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Chromis xanthura im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Weißschwanz-Riffbarsch

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Chromis xanthura im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Weißschwanz-Riffbarsch)
Chromis xanthura (Weißschwanz-Riffbarsch) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Rickard Zerpe, Paletail chromis (Chromis xanthura) (39851326043), CC BY 2.0

Haltungsempfehlungen

Um Chromis xanthura (Weißschwanz-Riffbarsch) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 24° bis 28°C
  • pH-Wert: 8.0 bis 8.4
  • Mindestaquariengröße: 400 Liter

Wissenswertes zu Chromis xanthura (Weißschwanz-Riffbarsch)

Herkunft und Verbreitung

Der Weißschwanz-Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis xanthura bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Riffbewohner, der vor allem in tropischen Korallenriffen des westlichen Pazifiks und des Indischen Ozeans anzutreffen ist. Seine natürlichen Vorkommen erstrecken sich unter anderem über Gebiete vor Indonesien, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Küstenregionen Nordaustraliens. Diese Regionen zeichnen sich durch warmes, klares Wasser mit einer stabilen Temperatur zwischen 24 und 28 °C aus. Chromis xanthura ist ein Bewohner von Riffsäumen, Lagunen und Außenriffen, die reich an Korallenblöcken, Überhängen und Spalten sind, die Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Gattung und Familie

Chromis xanthura gehört zur Familie der Pomacentridae, die allgemein als Anemonen- oder Riffbarsche bekannt sind. Innerhalb dieser Familie gehört die Art zur Gattung Chromis, die eine Vielzahl kleiner, meist blau oder grün gefärbter Riffbewohner umfasst. Diese Gattung ist für ihre soziale Struktur, Schwarmbildung und ihre friedliche, aber durchaus territoriale Natur bekannt. Die Fische dieser Gattung zeichnen sich durch ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Riffstrukturen und ihre Bedeutung im Ökosystem als Algen- und Planktonfresser aus.

Beschreibung und Aussehen

Chromis xanthura erreicht im Aquarium eine maximale Größe von etwa 10 Zentimetern. Charakteristisch ist sein schlanker, laternal abgeflachter Körper, der eine elegante, stromlinienförmige Silhouette zeigt. Das auffälligste Merkmal ist der leuchtend weiße Schwanz, der dem Fisch seinen deutschen Namen „Weißschwanz-Riffbarsch“ verliehen hat. Der Körper selbst ist meist hellblau bis türkis gefärbt, wobei metallische Reflexe das Schuppenkleid schimmernd erscheinen lassen. Die Flossen sind transparent bis leicht bläulich und tragen zur eleganten Erscheinung bei. Weibchen und Männchen unterscheiden sich äußerlich kaum, jedoch zeigt das Männchen während der Laichzeit eine leicht intensivierte Färbung, um Weibchen anzulocken.

Verhalten

Chromis xanthura ist ein ausgesprochen sozialer Fisch, der sich am wohlsten in kleinen bis mittelgroßen Schwärmen fühlt. In der Natur hält er sich oft in lockeren Gruppen über Korallenriffen auf, wo er in ständiger Bewegung bleibt und auf Plankton im Wasser schwebt. Er gilt als relativ friedlich und ist nur gegenüber Artgenossen oder ähnlich kleinen Fischen leicht territorial, insbesondere wenn es um Futter oder Laichplätze geht. Aufgrund seiner aktiven Schwarmbewegungen ist der Weißschwanz-Riffbarsch ein dynamischer Bewohner, der einem Aquarium Lebendigkeit verleiht.

Haltungsempfehlungen

Die Haltung von Chromis xanthura im Aquarium erfordert einige spezifische Bedingungen, um das Wohlbefinden und die natürliche Aktivität des Fisches zu gewährleisten. Empfohlen wird ein Meerwasseraquarium mit einem Volumen von mindestens 400 Litern, idealerweise mit vielen Riffstrukturen, Spalten und Höhlen, die Rückzugsmöglichkeiten bieten. Da diese Art Schwarmfisch ist, sollte sie immer in Gruppen von mindestens fünf bis acht Individuen gehalten werden, um Stress zu vermeiden und das natürliche Schwarmverhalten zu fördern.

