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Chromis chromis im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Mittelmeer-Mönchsfisch

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Chromis chromis im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Mittelmeer-Mönchsfisch)
Chromis chromis (Mittelmeer-Mönchsfisch)

Wissenswertes zu Chromis chromis (Mittelmeer-Mönchsfisch)

Chromis chromis, im Deutschen meist als Mittelmeer-Riffbarsch bekannt und gelegentlich auch als Mittelmeer-Mönchsfisch bezeichnet, ist einer der bekanntesten Meeresfische des Mittelmeers. Taucher kennen ihn aus nahezu jeder felsigen Küstenregion, wo er in dichten Schwärmen über dem Riff schwebt. Für Aquarianer ist diese Art besonders spannend, weil sie kein klassischer Tropenfisch ist, sondern aus gemäßigten Zonen stammt. Genau das macht ihre Haltung anspruchsvoll, aber auch außergewöhnlich.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Chromis chromis ist im gesamten Mittelmeer verbreitet sowie im östlichen Atlantik entlang der Küsten Portugals, Spaniens und Nordafrikas. Er lebt bevorzugt in Küstennähe an felsigen Riffen, Steilwänden und Geröllzonen. Typisch sind Tiefen von etwa einem bis 40 Metern, wobei Jungtiere eher flacher anzutreffen sind und adulte Tiere auch tiefere Bereiche nutzen.

Das Wasser in diesen Regionen ist deutlich kühler als in tropischen Meeren. Je nach Jahreszeit schwanken die Temperaturen zwischen etwa 13 Grad im Winter und maximal 26 Grad im Hochsommer. Diese Temperaturschwankungen prägen den Stoffwechsel und das Verhalten der Art stark und sind einer der Hauptgründe, warum Chromis chromis kein klassischer Anfängerfisch für das Meerwasseraquarium ist.

Gattung und Familie

Chromis chromis gehört zur:

  • Gattung: Chromis
  • Familie: Pomacentridae (Riffbarsche)

Die Familie der Riffbarsche umfasst zahlreiche bekannte Arten, darunter viele Doktorfisch-ähnliche Schwarmfische und auch Anemonenfische. Chromis-Arten sind weltweit verbreitet, meist in tropischen Regionen. Chromis chromis ist eine der wenigen Arten dieser Gattung, die in gemäßigten Meeren lebt.

Beschreibung der Art

Der Mittelmeer-Mönchsfisch ist ein schlanker, hochrückiger Fisch mit typischer Riffbarsch-Silhouette. Er ist sehr bewegungsfreudig und verbringt den Großteil des Tages frei schwimmend über dem Substrat. Bei Gefahr zieht sich der Schwarm blitzschnell in Felsspalten zurück.

In der Natur erfüllen diese Fische eine wichtige ökologische Funktion, da sie Zooplankton aus dem Freiwasser fressen und gleichzeitig selbst eine wichtige Nahrungsquelle für größere Raubfische darstellen.

Aussehen und Färbung

Die Grundfarbe von Chromis chromis ist ein dunkles Braun bis Schwarz mit leicht bläulichem Schimmer, der je nach Lichteinfall stärker oder schwächer wirkt. Jungtiere sind oft heller und zeigen teilweise silbrig-blaue Reflexe. Besonders auffällig ist der dunkle Augenstreifen, der bei vielen Individuen deutlich sichtbar ist.

Die Flossen sind relativ kurz, aber kräftig. Die Schwanzflosse ist leicht gegabelt und ermöglicht schnelle Richtungswechsel. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von etwa 12 bis maximal 15 Zentimetern.

Während der Fortpflanzungszeit können Männchen eine intensivere Färbung entwickeln und wirken insgesamt dunkler und kontrastreicher.

Verhalten und Sozialstruktur

Chromis chromis ist ein ausgesprochener Schwarmfisch. In der Natur lebt er in Gruppen von mehreren Dutzend bis hin zu mehreren Hundert Individuen. Innerhalb des Schwarms gibt es eine klare Rangordnung, wobei dominante Tiere bevorzugte Positionen im Wasser einnehmen.

