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Macrognathus lineatomaculatus im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele für Punktlinien-Stachelaale

Lesezeit: ca. 1 Minuten
Macrognathus lineatomaculatus im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele für Punktlinien-Stachelaale)
Macrognathus lineatomaculatus (Punktlinien-Stachelaal)

Haltungsempfehlungen

Um Macrognathus lineatomaculatus (Punktlinien-Stachelaal) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 22° bis 28°C
  • pH-Wert: 6.0 bis 7.5
  • Gesamthärte: 5° bis 15° dGH
  • Mindestaquariengröße: 240 Liter

Wissenswertes zu Macrognathus lineatomaculatus (Punktlinien-Stachelaal)

Herkunft

Bei Macrognathus lineatomaculatus (Punktlinien-Stachelaal) handelt es sich um Süßwasserfische, die ursprünglich aus Südasien stammen. Dort sind sie in Indien und Nepal im Jorai River und Rapti River zu finden.

Haltung

Um diese Aquariumfische artgerecht halten zu können, sind Aquarien ab einer Kantenlänge von 120 cm, also etwa 240 Litern Volumen geeigent. Die bis zu 25 cm langen Aale sollten in einer Gruppe ab 5 Tieren gehalten werden.

Das Aquarium sollte mit einem Bodengrund aus Sand eingerichtet werden, da sich Punktlinien-Stachelaale auch gelegentlich eingraben. Die weitere Gestaltung sollte mit Pflanzen, Wurzeln und Höhlen so gemacht werden, dass zahlreiche Versteckmöglichkeiten und Unterstände entstehen. Schwimmpflanzen fördern ebenfalls das Wohlbefinden.

Es handelt sich hierbei um Raubfische, die oft nur schlecht an Trockenfutter gehen. Bevorzugt wird Frost- und Lebendfutter wie Regenwürmer und Tubifex. In Aquarien, in denen sichergestellt werden kann, dass Macrognathus lineatomaculatus ausreichend Futter erhält, ist auch die Vergesellschaftung mit anderen Fischen sehr gut möglich.

Bei den Wasserwerten bevorzugen die Zierfische einen pH-Wert zwischen 6 und 7.5, eine Gesamthärte zwischen 5 und 15°dGH und eine Wassertemperatur zwischen 22 und 28°C.

Nachzucht

Über eine gelungene Nachzucht dieser Stachelaale liegen keine Berichte vor.

Verwandte Arten

  • Macrognathus aculeatus

    Macrognathus aculeatus (Augenfleckstachelaal)

    Bei Macrognathus aculeatus (Augenfleckstachelaal) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Stachelaale (Mastacembelidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in langsam fließenden oder stehenden Gewässern zu finden, die einen weichen Bodengrund haben, in dem sich die Aale eingraben können.

  • Macrognathus aral

    Macrognathus aral (Einstreifen-Stachelaal)

    Bei Macrognathus aral (Einstreifen-Stachelaal) handelt es sich um einen Stachelaal, der ursprünglich aus Südostasien stammt und dort in Pakistan, India, Bangladesh, Nepal and Myanmar verbreitet ist.

  • Macrognathus circumcinctus

    Macrognathus circumcinctus (Gürtelstachelaal)

    Bei Macrognathus circumcinctus (Gürtelstachelaal) handelt es sich um Süßwasserfische, die ursprünglich aus Ostasien stammen. Dort sind sie im südöstlichen Thailand, auf der Malayischen Halbinsel, Sumatra, Indonesion, im Mekong, Chao und Phraya Becken zu finden.

  • Macrognathus pancalus

    Macrognathus pancalus (Indischer Zwergstachelaal)

    Der Indische Zwergstachelaal ist ein außergewöhnlicher Süßwasserfisch für Aquarianer, die ruhige, bodenorientierte Arten mit einem besonderen Erscheinungsbild pflegen möchten. Macrognathus pancalus verbindet eine schlangenähnliche Körperform mit einem feinen, tastenden Rüssel und einem zurückhaltenden Verhalten. Trotz seines deutschen Namens handelt es sich nicht um einen echten Aal, sondern um einen Vertreter der Stachelaale. Seine Lebensweise unterscheidet sich deutlich von der vieler typischer Gesellschaftsfische. Er verbringt einen großen Teil des Tages im Bodengrund, unter Wurzeln oder zwischen Pflanzen und wird häufig erst in der Dämmerung richtig aktiv.

  • Macrognathus siamensis

    Macrognathus siamensis (Pfauen-Stachelaal)

    Der Pfauen-Stachelaal, wissenschaftlich Macrognathus siamensis, gehört zu den außergewöhnlichsten Süßwasserfischen der südostasiatischen Aquaristik. Sein langgestreckter Körper, die charakteristischen Augenflecken an der Rückenflosse und seine vorwiegend dämmerungsaktive Lebensweise machen ihn zu einem faszinierenden Pflegling für erfahrene Aquarianer. Trotz seines deutschen Namens ist der Pfauen-Stachelaal kein echter Aal. Er gehört zu einer eigenen Familie aalartig gebauter Fische und stellt besondere Ansprüche an Bodengrund, Einrichtung, Fütterung und Wasserqualität.

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