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Trichogaster chuna im Aquarium halten

Einrichtungsbeispiele mit Honiggurami

Lesezeit: ca. 11 Minuten
Trichogaster chuna im Aquarium halten (Einrichtungsbeispiele mit Honiggurami)
Trichogaster chuna (Honiggurami) - Bildquelle: Das Bild stammt von der freien Enzyklopädie Wikipedia. Lizenzhinweise: Sugeesh, Honey gaurami, CC BY-SA 4.0

Haltungsempfehlungen

Um Trichogaster chuna (Honiggurami) möglichst artgerecht zu halten, empfehlen wir nachfolgende Bedingungen zu schaffen. Vor allem bei der Angabe zur Mindestgröße bitten wir zu beachten, dass die optimalen Verhältnisse unter Umständen erst in wesentlich größeren Aquarien hergestellt werden können.

  • Wassertemperatur: 22° bis 28°C
  • pH-Wert: 6.0 bis 7.5
  • Gesamthärte: 5° bis 15° dGH
  • Mindestaquariengröße: 80 Liter

Wissenswertes zu Trichogaster chuna (Honiggurami)

Der Honiggurami, wissenschaftlich als Trichogaster chuna bezeichnet, zählt zu den beliebtesten Labyrinthfischen in der Süßwasseraquaristik. Seine friedliche Art, seine vergleichsweise geringe Endgröße und die attraktive Färbung machen ihn zu einem idealen Bewohner für kleinere bis mittelgroße Gesellschaftsaquarien. Besonders während der Fortpflanzungszeit entwickeln die Männchen eine intensive Farbgebung, die dem Fisch seinen deutschen Namen verliehen hat.

Im Vergleich zu vielen anderen Fadenfischen gilt der Honiggurami als relativ unkompliziert, sofern seine grundlegenden Bedürfnisse berücksichtigt werden. Er eignet sich sowohl für erfahrene Aquarianer als auch für engagierte Einsteiger, die bereit sind, sich mit den Ansprüchen dieser interessanten Fischart auseinanderzusetzen. Seine ruhige Lebensweise, das charakteristische Schaumnestbauverhalten und seine faszinierende Brutpflege machen ihn zu einem besonders spannenden Aquarienbewohner.

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Der Honiggurami stammt ursprünglich aus Südasien. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vor allem über Indien und Bangladesch. Dort besiedelt er langsam fließende oder nahezu stehende Gewässer.

Typische Lebensräume sind:

  • Überschwemmungsgebiete
  • Reisfelder
  • Teiche
  • Sümpfe
  • Gräben
  • langsam fließende Bäche

Diese Gewässer zeichnen sich häufig durch eine dichte Ufervegetation, zahlreiche Wasserpflanzen und eine geringe Strömung aus. Das Wasser ist oftmals weich bis mittelhart und durch organische Stoffe leicht bräunlich gefärbt.

Die natürlichen Lebensräume des Honigguramis unterliegen saisonalen Veränderungen. Während der Regenzeit entstehen große Überschwemmungsflächen, die reich an Nahrung und Versteckmöglichkeiten sind. Diese Bedingungen fördern Wachstum und Fortpflanzung der Tiere.

Die Anpassung an teilweise sauerstoffarme Gewässer führte zur Entwicklung des sogenannten Labyrinthorgans, das den Fischen das Atmen atmosphärischer Luft ermöglicht.

Systematik: Gattung und Familie

Der Honiggurami gehört zur Familie der Osphronemidae, den Guramifischen beziehungsweise Labyrinthfischen.

Systematische Einordnung:

  • Klasse: Actinopterygii
  • Ordnung: Anabantiformes
  • Familie: Osphronemidae
  • Gattung: Trichogaster
  • Art: Trichogaster chuna

Die Gattung Trichogaster umfasst mehrere bekannte Aquarienfische, darunter auch den Mosaikfadenfisch und den Zwergfadenfisch. Innerhalb dieser Gruppe zählt der Honiggurami zu den kleinsten Vertretern.

Durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Veränderungen bei der Zuordnung verschiedener Fadenfischarten. Heute wird die Art allgemein als Trichogaster chuna geführt.

Alternative Bezeichnungen

Der Honiggurami ist unter verschiedenen Namen bekannt.

Gebräuchliche deutsche Bezeichnungen sind:

  • Honiggurami
  • Honigfadenfisch
  • Honig-Zwergfadenfisch

Internationale Bezeichnungen:

  • Honey Gourami
  • Sunset Gourami
  • Red Honey Gourami

Im Handel finden sich zudem verschiedene Farbformen, die teilweise unter Fantasienamen angeboten werden. Dabei handelt es sich meist um Zuchtformen derselben Art.

Beschreibung und Aussehen

Der Honiggurami gehört zu den kleineren Labyrinthfischen. Ausgewachsene Tiere erreichen in der Regel eine Länge von etwa vier bis sechs Zentimetern.

Der Körper wirkt seitlich abgeflacht und leicht hochrückig. Die Rückenlinie verläuft sanft gebogen, während die Bauchpartie etwas stärker gewölbt erscheint.

Typisch für die Art sind die zu Tastorganen umgebildeten Bauchflossen. Diese fadenförmigen Flossen werden ständig eingesetzt, um die Umgebung zu erkunden. Sie dienen als wichtige Sinnesorgane und ermöglichen die Orientierung selbst in dicht bewachsenen Bereichen.

Die Grundfärbung variiert je nach Geschlecht, Stimmung und Zuchtlinie.

Weibchen zeigen meist:

  • beige bis silbergraue Grundfarben
  • dezente Gelb- und Brauntöne
  • unauffällige Zeichnung

Männchen entwickeln insbesondere während der Balz:

  • intensive Honig- bis Orangefärbung
  • dunkel gefärbte Brustregion
  • kräftige Gelb-, Rot- oder Orangetöne

Diese intensive Färbung macht den Honiggurami zu einem attraktiven Blickfang im Aquarium.

Die Flossen sind meist transparent bis leicht gelblich gefärbt. Bei hochwertigen Zuchtformen können zusätzliche Rot- und Orangetöne auftreten.

Das Labyrinthorgan

Eine Besonderheit aller Guramifische ist das Labyrinthorgan.

Hierbei handelt es sich um ein zusätzliches Atmungsorgan, das sich oberhalb der Kiemen befindet. Es ermöglicht dem Fisch, atmosphärischen Sauerstoff direkt von der Wasseroberfläche aufzunehmen.

In seinen natürlichen Lebensräumen stellt diese Anpassung einen enormen Überlebensvorteil dar, da viele Gewässer zeitweise nur wenig Sauerstoff enthalten.

Auch im Aquarium lässt sich dieses Verhalten regelmäßig beobachten. Honigguramis steigen mehrmals täglich zur Wasseroberfläche auf, um Luft zu holen.

Deshalb muss stets ein freier Zugang zur Oberfläche gewährleistet sein.

Verhalten im Aquarium

Der Honiggurami zählt zu den friedlichsten Labyrinthfischen überhaupt.

Sein Verhalten ist ruhig, zurückhaltend und wenig aggressiv. Besonders in gut strukturierten Aquarien zeigt er ein interessantes und abwechslungsreiches Sozialverhalten.

Männchen können während der Fortpflanzungszeit kleinere Reviere bilden. Diese werden jedoch meist nur durch Imponierverhalten verteidigt. Ernsthafte Kämpfe treten selten auf.

Gegenüber anderen Fischarten verhält sich der Honiggurami normalerweise ausgesprochen friedlich. Deshalb eignet er sich hervorragend für Gemeinschaftsaquarien mit anderen ruhigen Arten.

Typische Verhaltensweisen sind:

  • langsames Umherschwimmen
  • Erkundung von Pflanzenbeständen
  • Aufenthalt in oberen und mittleren Wasserzonen
  • regelmäßiges Luftschnappen an der Oberfläche
  • Schaumnestbau bei geschlechtsreifen Männchen

In hektischen oder stark besetzten Aquarien können die Tiere scheu werden und ihre natürliche Farbenpracht verlieren.

