Lebens(t)räume für Menschen, Tiere & Pflanzen
Gestaltungsbeispiele für naturnahe Lebensräume
Einrichtungsbeispiele.de-Logo
Neu
Login
Wir werden unterstützt von:

Chromis analis im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Gelber Riffbarsch

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Chromis analis im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Gelber Riffbarsch)
Chromis analis (Gelber Riffbarsch) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Rickard Zerpe, Yellow chromis (Chromis analis) (37055928202), CC BY 2.0

Haltungsempfehlungen

Um Chromis analis (Gelber Riffbarsch) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 24° bis 26°C
  • pH-Wert: 8.0 bis 8.4
  • Mindestaquariengröße: 800 Liter

Wissenswertes zu Chromis analis (Gelber Riffbarsch)

Der Gelbe Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis analis, gehört zu den eher weniger bekannten, aber äußerst attraktiven Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Durch seine intensive gelbe Färbung, sein lebhaftes Schwimmverhalten und seine vergleichsweise robuste Natur ist er besonders für Aquarianer interessant, die ihr Riffbecken um einen aktiven, sozial verträglichen Schwarmfisch erweitern möchten.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Chromis analis stammt aus dem Indopazifik. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den westlichen Pazifik, insbesondere rund um Indonesien, Papua-Neuguinea, die Philippinen und Teile Nordaustraliens. Dort lebt er bevorzugt in flachen bis mittleren Riffzonen in Tiefen zwischen etwa 5 und 30 Metern.

In der Natur hält sich der Gelbe Riffbarsch meist in lockeren Gruppen über verzweigten Steinkorallen auf. Diese Korallenstrukturen bieten Schutz vor Fressfeinden und gleichzeitig einen idealen Ausgangspunkt, um Plankton aus der freien Wassersäule aufzunehmen. Die Nähe zur Strömung ist dabei entscheidend, da sie kontinuierlich Nahrung heranträgt.

Gattung und Familie

  • Wissenschaftlicher Name: Chromis analis
  • Gattung: Chromis
  • Familie: Pomacentridae (Riffbarsche / Demoisellen)

Die Familie der Pomacentridae umfasst mehrere hundert Arten, darunter bekannte Gattungen wie Amphiprion (Clownfische), Dascyllus und eben Chromis. Arten der Gattung Chromis sind überwiegend planktonfressend, schwimmen häufig im Freiwasser und gelten im Vergleich zu vielen anderen Riffbarschen als weniger aggressiv.

Beschreibung und allgemeine Merkmale

Chromis analis ist ein kleiner bis mittelgroßer Rifffisch, der im Aquarium in der Regel eine Endgröße von etwa 7 bis 9 Zentimetern erreicht. Sein Körperbau ist seitlich leicht abgeflacht, was ihm ein elegantes und wendiges Schwimmen ermöglicht.

Charakteristisch ist sein hoher Aktivitätsgrad. Der Fisch ist fast ständig in Bewegung, steht gerne gegen die Strömung und zeigt dabei ein sehr natürliches Verhalten, das einem echten Riffausschnitt erstaunlich nahekommt. Besonders in kleinen Gruppen wirkt Chromis analis sehr harmonisch und lebendig.

Aussehen und Färbung

Das auffälligste Merkmal ist die leuchtend gelbe Grundfarbe, die sich gleichmäßig über den gesamten Körper erstreckt. Je nach Herkunftsregion und individueller Ausprägung kann das Gelb von einem sanften Pastellton bis hin zu einem intensiven, fast neonartigen Gelb variieren.

Die Flossen sind meist transparent bis leicht gelblich, teilweise mit einem zarten dunkleren Saum. Die Augen sind relativ groß und dunkel, was dem Fisch einen wachsamen, aufmerksamen Ausdruck verleiht.

Jungtiere wirken oft etwas blasser als adulte Tiere, intensivieren ihre Farbe jedoch mit zunehmendem Alter, guter Ernährung und stabilen Wasserwerten deutlich.

Verhalten und Sozialstruktur

Im Vergleich zu vielen anderen Riffbarschen ist Chromis analis friedlich bis maximal leicht revierbildend. Innerartlich kann es gelegentlich zu kleinen Rangordnungskämpfen kommen, diese verlaufen jedoch meist ohne ernsthafte Verletzungen, sofern ausreichend Platz vorhanden ist.

