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Chromis weberi im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Webers Riffbarsch

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Chromis weberi im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Webers Riffbarsch)
Chromis weberi (Webers Riffbarsch) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Rickard Zerpe, Weber's chromis (Chromis weberi) (37361855914), CC BY 2.0

Haltungsempfehlungen

Um Chromis weberi (Webers Riffbarsch) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 24° bis 28°C
  • pH-Wert: 8.1 bis 8.4
  • Mindestaquariengröße: 400 Liter

Wissenswertes zu Chromis weberi (Webers Riffbarsch)

Herkunft und Verbreitung

Der Chromis weberi, im Deutschen häufig als Webers Riffbarsch bezeichnet, gehört zu den beliebten Meerwasserfischen in der Aquaristik. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, insbesondere aus den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Palau und die nördlichen Küsten Australiens. Dort lebt der Fisch bevorzugt in geschützten Lagunen und flachen Korallenriffen, meist in Höhen von wenigen Metern bis etwa 20 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Art ist an warmes, tropisches Wasser mit stabilen Bedingungen angepasst, was bei der Haltung im Aquarium unbedingt berücksichtigt werden muss.

Systematik: Gattung und Familie

Der Webers Riffbarsch gehört zur Familie der Pomacentridae, einer weit verbreiteten Familie, die zahlreiche farbenfrohe und kleinbleibende Riffbewohner umfasst. Innerhalb dieser Familie gehört er zur Gattung Chromis, die für ihre friedlichen Schwarmfische bekannt ist. Chromis-Arten sind typische Vertreter der sogenannten „Schwarmfische“ in Korallenriffen, die durch ihre Agilität und Lebhaftigkeit auffallen. Der wissenschaftliche Name Chromis weberi ehrt den australischen Ichthyologen Max Weber, der sich mit der Erforschung der Riffökosysteme befasste.

Beschreibung und Aussehen

Der Chromis weberi ist ein kleiner bis mittelgroßer Riffbarsch, der ausgewachsen eine Länge von etwa 10 bis 12 Zentimetern erreicht. Charakteristisch ist seine schlanke, leicht gestreckte Körperform und die fast durchscheinende Flossenstruktur. Die Grundfärbung des Körpers ist ein zartes Blau bis Türkis, das je nach Lichteinfall leicht schimmert. Insbesondere die Rücken- und Schwanzflossen tragen oft leicht hellere oder grünliche Farbtöne, während die Brustflossen fast transparent wirken. Jungfische wirken oft noch intensiver blau, während Erwachsene mit zunehmendem Alter leicht gräulich bis bläulich-grün erscheinen können. Das Auge ist relativ groß und kontrastiert dunkel gegen den hell schimmernden Körper. Durch ihre dezente Färbung fügen sich Chromis weberi harmonisch in ein lebendiges Riff-Aquarium ein, ohne dominant zu wirken.

Verhalten

Webers Riffbarsch ist ein äußerst friedlicher Schwarmfisch. In freier Wildbahn lebt er in lockeren Schulen von mehreren Dutzend Exemplaren, um Raubtiere abzuwehren und die Nahrungssuche zu erleichtern. Dieses Verhalten setzt sich auch im Aquarium fort: Einzelhaltung ist nicht empfehlenswert, da der Fisch dann häufig scheu und gestresst wirkt. Er ist tagaktiv und zeigt ein reges Schwimmverhalten, wobei er gern in der mittleren bis oberen Wassersäule verbleibt. Trotz seiner friedlichen Natur kann es gelegentlich zu kleineren Revierstreitigkeiten kommen, besonders wenn der Schwarm zu klein ist oder das Aquarium nicht genügend Rückzugsmöglichkeiten bietet.

