Blog: Gottesanbeterin: Diese Arten kannst du einfach im Terrarium halten (7953)
Gottesanbeterinnen gehören zu den faszinierendsten Tieren der Terraristik. Mit ihren großen Augen, den charakteristischen Fangarmen und ihrem oft spektakulären Jagdverhalten ziehen sie Anfänger und erfahrene Halter gleichermaßen in ihren Bann. Anders als viele andere Terrarientiere benötigen zahlreiche Mantidenarten nur wenig Platz, verursachen kaum Geräusche und lassen sich mit vergleichsweise geringem technischem Aufwand pflegen. Genau deshalb erfreuen sich Gottesanbeterinnen seit Jahren wachsender Beliebtheit.
Viele Einsteiger fragen sich jedoch, welche Arten sich wirklich für die unkomplizierte Haltung eignen. Nicht jede Mantide verzeiht Anfängerfehler, manche benötigen sehr spezielle Klimawerte oder reagieren empfindlich auf Haltungsfehler. Andere wiederum gelten als robust, anpassungsfähig und unkompliziert. Genau diese Arten stehen im Mittelpunkt dieses Artikels.
Im Folgenden erfährst du ausführlich, welche Gottesanbeterinnen sich besonders gut für die Terrarienhaltung eignen, worauf du bei Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Einrichtung achten musst und welche Unterschiede zwischen den einzelnen Arten bestehen. Außerdem werden die wissenschaftlichen Namen genannt, damit du die Tiere eindeutig bestimmen kannst und seriöse Informationen zur jeweiligen Art findest.
Warum Gottesanbeterinnen ideale Terrarientiere sind
Gottesanbeterinnen vereinen viele Eigenschaften, die sie zu beliebten Terrarientieren machen. Sie benötigen oft nur kleine Terrarien, sind optisch beeindruckend und zeigen ein äußerst interessantes Verhalten. Besonders die Jagd ist für viele Halter ein echtes Highlight. Mantiden lauern bewegungslos auf Beute und schlagen blitzschnell mit ihren Fangarmen zu.
Ein weiterer Vorteil liegt in der vergleichsweise einfachen Haltung vieler Arten. Während manche Reptilien oder Amphibien komplexe Technik und viel Platz benötigen, reichen bei zahlreichen Mantidenarten bereits kleinere Glasterrarien mit ausreichender Belüftung aus.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt. Manche Arten wirken wie Blätter oder Blüten, andere beeindrucken durch kräftige Farben oder imposante Körpergrößen. Dadurch findet nahezu jeder Terrarianer eine Art, die optisch und hinsichtlich der Haltung zu den eigenen Vorstellungen passt.
Allerdings sollte man beachten, dass Gottesanbeterinnen nur eine relativ kurze Lebensdauer besitzen. Viele Arten werden lediglich wenige Monate bis etwa anderthalb Jahre alt. Dafür können Halter die Entwicklung vom Jungtier bis zum adulten Tier intensiv beobachten.
Grundlagen der Haltung von Gottesanbeterinnen
Bevor einzelne Arten vorgestellt werden, lohnt sich ein Blick auf die allgemeinen Haltungsbedingungen der Gottesanbeterin. Zwar unterscheiden sich die Ansprüche je nach Herkunftsgebiet, dennoch gelten einige Grundregeln für fast alle Mantiden.
Das richtige Terrarium
Für die Haltung eignet sich ein gut belüftetes Terrarium aus Glas oder Kunststoff. Besonders wichtig ist eine ausreichende Luftzirkulation. Stauende Feuchtigkeit kann schnell zu Schimmel oder gesundheitlichen Problemen führen.
Die Höhe spielt eine entscheidende Rolle, da sich Gottesanbeterinnen kopfüber häuten. Das Terrarium sollte mindestens die dreifache Körperlänge der Mantide in der Höhe bieten. Größer ist grundsätzlich besser, solange das Tier seine Beute noch problemlos findet.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Die meisten beliebten Arten stammen aus tropischen oder subtropischen Regionen. Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius sind häufig ideal. Nachts darf die Temperatur bei vielen Arten leicht absinken.
