Pterophyllum altum im Aquarium halten
Einrichtungsbeispiele mit Hoher Segelflosser

Haltungsempfehlungen
Um Pterophyllum altum (Hoher Segelflosser) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.
- Wassertemperatur: 26° bis 30°C
- pH-Wert: 5.0 bis 7.0
- Gesamthärte: 1° bis 15° dGH
- Mindestaquariengröße: 600 Liter
Wissenswertes zu Pterophyllum altum (Hoher Segelflosser)
Der majestätische König unter den Skalaren
Der Hohe Segelflosser, wissenschaftlich als Pterophyllum altum bekannt, zählt zu den beeindruckendsten Süßwasserfischen überhaupt. Seine außergewöhnlich hohe Körperform, die langen Flossen und sein elegantes Schwimmverhalten machen ihn zu einem echten Blickfang in großen Aquarien. Viele Aquarianer betrachten ihn als die anspruchsvollste und zugleich faszinierendste Art innerhalb der Skalarverwandtschaft.
Während gewöhnliche Skalare seit Jahrzehnten erfolgreich gezüchtet werden und heute in zahllosen Farbformen erhältlich sind, gilt der Hohe Segelflosser noch immer als eine besondere Herausforderung. Seine Haltung erfordert Erfahrung, Geduld und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse südamerikanischer Schwarzwasserfische. Wer diese Anforderungen erfüllt, wird jedoch mit einem außergewöhnlichen Verhalten und einer eindrucksvollen Erscheinung belohnt.
Der Hohe Segelflosser ist ein Fisch für ambitionierte Aquarianer, die naturnahe Lebensräume schaffen und die besonderen Ansprüche dieser Art respektieren möchten. In einem passend eingerichteten Aquarium entwickelt Pterophyllum altum seine volle Schönheit und zeigt ein Sozialverhalten, das zu den interessantesten Beobachtungen in der Süßwasseraquaristik zählt.
Herkunft und natürlicher Lebensraum
Der Hohe Segelflosser stammt aus dem nördlichen Südamerika. Sein Hauptverbreitungsgebiet umfasst Teile des Orinoco-Einzugsgebietes in Venezuela und Kolumbien. Darüber hinaus kommt die Art in einigen angrenzenden Flusssystemen vor, die ähnliche Wasserbedingungen aufweisen.
Die natürlichen Lebensräume sind überwiegend langsam fließende Flüsse, überschwemmte Waldgebiete, Nebenarme und ruhige Uferregionen. Dort herrschen meist weiche, sehr mineralarme und saure Wasserverhältnisse. Durch die Zersetzung von Laub, Holz und anderen organischen Materialien entstehen sogenannte Schwarzwasserbereiche, die durch ihre bräunliche Färbung charakterisiert sind.
Die Gewässer weisen häufig eine geringe Sichttiefe auf. Wurzeln, Äste und überhängende Pflanzen bieten Schutz vor Fressfeinden und schaffen ideale Bedingungen für die Art. Besonders auffällig ist die große Wassertiefe vieler Lebensräume. Dies erklärt die außergewöhnlich hohe Körperform der Fische, die perfekt an vertikale Strukturen angepasst ist.
In ihrem natürlichen Umfeld ernähren sich Hohe Segelflosser von kleinen Wirbellosen, Insektenlarven, Krebstieren sowie gelegentlich von kleineren Fischen. Sie bewegen sich meist langsam und kontrolliert durch das Wasser und nutzen ihre Tarnzeichnung zur Anpassung an das Spiel von Licht und Schatten zwischen Wurzeln und Pflanzen.
Gattung und Familie
Pterophyllum altum gehört zur Familie der Buntbarsche, den Cichlidae. Diese Familie umfasst mehrere tausend Arten und zählt zu den artenreichsten Fischfamilien der Welt.
Innerhalb dieser Familie gehört der Hohe Segelflosser zur Gattung Pterophyllum. Zu dieser Gattung werden allgemein drei Arten gezählt:
- Pterophyllum scalare
- Pterophyllum leopoldi
- Pterophyllum altum
Von diesen Arten gilt Pterophyllum altum als die größte und imposanteste Form. Gleichzeitig stellt sie die höchsten Anforderungen an Wasserqualität und Haltungsbedingungen.
Beschreibung der Art
Der Hohe Segelflosser ist ein hochrückiger Süßwasserfisch mit einer außergewöhnlich stark ausgeprägten Körperhöhe. Seine Körperform erinnert an ein Segel oder ein Blatt und ermöglicht ihm eine elegante Fortbewegung zwischen vertikalen Hindernissen.
Der Körper ist seitlich stark abgeflacht. Die Rücken- und Afterflosse ziehen sich weit über den Körper hinaus und verleihen dem Fisch seine charakteristische Silhouette. Durch die langen Flossen wirkt die Art deutlich größer als viele andere Aquarienfische.