Haltungsempfehlungen

Für die Haltung von Chromis weberi im Aquarium ist ein Schwarm von mindestens fünf bis zehn Fischen empfehlenswert, da sich das natürliche Schwarmverhalten positiv auf Wohlbefinden und Aktivität auswirkt. Das Becken sollte eine Mindestgröße von 400 Litern haben, um genügend Schwimmraum zu gewährleisten. Ideal ist ein Riffbecken mit vielen Korallen und Versteckmöglichkeiten, da dies den natürlichen Lebensraum nachahmt und Stress reduziert. Die Wasserparameter sollten stabil gehalten werden: die Temperatur zwischen 24 und 28 °C, der pH-Wert bei 8,1 bis 8,4 und die Salinität zwischen 1,020 und 1,025. Eine gute Strömung sorgt dafür, dass sich der Meerwasserfisch sicher fühlt und sich ähnlich wie im natürlichen Habitat bewegt. Die Beleuchtung kann moderat bis stark sein, wobei Chromis weberi insbesondere von strukturierten Korallenriffen profitiert, die ihm Schutz und Orientierung bieten.

Die Ernährung ist unkompliziert: In freier Natur ernährt sich der Webers Riffbarsch hauptsächlich von Plankton, kleinen Krebstieren und Algen. Im Aquarium sollte eine abwechslungsreiche Kost aus hochwertigem Flocken- oder Granulatfutter für Meerwasserfische, angereichert mit Artemia, Mysis oder anderen kleinen Lebend- oder Frostfutterarten angeboten werden. Eine regelmäßige Fütterung ein- bis zweimal täglich deckt den Bedarf vollständig ab.

Giftigkeit

Der Chromis weberi gilt als ungiftig. Es gibt keine bekannten toxischen Substanzen, die von dieser Art abgegeben werden, und er ist für andere Aquarienbewohner und den Menschen völlig ungefährlich. Dies macht ihn zu einer sicheren Wahl für Gemeinschaftsaquarien mit anderen friedlichen Riffbewohnern.

Vermehrung und Zucht

Die Zucht von Chromis weberi im Aquarium ist möglich, jedoch anspruchsvoll. Die Fische sind laichbereit, wenn sie in einem stabilen Schwarm und unter optimalen Wasserbedingungen gehalten werden. Die Männchen bauen kleine Reviere und reinigen bestimmte Bereiche der Korallen oder des Substrats für das Ablaichen. Das Weibchen legt Eier, die am Substrat haften, und das Männchen übernimmt die Brutpflege, indem es die Eier durch Flossenschlagen belüftet und vor Fressfeinden schützt. Die Eier schlüpfen nach drei bis fünf Tagen, und die Jungfische sind zunächst winzig und planktonisch. Für die Aufzucht ist ein separater Aufzuchtbereich mit starkem Wasserwechsel, feinem Futter wie frisch geschlüpften Artemia-Nauplien und geringer Strömung erforderlich, um eine hohe Überlebensrate zu erzielen.

Krankheiten

Wie viele Riffbewohner kann Chromis weberi anfällig für typische Meerwasserkrankheiten sein, insbesondere bei Stress oder suboptimalen Haltungsbedingungen. Häufige Probleme sind Ichthyophthirius multifiliis („Ich“), Velvet-Krankheit durch Oodinium und bakterielle Infektionen. Prävention erfolgt vor allem durch stabile Wasserwerte, saubere Beckenführung, angemessene Schwarmgröße und eine ausgewogene Ernährung. Bei Krankheitsausbrüchen ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend, und häufig hilft die Behandlung mit bewährten Meerwasser-Medikamenten in Kombination mit Quarantäne.

Alternative Bezeichnungen

Neben Webers Riffbarsch wird Chromis weberi in der Aquaristik gelegentlich einfach als Webers Chromis oder Weber-Blauriffbarsch bezeichnet. In der wissenschaftlichen Literatur ist die korrekte Benennung Chromis weberi, wobei diese Art in der Riffaquaristik zunehmend an Popularität gewinnt.

FAQs

Ist Chromis weberi für Anfänger geeignet?

Ja, die Art gilt als relativ pflegeleicht, allerdings sollten Anfänger die Bedürfnisse eines Schwarmfisches beachten und ein ausreichend großes Riffbecken bereitstellen.

Welche anderen Fische können zusammen mit Webers Riffbarsch gehalten werden?

