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Rosa arvensis im Garten pflanzen

Einrichtungsbeispiele mit Feldrose

Lesezeit: ca. 10 Minuten
Rosa arvensis im Garten pflanzen (Einrichtungsbeispiele mit Feldrose)
Rosa arvensis (Feldrose)

Wissenswertes zu Rosa arvensis (Feldrose)

Die Feldrose, wissenschaftlich als Rosa arvensis bezeichnet, gehört zu den heimischen Wildrosen Europas und zählt zu den besonders naturnahen Rosenarten für Gärten und Landschaften. Mit ihren schlichten weißen Blüten, ihrem rankenden Wuchs und ihrer hohen ökologischen Bedeutung erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit bei Gartenliebhabern, die Wert auf Natürlichkeit, Artenvielfalt und robuste Pflanzen legen.

Im Gegensatz zu vielen modernen Edelrosen überzeugt die Feldrose nicht durch gefüllte Blüten oder auffällige Farbspiele, sondern durch ihre ursprüngliche Schönheit. Sie bietet zahlreichen Insekten Nahrung, dient Vögeln als Schutzgehölz und fügt sich harmonisch in naturnahe Gartenkonzepte ein. Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit eignet sie sich sowohl für große Naturgärten als auch für kleinere Grundstücke.

Herkunft der Feldrose

Die Feldrose ist eine in Europa heimische Wildrose. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mittel-, West- und Südeuropas. Sie kommt unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und zahlreichen weiteren europäischen Ländern vor.

Bereits seit Jahrhunderten besiedelt die Feldrose offene Landschaften, Waldränder und Heckenbereiche. Sie gehört zu den Rosenarten, die sich ohne menschliche Einflussnahme in der Natur etabliert haben. Dadurch ist sie hervorragend an die klimatischen Bedingungen Mitteleuropas angepasst.

In Deutschland gilt die Feldrose vielerorts als charakteristische Art traditioneller Heckenlandschaften. Besonders in ländlichen Regionen findet man sie häufig zusammen mit Schlehe, Weißdorn, Hasel und Hundsrose.

Durch die zunehmende Bedeutung naturnaher Gartengestaltung erlebt die Feldrose heute eine Renaissance als wertvolle Wildpflanze für Hausgärten, Streuobstwiesen und ökologische Ausgleichsflächen.

Natürlicher Lebensraum

Die Feldrose bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und wächst in der Natur vor allem an:

  • Waldrändern
  • Feldhecken
  • Gebüschen
  • Böschungen
  • Wegrändern
  • Lichtungen
  • Streuobstwiesen
  • offenen Gehölzflächen

Besonders wohl fühlt sie sich auf kalkhaltigen, nährstoffreichen und durchlässigen Böden. Sie verträgt sowohl trockene als auch mäßig feuchte Standorte und zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit gegenüber unterschiedlichen Bodenverhältnissen.

Da die Pflanze über lange Triebe verfügt, nutzt sie häufig benachbarte Sträucher als natürliche Kletterhilfe. Dadurch entstehen in der Natur oft dichte und artenreiche Heckenstrukturen.

Die Feldrose ist winterhart und verträgt die in Mitteleuropa üblichen Frostperioden problemlos.

Botanische Einordnung: Gattung und Familie

Die Feldrose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Innerhalb dieser großen Pflanzenfamilie wird sie der Gattung der Rosen (Rosa) zugeordnet.

Botanische Einordnung:

  • Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
  • Gattung: Rosen (Rosa)
  • Art: Feldrose (Rosa arvensis)

Die Familie der Rosengewächse umfasst zahlreiche bekannte Garten- und Nutzpflanzen. Dazu gehören unter anderem Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Brombeere und Erdbeere.

Die Gattung Rosa umfasst weltweit weit über einhundert Wildarten sowie mehrere tausend Kulturformen und Züchtungen.

Beschreibung der Art

Die Feldrose ist ein sommergrüner Strauch mit rankendem bis kletterndem Wuchs. Je nach Standort erreicht sie Höhen zwischen zwei und fünf Metern. Mit geeigneten Kletterhilfen können einzelne Triebe sogar noch größere Längen entwickeln.

