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Pseudomugil tenellus im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele für Zwergblauaugen

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Pseudomugil tenellus im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele für Zwergblauaugen)
Pseudomugil tenellus (Zwergblauauge)

Haltungsempfehlungen

Um Pseudomugil tenellus (Zwergblauauge) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 25° bis 32°C
  • pH-Wert: 5.5 bis 7.5
  • Gesamthärte: 2° bis 12° dGH
  • Mindestaquariengröße: 100 Liter

Wissenswertes zu Pseudomugil tenellus (Zwergblauauge)

Herkunft

Bei Pseudomugil tenellus (Zwergblauauge) handelt es sich um Ährenfische, die ursprünglich aus Neuguinea und Australien stammen.

Haltung

Um diese Aquariumfische artgerecht halten zu können, ist ein Aquarium mit einer Mindestgröße von ca. 100 Litern Grundvoraussetzung.

Die maximal ca. 5 cm langen Blauaugen sind ein Schwarmfisch und sollten deshalb auch im Aquarium mit mindestens 5, besser 10 Tieren gehalten werden. Es sollten immer mehr Männchen als Weibchen gehalten werden, damit sich weniger leicht dominante Männchen herausbilden können.

Das Becken sollte dicht bepflanzt werden. Mit Schwimmpflanzen kann sehr gut ein abgedunkteltes Habitat nachgebildet werden. Mit Wurzeln und Steinen sollte für eine gewisse Struktur gesorgt werden. Mit Moosen wie Taxiphylum sp. kann für geeignetes Laichsubstrat gesorgt werden. Da diese Art sehr schwimmfreudig ist, sollte auch ausreichend freier Schwimmraum vorhanden sein.

Das Wasser sollte sauerstoffreich sein. Es empfielt sich auch eine zumindest leichte Strömung. Pseudomugil tenellus fühlt sich bei folgenden Wasserwerten am wohlsten: Wassertemperatur 25 bis 32°C, Gesamthärte 2 bis 12°dGH und einem pH-Wert zwischen 5.5 und 7.5.

In ihrer natürlichen Umgebung ernähren sich die Fische von Zooplankton und Phytoplankton. also kleinen Wirbellosen und Algen. Optimal ist feines Lebendfutter wie Daphnien und Artemia geeignet. Zerriebenes Trockenfutter wird aber meist ebenfalls angenommen.

Eine sehr gute Option für eine Vergesellschaftung stellen Pseudomugil getrudae dar, da sie mit diesen auch in der freien Natur zusammenleben. Generell handelt es sich bei den Zwerg-Blauaugen um friedliche Zierfische, die sich gut mit anderen friedlichen Arten zusammen halten lassen.

Bezeichnungen

Im Deutschen wird Pseudomugil tenellus sowohl als Zwergblauauge als auch als schwarzes, bzw. schönes Blauauge bezeichnet.

Nachzucht

Es handelt sich um Dauerlaicher, die über feinfiedrigen Pflanzen oder Moos ablaichen. Die Eltertiere sind Laichräuber. Bei einer passenden Einrichtung kommen aber immer Jungfische durch und können aufgezogen werden. Die Fische können durch großzügige Wasserwechsel mit abgestandenen, warmen Wasser zum Ablaichen angeregt werden.

Verwandte Arten

  • Pseudomugil connieae

    Pseudomugil connieae (Popondetta-Blauauge)

    Pseudomugil connieae (Popondetta-Blauauge) ist ein Zierfisch aus der Familie der Blauaugen (Pseudomugilidae), der ursprünglich aus Australien stammt und auch in Bächen in der Umgebung der Stadt Popondetta im Osten Neuguineas zu finden ist.

  • Pseudomugil cyanodorsalis

    Pseudomugil cyanodorsalis (Blaurücken-Blauauge)

    Pseudomugil cyanodorsalis, im deutschsprachigen Raum meist als Blaurücken-Blauauge bezeichnet, gehört zu den eher ungewöhnlichen, aber gleichzeitig faszinierenden Vertretern der Regenbogenfische im weiteren Sinne. Diese Art hat sich in den letzten Jahren zunehmend einen festen Platz in der Aquaristik erarbeitet, insbesondere bei Aquarianern, die sich für spezialisierte Biotopbecken, Brackwasserarten oder kleinere Schwarmfische interessieren. Trotz ihrer relativ geringen Körpergröße besitzt diese Art eine bemerkenswerte Präsenz im Aquarium, die durch ihr auffälliges Farbspiel, ihr lebhaftes Verhalten und ihre besondere Anpassung an extreme Lebensräume entsteht.

  • Pseudomugil furcatus

    Pseudomugil furcatus (Gabelschwanz-Blauauge)

    Pseudomugil furcatus, im deutschsprachigen Raum meist als Gabelschwanz-Blauauge oder Forktail Rainbowfish bezeichnet, gehört zu den farblich und verhaltensbiologisch interessantesten kleinen Süßwasserfischen der Aquaristik. Seine leuchtenden Flossen, das lebhafte Schwimmverhalten und die vergleichsweise unkomplizierte Haltung machen ihn zu einem beliebten Pflegling für Aquarianer, die sich mit kleinbleibenden Schwarmfischen aus dem südwestpazifischen Raum beschäftigen möchten. Trotz seiner Beliebtheit ist die Art in vielen Aquarien noch immer unterschätzt, insbesondere was ihre Anforderungen an Wasserqualität, Sozialverhalten und Zucht betrifft.

  • Pseudomugil gertrudae

    Pseudomugil gertrudae (Gepunktetes Blauauge)

    Pseudomugil gertrudae, auch bekannt als Gepunktetes Blauauge oder Gertruds Blauauge, ist ein faszinierender und farbenfroher Süßwasserfisch, der sich zunehmender Beliebtheit in der Aquaristik erfreut. Besonders wegen seines attraktiven Erscheinungsbilds, seines interessanten Sozialverhaltens und seiner relativ einfachen Haltung ist er eine ausgezeichnete Wahl für sowohl Einsteiger als auch erfahrene Aquarianer.

  • Pseudomugil luminatus

    Pseudomugil luminatus (Paskas Blauauge)

    Pseudomugil luminatus, im deutschsprachigen Raum häufig als Paskas Blauauge bezeichnet, gehört zu den eher jungen, aber bereits sehr beliebten Aquarienfischen aus der Familie der Blauaugen. Diese kleinen, lebhaften Schwarmfische haben sich in den letzten Jahren zunehmend in der Aquaristik etabliert, da sie durch ihr intensives Farbspiel, ihr interessantes Sozialverhalten und ihre vergleichsweise unkomplizierte Haltung sowohl für erfahrene Aquarianer als auch für engagierte Einsteiger attraktiv sind.

  • Pseudomugil signifer

    Pseudomugil signifer (Pazifik-Blauauge)

    Pseudomugil signifer, im deutschsprachigen Hobby häufig als Pazifik-Blauauge oder auch als Signifer-Blauauge bezeichnet, gehört zu den eher unterschätzten, aber ausgesprochen attraktiven Vertretern der Regenbogenfischverwandtschaft im weiteren Sinne. Diese kleine, lebhafte Fischart überzeugt weniger durch extreme Größe oder spektakuläre Körpermasse, sondern vielmehr durch filigrane Eleganz, ein intensives Blau in den Augen sowie ein dynamisches Sozialverhalten im Aquarium.

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