Die Luftfeuchtigkeit variiert je nach Herkunft der Art. Tropische Arten benötigen oft höhere Werte als Bewohner trockener Regionen. Regelmäßiges Sprühen gehört daher bei vielen Mantiden zur Routine.
Ernährung
Gottesanbeterinnen ernähren sich ausschließlich von lebenden Insekten. Je nach Größe eignen sich Fruchtfliegen, Heimchen, Schaben oder Fliegen. Die Beute sollte niemals größer als das Tier selbst sein.
Wichtig ist eine abwechslungsreiche Ernährung. Gut genährte Futterinsekten fördern die Gesundheit der Mantide deutlich.
Einzelhaltung
Die meisten Gottesanbeterinnen sind Einzelgänger. Werden mehrere Tiere gemeinsam gehalten, kommt es häufig zu Kannibalismus. Besonders Weibchen können äußerst aggressiv sein. Deshalb empfiehlt sich grundsätzlich die Einzelhaltung.
Europäische Gottesanbeterin – Mantis religiosa
Die Europäische Gottesanbeterin mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Mantis religiosa gehört zu den bekanntesten Mantidenarten überhaupt. Viele Menschen entdecken diese Art erstmals in Dokumentationen oder sogar in freier Natur, denn mittlerweile kommt sie in einigen Regionen Mitteleuropas vor.
Aussehen und Verhalten
Mantis religiosa besitzt den klassischen Körperbau einer Gottesanbeterin. Die Tiere sind meist grün oder braun gefärbt und erreichen Körperlängen von etwa sechs bis acht Zentimetern. Besonders beeindruckend wirkt ihre ruhige und kontrollierte Jagdweise.
Haltung im Terrarium
Diese Art gilt als relativ robust und eignet sich gut für Einsteiger. Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius sind ideal. Die Luftfeuchtigkeit sollte moderat sein. Zu hohe Feuchtigkeit verträgt die Art oft schlechter als viele tropische Mantiden.
Ein gut belüftetes Terrarium mit Klettermöglichkeiten reicht meist vollkommen aus. Äste und trockene Pflanzen schaffen eine naturnahe Umgebung.
Besonderheiten
Mantis religiosa gehört zu den Arten, die saisonal geprägt sind. Die Entwicklung orientiert sich oft stärker an natürlichen Jahreszyklen als bei tropischen Arten.
Afrikanische Riesengottesanbeterin – Sphodromantis lineola
Die Afrikanische Riesengottesanbeterin Sphodromantis lineola zählt zu den beliebtesten Anfängerarten in der Terraristik. Sie gilt als robust, unkompliziert und äußerst futterfest.
Aussehen
Diese Mantide erreicht eine beachtliche Größe von bis zu neun Zentimetern. Die Tiere erscheinen meist grün oder bräunlich und besitzen kräftige Fangarme.
Warum sie ideal für Anfänger ist
Sphodromantis lineola verzeiht kleinere Haltungsfehler vergleichsweise gut. Die Art stellt keine extremen Ansprüche an Luftfeuchtigkeit oder Temperatur und nimmt Futter in der Regel problemlos an.
Die Tiere wachsen schnell und zeigen ein aktives Jagdverhalten. Dadurch eignen sie sich hervorragend für Halter, die ihre Mantiden regelmäßig beobachten möchten.
Haltungsbedingungen
Tagsüber sollten Temperaturen von etwa 24 bis 30 Grad herrschen. Eine moderate Luftfeuchtigkeit genügt. Wichtig ist jedoch eine gute Belüftung.
Die Einrichtung darf eher schlicht gehalten werden. Einige Äste, Kunstpflanzen oder Korkstücke reichen meist aus.