Am wohlsten fühlt sich die Art in einer kleinen Gruppe von mindestens 3 bis 6 Tieren. Einzelhaltung ist zwar möglich, entspricht aber nicht dem natürlichen Verhalten und führt oft zu scheueren Tieren. In Gruppen zeigen die Fische ihr typisches Schwarmverhalten, stehen gemeinsam in der Strömung und ziehen sich bei Gefahr synchron in die Korallen zurück.

Gegenüber anderen friedlichen Riffbewohnern verhält sich Chromis analis in der Regel sehr verträglich. Problematisch kann es höchstens bei sehr aggressiven Barschen oder deutlich größeren Räubern werden.

Ausführliche Haltungsempfehlungen im Aquarium

Beckengröße

Für die dauerhafte Haltung empfiehlt sich ein Aquarium mit mindestens 800 Litern, besser mehr, insbesondere wenn eine Gruppe gepflegt wird. Größere Becken ermöglichen eine stabilere Gruppenstruktur und reduzieren innerartlichen Stress.

Einrichtung

Ein naturnah eingerichtetes Riffbecken mit:

  • reichlich Lebendgestein
  • verzweigten Steinkorallen oder korallenähnlichen Strukturen
  • offenen Schwimmzonen im oberen und mittleren Wasserbereich

ist ideal. Chromis analis nutzt sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Freiwasser aktiv.

Wasserwerte

  • Temperatur: 24–26 °C
  • pH-Wert: 8,0–8,4
  • Karbonathärte: 7–9 dKH
  • Dichte: 1,022–1,025
  • Nitrat: möglichst unter 20 mg/l
  • Phosphat: niedrig, aber nicht bei 0

Stabile Wasserwerte sind wichtiger als das exakte Treffen einzelner Idealwerte.

Strömung

Eine mäßige bis kräftige, wechselnde Strömung wird sehr geschätzt. Die Fische stehen gerne aktiv im Wasserstrom, was ihr natürliches Verhalten unterstützt und gleichzeitig die Kondition fördert.

Ernährung

Chromis analis ist ein Planktonfresser. Im Aquarium nimmt er bereitwillig:

  • feines Frostfutter wie Cyclops, Artemia, Mysis
  • hochwertiges Granulat- oder Flockenfutter für Meerwasserfische
  • feines Zooplanktonersatzfutter

Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind besser als eine große. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt Farbintensität und Immunsystem.

Giftigkeit

Chromis analis ist nicht giftig. Weder für andere Aquarienbewohner noch für den Menschen geht von ihm eine giftige Gefahr aus. Er besitzt keine Giftdrüsen, Stacheln oder toxischen Schleimschichten, wie sie bei manchen anderen Meeresfischen vorkommen.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Chromis analis im Aquarium ist grundsätzlich möglich, jedoch nicht einfach. Es handelt sich um Freilaicher, bei denen das Männchen ein Gelege auf einem festen Untergrund bewacht.

Nach der Eiablage übernimmt das Männchen:

  • die Bewachung
  • das Befächeln der Eier
  • das Verteidigen des Reviers

Die Larven schlüpfen nach wenigen Tagen und treiben zunächst planktonisch im Wasser. Die größte Herausforderung liegt in der Aufzucht der Larven, da diese extrem feines Lebendfutter benötigen und sehr empfindlich auf Wasserwertschwankungen reagieren.

Erfolgreiche Nachzuchten sind daher eher erfahrenen Züchtern mit separaten Aufzuchtbecken vorbehalten.

Mögliche Krankheiten

Chromis analis gilt als relativ robust, kann jedoch wie alle Meerwasserfische erkranken. Häufige Probleme sind:

  • Pünktchenkrankheit (Cryptocaryon irritans) bei Stress oder Neueinsetzung
  • Bakterielle Infektionen bei schlechter Wasserqualität
  • Abmagerung, wenn dauerhaft zu grobes oder nährstoffarmes Futter gegeben wird

Vorbeugend wirken:

  • Quarantäne neuer Fische
  • stabile Wasserwerte
  • abwechslungsreiche, hochwertige Ernährung
  • stressarme Vergesellschaftung

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Ist Chromis analis für Anfänger geeignet?