Haltung im Aquarium

Aquariengröße

Für ein Paar oder ein kleines Harem empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 80 Litern Volumen.

Noch besser eignen sich Becken ab 100 Zentimetern Kantenlänge, da die Tiere hier mehr Raum für natürliche Verhaltensweisen erhalten.

Bei Gruppenhaltung profitieren die Fische von zusätzlichem Platz.

Einrichtung

Eine naturnahe Gestaltung ist entscheidend für das Wohlbefinden des Honigguramis.

Dichte Pflanzenbestände schaffen Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten. Besonders geeignet sind feinfiedrige Pflanzen sowie Schwimmpflanzen.

Wichtige Einrichtungselemente sind:

  • dichter Pflanzenbewuchs
  • Schwimmpflanzen
  • Wurzeln
  • ruhige Bereiche
  • schattige Zonen

Schwimmpflanzen spielen eine wichtige Rolle, da sie das Licht dämpfen und als Grundlage für den Schaumnestbau dienen.

Wasserwerte

Der Honiggurami zeigt sich vergleichsweise anpassungsfähig.

Ideal sind:

  • Temperatur: 22 bis 28 Grad Celsius
  • pH-Wert: 6,0 bis 7,5
  • Gesamthärte: weich bis mittelhart

Eine gute Wasserqualität wirkt sich direkt auf Gesundheit, Farben und Fortpflanzungsbereitschaft aus.

Regelmäßige Teilwasserwechsel sind daher unerlässlich.

Strömung

Starke Strömungen sollten vermieden werden.

Die Art stammt aus sehr ruhigen Gewässern und bevorzugt entsprechend schwach bewegtes Wasser. Eine leichte Oberflächenbewegung ist ausreichend.

Beleuchtung

Eine gedämpfte Beleuchtung wird meist bevorzugt.

Durch Schwimmpflanzen entstehen natürliche Schattenbereiche, in denen sich die Tiere besonders wohlfühlen.

Vergesellschaftung

Der Honiggurami eignet sich hervorragend für friedliche Gesellschaftsaquarien.

Geeignete Mitbewohner sind beispielsweise:

  • kleine Salmler
  • Keilfleckbärblinge
  • Zwergbärblinge
  • Panzerwelse
  • kleine Schmerlen
  • friedliche Zwerggarnelen

Problematisch können sehr lebhafte oder aggressive Arten sein.

Insbesondere größere Buntbarsche oder flossenknabbernde Fischarten sollten vermieden werden.

Auch eine Vergesellschaftung mit deutlich größeren Fadenfischarten ist nicht immer empfehlenswert, da der Honiggurami häufig unterdrückt wird.

Ernährung

Der Honiggurami ist ein Allesfresser mit deutlicher Vorliebe für tierische Nahrung.

In freier Natur ernährt er sich unter anderem von:

  • Insektenlarven
  • Kleinkrebsen
  • Zooplankton
  • kleinen Wirbellosen

Im Aquarium akzeptiert er meist problemlos:

  • hochwertiges Flockenfutter
  • Granulatfutter
  • Frostfutter
  • Lebendfutter

Besonders beliebt sind:

  • Artemia
  • Cyclops
  • Daphnien
  • Mückenlarven

Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Gesundheit, Farbenpracht und Fortpflanzungsbereitschaft.

Mehrere kleine Fütterungen pro Tag entsprechen dem natürlichen Fressverhalten besser als eine große Futtergabe.

Geschlechtsunterschiede

Die Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen gelingt bei ausgewachsenen Tieren relativ zuverlässig.

Männchen besitzen:

  • intensivere Färbung
  • stärkere Kontraste
  • spitzere Rückenflosse
  • dunkle Kehle während der Balz

Weibchen zeigen:

  • blassere Farben
  • rundlicheren Körperbau
  • weniger ausgeprägte Flossenformen

Besonders während der Fortpflanzungszeit werden die Unterschiede deutlich sichtbar.