Die Wasserparameter spielen eine entscheidende Rolle: Die Temperatur sollte zwischen 24 und 28 °C liegen, der pH-Wert zwischen 8,0 und 8,4, die Gesamthärte des Wassers bei 8–12 °dKH und die Salinität bei etwa 1,023–1,025. Eine gute Wasserqualität mit stabilen Werten, regelmäßigen Wasserwechseln und einem leistungsfähigen Filtersystem ist für die langfristige Gesundheit unabdingbar. Eine moderate Strömung im Aquarium simuliert die natürlichen Bedingungen und unterstützt die Ernährung über schwebendes Plankton.

Fütterung

Chromis xanthura ist überwiegend ein Planktonfresser. Im Aquarium sollte die Ernährung abwechslungsreich gestaltet werden. Geeignet sind feines Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Mysis und Cyclops, ergänzt durch hochwertige Trockenfutterflocken und Granulate, die speziell für kleine Riffbewohner entwickelt wurden. Mehrmals täglich kleine Portionen füttern, um das natürliche Fressverhalten zu fördern und Futterkonkurrenz zu vermeiden.

Giftigkeit

Der Weißschwanz-Riffbarsch gilt als ungiftig. Er stellt weder für andere Fische im Meerwasseraquarium noch für den Menschen ein Risiko dar. Dennoch sollten bei der Handhabung von Aquarienwasser die üblichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.

Vermehrung und Zucht

Die Vermehrung von Chromis xanthura im Aquarium ist möglich, jedoch anspruchsvoll. In der Natur laichen die Fische auf Korallenblöcken oder Felsen. Das Männchen bereitet den Laichplatz vor, indem es den Untergrund säubert, und bewacht anschließend die Eier, bis sie schlüpfen. In Aquarien können ähnliche Bedingungen geschaffen werden, indem flache, raue Oberflächen und ausreichend Strömung bereitgestellt werden. Die Larven sind planktonisch und benötigen feinstes Futter wie Mikroalgen oder frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Eine erfolgreiche Aufzucht erfordert Geduld, sehr sauberes Wasser und kontinuierliche Fütterung in kleinen Mengen über mehrere Wochen.

Mögliche Krankheiten

Wie viele Riffbewohner kann Chromis xanthura empfindlich auf schlechte Wasserqualität reagieren. Häufige Erkrankungen sind Ichthyophthirius (weißer Punkt), Haut- oder Kiemenparasiten sowie bakterielle Infektionen. Prävention durch stabile Wasserwerte, Quarantäne neuer Fische und regelmäßige Kontrolle der Schwarmmitglieder ist entscheidend. Bei Krankheitssymptomen empfiehlt sich eine frühzeitige Behandlung mit geeigneten Meerwasserpräparaten und gegebenenfalls die Anpassung der Wasserparameter.

FAQs

Frage: Ist Chromis xanthura für Anfänger geeignet?

Antwort: Teilweise. Aufgrund seiner Ansprüche an Wasserqualität, Schwarmhaltung und Bewegung ist er für fortgeschrittene Meerwasseraquarianer besser geeignet. Anfänger sollten ausreichend Erfahrung im Stabilisieren eines Meerwasseraquariums haben.

Frage: Kann der Weißschwanz-Riffbarsch mit anderen Arten zusammengehalten werden?

Antwort: Ja, er ist weitgehend friedlich und eignet sich für Gesellschaftsaquarien mit anderen nicht aggressiven Riffbewohnern ähnlicher Größe.

Frage: Wie lange lebt Chromis xanthura?

Antwort: Unter optimalen Bedingungen kann er 5 bis 7 Jahre alt werden.

Frage: Benötigt er spezielle Strömungen oder Lichtverhältnisse?