Besonders charakteristisch ist die Stirnpartie. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Skalar besitzt Pterophyllum altum eine ausgeprägte Einbuchtung oberhalb der Schnauze. Dieses Merkmal hilft bei der Unterscheidung der Arten.
Die Grundfarbe reicht von silbrig bis bräunlich. Über den Körper verlaufen mehrere dunkle Querbänder, die je nach Stimmung, Alter und Umgebung unterschiedlich stark sichtbar sein können.
Aussehen und Größe
Der Hohe Segelflosser zählt zu den größten Buntbarschen, die regelmäßig in Aquarien gepflegt werden. Seine tatsächliche Größe wird häufig unterschätzt.
Die Körperlänge erreicht etwa 15 bis 18 Zentimeter. Wesentlich beeindruckender ist jedoch die Gesamthöhe inklusive der Flossen. Ausgewachsene Tiere können problemlos Höhen von über 40 Zentimetern erreichen. Besonders prächtige Exemplare überschreiten sogar diese Marke.
Die langen Brustflossen dienen als Tastorgane und helfen bei der Orientierung im Lebensraum. Die Rücken- und Afterflossen laufen spitz aus und verleihen dem Fisch eine majestätische Erscheinung.
Die Augen sind vergleichsweise groß und ermöglichen eine gute Wahrnehmung in den oft lichtarmen Schwarzwassergebieten. Die dunklen Querstreifen dienen sowohl der Tarnung als auch der Kommunikation innerhalb der Gruppe.
Jungtiere wirken häufig noch unscheinbar und entwickeln ihre typische Höhe erst mit zunehmendem Alter. Eine optimale Ernährung und ausreichend große Aquarien fördern die vollständige Entwicklung der Körperform.
Verhalten
Das Verhalten des Hohen Segelflossers gehört zu den faszinierendsten Aspekten dieser Art. Trotz seiner Größe handelt es sich um einen vergleichsweise ruhigen und friedlichen Fisch.
Jungtiere leben häufig in Gruppen und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Innerhalb der Gruppe bilden sich Rangordnungen, die meist ohne ernsthafte Verletzungen ausgetragen werden.
Erwachsene Tiere bilden bevorzugt Paare. Diese können über lange Zeiträume zusammenbleiben und verteidigen ihr Revier insbesondere während der Fortpflanzungszeit energisch gegen Eindringlinge.
Typisch ist die langsame und elegante Fortbewegung. Hektische Bewegungen werden meist vermieden. Stattdessen gleiten die Tiere nahezu schwerelos durch das Wasser.
Gegenüber anderen Fischarten verhält sich Pterophyllum altum meist friedlich. Allerdings können sehr kleine Beutefische als Nahrung betrachtet werden. Besonders winzige Salmler oder Jungfische anderer Arten sind daher nicht immer geeignete Mitbewohner.
Haltung im Aquarium
Die erfolgreiche Haltung des Hohen Segelflossers setzt große Aquarien und stabile Wasserwerte voraus. Diese Art eignet sich nicht für Anfänger, sondern sollte vorzugsweise von erfahrenen Aquarianern gepflegt werden.
Besonders wichtig ist die Höhe des Aquariums. Viele handelsübliche Becken bieten zwar ausreichend Volumen, sind jedoch nicht hoch genug für ausgewachsene Tiere.
Für eine kleine Gruppe sollte das Aquarium mindestens 70 Zentimeter hoch sein. Größere Höhen sind noch besser geeignet. Das Gesamtvolumen sollte mehrere hundert Liter betragen.
Da Hohe Segelflosser Gruppenfische sind, empfiehlt sich die Haltung von mindestens fünf bis sechs Tieren. Dadurch verteilt sich innerartliche Aggression besser und die Fische zeigen ein natürlicheres Verhalten.
Die richtige Aquarieneinrichtung
Eine naturnahe Gestaltung orientiert sich an den Schwarzwasserhabitaten Südamerikas.
Große Wurzeln bilden die Grundlage der Einrichtung. Sie schaffen Sichtbarrieren, Rückzugsmöglichkeiten und geben dem Aquarium ein natürliches Erscheinungsbild. Ergänzend können Äste und verzweigte Holzstrukturen verwendet werden.
Der Bodengrund sollte möglichst dunkel sein. Dunkle Substrate reduzieren Stress und fördern die Farbentwicklung.
Pflanzen können verwendet werden, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt. Viele natürliche Lebensräume enthalten nur wenige Wasserpflanzen. Geeignet sind robuste Arten, die mit weichem und saurem Wasser zurechtkommen.
Gedämpftes Licht wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der Tiere aus. Schwimmpflanzen können helfen, die Beleuchtung abzuschwächen.