Ja, mit einem ausreichend großen und stabil laufenden Meerwasseraquarium ist er auch für Einsteiger gut geeignet.

Kann man ihn mit Clownfischen vergesellschaften?

In der Regel ja, sofern die Clownfische nicht extrem territorial sind und das Becken genügend Platz bietet.

Wie viele Tiere sollte man halten?

Ideal sind Gruppen ab 3, besser 5 oder mehr Tiere, abhängig von der Beckengröße.

Frisst Chromis analis Korallen?

Nein, er ist absolut riffverträglich und geht nicht an Korallen oder Wirbellose.

Alternative Bezeichnungen

  • Gelber Riffbarsch
  • Yellow Chromis
  • Yellow Demoiselle (umgangssprachlich, nicht eindeutig)

Der wissenschaftliche Name Chromis analis ist jedoch die eindeutigste und korrekteste Bezeichnung.

Fazit

Chromis analis ist ein äußerst attraktiver, lebhafter und vergleichsweise friedlicher Rifffisch, der sich hervorragend für gut strukturierte Meerwasseraquarien eignet. Seine leuchtend gelbe Farbe, das natürliche Schwarmverhalten und die unkomplizierte Ernährung machen ihn zu einer echten Bereicherung für jedes Riffbecken. Wer ihm ausreichend Platz, stabile Wasserwerte und eine kleine Gruppe gönnt, wird mit einem daueraktiven, gesunden und farbintensiven Fisch belohnt, der echtes Riffgefühl ins Aquarium bringt.

Verwandte Arten

  • Chromis albicauda

    Chromis albicauda (Weißschwanz-Riffbarsch)

    Chromis albicauda, allgemein als Weißschwanz-Riffbarsch bekannt, stammt aus den tropischen und subtropischen Gewässern des westlichen Pazifiks. Hauptsächlich findet man diese Art in den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen und Papua-Neuguinea. Gelegentlich tauchen sie auch in den Riffen von Nordaustralien auf. Sie leben bevorzugt in Küstennähe, oft in unmittelbarer Nähe von Korallengärten, wo die Strömung moderat ist und genügend Versteckmöglichkeiten durch Korallenblöcke und Felsformationen bestehen. Diese natürlichen Lebensräume bieten nicht nur Schutz vor Fressfeinden, sondern auch ideale Bedingungen für die Ernährung und Fortpflanzung. In freier Wildbahn hält sich Chromis albicauda in kleinen bis mittleren Schwärmen auf, wobei die Tiere eine klare Hierarchie innerhalb ihrer Gruppe entwickeln. Die Anwesenheit von ausreichend Verstecken, Korallen und Felsen ist entscheidend für ihr Wohlbefinden, da sie hier nicht nur Schutz finden, sondern auch ihre Nahrungsstrategien entfalten können.

  • Chromis atripectoralis

    Chromis atripectoralis (Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen)

    Chromis atripectoralis, im Deutschen häufig als Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, gehört zu den tropischen Meeresfischen und ist vor allem im Indopazifik verbreitet. Die Art findet sich entlang des östlichen Afrika, vor der Küste Indonesiens, Australiens, der Philippinen und bis hin zu den Salomonen. Sie bevorzugt Korallenriffe in flachen bis mitteltiefen Gewässern, wobei sie in der Regel in der Nähe von Korallenköpfen und felsigen Strukturen lebt. Diese Umgebung bietet Schutz vor Fressfeinden und reichlich Nahrungsangebot in Form von Plankton.

  • Chromis chromis

    Chromis chromis (Mittelmeer-Mönchsfisch)

    Chromis chromis, im Deutschen meist als Mittelmeer-Riffbarsch bekannt und gelegentlich auch als Mittelmeer-Mönchsfisch bezeichnet, ist einer der bekanntesten Meeresfische des Mittelmeers. Taucher kennen ihn aus nahezu jeder felsigen Küstenregion, wo er in dichten Schwärmen über dem Riff schwebt. Für Aquarianer ist diese Art besonders spannend, weil sie kein klassischer Tropenfisch ist, sondern aus gemäßigten Zonen stammt. Genau das macht ihre Haltung anspruchsvoll, aber auch außergewöhnlich.