Charakteristisch sind die langen, biegsamen Triebe, die sich durch benachbarte Gehölze schlängeln. Dadurch wirkt die Pflanze oft weniger kompakt als viele andere Wildrosen.

Die Feldrose wächst vergleichsweise schnell und bildet mit zunehmendem Alter größere Bestände. Ihre Triebe tragen feine, leicht gebogene Stacheln, die deutlich weniger kräftig ausgeprägt sind als bei manchen anderen Rosenarten.

Besonders während der Blütezeit entwickelt die Pflanze eine hohe Zierwirkung. Die zahlreichen weißen Blüten erscheinen in lockeren Dolden und verleihen der Rose einen eleganten und natürlichen Charakter.

Aussehen der Feldrose

Wuchsform

Die Feldrose besitzt einen locker aufgebauten, kletternden oder rankenden Wuchs. Ihre langen Triebe können sich an Nachbarpflanzen abstützen und dadurch beträchtliche Höhen erreichen.

Der Wuchs wirkt leicht, luftig und natürlich. Dies macht die Pflanze besonders attraktiv für Naturgärten.

Blätter

Die Blätter bestehen aus mehreren einzelnen Fiederblättchen.

Typische Merkmale:

  • mittelgrüne Färbung
  • mattes Erscheinungsbild
  • fein gezähnte Blattränder
  • gefiederte Blattstruktur

Das Laub sorgt während der gesamten Vegetationsperiode für einen attraktiven grünen Hintergrund.

Blüten

Die Blüten erscheinen meist zwischen Juni und Juli.

Merkmale der Blüten:

  • reinweiße Farbe
  • fünf Blütenblätter
  • gelbe Staubgefäße
  • leichter Duft
  • Durchmesser von etwa drei bis fünf Zentimetern

Die offenen Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insektenarten.

Früchte

Nach der Blüte entwickeln sich die typischen Hagebutten.

Diese sind:

  • kugelig bis eiförmig
  • rot gefärbt
  • relativ klein
  • reich an Vitaminen

Die Früchte verbleiben oft bis in den Winter hinein an der Pflanze und dienen vielen Vogelarten als Nahrung.

Pflanzung im Garten

Standortwahl

Für eine gesunde Entwicklung sollte die Feldrose an einem möglichst sonnigen Standort gepflanzt werden.

Optimal sind:

  • volle Sonne
  • leichter Halbschatten
  • gute Luftzirkulation
  • ausreichend Platz für das Wachstum

Je mehr Sonnenlicht die Pflanze erhält, desto üppiger fällt die Blüte aus.

Bodenbeschaffenheit

Die Feldrose bevorzugt:

  • lockere Böden
  • durchlässige Substrate
  • kalkhaltige Standorte
  • mäßig nährstoffreiche Erde

Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sie langfristig Wurzelschäden verursachen kann.

Pflanzzeit

Die beste Pflanzzeit liegt zwischen:

  • Oktober und November
  • März und April

Containerpflanzen können grundsätzlich während der gesamten frostfreien Saison gepflanzt werden.

Pflanzabstand

Da die Feldrose kräftig wächst, sollte ausreichend Platz eingeplant werden.

Empfehlenswert sind:

  • mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Sträuchern
  • drei bis vier Meter bei freier Entwicklung

Pflege der Feldrose

Die Feldrose zählt zu den pflegeleichtesten Rosenarten überhaupt.

Bewässerung

Nach der Pflanzung benötigt die Rose regelmäßige Wassergaben.

Später genügt meist der natürliche Niederschlag.

Zusätzliche Bewässerung wird vor allem benötigt:

  • bei längeren Trockenperioden
  • auf sehr sandigen Böden
  • während extremer Sommerhitze

Düngung

Die Feldrose besitzt einen vergleichsweise geringen Nährstoffbedarf.

Eine jährliche Gabe von:

  • Kompost
  • gut verrottetem Stallmist
  • organischem Rosendünger

ist meist ausreichend.

Zu hohe Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie weiche Triebe fördern können.

