Vertreter der Stachelaale. Seine Lebensweise unterscheidet sich deutlich von der vieler typischer Gesellschaftsfische. Er verbringt einen großen Teil des Tages im Bodengrund, unter Wurzeln oder zwischen Pflanzen und wird häufig erst in der Dämmerung richtig aktiv.

  • Macrognathus siamensis

    Macrognathus siamensis (Pfauen-Stachelaal)

    Der Pfauen-Stachelaal, wissenschaftlich Macrognathus siamensis, gehört zu den außergewöhnlichsten Süßwasserfischen der südostasiatischen Aquaristik. Sein langgestreckter Körper, die charakteristischen Augenflecken an der Rückenflosse und seine vorwiegend dämmerungsaktive Lebensweise machen ihn zu einem faszinierenden Pflegling für erfahrene Aquarianer. Trotz seines deutschen Namens ist der Pfauen-Stachelaal kein echter Aal. Er gehört zu einer eigenen Familie aalartig gebauter Fische und stellt besondere Ansprüche an Bodengrund, Einrichtung, Fütterung und Wasserqualität.

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Einrichtungsbeispiele