Gegenüber Artgenossen ist das Verhalten meist friedlich, solange ausreichend Platz vorhanden ist. In zu kleinen Aquarien kann es jedoch zu starkem Stress, Rangkämpfen und im Extremfall zu Verlusten kommen. Gegenüber anderen Fischarten zeigt Chromis chromis ein eher defensives Verhalten, kann aber sein Revier während der Brutzeit energisch verteidigen.

Haltung im Aquarium – ausführliche Empfehlungen

Die Haltung von Chromis chromis im Aquarium ist anspruchsvoll und richtet sich eher an erfahrene Meerwasseraquarianer mit Zugang zu geeigneter Technik.

Aquariengröße und Einrichtung

Für eine artgerechte Haltung ist ein sehr großes Aquarium erforderlich. Für eine kleine Gruppe von mindestens fünf bis sieben Tieren sollte das Becken ein Volumen von mindestens 800 bis 1000 Litern haben. Einzelhaltung oder Paarhaltung ist nicht artgerecht und führt meist zu Verhaltensstörungen.

Das Aquarium sollte mit reichlich Lebendgestein oder strukturreichen künstlichen Riffaufbauten ausgestattet sein. Wichtig sind viele Versteckmöglichkeiten, aber auch offene Schwimmzonen. Eine starke, aber nicht punktuelle Strömung kommt dem natürlichen Lebensraum sehr nahe.

Wassertemperatur und Wasserwerte

Ein zentraler Punkt ist die Temperatur. Chromis chromis benötigt kühles Meerwasser. Ideal sind Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad. Kurzzeitig können auch etwas höhere Werte toleriert werden, dauerhaft über 24 Grad sind jedoch problematisch.

Weitere Wasserwerte:

  • Salzgehalt: 34–36 PSU
  • pH-Wert: 8,0–8,3
  • Nitrit und Ammoniak: nicht nachweisbar
  • Nitrat: möglichst unter 20 mg/l

Oft ist der Einsatz eines Aquariumkühlers notwendig, insbesondere in Wohnräumen oder im Sommer.

Vergesellschaftung

Eine Vergesellschaftung ist grundsätzlich möglich, sollte sich aber auf andere kälteresistente Mittelmeerarten beschränken. Tropische Fische sind ungeeignet. Auch sehr aggressive Arten sollten vermieden werden, da Chromis chromis trotz seiner Robustheit stressanfällig ist.

Fütterung

In der Natur ernährt sich Chromis chromis überwiegend von Zooplankton. Im Aquarium nimmt er feines Frostfutter wie Mysis, Artemia, Cyclops und feines Krill an. Auch hochwertiges Granulatfutter für planktivore Meeresfische wird meist akzeptiert.

Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind besser als eine große, da dies dem natürlichen Fressverhalten entspricht.

Giftigkeit

Chromis chromis ist nicht giftig und besitzt weder Giftstacheln noch toxische Hautsekrete. Er stellt keine Gefahr für den Menschen dar. Wie bei allen Meeresfischen sollte dennoch vorsichtig mit Kescher und Händen umgegangen werden, um Stress und Verletzungen zu vermeiden.

Vermehrung und Zucht

Die Fortpflanzung von Chromis chromis ist gut erforscht, aber im Aquarium extrem schwierig. In der Natur bauen die Männchen kleine Nester auf Felsflächen, die sie aggressiv verteidigen. Die Weibchen legen dort ihre Eier ab, die anschließend vom Männchen bewacht und belüftet werden.

Die Larven schlüpfen nach wenigen Tagen und treiben als Plankton im offenen Wasser. Genau diese pelagische Larvenphase macht eine Nachzucht im Aquarium sehr komplex. Es sind spezielle Aufzuchtbecken, Lebendplankton und viel Erfahrung notwendig. Bisher gilt die erfolgreiche Nachzucht im Hobbybereich als absolute Ausnahme.

Mögliche Krankheiten

Chromis chromis gilt als relativ robust, reagiert jedoch empfindlich auf Stress und schlechte Wasserqualität. Häufige Probleme sind:

  • Marine Ich (Cryptocaryon irritans)
  • Bakterielle Flossenfäule
  • Hauttrübungen bei schlechter Wasserqualität
  • Abmagerung bei falscher Fütterung

Vorbeugend wirken stabile Wasserwerte, ausreichend Platz und eine abwechslungsreiche Ernährung.