Schnittmaßnahmen

Regelmäßige Schnittmaßnahmen sind nicht zwingend erforderlich.

Ein Schnitt dient hauptsächlich dazu:

  • abgestorbene Triebe zu entfernen
  • die Pflanze zu verjüngen
  • das Wachstum zu lenken

Ältere Sträucher profitieren gelegentlich von einem Auslichtungsschnitt.

Der beste Zeitpunkt hierfür liegt im zeitigen Frühjahr.

Winterpflege

Die Feldrose besitzt eine ausgezeichnete Winterhärte.

Besondere Schutzmaßnahmen sind normalerweise nicht notwendig.

Lediglich frisch gepflanzte Exemplare können im ersten Winter von einer Mulchschicht profitieren.

Bedeutung für die Tierwelt

Die Feldrose zählt zu den ökologisch wertvollsten Wildgehölzen Europas.

Während der Blütezeit besuchen zahlreiche Insekten die Blüten, darunter:

  • Wildbienen
  • Honigbienen
  • Hummeln
  • Schwebfliegen
  • Käfer

Die Hagebutten dienen vielen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle im Herbst und Winter.

Zusätzlich bieten die dichten Triebe Schutz für:

  • Singvögel
  • Kleinsäuger
  • zahlreiche Insektenarten

Dadurch leistet die Feldrose einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt im Garten.

Giftigkeit

Die Feldrose gilt grundsätzlich als ungiftig.

Weder die Blätter noch die Blüten oder Früchte enthalten für Menschen bekannte relevante Giftstoffe.

Die Hagebutten werden sogar seit langer Zeit genutzt und können verarbeitet werden zu:

  • Marmeladen
  • Gelees
  • Tees
  • Fruchtmus

Auch für Haustiere stellt die Pflanze in der Regel keine Gefahr dar.

Lediglich die Stacheln können bei Berührung kleinere Verletzungen verursachen.

Vermehrung der Feldrose

Die Vermehrung der Feldrose ist auf verschiedenen Wegen möglich.

Vermehrung durch Samen

Die Samen befinden sich in den Hagebutten.

Nach einer Kälteperiode können sie ausgesät werden.

Diese Methode erfordert Geduld, da die Keimung oft langsam erfolgt.

Vermehrung durch Ausläufer

Ältere Pflanzen bilden gelegentlich Wurzelausläufer.

Diese können abgestochen und an anderer Stelle neu eingepflanzt werden.

Vermehrung durch Stecklinge

Eine weitere Möglichkeit stellt die Stecklingsvermehrung dar.

Hierfür werden im Sommer halb verholzte Triebe geschnitten und in Anzuchtsubstrat gesteckt.

Bei ausreichender Feuchtigkeit entwickeln sich nach einiger Zeit neue Wurzeln.

Vermehrung durch Absenker

Besonders erfolgreich ist die Vermehrung über Absenker.

Dabei wird ein langer Trieb zum Boden geführt und teilweise mit Erde bedeckt.

Nach der Wurzelbildung kann die neue Pflanze von der Mutterpflanze getrennt werden.

Mögliche Krankheiten

Obwohl die Feldrose deutlich robuster ist als viele Zuchtrosen, können gelegentlich Krankheiten auftreten.

Echter Mehltau

Diese Pilzerkrankung zeigt sich durch einen weißen Belag auf den Blättern.

Begünstigt wird sie durch:

  • trockene Luft
  • starke Temperaturschwankungen
  • schlechte Luftzirkulation

Falscher Mehltau

Hier entstehen zunächst helle Flecken auf den Blättern, später folgen dunkle Verfärbungen.

Feuchte Witterung fördert die Ausbreitung.

Sternrußtau

Sternrußtau gehört zu den bekanntesten Rosenkrankheiten.

Typische Symptome sind:

  • schwarze Blattflecken
  • vorzeitiger Blattfall
  • geschwächter Wuchs

Rosenrost

Diese Pilzkrankheit verursacht orangefarbene Sporenlager auf der Blattunterseite.

Stark befallene Blätter sollten entfernt werden.