Antwort: Moderate Strömung und normales Rifflicht reichen aus. Intensive Strömung sollte vermieden werden, da dies Stress verursachen kann.

Alternative Bezeichnungen

Neben dem gebräuchlichen deutschen Namen „Weißschwanz-Riffbarsch“ wird Chromis xanthura auch in der internationalen Literatur als Yellowtail Chromis bezeichnet, wobei beide Namen auf das markante weiße Schwanzende hinweisen.

Fazit

Chromis xanthura ist ein lebhafter, eleganter und farbenprächtiger Bewohner von tropischen Korallenriffen, der im Aquarium durch seine aktive Schwarmbewegung und seine friedliche Art überzeugt. Die Haltung erfordert allerdings ein gewisses Maß an Erfahrung, stabile Wasserwerte und ausreichend Platz für Schwarmbewegungen. Wer bereit ist, diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird mit einem dynamischen, attraktiven Fisch belohnt, der ein Aquarium optisch bereichert und ökologisch interessante Einblicke in die Lebensweise kleiner Riffbewohner bietet. Die erfolgreiche Zucht im Aquarium stellt eine Herausforderung dar, ist aber für engagierte Aquarianer machbar. Insgesamt ist Chromis xanthura eine lohnenswerte Ergänzung für jedes gut gepflegte Meerwasseraquarium, das Rifffische in ihrer natürlichen Schönheit präsentieren möchte.

Verwandte Arten

  • Chromis albicauda

    Chromis albicauda (Weißschwanz-Riffbarsch)

    Chromis albicauda, allgemein als Weißschwanz-Riffbarsch bekannt, stammt aus den tropischen und subtropischen Gewässern des westlichen Pazifiks. Hauptsächlich findet man diese Art in den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen und Papua-Neuguinea. Gelegentlich tauchen sie auch in den Riffen von Nordaustralien auf. Sie leben bevorzugt in Küstennähe, oft in unmittelbarer Nähe von Korallengärten, wo die Strömung moderat ist und genügend Versteckmöglichkeiten durch Korallenblöcke und Felsformationen bestehen. Diese natürlichen Lebensräume bieten nicht nur Schutz vor Fressfeinden, sondern auch ideale Bedingungen für die Ernährung und Fortpflanzung. In freier Wildbahn hält sich Chromis albicauda in kleinen bis mittleren Schwärmen auf, wobei die Tiere eine klare Hierarchie innerhalb ihrer Gruppe entwickeln. Die Anwesenheit von ausreichend Verstecken, Korallen und Felsen ist entscheidend für ihr Wohlbefinden, da sie hier nicht nur Schutz finden, sondern auch ihre Nahrungsstrategien entfalten können.

  • Chromis analis

    Chromis analis (Gelber Riffbarsch)

    Der Gelbe Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis analis, gehört zu den eher weniger bekannten, aber äußerst attraktiven Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Durch seine intensive gelbe Färbung, sein lebhaftes Schwimmverhalten und seine vergleichsweise robuste Natur ist er besonders für Aquarianer interessant, die ihr Riffbecken um einen aktiven, sozial verträglichen Schwarmfisch erweitern möchten.

  • Chromis atripectoralis

    Chromis atripectoralis (Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen)

    Chromis atripectoralis, im Deutschen häufig als Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, gehört zu den tropischen Meeresfischen und ist vor allem im Indopazifik verbreitet. Die Art findet sich entlang des östlichen Afrika, vor der Küste Indonesiens, Australiens, der Philippinen und bis hin zu den Salomonen. Sie bevorzugt Korallenriffe in flachen bis mitteltiefen Gewässern, wobei sie in der Regel in der Nähe von Korallenköpfen und felsigen Strukturen lebt. Diese Umgebung bietet Schutz vor Fressfeinden und reichlich Nahrungsangebot in Form von Plankton.