Alternative Bezeichnungen

Chromis chromis ist unter mehreren Namen bekannt:

  • Mittelmeer-Riffbarsch
  • Mittelmeer-Mönchsfisch
  • Schwarzer Chromis
  • European Damselfish

Die wissenschaftliche Bezeichnung Chromis chromis ist jedoch eindeutig und sollte bevorzugt verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist Chromis chromis für Anfänger geeignet?

Nein, die Art stellt hohe Anforderungen an Beckengröße, Temperaturkontrolle und Erfahrung.

Kann man Chromis chromis einzeln halten?

Nein, es handelt sich um einen ausgeprägten Schwarmfisch. Einzelhaltung ist nicht artgerecht.

Benötigt die Art einen Kühler?

In den meisten Fällen ja, da normale Raumtemperaturen für diese Art zu hoch sind.

Ist der Fisch aggressiv?

Außerhalb der Brutzeit ist er relativ friedlich, kann aber innerartlich dominant auftreten.

Fazit

Chromis chromis ist ein faszinierender und ökologisch bedeutender Meeresfisch, der das Mittelmeer wie kaum eine andere Art repräsentiert. Für das heimische Aquarium ist er jedoch nur unter speziellen Bedingungen geeignet. Große Becken, kühle Temperaturen und eine Gruppenhaltung sind zwingend notwendig, um diesen Schwarmfisch artgerecht zu pflegen.

Wer bereit ist, den technischen und pflegerischen Aufwand auf sich zu nehmen, wird mit einem äußerst lebhaften, natürlichen Verhalten und einem Stück Mittelmeer im eigenen Wohnzimmer belohnt. Für die meisten Aquarianer bleibt Chromis chromis jedoch eher ein bewundernswerter Fisch für den Tauchgang als ein klassischer Aquarienbewohner.

Verwandte Arten

  • Chromis albicauda

    Chromis albicauda (Weißschwanz-Riffbarsch)

    Chromis albicauda, allgemein als Weißschwanz-Riffbarsch bekannt, stammt aus den tropischen und subtropischen Gewässern des westlichen Pazifiks. Hauptsächlich findet man diese Art in den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen und Papua-Neuguinea. Gelegentlich tauchen sie auch in den Riffen von Nordaustralien auf. Sie leben bevorzugt in Küstennähe, oft in unmittelbarer Nähe von Korallengärten, wo die Strömung moderat ist und genügend Versteckmöglichkeiten durch Korallenblöcke und Felsformationen bestehen. Diese natürlichen Lebensräume bieten nicht nur Schutz vor Fressfeinden, sondern auch ideale Bedingungen für die Ernährung und Fortpflanzung. In freier Wildbahn hält sich Chromis albicauda in kleinen bis mittleren Schwärmen auf, wobei die Tiere eine klare Hierarchie innerhalb ihrer Gruppe entwickeln. Die Anwesenheit von ausreichend Verstecken, Korallen und Felsen ist entscheidend für ihr Wohlbefinden, da sie hier nicht nur Schutz finden, sondern auch ihre Nahrungsstrategien entfalten können.

  • Chromis analis

    Chromis analis (Gelber Riffbarsch)

    Der Gelbe Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis analis, gehört zu den eher weniger bekannten, aber äußerst attraktiven Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Durch seine intensive gelbe Färbung, sein lebhaftes Schwimmverhalten und seine vergleichsweise robuste Natur ist er besonders für Aquarianer interessant, die ihr Riffbecken um einen aktiven, sozial verträglichen Schwarmfisch erweitern möchten.

  • Chromis atripectoralis

    Chromis atripectoralis (Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen)

    Chromis atripectoralis, im Deutschen häufig als Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, gehört zu den tropischen Meeresfischen und ist vor allem im Indopazifik verbreitet. Die Art findet sich entlang des östlichen Afrika, vor der Küste Indonesiens, Australiens, der Philippinen und bis hin zu den Salomonen. Sie bevorzugt Korallenriffe in flachen bis mitteltiefen Gewässern, wobei sie in der Regel in der Nähe von Korallenköpfen und felsigen Strukturen lebt. Diese Umgebung bietet Schutz vor Fressfeinden und reichlich Nahrungsangebot in Form von Plankton.