Die Art verträgt sich gut mit anderen friedlichen Schwarmfischen, wie Anthias, anderen Chromis-Arten, Doktorfischen oder friedlichen Zwergkaiserfischen. Raubfische oder sehr aggressive Arten sollten vermieden werden.

Wie groß muss das Aquarium sein?

Mindestens 400 Liter, besser größer, um ausreichend Schwimmraum und Versteckmöglichkeiten zu bieten.

Welche Wasserwerte sind optimal?

Temperatur: 24–28 °C, pH: 8,1–8,4, Salinität: 1,020–1,025.

Wie alt werden Chromis weberi?

Bei optimaler Pflege können sie fünf bis sieben Jahre alt werden, manche Exemplare erreichen sogar über zehn Jahre.

Fazit

Chromis weberi ist ein faszinierender, friedlicher Schwarmfisch, der sich durch sein ruhiges Wesen, die attraktive blaue Färbung und die Schwarmdynamik hervorragend für Riffaquarien eignet. Trotz der vergleichsweise einfachen Pflege erfordert die Haltung ein gewisses Maß an Erfahrung, vor allem hinsichtlich Wasserqualität, Beckengröße und Zusammensetzung des Schwarms. Wer jedoch diese Bedingungen erfüllt, bekommt einen lebendigen und robusten Fisch, der nicht nur das Aquarium bereichert, sondern auch spannende Einblicke in das natürliche Verhalten von Riffschwarmfischen bietet. Mit der richtigen Pflege kann Chromis weberi zu einem langfristigen Highlight in jedem Meerwasser-Aquarium werden.

Verwandte Arten

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    Chromis albicauda, allgemein als Weißschwanz-Riffbarsch bekannt, stammt aus den tropischen und subtropischen Gewässern des westlichen Pazifiks. Hauptsächlich findet man diese Art in den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen und Papua-Neuguinea. Gelegentlich tauchen sie auch in den Riffen von Nordaustralien auf. Sie leben bevorzugt in Küstennähe, oft in unmittelbarer Nähe von Korallengärten, wo die Strömung moderat ist und genügend Versteckmöglichkeiten durch Korallenblöcke und Felsformationen bestehen. Diese natürlichen Lebensräume bieten nicht nur Schutz vor Fressfeinden, sondern auch ideale Bedingungen für die Ernährung und Fortpflanzung. In freier Wildbahn hält sich Chromis albicauda in kleinen bis mittleren Schwärmen auf, wobei die Tiere eine klare Hierarchie innerhalb ihrer Gruppe entwickeln. Die Anwesenheit von ausreichend Verstecken, Korallen und Felsen ist entscheidend für ihr Wohlbefinden, da sie hier nicht nur Schutz finden, sondern auch ihre Nahrungsstrategien entfalten können.

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    Der Gelbe Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis analis, gehört zu den eher weniger bekannten, aber äußerst attraktiven Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Durch seine intensive gelbe Färbung, sein lebhaftes Schwimmverhalten und seine vergleichsweise robuste Natur ist er besonders für Aquarianer interessant, die ihr Riffbecken um einen aktiven, sozial verträglichen Schwarmfisch erweitern möchten.

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  • Chromis chromis

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  • Chromis chrysura

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  • Chromis cinerascens

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  • Chromis hypsilepis

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    Chromis insolata, im Deutschen oft als Sonnenschein-Schwalbenschwanz bezeichnet, gehört zu den eher unbekannten, aber ausgesprochen attraktiven Fahnenbarschen-Verwandten aus der Familie der Riffbarsche. Während viele Aquarianer vor allem Chromis viridis oder Chromis cyanea kennen, stellt Chromis insolata eine spannende Alternative für erfahrene Meerwasseraquarianer dar, die etwas Besonderes suchen und bereit sind, sich intensiver mit den Bedürfnissen eines spezialisierten Riffbewohners auseinanderzusetzen. Diese Art besticht durch ihre leuchtenden Farben, ihr interessantes Schwimmverhalten und ihre vergleichsweise ruhige Art, stellt aber gleichzeitig klare Anforderungen an Haltung, Fütterung und Beckenstruktur.