Mögliche Parasiten und Schädlinge

Blattläuse

Blattläuse gehören zu den häufigsten Schädlingen an Rosen.

Sie saugen Pflanzensaft aus jungen Trieben und Knospen.

Ein gesunder Garten mit vielen Nützlingen hält die Population meist natürlich in Grenzen.

Rosenzikaden

Diese kleinen Insekten verursachen helle Sprenkel auf den Blättern.

Meist bleibt der Schaden jedoch gering.

Spinnmilben

Während längerer Trockenphasen können Spinnmilben auftreten.

Sie verursachen:

  • feine Gespinste
  • Blattaufhellungen
  • Wachstumsstörungen

Gallwespen

An Feldrosen treten gelegentlich auffällige Rosengallen auf.

Diese werden durch bestimmte Gallwespen verursacht.

Die Gebilde sehen zwar ungewöhnlich aus, schaden der Pflanze jedoch meist nur geringfügig.

Alternative Bezeichnungen

Die Feldrose ist unter mehreren Namen bekannt.

Dazu gehören:

  • Feldrose
  • Kriechrose
  • Kletternde Wildrose
  • Europäische Feldrose

Die wissenschaftliche Bezeichnung lautet Rosa arvensis.

Häufig gestellte Fragen zur Feldrose

Ist die Feldrose für naturnahe Gärten geeignet?

Ja, die Feldrose zählt zu den wertvollsten Wildrosen für naturnahe Gärten und fördert zahlreiche Insekten- und Vogelarten.

Wie groß wird eine Feldrose?

Je nach Standort erreicht die Feldrose Höhen zwischen zwei und fünf Metern. Mit Kletterhilfe können einzelne Triebe noch länger werden.

Wann blüht die Feldrose?

Die Hauptblüte erfolgt meist zwischen Juni und Juli.

Sind die Hagebutten essbar?

Ja, die Hagebutten der Feldrose sind essbar und können vielfältig verarbeitet werden.

Benötigt die Feldrose einen regelmäßigen Rückschnitt?

Nein, regelmäßige Schnittmaßnahmen sind nicht zwingend erforderlich. Gelegentliche Auslichtungsschnitte reichen meist aus.

Ist die Feldrose winterhart?

Ja, die Feldrose ist vollständig winterhart und verträgt mitteleuropäische Winter problemlos.

Kann die Feldrose im Halbschatten wachsen?

Ja, die Pflanze wächst auch im Halbschatten, entwickelt jedoch an sonnigen Standorten meist mehr Blüten.

Ist die Feldrose anfällig für Krankheiten?

Im Vergleich zu vielen Zuchtrosen gilt sie als sehr robust und widerstandsfähig. Krankheiten treten meist nur unter ungünstigen Bedingungen auf.

Eignet sich die Feldrose als Heckenpflanze?

Ja, aufgrund ihres dichten Wuchses eignet sie sich hervorragend für naturnahe Hecken und Vogelschutzgehölze.

Können Bienen die Blüten nutzen?

Ja, die offenen Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Wildbienen, Honigbienen und andere Bestäuber.

Fazit

Die Feldrose Rosa arvensis gehört zu den schönsten und ökologisch wertvollsten heimischen Wildrosen Europas. Mit ihrem natürlichen Charme, den eleganten weißen Blüten und ihrem rankenden Wuchs bereichert sie naturnahe Gärten auf vielfältige Weise. Gleichzeitig bietet sie zahlreichen Insekten Nahrung, schafft Lebensräume für Vögel und liefert dekorative Hagebutten für die Herbst- und Winterzeit.

Dank ihrer hohen Winterhärte, ihrer Robustheit und ihres geringen Pflegeaufwands eignet sich die Feldrose sowohl für erfahrene Gartenbesitzer als auch für Einsteiger. Wer eine langlebige, widerstandsfähige und ökologisch wertvolle Rosenart sucht, findet in der Feldrose eine hervorragende Wahl für Hecken, Naturgärten, Gehölzränder und artenreiche Gartenlandschaften.