Wasserwerte
Die Wasserqualität spielt bei Pterophyllum altum eine entscheidende Rolle.
Das Wasser sollte möglichst weich sein. Eine geringe Gesamthärte und Karbonathärte entsprechen den natürlichen Bedingungen. Der pH-Wert sollte im leicht sauren Bereich liegen.
Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius haben sich bewährt. Kurzfristige Schwankungen werden meist toleriert, sollten aber vermieden werden.
Besonders wichtig ist eine ausgezeichnete Wasserhygiene. Regelmäßige Wasserwechsel und eine leistungsfähige Filterung tragen wesentlich zur Gesundheit der Tiere bei.
Nitrit und Ammoniak dürfen nicht nachweisbar sein. Auch erhöhte Nitratwerte sollten vermieden werden.
Ernährung
Der Hohe Segelflosser ist ein überwiegend carnivor orientierter Allesfresser.
In der Natur besteht die Nahrung hauptsächlich aus kleinen Wirbellosen und Insektenlarven. Im Aquarium akzeptieren die Tiere eine Vielzahl hochwertiger Futtersorten.
Geeignet sind Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Krill. Auch hochwertiges Granulat wird meist problemlos angenommen.
Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Wachstum, Farbenpracht und Fortpflanzungsbereitschaft. Einseitige Fütterung sollte vermieden werden.
Mehrere kleinere Mahlzeiten pro Tag entsprechen dem natürlichen Fressverhalten besser als eine einzige große Fütterung.
Geeignete Vergesellschaftung
Die Auswahl passender Mitbewohner erfordert sorgfältige Planung.
Geeignet sind friedliche Arten, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen und ausreichend groß sind, um nicht als Beute betrachtet zu werden.
Besonders harmonisch wirken südamerikanische Gesellschaftsbecken mit größeren Salmlerarten, friedlichen Welsen und anderen ruhigen Schwarzwasserfischen.
Aggressive Buntbarsche sollten vermieden werden. Ebenso ungeeignet sind stark hektische Arten, die die eher ruhigen Segelflosser dauerhaft stressen können.
Während der Brutpflege können selbst friedliche Paare deutlich territorial werden. Ausreichend Platz reduziert mögliche Konflikte.
Giftigkeit
Der Hohe Segelflosser ist nicht giftig.
Weder für Menschen noch für andere Aquarienbewohner besteht eine Gefahr durch Giftstoffe oder giftige Sekrete. Auch seine Flossenstacheln enthalten keine Gifte.
Wie bei allen Aquarienarbeiten sollten dennoch allgemeine Hygieneregeln eingehalten werden. Offene Wunden sollten nicht mit Aquarienwasser in Kontakt kommen, um Infektionen vorzubeugen.
Vermehrung und Zucht
Die Zucht des Hohen Segelflossers gilt als anspruchsvoll und gelingt deutlich seltener als die Vermehrung gewöhnlicher Skalare.
Ein harmonierendes Paar wählt zunächst einen geeigneten Laichplatz aus. Dabei handelt es sich häufig um große Blätter, Wurzeln oder senkrechte Flächen.
Vor dem Ablaichen wird die Oberfläche sorgfältig gereinigt. Anschließend legt das Weibchen eine Reihe von Eiern ab, die unmittelbar vom Männchen befruchtet werden.
Die Eltern bewachen den Laich intensiv und sorgen durch Flossenbewegungen für eine ausreichende Sauerstoffversorgung.
Je nach Temperatur schlüpfen die Larven nach wenigen Tagen. Anschließend werden sie häufig an vorbereitete Plätze umgesetzt.
Nach dem Aufzehren des Dottersacks beginnen die Jungfische frei zu schwimmen. In dieser Phase benötigen sie sehr feines Lebendfutter, beispielsweise frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien.
Eine erfolgreiche Aufzucht erfordert exzellente Wasserqualität, häufige Wasserwechsel und ausreichend Platz.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich außerhalb der Fortpflanzungszeit nur schwer unterscheiden.
Männchen werden häufig etwas größer und entwickeln teilweise eine kräftigere Stirnpartie. Diese Merkmale sind jedoch nicht immer zuverlässig.
Während der Laichzeit wird die Unterscheidung einfacher. Das Weibchen besitzt eine breitere Legeröhre, während die Geschlechtsöffnung des Männchens schmaler erscheint.
Sichere Aussagen sind oft erst bei geschlechtsreifen Tieren möglich.
Mögliche Krankheiten
Wie viele Schwarzwasserfische reagiert Pterophyllum altum empfindlich auf schlechte Wasserqualität und Stress.
Eine der häufigsten Ursachen für Erkrankungen sind ungeeignete Wasserwerte. Besonders erhöhte Stickstoffverbindungen können das Immunsystem schwächen.