Indische Riesengottesanbeterin – Hierodula membranacea
Hierodula membranacea ist eine weitere klassische Anfängerart. Die Indische Riesengottesanbeterin beeindruckt durch ihre Größe und ihre imposante Erscheinung.
Erscheinungsbild
Die Tiere erreichen bis zu zehn Zentimeter Körperlänge. Weibchen wirken besonders kräftig gebaut. Die Grundfarbe ist meist grün, gelegentlich treten auch bräunliche Exemplare auf.
Verhalten
Diese Art gilt als neugierig und reaktionsfreudig. Viele Halter berichten, dass die Tiere Bewegungen außerhalb des Terrariums aufmerksam verfolgen.
Hierodula membranacea besitzt einen kräftigen Appetit und zeigt ein spektakuläres Jagdverhalten. Gerade größere Futterinsekten werden mit enormer Geschwindigkeit gepackt.
Haltung
Die Art benötigt Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit sollte moderat bis leicht erhöht sein. Regelmäßiges Sprühen unterstützt die Häutung.
Ein höheres Terrarium mit vielen Klettermöglichkeiten eignet sich ideal.
Geistermantis – Phyllocrania paradoxa
Die Geistermantis Phyllocrania paradoxa zählt optisch zu den außergewöhnlichsten Gottesanbeterinnen überhaupt. Durch ihre bizarre Körperform erinnert sie an vertrocknete Blätter.
Tarnung und Erscheinung
Diese Art besitzt zahlreiche Fortsätze am Körper und am Kopf. Dadurch wirkt sie wie abgestorbenes Pflanzenmaterial. Die Tarnung schützt sie in der Natur hervorragend vor Fressfeinden.
Die Farbgebung reicht von hellbraun bis dunkelbraun.
Verhalten
Geistermantiden gelten als vergleichsweise ruhige Tiere. Sie bewegen sich oft langsam und schaukelnd, um ein trockenes Blatt im Wind zu imitieren.
Interessant ist außerdem, dass Jungtiere manchmal kurzfristig in Gruppen gehalten werden können. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Risiko von Kannibalismus deutlich.
Haltung
Phyllocrania paradoxa bevorzugt Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit sollte moderat sein. Zu feuchte Bedingungen können problematisch werden.
Die Art eignet sich gut für kleinere Terrarien mit trockener Einrichtung und vielen dünnen Kletterästen.
Orchideenmantis – Hymenopus coronatus
Die Orchideenmantis Hymenopus coronatus gehört zu den spektakulärsten Mantidenarten der Welt. Ihre auffällige Erscheinung macht sie zu einem begehrten Terrarientier.
Aussehen
Diese Art imitiert Blütenblätter erstaunlich realistisch. Besonders Weibchen entwickeln eine intensive weiße bis rosafarbene Färbung. Dadurch wirken die Tiere wie exotische Orchideenblüten.
Anspruchsvollere Haltung
Trotz ihrer Schönheit gilt die Orchideenmantis nicht unbedingt als perfekte Anfängerart. Sie reagiert empfindlicher auf falsche Klimabedingungen als robustere Arten.
Vor allem Jungtiere benötigen stabile Temperaturen und eine passende Luftfeuchtigkeit.
Haltungsbedingungen
Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius gelten als ideal. Die Luftfeuchtigkeit sollte erhöht sein, ohne dass sich Staunässe bildet.
Eine gute Belüftung ist äußerst wichtig, da feuchtwarme Bedingungen schnell zu Problemen führen können.
Für wen eignet sich diese Art?
Hymenopus coronatus eignet sich eher für Halter mit ersten Erfahrungen in der Mantidenhaltung. Wer bereits robuste Arten erfolgreich gepflegt hat, kann sich an diese außergewöhnliche Art wagen.
Wandelndes Blatt der Mantidenwelt – Deroplatys desiccata
Deroplatys desiccata wird häufig als Totblattmantis bezeichnet. Die Tiere wirken wie vertrocknete Blätter und beeindrucken durch ihre perfekte Tarnung.
