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Einrichtungsbeispiele für Aquarien mit Danio choprae

Rubinbärbling

Lesezeit: ca. 4 Minuten
Einrichtungsbeispiele für Aquarien mit Danio choprae (Rubinbärbling)
Danio choprae (Rubinbärbling)

Haltungsempfehlungen

Um Danio choprae (Rubinbärbling) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 18° bis 26°C
  • pH-Wert: 6.0 bis 7.0
  • Gesamthärte: 4° bis 12° dGH
  • Mindestaquariengröße: 112 Liter

Wissenswertes zu Danio choprae (Rubinbärbling)

Informationen

Dieser kleine Bärbling lebt in sauerstoffreichen Flüssen und Bächen von Myanmar. Seine schwimmfreudige Art erfordert trotz seiner geringen Größe Beckenlängen ab 80 cm. Je länger, desto wohler fühlt er sich und umso imposanter wird das Erscheinungsbild dieser Gruppentiere sein.

Der Danio Choprae wird zwar oft als Schwarmfisch bezeichnet, dennoch lebt er eher in einem losen Gruppenverband, welcher sich nur in Gefahrensituationen zu einem Schwarm zusammen findet. In einem entsprechend großen Aquarium sollte der Danio Choprae in einer Gruppenstärke von mindestens 20 Tieren gehalten werden, idealerweise aber mehr. Eine Gruppenstärke von 40 Fischen in einem 300L-Becken vermittelt ihnen Sicherheit und Wohlwollen. Meine Danio Choprae nutzen den gesamten Schwimmraum des Beckens aus.

Der natürliche Lebensraum des Danio Choprae bietet durch vielfältigen Pflanzenwuchs und Wurzelwerk sehr viele Rückzugsmöglichkeiten. Dies sollte beim Einrichten des Aquariums beachtet werden. Stehen den Fischen eine gute Beckenstruktur mit Wurzeln und dichtem Pflanzenwuchs, aber auch genügend freier Schwimmraum zur Verfügung, wird man ihre ganze Pracht beobachten können.

Ebenso naturnah sollte die Wassertemperatur im Aquarium eher kühl sein. Der Danio Choprae lässt sich sehr gut bei Zimmertemperatur zwischen 18 und 22 Grad pflegen.

Je nach Beleuchtung des Beckens und seiner Stimmung zeigt dieser Bärbling eine helle bis dunklere Färbung. Charakteristisch dabei ist der orange-rot farbene Körper und dunkle, fast blaue Querstreifen an den Seiten, weshalb er deutsch auch Rubinbärbling genannt wird. In Verkaufsbecken wirken Danio Choprae meist sehr hell und unscheinbar. Bietet man Ihnen aber einen geeigneten Lebensraum, wird man schnell von ihrer intensiven Färbung begeistert sein.

Während der Balz färben sich die Männchen sehr dunkel, fast anthrazit und die Farbstreifen an Rücken und Flossen beginnen regelrecht zu Glühen. Dieser Umstand brachte ihm auch den deutschen Namen ?Glühlichtbärbling? ein. Den glühenden Streifen am Rücken zeigen Jungfische bis zum Alter von ca. 3 Monaten permanent. Allerdings verliert sich die Intensität mit zunehmenden Alter.

Die Weibchen sind aufgrund ihrer Körperform/-größe von den Männchen zu unterscheiden. Weibchen werden etwas größer und sind fülliger. Vor allem der dickere runde Bauch ist ein gutes Merkmal zur Geschlechterunterscheidung. Männchen sind im Gegensatz sehr schlank.

Danio Choprae sind Freilaicher, welche nicht davor scheuen, den eigenen Nachwuchs zu vertilgen. Männchen suchen sich gern ein kleines Revier - bevorzugt in der Nähe von Moosen oder dichten feingliedrigen Pflanzen - welches sie gegen ihre Artgenossen verteidigen und dort auf ein empfängnisbereites Weibchen warten. Dabei liefern sie sich imposante Balz-Aktionen, welche man stundenlang beobachten kann.

Möchte man sie züchten, empfiehlt sich die Einrichtung eines Aufzuchtbeckens, in welches die soeben geschlüpften Larven umgesetzt werden und dort unter mehrmaliger Fütterung am Tag kräftig wachsen dürfen. Sobald die Jungfische den Leuchtstreifen am Rücken zeigen bzw. 1,5 Monate alt sind, können sie ins Elternbecken zurück gesetzt werden. Dann sind sie groß und schnell genug, nicht als Futter ihrer Eltern zu enden. Die Jungfische schwimmen nahe der Wasseroberfläche und suchen den Kontakt zu ihren Geschwistern. Meist finden sie sich in einer Ecke des Beckens zusammen.

Die Vergesellschaftung dieser friedlichen Fische ist sehr gut mit Wirbellosen aus ihrem Herkunftsgebiet möglich. Abraten möchte ich davon, sie mit anderen Fischen zu vergesellschaften. Nicht, weil das prinzipiell nicht geht, sondern einfach deshalb, weil man sich damit die interessanten Interaktionen zwischen den doch recht individuellen Danio Choprae verdirbt. Denn, auch wenn diese kleinen Bärblinge auf den ersten Blick alle gleich sind, so kann man bei genaueren Beobachtungen einzelne Individuen erkennen und deren charakteristischen Züge immer wieder von den anderen unterscheiden.