Ichthyophthirius (Weißpünktchenkrankheit) tritt gelegentlich bei gestressten oder neu eingesetzten Tieren auf. Auch bakterielle Infektionen können unter ungünstigen Bedingungen entstehen.
Flossenfäule zeigt sich häufig als Folge von Verletzungen oder dauerhaft schlechten Wasserverhältnissen.
Darmprobleme können durch minderwertiges oder verdorbenes Futter verursacht werden.
Parasitenbefall kommt insbesondere bei Wildfängen vor. Eine sorgfältige Quarantäne neu erworbener Tiere ist daher empfehlenswert.
Regelmäßige Beobachtung ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von Krankheitsanzeichen. Appetitlosigkeit, eingeklemmte Flossen, beschleunigte Atmung oder ungewöhnliches Schwimmverhalten sollten immer ernst genommen werden.
Lebenserwartung
Bei optimaler Haltung erreicht der Hohe Segelflosser ein beachtliches Alter.
Viele Tiere werden zehn bis fünfzehn Jahre alt. Unter besonders guten Bedingungen sind sogar noch höhere Lebensalter möglich.
Entscheidend für eine lange Lebenserwartung sind stabile Wasserwerte, eine hochwertige Ernährung, ausreichend Platz und die Vermeidung von Dauerstress.
Alternative Bezeichnungen
Der Hohe Segelflosser ist unter verschiedenen Namen bekannt:
- Altum-Skalar
- Altum
- Echter Altum-Skalar
- Orinoco-Skalar
- Hoher Segelflosser
- Pterophyllum altum
Im internationalen Sprachgebrauch wird häufig die Bezeichnung Altum Angelfish verwendet.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß wird ein Hoher Segelflosser?
Ausgewachsene Tiere erreichen Körperlängen von etwa 15 bis 18 Zentimetern. Mit den langen Flossen kann die Gesamthöhe jedoch mehr als 40 Zentimeter betragen.
Ist Pterophyllum altum für Anfänger geeignet?
Diese Art gilt als anspruchsvoll und eignet sich eher für erfahrene Aquarianer, die stabile Wasserwerte und große Aquarien bereitstellen können.
Wie viele Hohe Segelflosser sollten zusammen gehalten werden?
Jungtiere und nicht verpaarte Tiere sollten möglichst in Gruppen von mindestens fünf bis sechs Exemplaren gepflegt werden.
Welche Temperatur benötigt der Hohe Segelflosser?
Optimal sind Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius.
Kann man Hohe Segelflosser mit Neonsalmlern vergesellschaften?
Sehr kleine Fische können unter Umständen als Beute angesehen werden. Größere Salmlerarten sind meist die bessere Wahl.
Wie lange lebt Pterophyllum altum?
Bei guter Pflege liegt die Lebenserwartung häufig zwischen zehn und fünfzehn Jahren.
Ist der Hohe Segelflosser aggressiv?
Grundsätzlich handelt es sich um einen friedlichen Fisch. Während der Brutpflege können Paare jedoch territorial und verteidigungsbereit werden.
Benötigt die Art besonders weiches Wasser?
Ja, weiches und leicht saures Wasser entspricht den natürlichen Bedingungen und fördert Gesundheit sowie Wohlbefinden.
Können Hohe Segelflosser nachgezüchtet werden?
Ja, die Nachzucht ist möglich, gilt jedoch als deutlich anspruchsvoller als bei gewöhnlichen Skalaren.
Ist der Hohe Segelflosser giftig?
Nein, die Art ist nicht giftig und stellt keine Gefahr für Menschen oder andere Aquarienbewohner dar.
Fazit
Der Hohe Segelflosser gehört zweifellos zu den eindrucksvollsten Süßwasserfischen der Aquaristik. Seine majestätische Erscheinung, die außergewöhnliche Körperhöhe und sein ruhiges, elegantes Verhalten machen ihn zum Mittelpunkt jedes großen Südamerika-Aquariums. Gleichzeitig stellt Pterophyllum altum deutlich höhere Ansprüche als die meisten anderen Skalararten.
Wer bereit ist, ausreichend Platz bereitzustellen und sich intensiv mit den Bedürfnissen dieser Art auseinanderzusetzen, wird mit einem faszinierenden Pflegling belohnt. Weiches, sauberes Wasser, eine naturnahe Einrichtung und eine ausgewogene Ernährung bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Haltung. Besonders in großzügig dimensionierten Schwarzwasser-Aquarien entfaltet der Hohe Segelflosser seine volle Schönheit und zeigt Verhaltensweisen, die selbst langjährige Aquarianer immer wieder begeistern.
Pterophyllum altum ist damit nicht nur ein beeindruckender Zierfisch, sondern auch ein Symbol für anspruchsvolle und naturnahe Aquaristik auf höchstem Niveau.