Erscheinungsbild
Die Körperform erinnert stark an welkendes Laub. Selbst kleine Details wie vermeintliche Blattadern oder eingerissene Blattkanten sind erkennbar.
Die Tiere besitzen meist braune Farbtöne.
Verhalten
Totblattmantiden sind eher ruhige Lauerjäger. Werden sie bedroht, spreizen sie ihre Fangarme und Flügel, um größer und gefährlicher zu wirken.
Haltung
Diese Art benötigt warme Temperaturen und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Gleichzeitig muss das Terrarium gut belüftet sein.
Da die Tiere relativ groß werden, sollte ausreichend Platz vorhanden sein.
Chinesische Gottesanbeterin – Tenodera sinensis
Tenodera sinensis zählt zu den größten Mantidenarten und beeindruckt durch ihre elegante Erscheinung.
Größe und Jagdverhalten
Die Tiere erreichen teils über zehn Zentimeter Länge. Sie sind aktive Jäger und reagieren äußerst schnell auf Bewegungen.
Haltung
Die Chinesische Gottesanbeterin benötigt ein geräumiges Terrarium mit ausreichend Höhe. Temperaturen um 24 bis 28 Grad Celsius sind meist ideal.
Die Luftfeuchtigkeit darf moderat sein.
Besonderheiten
Diese Art entwickelt einen enormen Appetit. Größere Weibchen können erstaunlich große Beutetiere überwältigen.
Blütenmantis – Creobroter gemmatus
Creobroter gemmatus gehört zu den kleineren Mantidenarten, begeistert aber durch ihre auffällige Zeichnung.
Erscheinungsbild
Die Tiere besitzen grüne, gelbe und weiße Musterungen. Besonders auffällig sind die sogenannten Augenflecken auf den Flügeln.
Verhalten
Blütenmantiden sind aktive und interessante Jäger. Trotz ihrer geringeren Größe zeigen sie ein ausgeprägtes Territorialverhalten.
Haltung
Die Art benötigt Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius sowie eine leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit.
Durch ihre kompakte Größe eignet sich Creobroter gemmatus auch für kleinere Terrarien.
Wichtige Fehler bei der Mantidenhaltung vermeiden
Viele Probleme in der Mantidenhaltung entstehen durch einfache Fehler. Besonders Anfänger unterschätzen oft die Bedeutung von Belüftung und Luftfeuchtigkeit.
Zu hohe Feuchtigkeit
Staunässe und dauerhaft nasse Einrichtung fördern Schimmel und bakterielle Probleme. Das Terrarium sollte niemals dauerhaft feucht sein.
Fehlende Häutungsmöglichkeiten
Gottesanbeterinnen benötigen genügend Platz und geeignete Klettermöglichkeiten für die Häutung. Misslingt eine Häutung, endet dies häufig tödlich.
Falsche Futtergröße
Zu große Futterinsekten können Jungtiere verletzen oder stressen. Deshalb sollte die Beute immer passend ausgewählt werden.
Vergesellschaftung
Die gemeinsame Haltung mehrerer Tiere endet oft mit Kannibalismus. Selbst friedlich wirkende Arten sollten nur mit großer Vorsicht zusammen gehalten werden.
Welche Gottesanbeterin eignet sich am besten für Anfänger?
Für Anfänger empfehlen sich vor allem robuste und anpassungsfähige Arten.
Besonders geeignet sind:
- Sphodromantis lineola
- Hierodula membranacea
- Mantis religiosa
- Phyllocrania paradoxa
Diese Arten gelten als widerstandsfähig und stellen keine extremen Ansprüche an Klima oder Technik.
Weniger geeignet für absolute Anfänger sind empfindlichere Arten wie Hymenopus coronatus.
Einrichtungsideen für Mantiden-Terrarien
Die Einrichtung sollte sich möglichst an der natürlichen Umgebung orientieren.