  • Chromis chromis

    Chromis chromis (Mittelmeer-Mönchsfisch)

    Chromis chromis, im Deutschen meist als Mittelmeer-Riffbarsch bekannt und gelegentlich auch als Mittelmeer-Mönchsfisch bezeichnet, ist einer der bekanntesten Meeresfische des Mittelmeers. Taucher kennen ihn aus nahezu jeder felsigen Küstenregion, wo er in dichten Schwärmen über dem Riff schwebt. Für Aquarianer ist diese Art besonders spannend, weil sie kein klassischer Tropenfisch ist, sondern aus gemäßigten Zonen stammt. Genau das macht ihre Haltung anspruchsvoll, aber auch außergewöhnlich.

  • Chromis chrysura

    Chromis chrysura (Stämmiger Riffbarsch)

    Chromis chrysura, im deutschsprachigen Raum häufig als stämmiger Riffbarsch bezeichnet, gehört zur Familie der Kescherfische (Pomacentridae) und zur Gattung Chromis. Diese Fischart ist überwiegend im westlichen und zentralen Pazifik verbreitet, wobei sie vor allem in Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Papua-Neuguinea, Teile Australiens und die Salomonen vorkommt. Vereinzelt ist die Art auch in tieferen Lagunenbereichen oder an Außenriffen anzutreffen.

  • Chromis cinerascens

    Chromis cinerascens (Grüner Riffbarsch)

    Der Grüne Riffbarsch, wissenschaftlich bekannt als Chromis cinerascens, ist ein farbenprächtiger Vertreter der Familie der Barschverwandten, der vor allem durch seine friedliche Natur und sein ansprechendes Erscheinungsbild bei Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die farbenfrohen Bewohner der Korallenriffe nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch interessante Einblicke in das Verhalten und die sozialen Strukturen von Fischen bieten.

  • Chromis hypsilepis

    Chromis hypsilepis (Brauner Riffbarsch)

    Der Braune Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis hypsilepis bekannt, gehört zu den kleineren, farblich dezenten Vertretern der Rifffische. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, mit Vorkommen vor der Küste Australiens, Neuguineas und einigen Inselgruppen im südwestlichen Pazifik. Diese Fische bewohnen vor allem Korallenriffe, felsige Küstenbereiche und Lagunen in einer Tiefe von meist zehn bis fünfzig Metern, wobei sie sowohl in küstennahen Gebieten als auch an den äußeren Riffabbrüchen zu finden sind.

  • Chromis insolata

    Chromis insolata (Sonnenschein-Schwalbenschwanz)

    Chromis insolata, im Deutschen oft als Sonnenschein-Schwalbenschwanz bezeichnet, gehört zu den eher unbekannten, aber ausgesprochen attraktiven Fahnenbarschen-Verwandten aus der Familie der Riffbarsche. Während viele Aquarianer vor allem Chromis viridis oder Chromis cyanea kennen, stellt Chromis insolata eine spannende Alternative für erfahrene Meerwasseraquarianer dar, die etwas Besonderes suchen und bereit sind, sich intensiver mit den Bedürfnissen eines spezialisierten Riffbewohners auseinanderzusetzen. Diese Art besticht durch ihre leuchtenden Farben, ihr interessantes Schwimmverhalten und ihre vergleichsweise ruhige Art, stellt aber gleichzeitig klare Anforderungen an Haltung, Fütterung und Beckenstruktur.

  • Chromis klunzingeri

    Chromis klunzingeri (Klunzingers Riffbarsch)

    Der Chromis klunzingeri, im deutschen Sprachraum auch als Klunzingers Riffbarsch bekannt, ist eine faszinierende Art aus der Familie der Pfauenbarsche oder Labridae und gehört innerhalb der Gattung Chromis zu den kleineren, farbenprächtigen Rifffischen. Seine lebhafte Erscheinung, die interessante Verhaltensweise in der Gruppe und die relative Pflegeleichtigkeit machen ihn zu einer beliebten Art sowohl für Riffaquarien als auch für Gesellschaftsaquarien, in denen kleinere friedliche Fischarten gepflegt werden.

