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Blog: Sintflut im Regenwald (2319)

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Sintflut im Regenwald

Hallo Leutchen

Momentan ist Zeit knapp bei ???Scheich???, da er sehr angehängt ist und viele Reisen anstehen, heut war eins der Enkel dran(Geburtstag) und ich versuch aber trotzdem , am Ball zu bleiben, den einen oder anderen Blog auf die Reihe zu bekommen....

heut mal was zu Regenwald und seinen meist in der Regenzeit überschwemmten Gebieten...

Ich gehe hier prinzipiell nach Peter Hiscock , der sämtliche Gegenden der Erde in punkto Wasserprobe und Artenvielfalt sowie Zugehörigkeit erforscht und ???deklariert??? hat , sowie nach Windelow, der auch noch aktuell unterwegs ist....letztens Türkei und Jordanien...

??berfluteter Regenwald....das ist ein Artaquarium der Sonderklasse , da hier alles passen mu??...von der Grö??e her ...bis zum richtig auftretenden Besatz....nicht leicht zu realisieren aber trotzdem ein Mu?? für den doch eher fortgeschrittenen Profi unter uns....denn da ist alles nicht so leicht zu machen ...und die , welche meinen , ein richtiges Südamerika-Becken schon gehabt zu haben...schauen wir mal...

Beispiel wäre hier ...in 80cm tiefen Uberflutungsbächen am Amazonas....der Besatz sofort mit Piranjas und Arowanas ???voll ist??? , die spezialisierte Räuber sind...der piranja in solchen Gebieten eh Stammfisch ist und der Arowana mit seinen ???Fortsätzen??? am Maul ähnlich unserer Katze , die mit Hörpigmenten im Auge auch besser hören, also mit den Augen hören können , nur bei Ihm es besser Sehen gilt , er ist ein Jäger auf Gro??insekten wie Libellen und ähnliches ....er als Ein-Meter-Fisch auch trotz der Grö??e aus dem Wasser springt und die Viecher zu erwischen versucht....

Auch auf dem Speiseplan stehen Nestvögel , Mäuse und ähnliche Tiere...

Auch in dem Gebiet der vielen Teiche und Bäche sind eben Welse , manche ja sogar aus austrocknenten Gebieten über land ???stelzen??? können und so ihren Fortbestand sicherstellen...

So ein aquarium ist in der regel mit allem ausgestattet , was kurzauftretende überschwemmungen mit sich ziehen, also ausgeriisene gräser , holzstücke, , , und so weiter ...Steine haben nur bedingt was suchen, also eher nicht...das bodensubstrat ist mit allerlei Pflanzengewirr angereichert und am Beckenrand sollte überhängende Vegetation nachempfunden werden...Auch hier ist eine Schwimmpflanzendecke ein Mu??...

Der Bodengrund sollte aus Quarzsand sein mit einigen groben Flu??kieseln , auch torffasern bringen eine ???braune ??? Athmosphäre , , hier fühlt sich der Rotkopfsalmler bestens ...Kh wegen und Braunwasser wegen....

Hier ist dann allerdings mit normalem Licht sehr schnell Alle bei Halle , stärkere Beleuchtung wäre angebracht(nur bei guter Schwimmpflanzendecke)....pflanzen mit Rotoder ähnlichen Blättern haben hier keine Chance richtig zu wachsen , da eben die lichtbrechung durch das Braunwasser vorhanden ist...

Ein paar Fische , die ich hier für richtig halte...sollten sein...

Serrasalmus hier kann es aber zu Flossenbiss kommen !!!

Pacus

Arowana( nur bei entsprechender Grö??e des Beckens)!!!!

Metynnis(auch nicht unter 2, 5m Kantenlänge!!!

Hier ist auch zu erwarten , das mal hübsch Blätter gerupft werden

Kleinere Arten wären dann

P. axelrodi

Hemmigrammus bleheri

Gymnocorymbus ternetzii

Carnegiella

Thoracharax

Gasteroperecus stericla

Althumms (die Roteneons -taktik (fressen) ist hier bewiesen...!!

evtl. Discus

Corydoras...

farlowella

Rineloricaria

Die Strömung mu?? hier nicht so stark sein , aber eine gute Filterung ist ein Mu??.

Pflanzen für das Becken sind Wasserhyazinthe, Kleine Froschlöffel, für oben die Muschelblume

auch Hygrophila, Nadelimse , Heteranthea...als deko sind Jatiholz und Moorkienholz und korkrinde sehr gut...gerade für die Welsarten

Ein Bild eingestellt....Grö??e des Beckens sind 5m x3m x1m

Im Straubinger Tierpark anzuschauen....

Noch ein Nachtrag

Alle Arten , die in einemFlu?? mit wiederkehrendem ??berschwemmungs-Potenzial leben, werden nur kurzzeitig in den überschwemmten Gebieten zu sehen sein , was aber nicht für oben genannte Fische , wie welse und Arowanas und und gilt, da diese sich eben angepasst haben , um zu überleben , da das Wasser genauso schnell wieder abzieht , wie es gekommen ist....

Wie schon angesprochen , hier auch das Bodensubstrat so zu wählen ist , das es huminales und auch Schwebestoffreiches Wasser macht, von daher sehr schwer nachzumachen....Torffasern und auch Flu??spat gehen hier auch als Alternative...

Gru?? Falk

Blogartikel 'Blog 2319: Sintflut im Regenwald ' aus der Kategorie: "Biotope" zuletzt bearbeitet am 31.08.2009 um 13:46 Uhr von Falk

Autor*in: Falk

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