Vermehrung und Zucht

Fortpflanzungsverhalten

Der Honiggurami gehört zu den Schaumnestbauern.

Das Männchen errichtet an der Wasseroberfläche ein Nest aus Luftblasen und Pflanzenteilen. Hierfür werden bevorzugt Schwimmpflanzen oder ruhige Oberflächenbereiche genutzt.

Sobald das Nest fertiggestellt ist, beginnt die Balz.

Das Männchen präsentiert seine intensivsten Farben und versucht, das Weibchen unter das Nest zu locken.

Eiablage

Während der Paarung umschlingt das Männchen das Weibchen.

Die Eier werden freigesetzt und steigen aufgrund ihres Fettgehalts zur Oberfläche auf. Das Männchen sammelt sie ein und bringt sie sorgfältig im Schaumnest unter.

Je nach Alter und Kondition können mehrere hundert Eier produziert werden.

Nach dem Ablaichen wird das Weibchen häufig aus dem Revier vertrieben und sollte gegebenenfalls entfernt werden.

Brutpflege

Das Männchen übernimmt die gesamte Brutpflege.

Es bewacht:

  • Eier
  • Nest
  • Larven

Beschädigte Bereiche des Schaumnestes werden ständig repariert.

Nach etwa einem bis zwei Tagen schlüpfen die Larven.

Wenige Tage später beginnen die Jungfische frei zu schwimmen.

Dann endet die Brutpflege.

Aufzucht der Jungfische

Die Aufzucht gilt als relativ einfach.

In den ersten Tagen benötigen die Jungtiere sehr feines Futter.

Geeignet sind:

Später können Artemia-Nauplien verfüttert werden.

Regelmäßige Wasserwechsel fördern ein gesundes Wachstum.

Besonders wichtig ist eine warme und feuchte Luftschicht über der Wasseroberfläche, da sich das Labyrinthorgan während der Entwicklung ausbildet.

Giftigkeit

Trichogaster chuna ist nicht giftig.

Von den Fischen geht keinerlei Gefahr für Menschen oder andere Aquarienbewohner aus.

Auch Hautkontakt oder Pflegearbeiten im Aquarium stellen kein Risiko dar.

Der Honiggurami besitzt weder Giftstacheln noch giftige Hautsekrete.

Mögliche Krankheiten

Wie alle Aquarienfische kann auch der Honiggurami bei ungünstigen Haltungsbedingungen erkranken.

Viele Probleme entstehen durch Stress, schlechte Wasserqualität oder ungeeignete Vergesellschaftung.

Häufig auftretende Erkrankungen sind:

Weißpünktchenkrankheit

Diese parasitäre Erkrankung äußert sich durch kleine weiße Punkte auf Haut und Flossen.

Stress und Temperaturschwankungen begünstigen einen Ausbruch.

Flossenfäule

Bakterielle Infektionen können zu ausgefransten und sich auflösenden Flossen führen.

Ursache sind meist schlechte Wasserbedingungen.

Hauttrüber

Verschiedene Parasiten verursachen Schleimhautreizungen und eine verstärkte Schleimbildung.

Betroffene Tiere scheuern sich häufig an Gegenständen.

Bakterielle Infektionen

Geschwächte Fische können an unterschiedlichen bakteriellen Erkrankungen leiden.

Frühes Erkennen verbessert die Behandlungsmöglichkeiten erheblich.

Stressbedingte Probleme

Zu starke Strömung, ungeeignete Mitbewohner oder dauerhafte Unruhe führen häufig zu:

  • Farbverlust
  • Appetitlosigkeit
  • Scheuheit
  • geschwächtem Immunsystem

Vorbeugend wirken stabile Wasserwerte und eine artgerechte Haltung.

Lebenserwartung

Unter guten Bedingungen erreicht der Honiggurami häufig ein Alter von vier bis sechs Jahren.

Einige Tiere können sogar älter werden.