Trockene Arten profitieren von:
- Korkästen
- Ästen
- trockenen Pflanzen
- guter Belüftung
Tropische Arten benötigen zusätzlich:
- mehr Bepflanzung
- höhere Luftfeuchtigkeit
- regelmäßiges Sprühen
Wichtig bleibt bei allen Arten genügend Platz zum Klettern und Häuten.
Fortpflanzung von Gottesanbeterinnen
Die Zucht von Mantiden fasziniert viele Halter. Allerdings ist die Paarung nicht immer einfach.
Besonders bekannt ist der sexuelle Kannibalismus. Weibchen greifen Männchen manchmal während oder nach der Paarung an. Deshalb erfolgt die Verpaarung meist unter Beobachtung.
Nach erfolgreicher Paarung legt das Weibchen sogenannte Ootheken ab. Dabei handelt es sich um schaumartige Eipakete, aus denen später zahlreiche Jungtiere schlüpfen.
Die Aufzucht erfordert Erfahrung, da Jungtiere häufig getrennt werden müssen.
Häutung und Wachstum
Gottesanbeterinnen wachsen durch mehrere Häutungen. Vor jeder Häutung stellen viele Tiere die Nahrungsaufnahme ein.
Während dieser Phase dürfen die Tiere keinesfalls gestört werden. Eine misslungene Häutung zählt zu den häufigsten Todesursachen in der Haltung.
Ausreichende Luftfeuchtigkeit und genügend Platz sind entscheidend für eine erfolgreiche Entwicklung.
FAQs zu Gottesanbeterinnen im Terrarium
Wie groß sollte ein Terrarium für eine Gottesanbeterin sein?
Das Terrarium sollte mindestens dreimal so hoch wie die Körperlänge des Tieres sein. Größere Terrarien bieten zusätzliche Sicherheit bei der Häutung.
Können Gottesanbeterinnen zahm werden?
Nein. Mantiden bleiben Wildtiere. Manche Arten reagieren jedoch vergleichsweise ruhig auf den Halter.
Wie oft müssen Gottesanbeterinnen gefüttert werden?
Jungtiere benötigen häufiger Futter als adulte Tiere. Erwachsene Mantiden werden meist alle paar Tage gefüttert.
Brauchen Mantiden eine UV-Lampe?
In vielen Fällen reicht eine normale Beleuchtung mit passender Wärmequelle aus. UV-Licht ist bei den meisten Arten nicht zwingend notwendig.
Können Gottesanbeterinnen beißen?
Ja, größere Arten können beißen. Die Bisse sind meist harmlos, können aber unangenehm sein.
Wie alt werden Gottesanbeterinnen?
Die Lebensdauer variiert je nach Art. Viele Arten leben etwa sechs bis zwölf Monate, manche auch länger.
Welche Art ist am einfachsten zu halten?
Sphodromantis lineola und Hierodula membranacea gelten als besonders robuste Anfängerarten.
Fazit
Gottesanbeterinnen gehören zu den spannendsten Wirbellosen in der Terraristik. Ihre einzigartige Optik, das faszinierende Jagdverhalten und die vergleichsweise einfache Haltung machen sie für viele Tierfreunde äußerst attraktiv.
Besonders Anfänger profitieren von robusten Arten wie Sphodromantis lineola, Hierodula membranacea oder Mantis religiosa. Diese Tiere verzeihen kleinere Fehler eher und benötigen keine extrem komplizierten Haltungsbedingungen.
Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, kann sich später auch an anspruchsvollere Arten wie Hymenopus coronatus wagen. Die Vielfalt innerhalb der Mantidenwelt bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für Terrarianer.
Entscheidend für eine erfolgreiche Haltung bleiben artgerechte Bedingungen, eine gute Belüftung, passende Temperaturen und ausreichend Platz für die Häutung. Wer diese Grundlagen beachtet, wird lange Freude an diesen außergewöhnlichen Jägern haben.