  • Chromis klunzingeri

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    Chromis limbata (Azoren-Riffbarsch)

    Der Azoren-Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis limbata, ist ein faszinierender, vergleichsweise wenig bekannter Meeresfisch, der vor allem Liebhaber außergewöhnlicher mariner Arten begeistert. Während viele Aquarianer sich auf tropische Korallenriffe konzentrieren, stammt Chromis limbata aus einem ganz anderen, oft unterschätzten Lebensraum: den gemäßigt warmen Atlantikregionen rund um die Azoren und Madeira. Genau diese Herkunft macht ihn so besonders und gleichzeitig anspruchsvoll in der Haltung.

  • Chromis lineata

    Chromis lineata (Gestreiftes Schwalbenschwänzchen)

    Chromis lineata, auch bekannt als gestreiftes Schwalbenschwänzchen, ist ein kleiner, auffälliger Meeresfisch, der in tropischen Korallenriffen des Indopazifiks vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Küsten Ostafrikas über die Malediven, Sri Lanka und Indonesien bis hin zu den Philippinen, Neuguinea und den nördlichen Küsten Australiens. Diese Art bevorzugt flache Riffbereiche mit starkem Bewuchs aus Steinkorallen und Felsformationen, wo sie in dichten Schwärmen lebt. Das natürliche Habitat ist geprägt von klaren, warmen Gewässern mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius und einem mäßigen bis starken Wasserfluss.

  • Chromis nitida

    Chromis nitida (Barrier-Riffbarsch)

    Der Chromis nitida, häufig auch als Barrier-Riffbarsch bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Meeresaquaristik, der aufgrund seines lebhaften Verhaltens und seiner auffälligen Färbung unter Hobby-Aquarianern sehr beliebt ist. Die Art gehört zur Familie der Pomacentridae, die eine große Vielfalt an Riffbarschen umfasst, und zählt zur Gattung Chromis, die für ihre friedlichen Schwarmfische bekannt ist.

  • Chromis ovalis

    Chromis ovalis (Ovaler Riffbarsch)

    Der Ovale Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis ovalis, gehört zu den eher unterschätzten, aber sehr interessanten Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Er überzeugt weniger durch grelle Farben als durch sein natürliches Verhalten, seine ruhige Ausstrahlung und seine gute Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien. Besonders für Aquarianer, die Wert auf naturnahe Riffgestaltung und harmonische Fischgruppen legen, ist diese Art einen genaueren Blick wert.

  • Chromis pembae

    Chromis pembae (Pemba Riffbarsch)

    Der Chromis pembae, im Deutschen meist als Pemba Riffbarsch bezeichnet, ist ein eher selten gehaltener, aber äußerst attraktiver Meerwasserfisch aus der Familie der Riffbarsche. Er überzeugt nicht nur durch sein elegantes, meist metallisch schimmerndes Erscheinungsbild, sondern auch durch ein interessantes Sozialverhalten, das ihn für erfahrene Meerwasseraquarianer besonders spannend macht.

  • Chromis punctipinnis

    Chromis punctipinnis (Hufschmied Riffbarsch)

    Chromis punctipinnis, bekannt unter dem deutschen Namen Hufschmied Riffbarsch, ist ein Fisch, der vor allem im östlichen Pazifik vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Küste Kaliforniens bis nach Baja California in Mexiko. Diese Art bevorzugt küstennahe Gebiete mit felsigen Strukturen und Kelpwäldern, in denen sie Schutz und Nahrung findet. Die natürlichen Lebensräume sind meist flache Küstengewässer mit starker Strömung und guter Wasserbewegung, was den Fischen eine dynamische Umgebung bietet. Diese Umstände beeinflussen auch ihr Verhalten im Aquarium und sind ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Haltung.