Verwandte Arten

  • Rosa agrestis

    Rosa agrestis (Ackerrose)

    Die Rosa agrestis, im Deutschen auch als Ackerrose bekannt, ist eine eher seltene und wenig beachtete Wildrose, die in Mitteleuropa heimisch ist. Als zarte Schwester der bekannteren Hundsrose (Rosa canina) wird sie oft übersehen, obwohl sie gerade für naturnahe Gärten und ökologisch wertvolle Pflanzungen von großer Bedeutung ist. Ihre zarten Blüten, ihre Anspruchslosigkeit und ihre hohe ökologische Wertigkeit machen sie zu einer interessanten Wahl – insbesondere für Naturfreunde, die Insekten und Vögeln einen wertvollen Lebensraum bieten möchten.

  • Rosa banksiae

    Rosa banksiae (Banks Rose)

    Die Rosa banksiae, auch bekannt als Banks-Rose oder Lady Banks’ Rose, gehört zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) und zur Gattung Rosa. Diese Pflanze stammt ursprünglich aus China, insbesondere aus den Regionen Sichuan, Yunnan und Guizhou, wo sie in subtropischen Höhenlagen wild wächst. Nach Europa gelangte sie im 19. Jahrhundert über botanische Sammler und entwickelte sich schnell zu einer beliebten Kletter- und Ramblerrose für Parks und größere Gärten.

  • Rosa canina

    Rosa canina (Hundsrose)

    Die Rosa canina, auch bekannt als Hundsrose, gehört zu den schönsten und vielseitigsten Wildrosenarten, die sich hervorragend für naturnahe Gärten eignet. Diese robuste Pflanze ist nicht nur ein Highlight für jeden Garten, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für viele Insekten und Tiere. Ihre dekorativen Hagebutten und zarten Blüten machen sie sowohl optisch ansprechend als auch ökologisch wertvoll.

  • Rosa centifolia

    Rosa centifolia (Hundertblättrige Rose)

    Die Rosa centifolia, auch bekannt als Hundertblättrige Rose, Provence-Rose oder Kohlrose, gehört zu den klassischen und besonders duftintensiven Rosenarten. Sie ist ein Highlight in historischen Gärten und lässt sich auch in modernen Gartenanlagen wunderbar integrieren.

  • Rosa climber

    Rosa climber (Kletterrose)

    Die Kletterrose gehört zu den eindrucksvollsten Zierpflanzen im Garten. Mit ihren langen, biegsamen Trieben, ihrer üppigen Blütenfülle und ihrem oft intensiven Duft verwandelt sie Zäune, Hauswände, Pergolen und Rosenbögen in romantische Blickfänge. Kaum eine andere Gartenpflanze verbindet klassische Eleganz mit natürlicher Wuchskraft so harmonisch wie die Kletterrose. Sie eignet sich sowohl für kleine Stadtgärten als auch für weitläufige Anlagen und kann je nach Sorte dezent oder spektakulär wirken.

  • Rosa corymbifera

    Rosa corymbifera (Heckenrose)

    Rosa corymbifera, auch bekannt als Heckenrose, gehört zu den robusten und pflegeleichten Wildrosen, die sich hervorragend für naturnahe Gärten und als ökologisch wertvolle Hecke eignen.

  • Rosa gallica

    Rosa gallica (Essigrose)

    Die Rosa gallica, auch Essigrose oder Apothekerrose genannt, zählt zu den ältesten kultivierten Rosenarten Europas. Sie verzaubert mit ihrem historischen Charme, intensiven Duft und ihrer außergewöhnlichen Robustheit.

  • Rosa glauca

    Rosa glauca (Hechtrose)

    Die Rosa glauca, im Deutschen auch Hechtrose genannt, ist eine außergewöhnliche Wildrose, die mit ihrem bläulich-grünen Laub, zarten rosa Blüten und dekorativen Hagebutten zu den besonderen Blickfängen im Natur- und Ziergarten zählt. Sie ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie Bienen, Hummeln und Vögeln Nahrung bietet.

