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Pimelodus ornatus im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele für Schmuckantennenwelse

Lesezeit: ca. 2 Minuten
Pimelodus ornatus im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele für Schmuckantennenwelse)
Pimelodus ornatus (Schmuckantennenwels)

Haltungsempfehlungen

Um Pimelodus ornatus (Schmuckantennenwels) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 23° bis 27°C
  • pH-Wert: 6.5 bis 7.2
  • Gesamthärte: 2° bis 18° dGH
  • Mindestaquariengröße: 720 Liter

Wissenswertes zu Pimelodus ornatus (Schmuckantennenwels)

Herkunft

Bei Pimelodus ornatus (Schmuckantennenwels) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Antennenwelse (Pimelodidae), der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Amazonas, Corantijn, Essequibo, Orinoco und Paraná zu finden. Er lebt in Flussabschnitten mit Stromschnellen und Stauzonen.

Haltung

Um diese bis zu maximal 38 cm langen Aquariumfische aus Südamerika artgerecht halten zu können, sind Aquarien mit einem Volumen ab 720 Litern und einer Kantenlänge ab 200 cm für eine einzelnes Exemplar geeignet. Um eine Gruppe zu halten, sind deutlich größere Becken nötig.

Die Einrichtung des Aquariums erfolgt mit einem Bodengrund aus Sand oder feinem, nicht scharfkantigen Kies. Mit Wurzeln und Steinaufbauten sollten Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden. Mit Schwimmpflanzen sollten Schattenzonen geschaffen werden.

Es handelt sich um Allesfresser, die mit Frost- und Lebendfutter recht einfach ernährt werden können. Achtung: Kleiere Fische werden ebenfalls als Beute angesehen. Auch Trockenfutter wird gerne von den Welsen gefressen. Es handelt sich um nachtaktive Räuber.

Die Antennenwelse fühlen sich in Wasser am wohlsten, das einen pH-Wert zwischen 6.5 und 7.2, eine Gesamthärte zwischen 2 und 18°dGH und eine Temperatur zwischen 23 und 27°C aufweist.

Vorsicht giftig!

Pimelodus ornatus bildet Schleimhautsekrete, die für andere Aquarienbewohner giftig sein können. Verletzt sich der Aquarianer an den Brustflossenstacheln der Antennenwelse, kann dies sehr schmerzhaft sein.

Bezeichnungen

In der deutschsprachigen Aquaristik ist Pimelodus ornatus als Schmuckantennenwels bekannt.

Nachzucht

Derzeit liegen keine Berichte über eine erfolgreiche Nachzucht vor.

Verwandte Arten

  • Pimelodus blochii

    Pimelodus blochii (Fettwels)

    Bei Pimelodus blochii (Fettwels) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Antennenwelse (Pimelodidae), der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Golf von Paria, Amazonas, Corantijn, Essequibo, Orinoco und Paraná zu finden. Er lebt in Flussabschnitten mit Stromschnellen und Stauzonen.

  • Pimelodus grosskopfii

    Pimelodus grosskopfii

    Bei Pimelodus grosskopfii handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Antennenwelse (Pimelodidae), der ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort ist er im Magdalena-River in Kolumbien und Venezuela zu finden. Er lebt in Flussabschnitten mit trüben, langsam fließenden Gewässern.

  • Pimelodus pictus

    Pimelodus pictus (Engelswels)

    Pimelodus pictus, besser bekannt als Engelswels, ist ein auffälliger, lebhafter und zugleich etwas unterschätzter Aquarienfisch aus Südamerika. Mit seinem silbrig glänzenden Körper, den dunklen Punkten und den extrem langen Barteln gehört er zu den Welsen, die sofort ins Auge fallen. Gleichzeitig ist er kein typischer Anfängerfisch für kleine Gesellschaftsaquarien, denn sein Bewegungsdrang, sein räuberisches Fressverhalten und seine empfindlichen Barteln stellen klare Anforderungen an die Haltung. Wer dem Engelswels jedoch ausreichend Platz, eine passende Gruppe, gute Wasserqualität und eine durchdachte Einrichtung bietet, kann einen faszinierenden Boden- und Freiwasserbewohner pflegen, der besonders in der Dämmerung eindrucksvoll aktiv wird.

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