  • Chromis limbata

    Chromis limbata (Azoren-Riffbarsch)

    Der Azoren-Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis limbata, ist ein faszinierender, vergleichsweise wenig bekannter Meeresfisch, der vor allem Liebhaber außergewöhnlicher mariner Arten begeistert. Während viele Aquarianer sich auf tropische Korallenriffe konzentrieren, stammt Chromis limbata aus einem ganz anderen, oft unterschätzten Lebensraum: den gemäßigt warmen Atlantikregionen rund um die Azoren und Madeira. Genau diese Herkunft macht ihn so besonders und gleichzeitig anspruchsvoll in der Haltung.

  • Chromis lineata

    Chromis lineata (Gestreiftes Schwalbenschwänzchen)

    Chromis lineata, auch bekannt als gestreiftes Schwalbenschwänzchen, ist ein kleiner, auffälliger Meeresfisch, der in tropischen Korallenriffen des Indopazifiks vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Küsten Ostafrikas über die Malediven, Sri Lanka und Indonesien bis hin zu den Philippinen, Neuguinea und den nördlichen Küsten Australiens. Diese Art bevorzugt flache Riffbereiche mit starkem Bewuchs aus Steinkorallen und Felsformationen, wo sie in dichten Schwärmen lebt. Das natürliche Habitat ist geprägt von klaren, warmen Gewässern mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius und einem mäßigen bis starken Wasserfluss.

  • Chromis nitida

    Chromis nitida (Barrier-Riffbarsch)

    Der Chromis nitida, häufig auch als Barrier-Riffbarsch bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Meeresaquaristik, der aufgrund seines lebhaften Verhaltens und seiner auffälligen Färbung unter Hobby-Aquarianern sehr beliebt ist. Die Art gehört zur Familie der Pomacentridae, die eine große Vielfalt an Riffbarschen umfasst, und zählt zur Gattung Chromis, die für ihre friedlichen Schwarmfische bekannt ist.

  • Chromis ovalis

    Chromis ovalis (Ovaler Riffbarsch)

    Der Ovale Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis ovalis, gehört zu den eher unterschätzten, aber sehr interessanten Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Er überzeugt weniger durch grelle Farben als durch sein natürliches Verhalten, seine ruhige Ausstrahlung und seine gute Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien. Besonders für Aquarianer, die Wert auf naturnahe Riffgestaltung und harmonische Fischgruppen legen, ist diese Art einen genaueren Blick wert.

  • Chromis pembae

    Chromis pembae (Pemba Riffbarsch)

    Der Chromis pembae, im Deutschen meist als Pemba Riffbarsch bezeichnet, ist ein eher selten gehaltener, aber äußerst attraktiver Meerwasserfisch aus der Familie der Riffbarsche. Er überzeugt nicht nur durch sein elegantes, meist metallisch schimmerndes Erscheinungsbild, sondern auch durch ein interessantes Sozialverhalten, das ihn für erfahrene Meerwasseraquarianer besonders spannend macht.

  • Chromis punctipinnis

    Chromis punctipinnis (Hufschmied Riffbarsch)

    Chromis punctipinnis, bekannt unter dem deutschen Namen Hufschmied Riffbarsch, ist ein Fisch, der vor allem im östlichen Pazifik vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Küste Kaliforniens bis nach Baja California in Mexiko. Diese Art bevorzugt küstennahe Gebiete mit felsigen Strukturen und Kelpwäldern, in denen sie Schutz und Nahrung findet. Die natürlichen Lebensräume sind meist flache Küstengewässer mit starker Strömung und guter Wasserbewegung, was den Fischen eine dynamische Umgebung bietet. Diese Umstände beeinflussen auch ihr Verhalten im Aquarium und sind ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Haltung.