  • Chromis chrysura

    Chromis chrysura (Stämmiger Riffbarsch)

    Chromis chrysura, im deutschsprachigen Raum häufig als stämmiger Riffbarsch bezeichnet, gehört zur Familie der Kescherfische (Pomacentridae) und zur Gattung Chromis. Diese Fischart ist überwiegend im westlichen und zentralen Pazifik verbreitet, wobei sie vor allem in Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Papua-Neuguinea, Teile Australiens und die Salomonen vorkommt. Vereinzelt ist die Art auch in tieferen Lagunenbereichen oder an Außenriffen anzutreffen.

  • Chromis cinerascens

    Chromis cinerascens (Grüner Riffbarsch)

    Der Grüne Riffbarsch, wissenschaftlich bekannt als Chromis cinerascens, ist ein farbenprächtiger Vertreter der Familie der Barschverwandten, der vor allem durch seine friedliche Natur und sein ansprechendes Erscheinungsbild bei Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die farbenfrohen Bewohner der Korallenriffe nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch interessante Einblicke in das Verhalten und die sozialen Strukturen von Fischen bieten.

  • Chromis hypsilepis

    Chromis hypsilepis (Brauner Riffbarsch)

    Der Braune Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis hypsilepis bekannt, gehört zu den kleineren, farblich dezenten Vertretern der Rifffische. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, mit Vorkommen vor der Küste Australiens, Neuguineas und einigen Inselgruppen im südwestlichen Pazifik. Diese Fische bewohnen vor allem Korallenriffe, felsige Küstenbereiche und Lagunen in einer Tiefe von meist zehn bis fünfzig Metern, wobei sie sowohl in küstennahen Gebieten als auch an den äußeren Riffabbrüchen zu finden sind.

  • Chromis insolata

    Chromis insolata (Sonnenschein-Schwalbenschwanz)

    Chromis insolata, im Deutschen oft als Sonnenschein-Schwalbenschwanz bezeichnet, gehört zu den eher unbekannten, aber ausgesprochen attraktiven Fahnenbarschen-Verwandten aus der Familie der Riffbarsche. Während viele Aquarianer vor allem Chromis viridis oder Chromis cyanea kennen, stellt Chromis insolata eine spannende Alternative für erfahrene Meerwasseraquarianer dar, die etwas Besonderes suchen und bereit sind, sich intensiver mit den Bedürfnissen eines spezialisierten Riffbewohners auseinanderzusetzen. Diese Art besticht durch ihre leuchtenden Farben, ihr interessantes Schwimmverhalten und ihre vergleichsweise ruhige Art, stellt aber gleichzeitig klare Anforderungen an Haltung, Fütterung und Beckenstruktur.

  • Chromis klunzingeri

    Chromis klunzingeri (Klunzingers Riffbarsch)

    Der Chromis klunzingeri, im deutschen Sprachraum auch als Klunzingers Riffbarsch bekannt, ist eine faszinierende Art aus der Familie der Pfauenbarsche oder Labridae und gehört innerhalb der Gattung Chromis zu den kleineren, farbenprächtigen Rifffischen. Seine lebhafte Erscheinung, die interessante Verhaltensweise in der Gruppe und die relative Pflegeleichtigkeit machen ihn zu einer beliebten Art sowohl für Riffaquarien als auch für Gesellschaftsaquarien, in denen kleinere friedliche Fischarten gepflegt werden.

  • Chromis limbata

    Chromis limbata (Azoren-Riffbarsch)

    Der Azoren-Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis limbata, ist ein faszinierender, vergleichsweise wenig bekannter Meeresfisch, der vor allem Liebhaber außergewöhnlicher mariner Arten begeistert. Während viele Aquarianer sich auf tropische Korallenriffe konzentrieren, stammt Chromis limbata aus einem ganz anderen, oft unterschätzten Lebensraum: den gemäßigt warmen Atlantikregionen rund um die Azoren und Madeira. Genau diese Herkunft macht ihn so besonders und gleichzeitig anspruchsvoll in der Haltung.