  • Chromis scotochiloptera

    Chromis scotochiloptera (Dunkelflossen-Chromis)

    Chromis scotochiloptera gehört zu den weniger bekannten, aber äußerst interessanten Riffbarschen der Gattung Chromis. Gerade für Aquarianer, die sich intensiver mit der Haltung von Schwarmfischen im Meerwasseraquarium beschäftigen, ist diese Art spannend. Sie vereint ein vergleichsweise ruhiges Verhalten mit einer attraktiven, dezenten Färbung und einer guten Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien.

  • Chromis scotti

    Chromis scotti (Scotts Schwalbenschwänzchen)

    Chromis scotti, im Deutschen häufig als Scotts Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist ein vergleichsweise wenig bekannter, aber äußerst interessanter Meereszierfisch aus der Familie der Riffbarsche. Innerhalb der Gattung Chromis nimmt diese Art eine besondere Stellung ein, da sie optisch eher zurückhaltend wirkt, im Verhalten jedoch viele typische und zugleich faszinierende Merkmale der Riffbarsche zeigt. Für Aquarianer, die sich intensiver mit Meerwasseraquaristik beschäftigen und Wert auf natürliche Verhaltensweisen, harmonische Gruppendynamik und ökologische Zusammenhänge legen, ist Chromis scotti eine spannende Option.

  • Chromis ternatensis

    Chromis ternatensis (Ternate Schwalbenschwänzchen)

    Chromis ternatensis, im Deutschen auch als Ternate-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist eine tropische Meeresfischart, die zur Familie der Riffbarsche (Pomacentridae) gehört. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet, insbesondere in den Gewässern um Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea. Der Name „Ternate“ verweist auf die gleichnamige Inselgruppe in Indonesien, die als eines der Hauptvorkommen dieser Art gilt. Die Fische leben bevorzugt in Korallenriffen, besonders in Bereichen mit reichlich Strömung und dichter Korallenbewachsung, wo sie Schutz finden und Nahrung in Form von Plankton aufnehmen können.

  • Chromis viridis

    Chromis viridis (Grünes Schwalbenschwänzchen)

    Das Grüne Schwalbenschwänzchen, wissenschaftlich als Chromis viridis bezeichnet, gehört zu den bekanntesten und zugleich am häufigsten gehaltenen Schwarmfischen in der Meerwasseraquaristik. Seine elegante Erscheinung, das ruhige Schwarmverhalten und die vergleichsweise unkomplizierte Haltung im Riffaquarium machen diese Art zu einem festen Bestandteil moderner Korallenbecken. Trotz seiner scheinbar einfachen Pflegeanforderungen handelt es sich bei Chromis viridis um einen anspruchsvollen Meerwasserfisch, dessen Verhalten, soziale Struktur und langfristige Stabilität im Aquarium oft unterschätzt werden.

  • Chromis xanthochira

    Chromis xanthochira (Gelbschwanz-Riffbarsch)

    Chromis xanthochira ist ein kleiner, farbenprächtiger Meeresfisch, der zur Familie der Pomacentridae gehört und besonders unter Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet und kommt entlang der Küstenregionen von Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea vor. In diesen Regionen lebt Chromis xanthochira bevorzugt in Korallenriffen und Lagunen, wo es sich in Schwärmen in den oberen Wasserschichten bewegt. Die natürliche Verbreitung ist relativ begrenzt, was die Art in der Aquaristik besonders interessant macht, da sie nicht flächendeckend in der Natur vorkommt.

  • Chromis xanthura

    Chromis xanthura (Weißschwanz-Riffbarsch)

    Der Weißschwanz-Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis xanthura bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Riffbewohner, der vor allem in tropischen Korallenriffen des westlichen Pazifiks und des Indischen Ozeans anzutreffen ist. Seine natürlichen Vorkommen erstrecken sich unter anderem über Gebiete vor Indonesien, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Küstenregionen Nordaustraliens. Diese Regionen zeichnen sich durch warmes, klares Wasser mit einer stabilen Temperatur zwischen 24 und 28 °C aus. Chromis xanthura ist ein Bewohner von Riffsäumen, Lagunen und Außenriffen, die reich an Korallenblöcken, Überhängen und Spalten sind, die Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

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