  • Rosa micrantha

    Rosa micrantha (Kleinblütige Rose)

    Die Rosa micrantha, im Deutschen als Kleinblütige Rose bekannt, ist eine eher wenig beachtete, aber durchaus interessante Wildrose, die durch ihre zierlichen Blüten, ihre natürliche Ausstrahlung und ihre ökologische Bedeutung viele Vorteile für naturnahe Gärten mit sich bringt. In dieser umfassenden Beschreibung erfährst du alles Wissenswerte über die Herkunft, botanische Einordnung, Aussehen, Pflege und mehr – ideal für Gartenbesitzer, die ihren Außenbereich mit einer anspruchslosen, aber charmanten Rosensorte bereichern wollen.

  • Rosa pendulina

    Rosa pendulina (Alpenrose)

    Rosa pendulina, die Alpenrose, gehört zu den ursprünglichsten und zugleich elegantesten Wildrosen Europas. Mit ihren leuchtend rosafarbenen Blüten, den dekorativen roten Hagebutten und ihrem natürlichen Wuchs ist sie eine wertvolle Bereicherung für naturnahe Gärten. Im Gegensatz zu vielen modernen Zuchtrosen zeichnet sich die Alpenrose durch ihre Robustheit, Winterhärte und Anpassungsfähigkeit aus. Besonders Gartenbesitzer, die Wert auf heimische oder standortgerechte Pflanzen legen, schätzen diese Wildrose wegen ihrer ökologischen Bedeutung und ihres vergleichsweise geringen Pflegeaufwands.

  • Rosa rubiginosa

    Rosa rubiginosa (Wein-Rose)

    Die Wein-Rose (Rosa rubiginosa) ist eine heimische Wildrose aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und gehört zur Gattung Rosa. Sie ist in Europa, Nordafrika und Westasien weit verbreitet und wächst bevorzugt an Waldrändern, Hecken und auf trockenen Wiesen. Aufgrund ihrer Robustheit und ihres duftenden Laubs ist sie eine beliebte Pflanze für naturnahe Gärten.

  • Rosa rugosa

    Rosa rugosa (Kartoffelrose)

    Die Rosa rugosa, allgemein bekannt als Kartoffelrose oder Apfelrose, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine robuste, pflegeleichte Pflanze, die vor allem für ihre winterharte Natur und ihre attraktiven Blüten geschätzt wird. Sie wird gerne als Heckenpflanze oder zur Begrünung von Küsten- und Dünenlandschaften genutzt, findet aber auch in privaten Gärten immer mehr Anklang.

  • Rosa spinosissima

    Rosa spinosissima (Bibernellrose)

    Rosa spinosissima, im Deutschen auch Bibernellrose genannt, gehört zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) und zur Gattung Rosa. Die Art ist eine der ältesten und ursprünglichsten Wildrosen Europas. Sie ist in weiten Teilen Europas, Nordafrikas und Asiens verbreitet.

  • Rosa stylosa

    Rosa stylosa (Griffel-Rose)

    Die Griffel-Rose (Rosa stylosa) ist eine weniger bekannte, aber sehr interessante Art der Wildrosen, die vor allem Naturgärtner und Teichbesitzer begeistert. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Gattung Rosa, die weltweit zahlreiche Arten und Sorten umfasst. Rosa stylosa gilt als unkompliziert, ökologisch wertvoll und als attraktive Ergänzung zu naturnah gestalteten Gärten.

  • Rosa villosa

    Rosa villosa (Apfelrose)

    Die Apfelrose (Rosa villosa), auch als Flaumige Rose oder Apfelduftrose bekannt, ist eine wunderschöne und pflegeleichte Wildrosenart, die sich hervorragend für naturnahe Gärten eignet. Durch ihre Robustheit und ihre schönen Blüten ist die Apfelrose eine beliebte Zierpflanze, die zudem einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt im Garten leistet.

  • Rosa wichuraiana

    Rosa wichuraiana (Halbimmergrüne Kletterrose)

    Rosa wichuraiana, auch bekannt als die Wichura-Rose, stammt ursprünglich aus Ostasien, genauer gesagt aus China und Japan. Diese robuste Gartenpflanze gehört zur Gattung Rosa innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), zu der auch viele andere beliebte Gartenblumen gehören.

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