  • Chromis lineata

    Chromis lineata (Gestreiftes Schwalbenschwänzchen)

    Chromis lineata, auch bekannt als gestreiftes Schwalbenschwänzchen, ist ein kleiner, auffälliger Meeresfisch, der in tropischen Korallenriffen des Indopazifiks vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Küsten Ostafrikas über die Malediven, Sri Lanka und Indonesien bis hin zu den Philippinen, Neuguinea und den nördlichen Küsten Australiens. Diese Art bevorzugt flache Riffbereiche mit starkem Bewuchs aus Steinkorallen und Felsformationen, wo sie in dichten Schwärmen lebt. Das natürliche Habitat ist geprägt von klaren, warmen Gewässern mit Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius und einem mäßigen bis starken Wasserfluss.

  • Chromis nitida

    Chromis nitida (Barrier-Riffbarsch)

    Der Chromis nitida, häufig auch als Barrier-Riffbarsch bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Meeresaquaristik, der aufgrund seines lebhaften Verhaltens und seiner auffälligen Färbung unter Hobby-Aquarianern sehr beliebt ist. Die Art gehört zur Familie der Pomacentridae, die eine große Vielfalt an Riffbarschen umfasst, und zählt zur Gattung Chromis, die für ihre friedlichen Schwarmfische bekannt ist.

  • Chromis ovalis

    Chromis ovalis (Ovaler Riffbarsch)

    Der Ovale Riffbarsch, wissenschaftlich Chromis ovalis, gehört zu den eher unterschätzten, aber sehr interessanten Rifffischen für die Meerwasseraquaristik. Er überzeugt weniger durch grelle Farben als durch sein natürliches Verhalten, seine ruhige Ausstrahlung und seine gute Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien. Besonders für Aquarianer, die Wert auf naturnahe Riffgestaltung und harmonische Fischgruppen legen, ist diese Art einen genaueren Blick wert.

  • Chromis pembae

    Chromis pembae (Pemba Riffbarsch)

    Der Chromis pembae, im Deutschen meist als Pemba Riffbarsch bezeichnet, ist ein eher selten gehaltener, aber äußerst attraktiver Meerwasserfisch aus der Familie der Riffbarsche. Er überzeugt nicht nur durch sein elegantes, meist metallisch schimmerndes Erscheinungsbild, sondern auch durch ein interessantes Sozialverhalten, das ihn für erfahrene Meerwasseraquarianer besonders spannend macht.

  • Chromis punctipinnis

    Chromis punctipinnis (Hufschmied Riffbarsch)

    Chromis punctipinnis, bekannt unter dem deutschen Namen Hufschmied Riffbarsch, ist ein Fisch, der vor allem im östlichen Pazifik vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Küste Kaliforniens bis nach Baja California in Mexiko. Diese Art bevorzugt küstennahe Gebiete mit felsigen Strukturen und Kelpwäldern, in denen sie Schutz und Nahrung findet. Die natürlichen Lebensräume sind meist flache Küstengewässer mit starker Strömung und guter Wasserbewegung, was den Fischen eine dynamische Umgebung bietet. Diese Umstände beeinflussen auch ihr Verhalten im Aquarium und sind ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Haltung.

  • Chromis scotochiloptera

    Chromis scotochiloptera (Dunkelflossen-Chromis)

    Chromis scotochiloptera gehört zu den weniger bekannten, aber äußerst interessanten Riffbarschen der Gattung Chromis. Gerade für Aquarianer, die sich intensiver mit der Haltung von Schwarmfischen im Meerwasseraquarium beschäftigen, ist diese Art spannend. Sie vereint ein vergleichsweise ruhiges Verhalten mit einer attraktiven, dezenten Färbung und einer guten Eignung für größere Gemeinschaftsaquarien.

  • Chromis scotti

    Chromis scotti (Scotts Schwalbenschwänzchen)

    Chromis scotti, im Deutschen häufig als Scotts Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist ein vergleichsweise wenig bekannter, aber äußerst interessanter Meereszierfisch aus der Familie der Riffbarsche. Innerhalb der Gattung Chromis nimmt diese Art eine besondere Stellung ein, da sie optisch eher zurückhaltend wirkt, im Verhalten jedoch viele typische und zugleich faszinierende Merkmale der Riffbarsche zeigt. Für Aquarianer, die sich intensiver mit Meerwasseraquaristik beschäftigen und Wert auf natürliche Verhaltensweisen, harmonische Gruppendynamik und ökologische Zusammenhänge legen, ist Chromis scotti eine spannende Option.