Entscheidend für eine lange Lebensdauer sind:

  • hochwertige Ernährung
  • stabile Wasserwerte
  • geringe Stressbelastung
  • regelmäßige Pflege des Aquariums

Bedeutung in der Aquaristik

Der Honiggurami hat sich als einer der beliebtesten kleinbleibenden Labyrinthfische etabliert.

Seine Vorteile liegen in:

  • friedlichem Wesen
  • attraktiver Färbung
  • interessanter Brutpflege
  • geringer Endgröße
  • einfacher Vergesellschaftung

Dadurch eignet sich die Art hervorragend für naturnahe Gesellschaftsaquarien und bepflanzte Aquascapes.

FAQs zum Honiggurami

Wie groß wird ein Honiggurami?

Ausgewachsene Tiere erreichen normalerweise eine Körperlänge von etwa vier bis sechs Zentimetern.

Wie viele Honigguramis sollte man halten?

Ein Paar oder ein Männchen mit mehreren Weibchen hat sich in vielen Aquarien bewährt. Wichtig sind ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und eine gute Strukturierung des Beckens.

Ist der Honiggurami für Anfänger geeignet?

Ja, bei ausreichender Vorbereitung und Einhaltung der grundlegenden Haltungsbedingungen gilt die Art als gut für engagierte Anfänger geeignet.

Benötigt der Honiggurami ein großes Aquarium?

Ein Aquarium ab 80 Litern kann ausreichend sein. Größere Becken bieten jedoch bessere Bedingungen und mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Frisst der Honiggurami Garnelen?

Ausgewachsene Zwerggarnelen werden meist ignoriert. Sehr kleine Junggarnelen können jedoch gelegentlich gefressen werden.

Kann der Honiggurami mit anderen Fadenfischen zusammenleben?

Dies ist grundsätzlich möglich, kann jedoch zu Konkurrenz und Stress führen. Häufig empfiehlt sich die Haltung ohne andere Fadenfischarten.

Warum schwimmt mein Honiggurami oft an die Oberfläche?

Dieses Verhalten ist völlig normal. Als Labyrinthfisch nimmt er regelmäßig atmosphärische Luft auf.

Baut jeder Honiggurami ein Schaumnest?

Nur geschlechtsreife Männchen bauen Schaumnester, wenn die Haltungsbedingungen stimmen und Fortpflanzungsbereitschaft vorhanden ist.

Welche Temperatur ist ideal?

Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius haben sich langfristig bewährt.

Wie alt wird ein Honiggurami?

Bei guter Pflege erreicht die Art meist ein Alter von vier bis sechs Jahren.

Fazit

Trichogaster chuna, der Honiggurami, gehört zu den attraktivsten und zugleich friedlichsten Labyrinthfischen für das Süßwasseraquarium. Seine überschaubare Größe, die intensive Färbung der Männchen und das faszinierende Schaumnestbauverhalten machen ihn zu einem echten Highlight für Aquarianer. Besonders in dicht bepflanzten, ruhigen Aquarien zeigt die Art ihr natürliches Verhalten und ihre volle Farbenpracht.

Dank seiner friedlichen Natur lässt sich der Honiggurami hervorragend mit vielen anderen kleinen Fischarten vergesellschaften. Gleichzeitig bietet seine interessante Fortpflanzungsbiologie auch erfahrenen Aquarianern spannende Beobachtungsmöglichkeiten. Wer auf gute Wasserqualität, eine abwechslungsreiche Ernährung und eine naturnahe Einrichtung achtet, wird lange Freude an diesem bemerkenswerten Vertreter der Labyrinthfische haben. Der Honiggurami ist damit eine ausgezeichnete Wahl für alle, die einen farbenfrohen, ruhigen und biologisch hochinteressanten Aquarienbewohner pflegen möchten.

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Video 31.10.2020 die Trichogaster chuna und der Rest verstehen sich von herkla (XkNLFluiVxY)Video 30.11.2020 Trichogaster chuna Männchen versucht sein Weibchen unter das Schaumnest zu locken von herkla (yBwwgOzDc3c)
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