  • Chromis chrysura

    Chromis chrysura (Stämmiger Riffbarsch)

    Chromis chrysura, im deutschsprachigen Raum häufig als stämmiger Riffbarsch bezeichnet, gehört zur Familie der Kescherfische (Pomacentridae) und zur Gattung Chromis. Diese Fischart ist überwiegend im westlichen und zentralen Pazifik verbreitet, wobei sie vor allem in Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Papua-Neuguinea, Teile Australiens und die Salomonen vorkommt. Vereinzelt ist die Art auch in tieferen Lagunenbereichen oder an Außenriffen anzutreffen.

  • Chromis cinerascens

    Chromis cinerascens (Grüner Riffbarsch)

    Der Grüne Riffbarsch, wissenschaftlich bekannt als Chromis cinerascens, ist ein farbenprächtiger Vertreter der Familie der Barschverwandten, der vor allem durch seine friedliche Natur und sein ansprechendes Erscheinungsbild bei Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die farbenfrohen Bewohner der Korallenriffe nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch interessante Einblicke in das Verhalten und die sozialen Strukturen von Fischen bieten.

  • Chromis hypsilepis

    Chromis hypsilepis (Brauner Riffbarsch)

    Der Braune Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis hypsilepis bekannt, gehört zu den kleineren, farblich dezenten Vertretern der Rifffische. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, mit Vorkommen vor der Küste Australiens, Neuguineas und einigen Inselgruppen im südwestlichen Pazifik. Diese Fische bewohnen vor allem Korallenriffe, felsige Küstenbereiche und Lagunen in einer Tiefe von meist zehn bis fünfzig Metern, wobei sie sowohl in küstennahen Gebieten als auch an den äußeren Riffabbrüchen zu finden sind.

  • Chromis insolata

    Chromis insolata (Sonnenschein-Schwalbenschwanz)

    Chromis insolata, im Deutschen oft als Sonnenschein-Schwalbenschwanz bezeichnet, gehört zu den eher unbekannten, aber ausgesprochen attraktiven Fahnenbarschen-Verwandten aus der Familie der Riffbarsche. Während viele Aquarianer vor allem Chromis viridis oder Chromis cyanea kennen, stellt Chromis insolata eine spannende Alternative für erfahrene Meerwasseraquarianer dar, die etwas Besonderes suchen und bereit sind, sich intensiver mit den Bedürfnissen eines spezialisierten Riffbewohners auseinanderzusetzen. Diese Art besticht durch ihre leuchtenden Farben, ihr interessantes Schwimmverhalten und ihre vergleichsweise ruhige Art, stellt aber gleichzeitig klare Anforderungen an Haltung, Fütterung und Beckenstruktur.

  • Chromis klunzingeri

    Chromis klunzingeri (Klunzingers Riffbarsch)

    Der Chromis klunzingeri, im deutschen Sprachraum auch als Klunzingers Riffbarsch bekannt, ist eine faszinierende Art aus der Familie der Pfauenbarsche oder Labridae und gehört innerhalb der Gattung Chromis zu den kleineren, farbenprächtigen Rifffischen. Seine lebhafte Erscheinung, die interessante Verhaltensweise in der Gruppe und die relative Pflegeleichtigkeit machen ihn zu einer beliebten Art sowohl für Riffaquarien als auch für Gesellschaftsaquarien, in denen kleinere friedliche Fischarten gepflegt werden.

  • Chromis limbata

    Chromis limbata (Azoren-Riffbarsch)

    Der Azoren-Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis limbata, ist ein faszinierender, vergleichsweise wenig bekannter Meeresfisch, der vor allem Liebhaber außergewöhnlicher mariner Arten begeistert. Während viele Aquarianer sich auf tropische Korallenriffe konzentrieren, stammt Chromis limbata aus einem ganz anderen, oft unterschätzten Lebensraum: den gemäßigt warmen Atlantikregionen rund um die Azoren und Madeira. Genau diese Herkunft macht ihn so besonders und gleichzeitig anspruchsvoll in der Haltung.