Text von Swantje Thalmann

Videos

Video Danio choprae II von NaMo (OKFU94uqWNQ)

Verwandte Arten

  • Danio aesculapii

    Danio aesculapii (Schlangenhaut-Zwergbärbling)

    Bei Danio aesculapii (Schlangenhaut-Zwergbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar in Waldflüssen im Arakan-Joma-Gebirge zu finden.

  • Danio albolineatus

    Danio albolineatus (Schillerbärbling)

    Bei Danio albolineatus (Schillerbärbling) handelt es sich um eine Barbe, die ursprünglich aus Südostasien stammt und dort von Birma, Thailand, Malaysia bis Sumatra verbreitet ist.

  • Danio dangila

    Danio dangila (Schnauzbartbärbling)

    Bei Danio dangila (Schnauzbartbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Indien, Bangladesch, Nepal und Myanmar im Ganges, Brahmaputra und Meghna zu finden.

  • Danio devario

    Danio devario (Türkisbärbling)

    Bei Danio devario (Türkisbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Pakistan, Indien, Nepal, Bangladesh und Afghanistan zu finden.

  • Danio erythromicron

    Danio erythromicron (Querstreifen-Zwergbärbling)

    Bei Danio erythromicron (Querstreifen-Zwergbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar im Inle-See zu finden.

  • Danio feegradei

    Danio feegradei (Gelber Schleierbärbling)

    Bei Danio feegradei (Gelber Schleierbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar in kleinen Waldbächen im Arakan-Joma-Gebirge zu finden.

  • Danio flagrans

    Danio flagrans

    Bei Danio flagrans handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar in kleinen Waldbächen zu finden.

  • Danio jaintianensis

    Danio jaintianensis

    Bei Danio jaintianensis handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Indien im Brahmaputra zu finden.

  • Danio kerri

    Danio kerri (Inselbärbling)

    Bei Danio kerri (Inselbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er auf der Malaiische Halbinsel im thailändischen Teil zu finden.

  • Danio kyathit

    Danio kyathit (Kyathitbärbling)

    Bei Danio kyathit (Kyathitbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er auf in Myanmar zu finden.

  • Danio margaritatus

    Danio margaritatus (Perlhuhnbärbling)

    Danio margaritatus, besser bekannt als Perlhuhnbärbling, ist ein kleiner, äußerst farbenfroher Süßwasserfisch, der sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit unter Aquarianern erfreut. Mit seiner spektakulären Färbung, seinem friedlichen Wesen und seiner geringen Größe ist er wie geschaffen für Nano-Aquarien und bepflanzte Becken.

  • Danio meghalayensis

    Danio meghalayensis (Meghalaya-Bärbling)

    Bei Danio meghalayensis (Meghalaya-Bärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Indien im Khasi Gebirge in Gebirgsbächen zu finden.

  • Danio nigrofasciatus

    Danio nigrofasciatus (Tüpfelbärbling)

    Der Tüpfelbärbling, wissenschaftlich Danio nigrofasciatus, gehört zu den beliebten kleinbleibenden Schwarmfischen für Gesellschaftsaquarien. Obwohl er im Handel oft etwas im Schatten des bekannten Zebrabärblings steht, überzeugt diese Art durch ihr lebhaftes Verhalten, ihre elegante Zeichnung und ihre vergleichsweise unkomplizierte Haltung. Besonders Aquarianer, die naturnahe und aktive Becken bevorzugen, schätzen den Tüpfelbärbling wegen seiner friedlichen Art und seiner interessanten Gruppendynamik.

  • Danio rerio

    Danio rerio (Zebrabärbling)

    Der Zebrabärbling (wissenschaftlicher Name: Danio rerio) gehört zu den beliebtesten Zierfischen im Süßwasseraquarium. Seine auffällige Streifenzeichnung, sein friedliches Wesen und seine Anspruchslosigkeit machen ihn zu einer ausgezeichneten Wahl für Einsteiger und erfahrene Aquarianer gleichermaßen.

  • Danio roseus

    Danio roseus (Rosenbärbling)

    Bei Danio roseus (Rosenbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Thailand, Laos und Myanmar im Mekongbecken zu finden.

  • Danio sondhii

    Danio sondhii (Firelinebärbling)

    Bei Danio sondhii (Firelinebärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar in fließenden und sehr sauberen Bächen zu finden.

  • Danio sysphigmatus

    Danio sysphigmatus (Kettenbärbling)

    Bei Danio sysphigmatus (Kettenbärbling) handelt es sich um einen Süßwasserfisch aus der Familie der Bärblinge (Danionidae), der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar in Küstengewässern entlang der Thanintharyi-Küste zu finden.

  • Danio tinwini

    Danio tinwini (Zwergleopardbärbling)

    Bei Danio tinwini (Zwergleopardbärbling) handelt es sich um einen Bärbling, der ursprünglich aus Südostasien stammt. Dort ist er in Myanmar (früher Burma) in kleinen Fließgewässern zu finden, wo die Ufervegetation das Wasser beschattet.

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