  • Chromis scotochiloptera

    Chromis scotochiloptera (Dunkelflossen-Chromis)

    Chromis scotochiloptera gehört zu den weniger bekannten, aber äußerst interessanten Riffbarschen der Gattung Chromis. Gerade für Aquarianer, die sich intensiver mit der Haltung von Schwarmfischen im Meerwasseraquarium beschäftigen, ist diese Art spannend. Sie vereint ein vergleichsweise ruhiges Verhalten mit einer attraktiven, dezenten Färbung und einer guten Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien.

  • Chromis scotti

    Chromis scotti (Scotts Schwalbenschwänzchen)

    Chromis scotti, im Deutschen häufig als Scotts Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist ein vergleichsweise wenig bekannter, aber äußerst interessanter Meereszierfisch aus der Familie der Riffbarsche. Innerhalb der Gattung Chromis nimmt diese Art eine besondere Stellung ein, da sie optisch eher zurückhaltend wirkt, im Verhalten jedoch viele typische und zugleich faszinierende Merkmale der Riffbarsche zeigt. Für Aquarianer, die sich intensiver mit Meerwasseraquaristik beschäftigen und Wert auf natürliche Verhaltensweisen, harmonische Gruppendynamik und ökologische Zusammenhänge legen, ist Chromis scotti eine spannende Option.

  • Chromis ternatensis

    Chromis ternatensis (Ternate Schwalbenschwänzchen)

    Chromis ternatensis, im Deutschen auch als Ternate-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist eine tropische Meeresfischart, die zur Familie der Riffbarsche (Pomacentridae) gehört. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet, insbesondere in den Gewässern um Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea. Der Name „Ternate“ verweist auf die gleichnamige Inselgruppe in Indonesien, die als eines der Hauptvorkommen dieser Art gilt. Die Fische leben bevorzugt in Korallenriffen, besonders in Bereichen mit reichlich Strömung und dichter Korallenbewachsung, wo sie Schutz finden und Nahrung in Form von Plankton aufnehmen können.

  • Chromis viridis

    Chromis viridis (Grünes Schwalbenschwänzchen)

    Das Grüne Schwalbenschwänzchen, wissenschaftlich als Chromis viridis bezeichnet, gehört zu den bekanntesten und zugleich am häufigsten gehaltenen Schwarmfischen in der Meerwasseraquaristik. Seine elegante Erscheinung, das ruhige Schwarmverhalten und die vergleichsweise unkomplizierte Haltung im Riffaquarium machen diese Art zu einem festen Bestandteil moderner Korallenbecken. Trotz seiner scheinbar einfachen Pflegeanforderungen handelt es sich bei Chromis viridis um einen anspruchsvollen Meerwasserfisch, dessen Verhalten, soziale Struktur und langfristige Stabilität im Aquarium oft unterschätzt werden.

  • Chromis weberi

    Chromis weberi (Webers Riffbarsch)

    Der Chromis weberi, im Deutschen häufig als Webers Riffbarsch bezeichnet, gehört zu den beliebten Meerwasserfischen in der Aquaristik. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, insbesondere aus den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Palau und die nördlichen Küsten Australiens. Dort lebt der Fisch bevorzugt in geschützten Lagunen und flachen Korallenriffen, meist in Höhen von wenigen Metern bis etwa 20 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Art ist an warmes, tropisches Wasser mit stabilen Bedingungen angepasst, was bei der Haltung im Aquarium unbedingt berücksichtigt werden muss.

  • Chromis xanthochira

    Chromis xanthochira (Gelbschwanz-Riffbarsch)

    Chromis xanthochira ist ein kleiner, farbenprächtiger Meeresfisch, der zur Familie der Pomacentridae gehört und besonders unter Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet und kommt entlang der Küstenregionen von Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea vor. In diesen Regionen lebt Chromis xanthochira bevorzugt in Korallenriffen und Lagunen, wo es sich in Schwärmen in den oberen Wasserschichten bewegt. Die natürliche Verbreitung ist relativ begrenzt, was die Art in der Aquaristik besonders interessant macht, da sie nicht flächendeckend in der Natur vorkommt.

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