  • Chromis lineata

    Chromis lineata (Gestreiftes Schwalbenschwänzchen)

    Chromis lineata, auch bekannt als gestreiftes Schwalbenschwänzchen, ist ein kleiner, auffälliger Meeresfisch, der in tropischen Korallenriffen des Indopazifiks vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Küsten Ostafrikas über die Malediven, Sri Lanka und Indonesien bis hin zu den Philippinen, Neuguinea und den nördlichen Küsten Australiens. Diese Art bevorzugt flache Riffbereiche mit starkem Bewuchs aus Steinkorallen und Felsformationen, wo sie in dichten Schwärmen lebt. Das natürliche Habitat ist geprägt von klaren, warmen Gewässern mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius und einem mäßigen bis starken Wasserfluss.

  • Chromis nitida

    Chromis nitida (Barrier-Riffbarsch)

    Der Chromis nitida, häufig auch als Barrier-Riffbarsch bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Meeresaquaristik, der aufgrund seines lebhaften Verhaltens und seiner auffälligen Färbung unter Hobby-Aquarianern sehr beliebt ist. Die Art gehört zur Familie der Pomacentridae, die eine große Vielfalt an Riffbarschen umfasst, und zählt zur Gattung Chromis, die für ihre friedlichen Schwarmfische bekannt ist.

  • Chromis ovalis

    Chromis ovalis (Ovaler Riffbarsch)

    Der Ovale Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis ovalis, gehört zu den eher unterschätzten, aber sehr interessanten Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Er überzeugt weniger durch grelle Farben als durch sein natürliches Verhalten, seine ruhige Ausstrahlung und seine gute Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien. Besonders für Aquarianer, die Wert auf naturnahe Riffgestaltung und harmonische Fischgruppen legen, ist diese Art einen genaueren Blick wert.

  • Chromis pembae

    Chromis pembae (Pemba Riffbarsch)

    Der Chromis pembae, im Deutschen meist als Pemba Riffbarsch bezeichnet, ist ein eher selten gehaltener, aber äußerst attraktiver Meerwasserfisch aus der Familie der Riffbarsche. Er überzeugt nicht nur durch sein elegantes, meist metallisch schimmerndes Erscheinungsbild, sondern auch durch ein interessantes Sozialverhalten, das ihn für erfahrene Meerwasseraquarianer besonders spannend macht.

  • Chromis punctipinnis

    Chromis punctipinnis (Hufschmied Riffbarsch)

    Chromis punctipinnis, bekannt unter dem deutschen Namen Hufschmied Riffbarsch, ist ein Fisch, der vor allem im östlichen Pazifik vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Küste Kaliforniens bis nach Baja California in Mexiko. Diese Art bevorzugt küstennahe Gebiete mit felsigen Strukturen und Kelpwäldern, in denen sie Schutz und Nahrung findet. Die natürlichen Lebensräume sind meist flache Küstengewässer mit starker Strömung und guter Wasserbewegung, was den Fischen eine dynamische Umgebung bietet. Diese Umstände beeinflussen auch ihr Verhalten im Aquarium und sind ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Haltung.

  • Chromis scotochiloptera

    Chromis scotochiloptera (Dunkelflossen-Chromis)

    Chromis scotochiloptera gehört zu den weniger bekannten, aber äußerst interessanten Riffbarschen der Gattung Chromis. Gerade für Aquarianer, die sich intensiver mit der Haltung von Schwarmfischen im Meerwasseraquarium beschäftigen, ist diese Art spannend. Sie vereint ein vergleichsweise ruhiges Verhalten mit einer attraktiven, dezenten Färbung und einer guten Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien.

  • Chromis scotti

    Chromis scotti (Scotts Schwalbenschwänzchen)

    Chromis scotti, im Deutschen häufig als Scotts Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist ein vergleichsweise wenig bekannter, aber äußerst interessanter Meereszierfisch aus der Familie der Riffbarsche. Innerhalb der Gattung Chromis nimmt diese Art eine besondere Stellung ein, da sie optisch eher zurückhaltend wirkt, im Verhalten jedoch viele typische und zugleich faszinierende Merkmale der Riffbarsche zeigt. Für Aquarianer, die sich intensiver mit Meerwasseraquaristik beschäftigen und Wert auf natürliche Verhaltensweisen, harmonische Gruppendynamik und ökologische Zusammenhänge legen, ist Chromis scotti eine spannende Option.