  • Chromis ternatensis

    Chromis ternatensis (Ternate Schwalbenschwänzchen)

    Chromis ternatensis, im Deutschen auch als Ternate-Schwalbenschwänzchen bezeichnet, ist eine tropische Meeresfischart, die zur Familie der Riffbarsche (Pomacentridae) gehört. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet, insbesondere in den Gewässern um Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea. Der Name „Ternate“ verweist auf die gleichnamige Inselgruppe in Indonesien, die als eines der Hauptvorkommen dieser Art gilt. Die Fische leben bevorzugt in Korallenriffen, besonders in Bereichen mit reichlich Strömung und dichter Korallenbewachsung, wo sie Schutz finden und Nahrung in Form von Plankton aufnehmen können.

  • Chromis viridis

    Chromis viridis (Grünes Schwalbenschwänzchen)

    Das Grüne Schwalbenschwänzchen, wissenschaftlich als Chromis viridis bezeichnet, gehört zu den bekanntesten und zugleich am häufigsten gehaltenen Schwarmfischen in der Meerwasseraquaristik. Seine elegante Erscheinung, das ruhige Schwarmverhalten und die vergleichsweise unkomplizierte Haltung im Riffaquarium machen diese Art zu einem festen Bestandteil moderner Korallenbecken. Trotz seiner scheinbar einfachen Pflegeanforderungen handelt es sich bei Chromis viridis um einen anspruchsvollen Meerwasserfisch, dessen Verhalten, soziale Struktur und langfristige Stabilität im Aquarium oft unterschätzt werden.

  • Chromis weberi

    Chromis weberi (Webers Riffbarsch)

    Der Chromis weberi, im Deutschen häufig als Webers Riffbarsch bezeichnet, gehört zu den beliebten Meerwasserfischen in der Aquaristik. Ursprünglich stammt diese Art aus dem westlichen Pazifik, insbesondere aus den Korallenriffen rund um Indonesien, die Philippinen, Palau und die nördlichen Küsten Australiens. Dort lebt der Fisch bevorzugt in geschützten Lagunen und flachen Korallenriffen, meist in Höhen von wenigen Metern bis etwa 20 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Art ist an warmes, tropisches Wasser mit stabilen Bedingungen angepasst, was bei der Haltung im Aquarium unbedingt berücksichtigt werden muss.

  • Chromis xanthochira

    Chromis xanthochira (Gelbschwanz-Riffbarsch)

    Chromis xanthochira ist ein kleiner, farbenprächtiger Meeresfisch, der zur Familie der Pomacentridae gehört und besonders unter Meerwasseraquarianern beliebt ist. Diese Art ist vor allem im westlichen Pazifik beheimatet und kommt entlang der Küstenregionen von Indonesien, den Philippinen und Papua-Neuguinea vor. In diesen Regionen lebt Chromis xanthochira bevorzugt in Korallenriffen und Lagunen, wo es sich in Schwärmen in den oberen Wasserschichten bewegt. Die natürliche Verbreitung ist relativ begrenzt, was die Art in der Aquaristik besonders interessant macht, da sie nicht flächendeckend in der Natur vorkommt.

  • Chromis xanthura

    Chromis xanthura (Weißschwanz-Riffbarsch)

    Der Weißschwanz-Riffbarsch, wissenschaftlich als Chromis xanthura bezeichnet, ist ein kleiner, farbenprächtiger Vertreter der Riffbewohner, der vor allem in tropischen Korallenriffen des westlichen Pazifiks und des Indischen Ozeans anzutreffen ist. Seine natürlichen Vorkommen erstrecken sich unter anderem über Gebiete vor Indonesien, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Küstenregionen Nordaustraliens. Diese Regionen zeichnen sich durch warmes, klares Wasser mit einer stabilen Temperatur zwischen 24 und 28 °C aus. Chromis xanthura ist ein Bewohner von Riffsäumen, Lagunen und Außenriffen, die reich an Korallenblöcken, Überhängen und Spalten sind, die Schutz und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

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