  • Chromis ternatensis

    Chromis ternatensis (Ternate Schwalbenschwänzchen)

    Chromis ternatensis, im Deutschen auch als Ternate-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist eine tropische Meeresfischart, die zur Familie der Riffbarsche (Pomacentridae) gehört. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet, insbesondere in den Gewässern um Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea. Der Name „Ternate“ verweist auf die gleichnamige Inselgruppe in Indonesien, die als eines der Hauptvorkommen dieser Art gilt. Die Fische leben bevorzugt in Korallenriffen, besonders in Bereichen mit reichlich Strömung und dichter Korallenbewachsung, wo sie Schutz finden und Nahrung in Form von Plankton aufnehmen können.

  • Chromis viridis

    Chromis viridis (Grünes Schwalbenschwänzchen)

    Das Grüne Schwalbenschwänzchen, wissenschaftlich als Chromis viridis bezeichnet, gehört zu den bekanntesten und zugleich am häufigsten gehaltenen Schwarmfischen in der Meerwasseraquaristik. Seine elegante Erscheinung, das ruhige Schwarmverhalten und die vergleichsweise unkomplizierte Haltung im Riffaquarium machen diese Art zu einem festen Bestandteil moderner Korallenbecken. Trotz seiner scheinbar einfachen Pflegeanforderungen handelt es sich bei Chromis viridis um einen anspruchsvollen Meerwasserfisch, dessen Verhalten, soziale Struktur und langfristige Stabilität im Aquarium oft unterschätzt werden.

  • Chromis weberi

    Chromis weberi (Webers Riffbarsch)

    Der Chromis weberi, im Deutschen häufig als Webers Riffbarsch bezeichnet, gehört zu den beliebten Meerwasserfischen in der Aquaristik. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, insbesondere aus den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Palau und die nördlichen Küsten Australiens. Dort lebt der Fisch bevorzugt in geschützten Lagunen und flachen Korallenriffen, meist in Höhen von wenigen Metern bis etwa 20 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Art ist an warmes, tropisches Wasser mit stabilen Bedingungen angepasst, was bei der Haltung im Aquarium unbedingt berücksichtigt werden muss.

  • Chromis xanthochira

    Chromis xanthochira (Gelbschwanz-Riffbarsch)

    Chromis xanthochira ist ein kleiner, farbenprächtiger Meeresfisch, der zur Familie der Pomacentridae gehört und besonders unter Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet und kommt entlang der Küstenregionen von Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea vor. In diesen Regionen lebt Chromis xanthochira bevorzugt in Korallenriffen und Lagunen, wo es sich in Schwärmen in den oberen Wasserschichten bewegt. Die natürliche Verbreitung ist relativ begrenzt, was die Art in der Aquaristik besonders interessant macht, da sie nicht flächendeckend in der Natur vorkommt.

  • Chromis xanthura

    Chromis xanthura (Weißschwanz-Riffbarsch)

    Der Weißschwanz-Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis xanthura bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Riffbewohner, der vor allem in tropischen Korallenriffen des westlichen Pazifiks und des Indischen Ozeans anzutreffen ist. Seine natürlichen Vorkommen erstrecken sich unter anderem über Gebiete vor Indonesien, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Küstenregionen Nordaustraliens. Diese Regionen zeichnen sich durch warmes, klares Wasser mit einer stabilen Temperatur zwischen 24 und 28 °C aus. Chromis xanthura ist ein Bewohner von Riffsäumen, Lagunen und Außenriffen, die reich an Korallenblöcken, Überhängen und Spalten sind, die Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Änderungen vorschlagen

Du hast nicht alle wichtigen Infos zu Chromis analis gefunden? Du kannst uns helfen, weitere Details zu ergänzen? Dann schreib uns dein Feedback!

3
Einrichtungsbeispiele